Alte Heizkörper für LWWP

Dann kann ich ja jetzt schon mal beginnen die Vorlauftemperatur auf 35 oder 40° runter zu drehen und schauen ob es bei diesen Temperaturen noch ausreicht. Wenn es jetzt schon Probleme gibt, werde ich erstmal mit den Lüftern nachhelfen.

Oder schauen was für eine Pumpe verbaut ist. Ist die Pumpe in die Ölheizung integriert oder sitzt sie extern? Ist sie, wenn sie integriert ist, über das Menü der Heizung einstellbar? Dann kannst du parallel zum Senken der Vorlauftemperatur auch den Durchfluss erhöhen.

Was soll daran zu erkennen sein?

Die Umwälzpumpe ist nicht in die Heizung integriert.

Das einzige was sich daran einstellen lässt ist die Wattzahl. Da habe ich den Schalter von 3 = 90Watt auf

1 = 30Watt gestellt.

Nimm die höchste Stufe, es sei denn, dass die Geräusche vom Wassergfluss in/von den Heizkörpern zu laut werden. Möglichst hoher Durchfluss ermöglicht niedrige Temperaturen.

L.G.

Ich hätte eher die niedrigste Stufe genommen. Bei Gas/Öl hat man nur geringste Vorteile mit hohem Durchfluss, aber die Stromkosten gehen in die Höhe.

Musst lediglich aufpassen, ob die in der niedrigsten Stufe noch hinreichend fördert und nicht hängen bleibt. Am Start jeder Heizsaison mussten wir unsere erstmal auf höchste Stufe stellen, damit sie loslief.

Aber es ging hier ja jetzt erst mal darum, wie weit er mit der Vorlauftemperatur runter kann. Also Quasi Test ob man mit einer LWWP tauglichen Vorlauftemperatur schon jetzt klar kommen würde. Bzw. wie weit man jetzt schon runter kommt.

Ich kann allerdings aus meiner Erfahrung sagen, da wird jetzt nicht viel gehen. Ganz einfach deswegen, wenn der Heizungsbauer damals wenigstens ein bisschen gerechnet hat, dann sind die jetzigen Heizkörper vermutlich für 65/50 oder wenn ich mir den Radiator ansehe, eher für 75/55°C ausgelegt. Aber ist nur meine Vermutung.

Diese Versuche machen aber auch nur Sinn wenn es draußen mal 0°C im Tagesmittel über mehrere Tage hat. Also dann wenn auch der thermische Speicher des Baukörpers aufgebraucht ist.

Da ist es schon fast einfacher, einfach mal selbst eine raumabhängige Heizlastberechnung durch zu führen. Unter Berücksichtigung aller Flächen (außenwände, Innenwände, Raumnutzungskategorie, Decken und Böden). Dann hat man zumindest bauphysikalisch alles was man braucht und der Heizungsbauer der dann ggs. eine LWWP verbauen soll kann einem nix vom Pferd erzählen.

Das ist Fleißarbeit, das weiß ich - habs für unser Haus gemacht bevor wir uns die Splits angeschafft haben. Habe Altzustand und Neuzustand miteinander verglichen und dabei festgestellt das wir im OG nach der thermischen Sanierung viel kleinere IGs gebrauchen könnten, es sie aber von Daikin nicht kleiner als 2,5kW gibt.

Auf Ubakus.de kann man sich seinen Wandaufbau zusammenstellen und bekommt dann für die Berechnung die aktuellen U-Werte. Fenster kann man je nach Baujahr mit 1,5 oder 1,7 annehmen.

Das empirische Ermitteln kann und wird sich lange hinziehen da sich die Bedingungen ständig ändern.

