Alte Heizungen erhalten [abgetrennt]

Die paar leute werden immer mehr. Auch im winter gibt es jeden tag neu etwas strom vom dach mit dem man die ölheizung stundenweise laufen lassen kann. Jetzt gibt es vermehrt kleine powerboxen, ne heizung incl. Einer umwälzpumpe ist kein grossverbraucher, das kann man leicht paar stunden zum laufen bekommen.

Auch ich finde es falsch, funktionierende ölheizungen zu verschrotten. Bei altbauten lieber statt einer zentral wärmepume split klimaanlagen installieren. Die ölheizung bei tagen mit minusgraden laufen lassen.

Wegen wärmepumpe und eAutos wird in zukunft auch im winter viel strom benötigt, die pv anlagen liefern aber nicht viel. Und die netze sind nicht auf diese hohen ströme ausgelegt. Es wird über das ziel hinaus geschossen, alle fossilen heizungen verschrotten zu wollen, weil man dann ne bessere co2 klimabilanz bekommt. Wenn es im winter kein solarstrom gibt, wie soll das gehen mit dem vielen grünen strom ?

Wenn jeder auf den strom angewiesen ist, kann man auch den preis anziehen. Die leute sitzen in der falle. Eas wird dem volk auch gut verkauft werden, zusammensetzung des gesamtstrombezugs usw. Schon jetzt bezahle ich pro monat 16 euro grundgebühr, auch wenn ich Null kwh strom beziehe.

Die kreativität von staat und unternehmen ist enorm, es wird auf jeden fall immer teurer. Wohl dem, der eine alternative hat, nicht auf gedeih und verderben diesem treiben ausgeliefert ist. Man muss kein prepper sein um seine gut funktionierende ölheizung als backup im keller vorrätig zu halten. Ich habe mir zusätzlich sehr günstig zwei fast neue brenner gekauft, bevor die guten brenner in den altschrott container wandern. Was für ein unglaublicher irrsinn, der jetzt gerade in deutschland statt findet.

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@win

Ich meinte jede vorhandene Heizungsanlage die funktioniert und in der Lage ist bei grosser Kälte die Bude warm zu bekommen sollte erhalten werden. Das sind vorwiegend Heizungen, die Gas, Kohle, Holz oder (in unserem Fall) Öl verbrennen.

Wenn ich den Wirkungsgrad von ca.95% annehme, die das Messgerät des Schornsteinfegers nach geltenden bürokratischen Vorschriften anzeigt, dann ist das selbstverständlich absolut gesehen Unsinn (Das sieht man schon an Wirkungsgraden über 100%, die das Ding bei Brennwertheizungen anzeigt).

Aber relativ, als Vergleichswert ist das trotzdem hilfreich, wenn man es zum Beispiel vergleicht, mit einem Heizsystem , bei dem Strom durch Verbrennen fossiler Stoffe hergestellt wird und mit reichlich Verlusten umgespannt und in ein Gebäude gebracht wird, wo es mit einem Heizstab zu 99% wieder in Wärme umgesetzt wird. Das ergibt Gesamtwirkungsgrade deutlich unter 50% bei vergleichbarer Berechnungsmethode.

Ich spare z.Zt. durch einen Holzofen ca. 20% des Ölverbrauchs ein, nur wenn ich Abends die Ölheizung damit unterstütze, die Thermostatventile machen zu und der Anteil der Erneuerbaren steigt.

Sobald ich Klimageräte kaufen kann, die ich ohne Bürokratische Hindernisse errichten und ohne klimaschädliche Kältemittel betreiben kann werde ich auch das machen.

Wenn ich diese nur für Aussentemperaturen bis ca. 0 °C dimensionieren muss, laufen die vermutlich mehr als 80% der Heizperiode mit bestem Wirkungsgrad, weil die vorhandene Ölheizung helfen kann, sobald das nicht reicht (oder wenn es keinen Strom gibt)

Du hast recht, dass auch eine Öl oder Gas oder Pelletheizung ohne Srom nichts macht. Deshalb habe ich bereits einen kleinen Generator den ich für den Blackout vorhalte.

Noch besser wäre ein Dieselgenerator, der seine Abwärme auch in das Gebäude bringt, der mit dem gleichen Brennstoff arbeiten kann wie die Heizung und der noch etwas Strom übrig hat, für Beleuchtung und für einen Computer. Dann könnte ich bei Blackout sogar noch etwas arbeiten.

