Angebot Klimaanlage - ist es gut?

Hallo zusammen bin neu hier im Forum, saniere gerade ein Haus. Es sind drei Wohneinheiten, es geht jetzt erstmal um 2 Wohnungen das Dachgeschoss wird in 2-3 Jahren saniert.

Das Haus hat gar keine Heizung momentan.

Angebote mit Wärmepumpen eingeholt da war der Preis aber enorm um die +80000€ einer sogar bei 100000€

Es sind pro etage ca 75qm (WZ,KZ,SZ, Küche,Bad)

EG und OG ist der gleiche Grundriss.

Objekt soll vermietet werden.. am Anfang zieht meine Mutter in eine Wohnung und die Schwiegermutter in die andere.

Hab jetzt ein AN mit Klimageräten bekommen… was haltet ihr davon? Das Bad soll mit Infrarot beheizt werden.

Endsumme ist bei 21.000€ kann leider keine weiteren Bilder einfügen.

Multisplit wegen der Optik. Und kann die Räume tatsächlich mit Multisplit besser erreichen.

Es sind neue Fenster drin, Wärmebedarf pro qm ist ca. ~ 100w

Hi

die Mitsubishi Preise die du da hast sind erstaunlich gut. Das ist aber ohne einbau oder? Ich persönlich mag die Daikin lieber, aber die meisten Klimaleute verbauen lieber mitsubishi.

Bad Infrarot ist aus meiner Sicht ein Fehler. Habe mein Bad ein Jahr mit Infrarot geheizt und den dreifachen Stromverbrauch wie jetzt mit einer günstigen Italien Klimaanlage. Dachte wenn die kaputt geht habe ich ein Jahr Strom rausgehauen. Und sie läuft immer noch. Mit Infrarot habe ich nur die Nutzungszeiten geheizt, mit Klima jetzt durchgehend, weil meine Frau das sich wünschte. Trotzdem war Infrarot viel teurer.

Habe auch wegen der Optik 4 er Splitgeräte verbaut. Würde ich heute nicht mehr machen, da es sehr unflexibel macht. Wenn nur ein Raum geheizt wird, ist es zu groß wenn bei -10 Grad alle geheizt werden müssen ist es am Rand der Leistungsfähigkeit und alle räume werden nicht so richtig warm.

Würde heute etwas überdimensionierte 2 er Split holen, mit einem Raum viel genutzt und einem nicht so viel kombiniert. Aber man lernt halt dazu.

Stefan

1 „Gefällt mir“

Willkommen im Forum :partying_face:

Im Sinne von “kein Wärmeerzeuger” oder im Sinne von “keinerlei Bestandteile einer Heizung (also keine Verrohrung etc.) ?

Wenn NICHTS vorhanden ist und eine wassergeführte Wärmepumpe eigebaut werden soll, ist der Aufwand natürlich enorm…

Das scheint dann - angesichts der “traditionell” enorm hohen Preise für WP Installationen - in dem Fall plausibel.

Du solltest dich - finde ich - erstmal genau in das Thema einlesen. Räume mit LLWP zu beheizen ist grundsätzlich eine gute Sache, es ist aber eine “andere Art” zu heizen und es gibt somit einige “Fallstricke” die man versuchen sollte zu umgehen… Dazu muss man sich näher mit dem Thema befassen, sonst kann das schnell nach hinten los gehen und Unzufriedenheit erzeugen.

Ich schließe mich da an: Wenn´s geht Multisplit besser vermeiden - aber natürlich nicht “um jeden Preis” :wink: Wenn´s vernünftiger ist, dann ist es so. Aber manchmal lassen sich auch Kompromisse finden, zb. statt 1x4 fach 2x 2 fach etc. Dann so, dass man zb. in der Übergangszeit eine Anlage gan aus lassen kann etc.