Eines lässt sich allerdings schon beantworten egal ob die HK getauscht werden oer nicht, das System muss gespült werden bevor da eine LWWP dran käme. Die alten Dinger sitzen im unteren Bereich voller Schlamm, der bremst durchflüsse und die LWWP kann den Schlamm auch nicht leiden :slightly_smiling_face:

Meine Rede…

Oliver

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Mahlzeit, hier kannst du kostenlos die Heizlast berechnen. Wenn du mehr haben willst, musst du bezahlen, gerade Angebot für 149,-€. Als gelernter Hzgbauer kenne ich die Hzk noch. Bei der Dicke halten die gut die Wärme und halten noch laaaange. Nicht zu dicker Stahl, wie die “Deutschlandkörper” ganz früher.
Wir hatten hier im Haus von 1924 keine Heizung. 2006 eingebaut, Gasheizung 2022 heruntergestellt auf 50° Vorlauf. Die Heizfläche sollte so groß wie möglich sein, also habe ich entweder getauscht, DKEK Typ 22 wurde Typ 33 wenns geht statt 500 auf 600 hoch oder ein Übrigen Hzk dazu.
Im Keller hatte ich Rohrleitung auf 22 mm, statt 15 mm getauscht erweitert (Hautleitung 22 mm). WMP braucht Durchfluss und Grund-Temperatur auf 17°-18° runter. Damals in der Krise von 35.000 Kwh auf 18.000 Kwh runter.
Fürs dazu heizen, wo man gerade ist, habe ich IR Heizungen (1400 lang, reicht für 22 m², Schmidtbauer B-Ware), entweder auf Staffelei oder an die Decke geschraubt.
Das ist dann FESTE Installation (für Beamte), auch wenn wir sagen, schraube ich ab und fertig. Das funktioniert ziemlich gut. Die WP kommt erst, wenn Geld übrig ist. MIT 8,1 kWp kaufen wir leider jetzt noch bis zu 3500 kwh dazu. Dafür haben wir zwei ZOE´s. Das wird noch optimiert (da die 2te ZOE erst 09.2024 kam).

Heißt im Allgemeinen, Deine Heizkörper sind gut und der Rest kommt nach und nach. Außenisolierung will die Chefin nicht.

Heizlast liegt bei 14,7 KW bei ca.350 m². Durchschnittliche Heizlast liegt bei 40 Watt/m² Experiment im Keller bei 25 Watt/m²
Wir heizen den Keller 17°-18° und im Moment das Dach Nicht, da es zum Atelier wird, ca. 85 m². Es gibt ja viele Beispiele auf YouTube.
Und natürlich kenne ich die Lüfter unter den Hzk, soll man viel Geld für abdrücken mit Steuerung.
Daür nehme ich BOINC als Software im PC und habe ich im 15,5 m² 22-23°C (Zwei Außenwände und zwei Fenster). Im Keller werken die alten Cor2Duos mit Graka 460 und so. Natürlich fahren die Nachts runter etc. an muss halt schauen das die Stromkosten nicht anschwellen,
Ach so ja die Vorlauftemperatur liegt so bei 30° jetzt. Die Gas Heizung versuche ich halt so niedrig wie nötig zu halten.

Da hast du recht, bei so einem Test würde ich die Pumpe dann auch auf Maximum laufen lassen. Ich dachte, es ging um eine generelle Empfehlung.

Nur, ob die HK bereits voll durchströmt sind und damit bei 40°C VL und der noch recht hohen AT schon alles geben und die max. RT bei gerademal 22°C liegt. Das wäre definitiv ein Hinweis auf HK zu klein.

@hf_spsler du hast recht, laut der der Steuerung unserer Buderus ecomatic 2000 haben unsere Heizkörper eine Auslegung von 75°.

Da stellt sich natürlich die Frage: woher weiß die Steurung das?

Ernsthaft, letztendlich muß das jemand anschauen und durchrechnen, der was davon versteht. Raumweise Heizlast, benötigte Heizkörpergröße bei WP-tauglivher Vorlauftemperatur, usw.

Das kannst Du selber machen, oder jemanden beauftragen.

Oliver

Wahrscheinlich ist da eben eine Heizkurve hinterlegt, die bei 75 endet.

Das hat aber nichts mit der Auslegung zu tun.

Der Test sollte nach etwas Recherche bekannt sein, Thermostate entfernen, Pumpe auf volle Leistung, Heizkurve absenken, keine Nachtabsenkung, keine Zeitprogramme und schauen, wo man bei welcher AT landet.