Ich habe im Taunus bereits eine Überschwemmung erlebt, als ein Wasserzähler kaputtgefroren war, nachem die Rohrleitungen "optimal" isoliert worden waren und die Raumtemperatur im Heizungskeller dauerhaft unter 0 war.

Dass der Wirkungsgrad deiner Klimageräte so gut ist, liegt auch daran, dass die letzten Winter recht mild waren. Aber ich würde mich nicht darauf verlassen, dass das immer so ist.

Das hier abzutrennen ist eine gute Idee, danke

Gruss

OpaLothar

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Wäre ja auch noch ein interessantes Backup: Ein Diesel- oder Benzingenerator, dann hat man Strom für die Splitklima. Eine Öl-/Gasheizung wäre so überflüssig. Bei uns würde für Notfälle eine Leistung von 1500-2000 Watt ausreichen. Die zentrale Split-Klima bringt bei 500 Watt hinreichend Wärme bis -10 Grad. Nur beim Start zieht die mal kurzzeitig bis 1400 Watt.

sowas in klein mit warmwasseranschluss suche ich auch, sag bescheid wenn du was findest

alles was ich bisher gefunden habe wird auf euro palette geliefert und passt gerade noch so durch ne standard tür

das zeug gibts bei kleinanzeigen nachgeschmissen weil diese eisenschweine, wegen des enormen verbrauches und entsprechend hoher elektrischer leistung, niemand braucht.

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Ja, wäre cool, wenn man die Generatorabwärme gleich in die wasserbasierte Heizungsanlage einspeisen könnte.

So habe ich das auch vor, die ölheizung nur zuschalten, wenn es minusgrade hat. Das klima wird immer verrückter, die extremen situationen nehmen zu. Es wird zu sehr kalten tagen kommen, auch ist damit zu rechnen, dass das öffentliche stromnetz immer häufiger kollabiert, vielleicht auch mal längere zeit kein strom vorhanden ist. Dass hier in deutschland aber wochenlang der strom ausfällt ist nicht zu befürchten.

Wenn man das ganze haus frostfrei halten will braucht man mehrere split klimageräte, ergo auch einiges an strom. Auch wenn man nur auf 5 grad plus heizt. Das ist mein bauchgefühl. Ich habe home assistant, habe ja 24h auswertung. Sehe also, was die heizung im winter jede nacht verbraucht. Das ist wenig. Meine inselanlage bringt auch im winter jeden tag so viel strom, um die heizung laufen lassen zu können. Auch da habe ich daten eine komplette saison 24h auswertung. Weil man dann ja auch andere verbraucher laufen lässt, wird man die ölheizung nur stundenweise einschalten. Ich fühle mich mit meiner inselanlage und der ölheizung, den split klimaanlagen sehr gut aufgestellt. Kann ja jeder machen was er will.

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Wie häufig kollabiert es denn aktuell?

@thaistatos

Noch ist alles ok. Ich vergleiche das mit dem strassenbau, oder wie viele auto stellplätze man früher machen musste, wenn man ein haus baut. Mit massivem zuwachs von wärmepumpen und eAutos wird es kritischer werden. Wobei ich auch keine grossen dauerhaften Ausfälle erwarte.

@win

Der Generator hat relativ hohe Schadstoffemissionen und wenn der sehr klein und billig ist, ist der sehr ineffizient.

Wenn die Regulatorik mitzieht, wäre etwas größer und geteilt gut, also ein 100 kWel Generator für 100 Haushalte statt 100 Generatoren von einem kW. Ein vehicle to grid fähiger Plug in Hybrid von 22 kW pro 20 Haushalte wäre ebenfalls interessant.

Brennstoffzellen sind leider für Backup im Moment zu teuer, so eine für 1 kWel kostet ein kleines Vermögen.

Hier noch eine Quelle zu Norwegen

TEK17, the building code valid today, states that small houses must be built with a chimney unless they have a water-borne heating system or reach passive house requirements.

In Norwegen wird viel elektrisch geheizt. Das Netz ist stärker ausgebaut als in Deutschland, aber mit Kompromissen unter anderem mehr Freileitungen. Daher fällt da viel häufiger der Strom aus als in Deutschland, der Saidi Wert ist deutlich schlechter, statt 10 bis 15 Minuten eher um eine Stunde oder so ähnlich.

Dazu kommt natürlich, dass es da wirklich sehr kalt werden kann. Von daher macht es Sinn, dass da Backup praktisch vorgeschrieben ist.