Sehe ich auch so. Fast alles ist besser :wink: Infrarot hat meistens nur den Vorteil, dass es einfacher zu installieren ist. Aber wenn man ohnehin umbaut, ist es fast absurd. Da ist jede günstige LLWP sinnvoller…

Direktelektrisch ist meiner Ansicht nach - wenn überhaupt - nur Warmwasser sinnvoll. Aber auch nur dann, wenn die Voraussetzungen gegeben sind UND wenig Warmwasserbedarf ist. Also weniger für die (Groß)Familie. Ich baue gerade einen DLE ein…

Aber direktelektrische Heizung sehe ich nur als “Notlösung” für Bestandsbauten wenn man es ohne großen Aufwand warm haben will. Wenn man umbaut, sollte man das tunlichst vermeiden…

@stefanelo Ich habe jetzt das Angebot auf ein Bild draufbekommen ich hoffe du kannst es erkennen. Ja Wären 2 Außeneinheiten mit 8 Innengeräten mit Einbau bei 21000€

Das ist leider wirklich ein bisschen schwierig mit der Platzierung bei mir, ich könnte höchstens Splitten und z.B Küche und Bad auf einen Außengerät laufen lassen und Schlaf,Kinder und Wohnzimmer auf ein anderes das wäre noch machbar… das wären dann 4 Außengeräte… und wenn ich das Dachgeschoss mache kommen da ja noch 2 weitere dazu.

@redhot Ja das haus hat leider keinerlei Bestandteile einer Heizung. Wurde mit Nachspeicheröfen geheizt.

Ihr empfehlt ja dann beide auch im Bad die Klima Anlage einzubauen oder?

Ja wäre zu einfach gewesen wenn da eine Wassergeführte Heizung im Haus wäre, aber ich bin ehrlichweise nicht bereit 100000€ für eine Wärmepumpe mit Deckenheizung (Fußboden nicht möglich, zu wenig aufbau. auszugeben.

Das Warmwasser wollte ich mit einer Brauchwasserwärmepumpe machen. Also ohne Durchlauferhitzer.

@redhot “Fallstricke” kannst du mir hier beispiele nennen?

Für alle Wohneinheiten jeweils eine BWWP? Oder eine für alle?

Also bei einem Mehrfamilienhaus mit drei Mietparteien muss man grundsätzlich schon n paar Euro in die Hand nehmen, wenn das aktuell so runtergekommen ist, dass es gar keine Heizung gibt.

Statt alles mit Außengeräten zu pflastern würde ich über eine VRV Lösung nachdenken wenn du dich dazu entscheidest.

Aber auch hier vorher klären, wie man eine saubere Abrechnung bezüglich der einzelnen Mietparteien hinbekommen kannn

Ja, aber besser wäre sich dazu etwas einzulesen.

  • Innen (+Aussen) Geräte machen IMMER Geräusche, wenn sie laufen
  • wenn die Innengeräte im Winter abtauen, sind sie lauter als im Normalbetrieb und klingen “komisch”
  • die Lautstärke der Innengeräte hängt extrem von der Art der Nutzung, dem Installationsraum und nat. dem Gerät selber ab
  • die Innengeräte funktionieren mit Umluft, bedeutet: Es gibt immer Luftbewegung im Raum wenn die laufen

Der “Erfolg” hängt also maßgeblich davon ab, wieviele Gedanken man sich vorher macht…

Beispiel:

Lautes Innengerät im ungedämmten Haus, Gerät eher zu klein für den Raum, wird nur bedarfsweise tagsüber eingeschalten - nachts aus. Innengerät so angebracht, dass man am Sitzplatz immer in der Zugluft sitzt. (lautes???) Aussengerät so montiert, dass sich die Nachbarn daran stören, weil ihr Schlafzimmerfenster in der Nähe ist…

Quasi der Supergau :wink:

Was ich damit sagen will: Einfach “irgendwas” “irgendwie” von “irgendwem” einbauen lassen kann, muss aber nicht gut gehen…

Wenn ein Haus mit Nachtspeicheröfen beheizt wurde, ist es automatisch “runtergekommen” :thinking:

Kann man auch positiv sehen, dann ist es ja quasi perfekt für LLWP und man muss sich gar nicht mit der Frage quälen, ob man eine LWWP einbaut stattdessen… :wink:

Klingt grundsätzlich mal sehr fair denke ich. Such dir doch mal online raus was die Geräte beim besten Anbieter kosten. Mitsubishi sind ja grundsätzlich gut, such dir mal Erfahrungen raus zu den Geräten. Dir ist klar, dass du einen großen Teil der Arbeiten selber leisten muss lt. Angebot? Wie ist das gemeint, mit “- € 500.-” ? Für die aufgezählten Arbeiten? Wenn ja, würde ich die dafür gerne zahlen…

Wenn möglich, montiert man das Innengerät immer an der Aussenwand, dann braucht man Innen keine Unterputzverlegung. Und wichtiger: Das Kondensat kann dann direkt nach aussen ablaufen im Sommer, ohne Kondensatpumpe oder Kanalanschluss.

1 „Gefällt mir“

@Marl84 Da bin ich noch am überlegen ob eine Zentrale im Keller oder im Badezimmer einer für jede Wohnung, hast du hier Erfahrungswerte?

und Ja das alles kostet… aber sorry ich sehs nicht ein soviel dafür auszugeben..

@redhot Ja das habe ich gelesen und weiß worauf ich mich da einlasse… und zum Nachbarhäuser ist genug abstand da :slight_smile: wie ist das im Bad? Hab ja bei zwei Klima Installateuren angefragt beide haben zu mir gesagt lieber Infrarot im Bad?

Gebäude ist eh im Rohbau zustand… die paar schlitze für die Leitungen und paar Bohrungen nach draußen sind für mich in 3h höchstens erledigt. Das ist leider nicht möglich die Innengeräte an der Außenwand zu montieren. :frowning: Das Angebot habe ich gestern bekommen…. da würde ich am Montag nachfragen.. und ich denke ich kriege den noch auf 20000 runter…

Und was ist Mit VRV?

BWWP braucht ewig um warmwasser zu erhitzen. Wenn du das Nutzungsverhalten nicht abschätzen kannst, würde ich zu DLE oder so raten

Im Grunde gibt es gerade im Bad mehrere Faktoren…

Speziell im Bad - mit Fliesen - möchte man meiner Ansicht nach nicht, dass bei Nutzung der Boden eiskalt ist. Wenn man aber nun wirklich mit Infrarot heizt, so liegt es nahe, nur nach Bedarf zu heizen. Wenn das durchgehend läuft, vernichtet es SEHR VIEL Energie… Es geht (meiner Ansicht nach) also nicht nur um die Lufttemperatur. Deshalb ist meiner Meinung nach gerade im Bad im Winter zumindest eine Grundtemperatur dauerhaft sinnvoll. Die LLWP kann man dann halt durchlaufen lassen, ohne daran bankrott zu gehen :wink: Es gibt aber Meinungen, dass die Feuchtigkeit im Bad den Innengeräten nicht gut tut. Bei vielen läuft es aber problemlos. Ggfs. eine günstigere Anlage fürs Bad.

Was bei Multisplit - ggfs. - zu bedenken ist: Es könnte sein, dass in einigen Jahren eines der IG kaputt geht aber kein Ersatz mehr verfügbar ist. Dann muss man entweder (falls möglich) ggfs. teuer reparieren, oder im worst Case dann eine Monosplit dafür einbauen. Neuere IG scheinen meistens nicht mit älteren Anlagen kompatibel zu sein. Ggfs. auch nachfragen beim Hersteller etc.

Sind dann für diese Geräte Kanalanschlüsse geplant? Könnte dann kompliziert sein, weil man dann ja auch einen Geruchsverschluss benötigt. Und der sollte dann nicht unerreichbar sein - also zugänglich bleiben. Oder Kondensatpumpen? (Sehe keine im Angebot).

Ich mache im Moment auch 1 Bad neu. Da baue ich sowohl Wasser als auch elektrische FBH ein, weil ich es einfach unangenehm ist, wenn der Fliesenboden kalt ist im Winter… Das Bad wird mit einem IG im Flur mitgeheizt, das auch ein SZ heizt. Den Kondensatablauf baue ich in die Wand hinter eine Wartungsklappe für den Geruchsverschluss.