Alles in einer Tabelle festhalten.

Wenn man Pech hat, lässt sich an der Heizung die Temperatur aber gar nicht so weit absenken, weil es evtl. kein Brennwertgerät ist. Dazu könnte die Leistung viel zu hoch sein, so dass es im Zweifel selbst im Winter nie durchläuft.

Dann kann dieser Test eben erst bei Temperaturen um 0°C AT starten, wenn die Heizung nicht unter 40°C Vorlauftemperatur kann. Habe ich auch so gemacht.

Ich hatte vorher eine Viessmann Atola (überdachtes Lagerfeuer genannt). Dort konnte ich dann die Einstellrädchen für max Vorlauftemperatur und Heizkurve hinter dem Display finden. Ebenso verbarg sich dort noch ein Dipschalter wo die Hysterese von 10k auf 4k gestellt werden konnte. Also das eingestellt, Heizungspumpe auf Max und die Heizkörper dann per Rücklaufabsperrung (haben keine Voreinstellung am Thermostatansatz) einreguliert. Das dauert natürlich ein Weilchen.

Dann konnte ich die Brennerlaufzeiten und ebenso die Pausen messen und mir die benötigte Wärmemenge errechnen.

Mein Beispiel: Der Kessel hat 24kw, 10min in einer Stunde war der Brenner an= 10/60= 1/6 = 24kw:6=4kw bei ca. 0°C. Das war erstmal ein grober Anhaltspunkt. Dann kommt natürlich hinzu, dass mein schlechter uralter Kessel einen schlechten Wirkungsgrad von ca. 65% hatte (war nur mit Wärmemengenzähler zu bestimmen).

Ich hatte Glück und musste keinen Heizkörper tauschen, sondern nur einen mit Lüftern unterstützen und die Hausjydraulik war ausreichend für größere Durchflussmenge.

Ich habe damals 3 Jahre vorher angefangen mit meinen Messungen. Da die Frau nichts zu meckern hatte, wusste ich das klappt. Nun habe ich seit 5 Jahren die LWWP und bin zufrieden.

Hätte ich nicht die Zeit und Muße gehabt, hätte ich definitiv (mindestens)einen Fachmann hinzugezogen und das berechnen und auslegen lassen. Sonst hat man eine Menge Geld ausgegeben und ist dann nicht zufrieden und guckt sich das dann mehrere Jahre an.

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Ich habe ein 1969er-EFH und konnte alle Heizkörper behalten und brauchte keine Lüfter o.ä.. Sie ähneln Deinen (sowohl alte Gusseisenkonvektoren wie auch die “22er”). Allerdings hatte ich lange versucht, den Vorlauf zu drücken, und hatte über Jahre VL/RL mit einem Shelly und 2 DS18B20-Sensoren aufgezeichnet. Jetzt mit LWWP habe ich den ersten Winter mit 40° VL in der Spitze gut überstanden, und weiß zudem wirklich, wo es am ehesten mangelt.
”Mein” Winter im milden Rheinland hatte in diesem Winter als Tiefsttagesmittelwert -1° (Mitte Januar)

Nicht irritieren lassen: Ich habe die Sensoren (VL vs. RL) mittendrin beim Shelly-Umbau vertauscht!