Das nennt sich dann Blockheizkraftwerk :slight_smile:
Sowas gibt es auch in klein für Einfamilienhäuser leider nur für Gasbetrieb :frowning:
Mit Ölbetrieb hätte ich anstatt der Brennwertölheizung eins gekauft...

Grüße Jochen

stündlich mehrmals, kannst du an den redispatch maßnamen sehen

ja das sind dann so teile die gerade noch so durch die tür passen

ich brauche was kleines wie zb meinen honda eu30is der nur wenig läuft nur statt luftkühlung mit ww anschluss

der generator bringt pro stunde stabil 2,5kw elektrisch. wieviel wärme produziert er wohl dabei 7-10kw? das wär doch ideal bei mir

am besten mach ich ne wanne und tauche den komplett bis auf den auspuff und den vergaser in öl. schließe dann das heisse öl über nen plattenwämetauscher ans ww an :grinning:

wird dann auch gleich sehr leise

Unter kollabiert für den Endanwender stelle ich mir vor, dass es zu Hause keinen Strom mehr gibt.

ich stelle mir was anderes vor

das netz kollabiert auf der höchstspannungsebene und nicht an der steckdose. oder wird bei dir der strom in der steckdose erzeugt?

eine erdgas brennstoffzelle wäre bei mir auch perfekt mit ca 1kw elektrisch und 5kw thermisch.

habe dafür sogar nen abzweig an der gastherme installieren lassen, man weiß ja nie.

nur gibt es derzeit nichts bezahlbares was lange hält.

so hat jeder seine eigenen Vorstellungen.

Es ging darum, dass kein Strom mehr aus der Steckdose kommt, um eine WP zu betreiben.

Hier halten sich die Stromausfälle an der Steckdose arg in Grenzen, bei dir also mehrmals täglich?

bzw. wenn das Hochspannungsnetz mehrmals täglich kollabiert und trotzdem Strom aus der Steckdose kommt, dann muss er wohl in der Steckdose selbst erzeugt werden :wink:

wer weiß, vielleicht ist ja auch das netz der speicher und wird noch von kobolden betrieben...

Es gibt pellet bhkw. Habe mich mal dafür interessiert. Gibt es schon länger, die ersten kinderkrankheiten sollten ausgeräumt sein. Die gibt es wirklich auch mit kleinem leistungsbereich. In diesem bereich hat sich auch super viel getan, es wurde ein grossartige entwicklungsarbeit geleistet.

Wobei man das nicht komplett nehmen muss, das zeigt aber schön was möglich ist.

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@alter-hase Das zeigt es nur so lange, bis man die Rechnung sieht. Wir haben uns dafür interessiert. Für den Ersatz der 15kW-Gasheizung wollte der Installateur vor vier oder fünf Jahren entspannte 27.000€ haben.

Dummerweise {green}:vomited: passte die Geschichte wegen ihrer Höhe von 2,xx m nicht in unseren Keller. Schwein gehabt, könnte man sagen. Ach ja, da ging es nur um die Pelletheizung, also Brenner mit Stirlingmotor und Pelletlager.

Ich kenne das Thema Pelletheizung aus der Verwandschaft ganz gut und das ist doch als reine Heizung schon total wartungsintensiv und unzuverlässig. Ein Pellet-Blockheizkraftwerk wäre wirklich das letzte was ich mir in den Keller stellen würde, da darf man neben dem Haus dann keine anderen Hobbies und am besten auch keinen anderen Job haben...

Auch ich habe mich dagegen entschieden,, meine ölheizung durch ein pellet bhkw zu ersetzen. Weil es zu teuer war. Erhöhte wartung wegen holzstaub etc.war nicht der primäre grund, spielte aber auch eine rolle. Weiter ist es so, dass hier laut hersteller 600 W erzeugt werden. Was einem auch nicht gerade vom hocker haut. Es gibt ausser gas bhkw auch pellet bhkw. Und wenn jemand den fokus auf autarke versorgung legt, ist ein pellet bhkw durchaus denkbar.

Auch diese Anlagen werden immer weiter optimiert. Was bedeutet, dass man am ende keine grösseren wartungskosten haben wird, als bei anderen heiz-systemen. Wenn es vor jahren probleme gab, bedeutet das nicht, dass dies mit neuen Anlagen auch so ist. Kein otto normal auto verbraucht heute über 10 liter auf 100 km.