Altbau 1977 230m² Kühlen/Heizen und dezentral Belüften DIY Planung

ACHTUNG: THEMA GEÄNDERT. Vorinformationen bleiben jedoch gleich.

Hallo liebes Forum,

Ich lese hier schon seit ungefähr 2 Jahren fleißig mit und habe mich nun doch dazu durchgerungen mich anzumelden, da meine Pläne der Modernisierung des Hauses nun Schritt für Schritt umgesetzt werden sollen in folgender Reihenfolge:

1.Erneuerung der Zählerkästen, Vorbereitung für Klimaanlagen

2. Nahezu vollständige Klimatisierung mit Klimaanlagen (vor allem Kühlen, aber auch Heizen

3. PV-Anlage auf dem Garagendach einer Dreifachgarage (Flachdach mit Betondecke) ca. 15 kWP

Zu den Eckdaten:

Haus Baujahr 1977, Bimsstein mit Holzständer und Rigips an der Innenwand, ansonsten Dachboden etwas gedämmt, Dach mit Asbestschindeln, doppelverglaste Alufenster aus 1977, Gas-Brennwerttherme aus 2011

Nun würde Ich schon mal an die Planung der Klimaanlagen gehen, da die bezüglich Stromzähler und maximaler Last schon mit dem Grundversorger in Kontakt bin.

Gerne hätte ich Klimaanlagen mit Frischluftzufuhr. Warum? Weil das Schlafzimmer klein ist, sowohl meine Partnerin als auch Ich im Schichtdienst arbeiten daher dieses Schlafzimmer teilweise auch mal 3 Tage am Stück "belegt" ist. Gleichzeitig muss es sehr dunkel sein, um tagsüber schlafen zu können, somit ist mit geöffneten Rollladen schlafen keine Option.

Ursprünglich war geplant Diakin ATXM-A zu verbauen und eine dezentrale Lüftungsanlage in den Schlafräumen. Da diese kleinen Pendellüfter jedoch kaum Luftdurchsatz haben, frag ich mich, ob das überhaupt Sinn macht. Große Anlagen wie Mitsubishi Lossnay VL-50 oder VL-100 sind zwar anscheinend gut, jedoch auch wieder große Kästen an der Wand.

Zu Daikin: nach der Rostproplematik und dem Problemen mit dem "Fiepen" frage ich mich, ob die viel positiv beschworenen Anlagen wirklich so gut sind. Grad im Dimstal/Hantech Thread kommt mir der Eindruck, als würden günstigen "Chinesen"-Anlagen genau so gut performen. In anderen Ländern hängen eigentlich nur Anlagen von Gree, Carrier und TCL, sind grottig installiert und scheinen zu funktionieren. Ich möchte keine Premiumpreise zahlen für einen Ruf bzw. Kult, der vlt. gar nicht mehr so aktuell ist.

Gerne würde ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Klima + Lüftung. Natürlich mit dem Hintergedanken, dass die Lösung nicht perfekt sein wird.

Folgende Anlage würde ich gerne verbauen: TCL Fresh-In 3.0 .

Meinungen zu so einer Anlage? Die TCL schafft wohl bis zu 60m³/h Frischluft, das ist an sich nicht schlechter als dezentrale Lüftungsanlagen. Gibt wohl mehrere Lüftungsstufen. In den chinesischen Datenblättern findet man was von 30m³/h Frischluft bei 30dB. In der kleinsten Stufe soll sie mit nur 16 dB laufen (für die Schlafräume) in der reinen Frischluftfunktion ohne Kühlen/Heizen. Die Frischluftmenge ist jedoch nicht angegeben. Besser als Ohne wird es allemal sein.

Hier sollen jeweils Klimageräte installiert werden im Erdgeschoss. Nicht ganz detailgetreu mit Chat-GPT (aus den Saugroboter Daten konvertiert), aber von den m²-Zahlen passt es.

Reicht eine 3.5 kW Anlage im Wohnzimmer? Die Küche soll passiv durch den Rest mitgeheizt/gekühlt werden. Für die Schlafräume dann jeweils 2.5 kW Anlagen?