Ist am Ende eine Rechenaufgabe und hat alles Vor und Nachteile. Der DLE erhitzt halt immer “Frischwasser” - es gibt keinen Tank, in dem Wasser länger steht. Gerade bei den Temperaturen die man gewöhnlich mit einer BWWP heizt (um effizient zu sein) scheiden sich ja die Geister bzgl. Legionellen.

Wenn man baulich noch alles realisieren kann, dann wäre die Verkabelung für DLE ja machbar. Ein guter DLE ist halt günstiger als eine BWWP, mit Kabel usw. aber wohl fast gleich teuer. Wenn eine BWWP zb. im Keller ist, dann könnte die Wartezeit auf warmes Wasser nerven. Außerdem die Verluste über Leitungen und den Speicher selber. Da ein DLE fast keinerlei Verluste hat, wenn er sehr nahe der Zapfstellen montiert ist, kann das je nach Wasserverbrauch am Ende sogar günstiger sein. Der größte “Nachteil” vom DLE ist:

  • Hausanschluss muss geeignet sein
  • Verkabelung normalerweise sehr aufwendig - in dem Fall (Rohbau) ja nicht
  • Sehr hoher Stromverbrauch, aber weil nur während Nutzung insgesamt kein Problem i.d.R.
  • Kombination mit PV fast ausgeschlossen (im Sinne von DLE mit PV betreiben)

Eine BWWP punktet mit PV, die kann mit PV Strom das Wasser heizen.

Aber da der DLE im Vergleich zu einem Speicher keine Speicherverluste hat, gewöhnlich keine langen Leitungen und Wasser spart (keine Wartezeit bis warm) lohnt es sich eventuell je nach Verbrauch. Bzgl. Komfort ist er im Vorteil (Fast sofort Warmwasser) und bzgl. Hygiene im Vergleich zu den meisten BWWP auch.

MHI Sammelthread findest du hier:

Ich hab die Single-Split von MHI, kaufen würde ich sie nicht nochmal, besser Daikin. Und 4er Splits sind eh oft nicht so einfach zu bändigen.

Eine Trinkwasserinstallation im Mehrfamilienhaus sollte doch allen Anforderungen an die Trinkwasserhygiene entsprechen müssen. Genauso werden da regelmäßige Legionellentests (“orientierende Trinkwasserbeprobung”) verlangt.

Die Regeln sind streng: min 60°C Vorlauftemperatur und min. 55 °C am Eintritt der Zirkulationsleitung. Im MFH kann man nicht einfach mal so, der Effizienz halber, die Warmwassertemperatur runterdrehen wie in einem EFH.

Ja, eben. Beim DLE ist es “egal”, wenn man das Duschwasser zb. nur auf 40° erhitzt. Man erhitzt ja (i.d.R.) Kaltwasser. Bei einem Boiler sieht das eben anders aus. Da stellt sich dann eben (möglicherweise) die Frage, ob man es irgendwann nicht übertreibt, mit dem sparen.

Hi,

Ich habe eine LG MU4R25 von LG verbaut.

Für LG hatte ich mich entschieden, da die Leistungsrange zwischen min und max lt. Prospekt am Größten war.

LG Cloud läuft, Handy App läuft, Homeassistant läuft.

Gekauft in Spanien und von einem Handwerker einbauen lassen.

Läuft.

Gruss Thomas

Der Hausanschluss gibt es nicht her Durchlauferhitzer mit 21 kw in drei Wohnungen zu betreiben.

Überlegung war zur BWWP im Keller eventuell eine Stiebel Eltron LWA 100 im Badezimmer für jede Wohneinheiten zu machen. Aber da befürchte ich das 100l zu wenig sind wenn einer mal in der Badewanne ist.

Habt ihr hier andere Ideen? Wie gesagt DLE Funktioniert nicht.

Was sagt ihr allgemein zum Angebot ist es fair? Und würde es mehr Sinn machen die auf 1:2 und 1:3 zu splitten anstatt 1:4 pro Wohneinheit.

Also eine BWWP in dem Raum aufzustellen der im Haus in der Regel am wärmsten sein soll, halte ich für absolut sinnlos.

schau mal auf ali. vorsicht: versandkosten können hoch sein. 200-300l werden reichen für 3 WE.