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Oh jeh, mein Tipp, die Heizkörper tauschen, alle gegen so groß wie geht in 33. Die Leitungen sind auch alle Stahl, normal schwarz, unverzinkt, das ist etwas, was die Wärmepumpe nicht möchte. Viele schreiben aufbereitetes Wasser vor, mit dem, was in deinen Rohren wohnen könnte, hat das nichts zu tun, du wirst Rost finden, schau mal rein. Was dir als Niedertemperatur Heizkörper verkauft wurde, war vor 30 und mehr Jahren ein Fortschritt gegenüber den Radiatoren, heute lockst du keinen mehr hinterm Ofen mit den Teilen hervor. Ja, du kannst mit 40° Vorlauf auskommen, mein Nachbar sagt, er habe 42°, das glaube ich. Problem ist, bei 35° Vorlauf ist die Wärmepumpe angegeben, je Grad mehr sind 4% Mehrverbrauch, also 5° mehr gleich 20%. Kann sein, dass das immer noch im Rahmen ist, aber mit deinen Heizkörpern weiß ich nicht, ob du die 40° halten kannst. Es geht immer vom Schwächsten aus, der die höchste Temperatur benötigt. Lass dich nicht überreden, die Wärmepumpen können bis 70°, dir sagt keiner bei welchem COP, der ist nämlich unterirdisch. Wenn du es richtig machen willst, wird das ne größere Baustelle, incl. der Rohre, alles andere macht nicht wirklich Sinn. Wenn deine Wärmepume defekt geht, weil das Wasser nicht aufbereitet, oder die Rohre innen rostig, da geht kein Hersteller dran wegen Garantie, das solltest du wissen. Einzelne Splitgeräte sind ok, die hast du halt überall am Haus hängen. Es gibt auch welche mit der Möglichkeit mehrere Innengeräte anzuschließen, ist halt Optik vom Haus, manchmal passt das, manchmal nicht, manchmal egal. Solar wäre sicher noch eine Empfehlung, da kann man ab Februar schon einiges dazuproduzieren.

Fest steht, kein Sonderangebot, größere Sauerei ist angesagt. Was sagt die Frau zur Sauerei, wir reden 1x über neue Heizung mit Rohren, vielleicht sogar Fußbodenheizung, Leitungen für mehrere Splitgeräte unter Putz, oder in jedem Raum eines mit einfach Loch durch Wand (am wenigsten Sauerei).

Bedenke, du investierst mehrere 10000.-€ wenn es dumm läuft. Unterschätze die laufenden Kosten nicht, die können deine billige Investition über die Jahre sehr teuer werden lassen. Ich habe jetzt von 2 Bekannten gehört, die über 30000.-€ zuzahlen müssen, bei 50% und max. 15000.-€ Zuschuss, da ist gerade Goldgräberstimmung. Ich habe mir eine Blaupunkt gekauft, die hat 1600.-€ gekostet, mit der spiele ich erst mal und baue die Hydraulik um, dass ich, wenn die kaputt gehen sollte, einfach eine andere dran hängen kann. Für 500.-€ hast du viel Material verlötet, mehr Geld kann ich nicht sparen.

Alles Mist im Altbau (habe selbst einen von 1932)

Rudi

oder einfach nur Rohre durchspülen, aufbereitetes Wasser und Korrosionsschutz einfüllen, Schlammabscheider vor die WP und fertig, statt Kernsanierung.

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Sehe ich auch so, Heizungsrohre und alle Heizkörper rausreißen finde ich sehr oft völlig unnötig. Und 40 Grad Vorlauf bei 0 Grad ist vielerorts auch völlig akzeptabel, wo es die meiste Zeit im Winter um diese Tempratur schwankt.

eben, und für 10-20.000€ Kernsanierung kann man schon sehr lange mit 20% Mehrkosten heizen..

Wir haben unser Reihenhaus auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (LWWP) umgerüstet. Zuvor waren nur Heizkörper mit einer geringen Oberfläche und Volumen verbaut – ein Tausch also dringend notwendig.
In den meisten Räumen haben wir daher auf 33er-Heizkörper (z. B. 140 × 90 oder 160 × 60) umgerüstet. Damit erreichen wir jetzt einen COP im Jahresmittel von etwa 4,8 bis 5,0.

Voraussetzung war eine kleine Handrechnung zur Heizlast. Über die bekannte BWWP-Webseite habe ich dann passende Heizkörper ermittelt und das Ganze anschließend mit Danbasic gegengeprüft.

Mit Wärmepumpe haben wir rund 12 000 € investiert – und eine halbe Bandscheibe. Jetzt gehen wir in den dritten Winter. :sweat_smile:

Die Heizkörper selbst (9 Stück am Ende) haben ingesamt weniger als 3500 Euro gekostet

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