Fürs Obergeschoss dann folgende Planung. Welche Erfahrung gibt es mit Split-Klimas im Badezimmer?

Vielen Dank an alle die sich an dem Thema beteiligen.

Ich habe 4xATXM und bin zufrieden. Heute vorsorglich gegen Rost geschützt;)

Also ich würde schon sagen: Ja, die sind gut.

Was die reine Funktion, speziell Kühlfunktion betrifft? Ja. Bezogen auf das kühlen. Aber was die Lautstärke, Laufruhe, Regelung, Effizienz betrifft - gibt es deutliche Unterschiede. Insbesondere wenn man damit heizen möchte, wird man das in der Praxis merken.

Das ist eben gerade nicht der Fall, vergleiche zb. die Gewichte und Größen der Geräte. Die günstigen haben geringere WT Flächen etc.

Was Preis / Leistung betrifft - wird grundsätzlich immer eine sehr günstige Anlage im Vorteil sein. Man wird den Aufpreis auf teure durch den geringeren Energiebedarf schwer aufholen. Wobei: Wenn man damit heizt, wird man es sogar schaffen.

Aber es geht eher um die Praxis: Wenn die billigen Dinger zb. deutlich lauter sind und schlechter regeln - beides liest man öfter - dann nervt das ev.

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Bei Klimaanlagen mit Frischluftzufuhr würde ich mich fragen:

  1. Wenn alle anderen Fenster und Türen geschlossen sind, wie effektiv ist der Frischlufteintrag wirklich? Die Luftrichtung ist, soweit ich es verstanden habe, immer gen Innenraum.
  2. Wie reinigungsfreundlich ist die Konstruktion? Sind die Filter effektiv oder nur billige eingefärbte Plastikfilter ohne messbaren Effekt? Gibt es Ersatzfilter und zu welchem Preis? Kann das System überhaupt einfach und nichtdestruktiv auseinandergenommen werden?
  3. Dringen Außengeräusche durch das System ein?

Herstellerangaben bezüglich der Lautheit und Luftdurchsätzen würde ich nicht allzu ernst nehmen. Die Zahlen sind allenfalls unter Laborbedingungen entstanden, manchmal auch mir viel Fantasie und einem Blick auf die Fantasie der konkurrierenden Hersteller.

In den asiatischen Ländern wird viel Voodoo bezüglich Innenraumluftqualität betrieben, auch von japanischen Herstellern, aber deren Lösungen sind oft nur halbgar.

Wenn ich vor einer Renovierung stünde und mir eine automatische Regelung der Luftqualität wichtig wäre, würde ich eher über eine separate Lüftungsanlage nachdenken.

Ich würde bei der Frischluftzufuhr vor allem nach Lautstärke schauen. Hab 2x die Sarara und die Frischluftzufuhr nie genutzt. Finde das Geräusch einfach zu laut. Keine Ahnung wie das bei anderen Anlagen mit Frischluftzufuhr ist.

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Hast du herausfinden können, wie dick der Schlauch für den Luftaustausch nach draußen ist?

Nachteil ist natürlich, dass man keine Wärmerückgewinnung hat.

Hier mal ein Link zur Anlage, falls jemand die Technik interessiert:

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@klimo Bei Klimaanlagen mit Frischluftzufuhr würde ich mich fragen:

  1. Wenn alle anderen Fenster und Türen geschlossen sind, wie effektiv ist der Frischlufteintrag wirklich? Die Luftrichtung ist, soweit ich es verstanden habe, immer gen Innenraum.
  2. Wie reinigungsfreundlich ist die Konstruktion? Sind die Filter effektiv oder nur billige eingefärbte Plastikfilter ohne messbaren Effekt? Gibt es Ersatzfilter und zu welchem Preis? Kann das System überhaupt einfach und nichtdestruktiv auseinandergenommen werden?
  3. Dringen Außengeräusche durch das System ein?

Herstellerangaben bezüglich der Lautheit und Luftdurchsätzen würde ich nicht allzu ernst nehmen. Die Zahlen sind allenfalls unter Laborbedingungen entstanden, manchmal auch mir viel Fantasie und einem Blick auf die Fantasie der konkurrierenden Hersteller.

