Hallo.
Ich bin bisher fast vollkommen unbeleckt, was PV angeht. Bis vor 2 Jahren war es als Mieter kein Thema und in den letzten 2 Jahren ist dann alles an Finanz- und Kraft/Konzentrationsbudget in die Sanierung des Eigenheims geflossen.
Inzwischen werde ich von Familie und Bekannten fast schon (wohlwollend) bedrängt, endlich in Richtung PV aktiv zu werden.
Damit möchte ich nun anfangen und weiß nicht so recht wo.
Die Situation hier ist: EFH, weitgehend ungedämmt, Heizung per 3 LLWP + 2 Holzöfen, Warmwasser per Durchlauferhitzer. Täglicher Stromverbrauch Winter ca. 30kwh, Sommer ca. 13Kwh. ca. 200l Benzinverbauch/ Monat der KFZ.
Das Finanzbudget ist noch auf Jahre auf weitere Bauprojekte priorisiert, also müsste die PV Anlage (Kfw?)Kredit finanziert werden und dabei mindestens die monatlichen Kreditraten an Stromkosten einsparen.
Wir haben zwar ein nur wenig beschattetes Dach in Südausrichtung mit ca. 40 Grad Neigung. Jedoch nur ca. 35qm und eher filigrane Sparren. Die müsste ich vermutlich verstärken und zudem wäre die Installation teuer. (Gerüst + Fachfirma weil ich Höhenangst habe)
Ansonsten noch ein Nebengelass mit ca. 20qm ebenfalls ca. 40 Grad Richtung Osten.
Wir haben einen sehr kompetenten Dachdeckerbetrieb vor Ort, vielleicht wäre es möglich, die Unterkonstruktion sowie die Panele anbringen zu lassen und alles weiter DIY zu machen. (zusammen mit einem befreundeten Elektriker)
Problem ist, dass wir tagsüber nur sehr geringfügig Energie verbrauchen (wir + potentielles E-Auto sind auf der Arbeit), also ein Speichermedium sinnvoll wäre. Autarkie ist nicht das Ziel - Peaks wie Durchlauferhitzer, Kochen usw. müssen also nicht über Batterie laufen aber wenn die gespeicherte Energie ab 15 Uhr die Wärmepumpen unterstützt und/oder irgendwann mal Übernacht den Akku eines E-Autos (mit) laden kann, wäre da schon einiges zu gewinnen, denke ich.
Kann man diesbezüglich mit einem Budget von vielleicht 20000€ etwas anfangen oder ist das erfahrungsgemäß nichts Halbes und nichts Ganzes?
Vielen Dank und Grüße
Tunfaire