In den asiatischen Ländern wird viel Voodoo bezüglich Innenraumluftqualität betrieben, auch von japanischen Herstellern, aber deren Lösungen sind oft nur halbgar.

Wenn ich vor einer Renovierung stünde und mir eine automatische Regelung der Luftqualität wichtig wäre, würde ich eher über eine separate Lüftungsanlage nachdenken.

zu. 1: die Luftrichtung ist etwas missverständlich. Bei der TCL Fresh-In 2.0 wurde mit 60m³/h Frischluft und 30m³/h Abluft geworben. Bei der Fresh-In 3.0 nicht mehr. keine Ahnung wie das vorher technisch gelöst worden ist (Richtungsumkehr des Lüfters?) Auch scheint die 3.0 ein Kapillarventil und kein elektronisches Expansionsventil zu haben, was mich wieder etwas abschreckt. Die 2.0 wohl ein EEV.

zu 2.: tatsächlich gibt es aktuell keine Filter für die Fresh-In auf Ali-Express o.ä., was mich auch sehr stört, d.h. man scheint diese aktuell nur über Fachhändler beziehen zu können, was mich auch sehr stutzig macht. teilweise sollen sie auch nicht lieferbar sein

zu 3: sicherlich, auch wenn mit "noise reduction" geworben wird.

Mit Voodoo wirst du sicherlich auch Recht haben, da wird schon viel Hokus Pokus drum gemacht. Schade, dass diese Anlagen nicht so verbreitet sind, weil sie insbesondere für Altbauten viele Probleme auf ein mal lösen könnten, also kühlen/heizen/lüften. Und wenn man sowieso den Kerlochbohrer in der Hand hat, macht n größeres Loch oder ggf. zwei auch keinen Unterschied mehr.

@Leon596 Ich würde bei der Frischluftzufuhr vor allem nach Lautstärke schauen. Hab 2x die Sarara und die Frischluftzufuhr nie genutzt. Finde das Geräusch einfach zu laut. Keine Ahnung wie das bei anderen Anlagen mit Frischluftzufuhr ist.

Ah okay. Die Anlage war aber auch nie für eine "echte" Frischluftzufuhr ausgelegt schätze ich und ist ja auch schon "alt".

@Win Hast du herausfinden können, wie dick der Schlauch für den Luftaustausch nach draußen ist?

Nachteil ist natürlich, dass man keine Wärmerückgewinnung hat.

Leider nicht. Die Kernlochbohrung wird mit 63mm Durchmesser angegeben, also nicht anders zu anderen Klimageräten. Optisch sieht das Rohr aus wie vlt. 30mm Durchmesser.

Würde die Anlage so gerne mal live in Betrieb sehen.

Edit:

der Filter scheint anscheinend n Standard HEPA-Filter zu sein. Die Größe habe ich aber bisher noch nicht herausgefunden.

Edit 2: Filter gefunden. Schwierig verfügbar. Größe 170mm x 130mm x 15mm

TCL Fresh In 3.0 Hepa Filter

Wen das Einbauvideo interessiert, ich darf jetzt auch verlinken:

Einbauvideo Youtube

Und bezüglich Frischluftrohr: ChatGPT sagt 31mm, da war ich ja mit meiner Schätzung nicht weit weg.

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30mm Schlauch, um Frischluft rein und Abluft raus zu schieben, ist schon arg dünn. Hab mal die KI berechnen lassen bei 3m langem Schlauch und 100 Pa Druckabfall, da kommt die auf 16-18 m³ Luftdurchsatz. Wenn das in beide Richtungen gehen muss, sind das unter 10m³.

Ich traue diesen Angaben aus den Prospekten nicht so richtig. Wenn das wirklich technisch sauber gehen würde, warum gibts dann nicht viel mehr Systeme am Markt, die mit einer 30mm Bohrung nach draußen auskommen? Die dezentralen Lüftungssysteme haben doch alle deutlich größere Durchbrüche nach außen.

Lautstärke ist da auch noch ein Thema. Aus diesem Grund optimieren wohl viele Hersteller von Lüftungssystemen lieber den Durchbruch größer, um mit der Lautstärke runter zu kommen.

Fehlendes EEV ist mir auch aufgefallen, hat man bei sehr billigen Anlagen öfters, fände ich aber auch einen Grund, die nicht zu kaufen. So billig ist das Gerät ja auch nicht, da kann man schon EEV erwarten.

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Du hast wohl keine Nachbarn mit Mini-Müllverbrennungsanlage aka Holzheizung?

Wenn ich mir die CO2 Pegel in den Schlafzimmern anschaue jetzt wo man erst ab 22.00 Uhr die Fenster aufmachen kann, da hat so eine Zwangsbelüftung (die Abluft geht von alleine raus, hab ja kein Passivhaus) schon ihren Charme.

An meinem Zweitwohnsitz in Polen habe ich nassholz- und kohleverbrennende Nachbarn. In Deutschland habe ich wiederum Wärmepumpen-Bungalows in der Nachbarschaft, die unbedingt mit parfümiertem Holz dazuheizen und selbstverständlich regelmäßig ihre fettigen Grills anwerfen müssen. Und auch Gas- und Ölheizungen rieche ich oft heraus. Ich weiß also, was schlechte Luft ist.

Um beim Beispiel der TCL zu bleiben: Glaubst du ernsthaft, dass die Luft, die durch ein nach der Montage praktisch nicht wartbares Plastikwellrohr, vorbei am warmen Schmieröl und dem Impeller eines Recyclingkunststoff-Lüfters, angesaugt wird, hinreichend gereinigt und deodorisiert wird? Mein Staubsauger hat viermal mehr Filter als die TCL. Und »HEPA« ist in der Realität ein sehr dehnbarer Begriff für die Filterqualität.

Vielleicht doch mal überlegen, Lüftung und Klima getrennt zu betrachten. Klimaanlagen mit Lüftungsfunktion sind Nischengeräte.

Man kann neben der Klimaanlage auch ein dezentrales Lüftungsgerät einbauen. Mit Wärmerückgewinnung und Filtern, wenns sein muss. Notfalls reicht ein leiser Zuluftventilator (mein dezentrales Lüftungsgerät mit pipapo läuft stupide als Zuluftgerät...).

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wir sind leider zu gross gewachsen und wollen nicht gebückt durch das Haus laufen

nicht nötig

Ich gehe davon aus, dass er meinte, dass nicht jeder 3m Deckenhöhe hat.

Habe ich schon verstanden ... :wink:

Ich sprach aber nicht von einem Deckenventilator. Sondern von einer dezentralen Luftungsganlage mit oder ohne Wärmerückgewinnung, in der Außenwand. Oder ein Zuluftventilator à la Bad-Abluftventilator. Nix an der Decke.

Die schneiden auch keine Köpfe ab.

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Damit bekommst du dann Frischluft in einen Raum inkl. Wärmerückgewinnung. 5 Räume = ca. 2500€. Bei der Klima hast du das dann als Special-Feature, kannst damit dann aber direkt heizen und kühlen.

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Finde ich interessant, wenn man sowieso kein besonders luftdichtes Haus hat, das grob gefiltert (Pollen) automatisch zu machen.

Mit 2 Geräten und "Durchzug" bestimmt eine interessante Luftwechselrate.

(Wie sieht es im Winter damit aus?)

30mm Schlauch, um Frischluft rein und Abluft raus zu schieben, ist schon arg dünn. Hab mal die KI berechnen lassen bei 3m langem Schlauch und 100 Pa Druckabfall, da kommt die auf 16-18 m³ Luftdurchsatz. Wenn das in beide Richtungen gehen muss, sind das unter 10m³.

Mh, stimmt, da hast du Recht. Das ist einfach Physik. Irgendwie logisch, aber daran hatte ich nicht gedacht. Selbst die Pendellüfter mit 160er Bohrungen erzeugen ja unbefriedigende Geräusche.

Ich finde auch für den Preis kann man ein EEV erwarten. Sooo super billig ist sie schließlich auch nicht.

Ich habe die Überschrift des Thema gewechselt. Ich habe eingesehen, dass die integrierte Lösung von Frischluft in Klimaanlagen keinen Sinn macht.

Nun folgender Plan:

Es sollen jetzt Midea Xtreme Save Blue R290 im ganzen Haus verbaut werden. Warum? Will es komplett selber machen, also mit Evakuieren der Anlage, Bördeln der Leitungen uws. Sieht alles nicht so furchtbar kompliziert aus. Nur die Elektrik lass ich mir vorbereiten.

Das würde jedoch bedeuten, dass ich mir 8 Single Split Geräte an die Hauswand mache.

3 im Erdgeschoss, 4 im Obergeschoss und 1 Einheit in der Einliegerwohnung.

Mir ist, bewusst, dass ich teilweise die Mindestraumgröße für R290 unterschreite bezüglich zündfähigem Gasgemisch bei vollständigem Austritt des Propangases in den Innenraum. Das soll hier aber jetzt nicht Thema sein und ist mein eigenes Risiko.

  1. Laut dem Midea Thread kann die Midea Xtreme Save Blue mit Softwareanpassung bis auf 120 Watt runter modulieren. Damit wäre Sie doch auch für kleine Räume geeignet, richtig?
  2. Reicht die 3.5kw Anlage aus um auch den Wohn-Essbereich warm zu bekommen?
  3. Klimaanlage im Bad Ja/Nein?
  4. NAT meines Ortes ist: -10 . Ich denke mit der Menge an Single-Split Geräten sollte ich selbst bei sinkender Leistung bei Minusgraden auf die Gasheizung in Zukunft verzichten können?
  5. Die Einliegerwohnung ist knapp 51m² und liegt Souterrain. Könnte auch hier eine 3.5kw Anlage ausreichen? Platzierung wäre im Wohnzimmer, Schlafzimmer kann dann bewusst etwas kälter sein (Wohnzimmer -> Flur -> Schlafzimmer). Das Innengerät wird so platziert im Wohnzimmer, dass es vom Luftstrom her direkt in den Flur blasen kann.. Kühlen sollte im Sommer mit der Leistung auf alle Fälle klappen.
  6. Zur Wohnräumlüftung sollen dezentrale Anlagen verbaut werden. Aktuell sind die Mitsubishi Lossnay VL-50 Geräte mein Favorit. Die können zwar nur zwei Lüfterstufen low/high und sind 0.0 smart, aber ich habe das Gefühl, dass diese "Smart"-Pendellüfter alle irgendwie Müll sind. Die Lossnay ist leise und bietet trotzdem einen akzeptablen Luftaustausch. Dazu einfach zu warten und eben mit echter getrennter Zu-/Abluft. Geplant sind vorerst nur die Schlafräume, oder soll ich direkt Nägel mit Köpfen machen und in jeden Raum einen neben die Klima packen, wenn man eh schon mal den Kernlochbohrer ansetzt? Datenblatt hab ich mal angehängt

Meinungen zum Gesamtkonzept?

Erstmal testen, was die Dinger wirklich taugen.

Was die Dimensionierung der Anlagen angeht: Da musst du mal so ungefähr rausbekommen, was die Heizlast ist. Da sollte man rechnen, nicht raten.

Ich finde es immer seltsam wenn Leute sich zutrauen R290 Anlagen selbst zu installieren. die sind sehr viel komplizierter, weil sie dichter sein müssen. Zudem ist mit Propan im Raum nicht zu spaßen. Bei R32 und Konsorten verpestest du zwar die Umwelt wenn du Mist baust, aber gefährdest dich nicht selbst. Bei uns gab es zur Zeit von Bergbau regelmässig Gasexplosionen, da die Leitungen undicht wurden. Das ist kein Spass. Da waren zwar größere Mengen Gas im Spiel aber auch kleine Mengen können ein Haus völlig verwüsten.

Zudem ist bei den Midea Anlagen noch keine Langzeitstabilitätserfahrung vorhanden.

Nur meine 2 Cent

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