Altbau 1930, ungedämmt, ca. 300 m²: 4× Quad-Split als Hauptheizung – OneClima oder Midea?

Hi zusammen,

ich plane für ein gekauftes Haus aus ca. 1930 die Umstellung auf Luft-Luft-Wärmepumpen/Klimasplitgeräte als Hauptheizung. Ich würde mich sehr über praktische Erfahrungen und eine kritische Einschätzung freuen – insbesondere von Leuten, die Multisplit-Anlagen im echten Winterbetrieb, in Altbauten oder mit Home Assistant betreiben.

Gebäude und Rahmenbedingungen

  • Altbau Baujahr ca. 1930, rund 300 m² Gesamtfläche; die betreffende große Wohneinheit umfasst etwa 16 Räume.

  • Massive Außenwände aus Vollziegel, etwa 35,5–38 cm, bislang ohne Fassadendämmung.

  • Kunststofffenster vorhanden.

  • Zwei Wohnetagen; grob 8 Räume je Etage. Mehrere Räume liegen bei etwa 17 m², Raumhöhe ungefähr 2,45 m.

  • Kein Keller.

  • Ziel: Jeder der 16 Räume soll ein eigenes Innengerät und damit eine eigene Temperaturregelung erhalten.

  • Die Außengeräte sollen an die Garten-/Rückseite. Geplant sind gute Schwingungsentkopplung, ausreichend Freiraum für die Luftführung, freie Abtauwasserführung und ein Kies-/Sickerstreifen darunter.

  • Die Anlagen sollen hauptsächlich heizen, im Sommer aber natürlich auch kühlen können.

  • Die vorhandenen Öfen bleiben zunächst als Not-/Ausfallreserve bestehen; gesucht ist aber eine praxistaugliche Hauptheizung ohne wassergeführtes Heizsystem.

Geplante Leitungswege

Pro Quad-System rechne ich derzeit mit ungefähr:

  • 2× 3 m

  • 2× 12 m

  • zusammen 30 m Rohrweg pro Außengerät bzw. pro Quad-System.

Wichtig: Gemeint ist die Wegstrecke Außen- zu Innengerät. Als Kupfer-Doppelrohr entspricht das physisch natürlich jeweils Flüssigkeits- und Gasrohr parallel.

Die Midea-Installationsanleitung nennt mindestens 3 m je Strang, maximal 35 m je Innengerät und 80 m Gesamtleitung beim 4-fach-System. Der 3/3/12/12-m-Plan scheint damit grundsätzlich innerhalb der Grenzen zu liegen.

Auswahl A: OneClima Quad PRO 12+12+12+12

Shop-Link:

Geplantes Set:

  • Außengerät: OneClima MLT42x5/Y24.

  • 4× Innengerät: PRO12/Y24, jeweils 12.000 BTU.

  • Laut OneClima-Datenblatt: rund 12,2 kW Nenn-Kühl- und Nenn-Heizleistung je Außengerät; SCOP 4,0, Klasse A+ Heizen; Betrieb bis −15 °C angegeben.

  • Das Außengerät ist ein 5-Port-Multisplit, würde bei mir aber als Quad mit vier Innengeräten betrieben.

  • Hersteller-Webdaten nennen 80 m maximale Gesamtleitung und 20 m maximale Leitung je Innengerät.

  • WLAN ist offenbar optional.

  • Preislich deutlich günstiger als Midea; der Preis schwankt je nach Aktion/Verfügbarkeit.

Unklarheiten/Fragen dazu:

  • Hat jemand belastbare Erfahrungen mit OneClima MLT42x5/Y24 im Heizbetrieb bei Frost und mit mehreren gleichzeitig laufenden Innengeräten?

  • Ist OneClima tatsächlich TCL-OEM bzw. welche genaue TCL-Plattform steckt darin?

  • Wie ist das Taktverhalten, wenn an einem Quad nur ein oder zwei Räume Wärme anfordern?

  • Ist eine lokale Home-Assistant-Anbindung ohne Cloud mit den Original-WLAN-Modulen möglich oder ist ein anderer UART-/ESPHome-/WLAN-Dongle nötig?

  • Eine integrierte Kondensatwannenheizung/Heizband ist in den Unterlagen, die ich gefunden habe, nicht klar bestätigt.

Auswahl B: Midea Xtreme Pro Green Quad 12+12+12+12

Shop-Link:

Geplantes Set:

  • Außengerät: Midea M4O-36FN8-Q, EAN 8033638102428.

  • 4× Innengerät: MSAGBU-12HRFN8/GR, jeweils 12.000 BTU.

  • Laut Herstellerdaten: etwa 10,55 kW nominell Kühlen und Heizen je Außengerät, SCOP um 4,0, Heizbetrieb bis −15 °C.

  • Maximale Gesamtleitung: 80 m; maximal 35 m je Innengerät; maximal 15 m Höhendifferenz Außen-/Innengerät; mindestens 3 m Rohrweg je Strang.

  • Werkseitig abgedeckte Rohrlänge bei vier Innengeräten laut Installationsunterlage: 30 m Gesamtweg. Mein Layout 3/3/12/12 m entspricht exakt 30 m, daher nach der Anleitung voraussichtlich keine R32-Nachfüllung.

  • Hersteller-App: Midea SmartHome; WLAN laut Shop/Hersteller integriert.

  • Preis im aktuell gefundenen Klimavorteil-Angebot: ca. 1.951,79 € pro Quad-Set inkl. MwSt. (bitte tagesaktuell prüfen).

Relevante Unterlagen, die ich gefunden habe:

Offene Punkte bei Midea:

  • Das Datenblatt nennt beim Außengerät drei Gasanschlüsse 3/8" und einen Gasanschluss 1/2"; die 12K-Innengeräte haben jedoch 3/8" Gasanschluss. Die Installationsanleitung erwähnt dafür „transfer connectors“, aber die exakte Portzuordnung bei 4×12K möchte ich vor dem Kauf noch schriftlich vom Händler/Midea bestätigen lassen. Hat jemand genau dieses 12+12+12+12-Set installiert und kann sagen, welche Reduzierstücke mitgeliefert wurden bzw. welche Leitung wo hingehört?

  • Eine elektrische Kondensatwannenheizung/Heizband ist im italienischen Datenblatt für die EAN 8033638102428 nicht erwähnt. Es gibt wohl regionale M4O-36FN8-Q(B)-Varianten mit Wannen- und Kurbelgehäuseheizung, aber ich gehe beim konkreten Klimavorteil-Modell derzeit nicht davon aus.

  • Hat jemand den M4O-36FN8-Q mit vier 12K-Wandgeräten im Winter als Heizung laufen und kann reale Erfahrungen bei etwa −5 bis −15 °C teilen? Besonders interessant wären Abtauhäufigkeit, Vereisung, reale Leistungsabgabe und Geräusch/Vibrationen.

Home Assistant, evcc und Lastmanagement

Vorhanden/geplant:

  • Home Assistant.

  • evcc.

  • Vestel EVC04-Wallbox.

  • Dreiphasige Energie-/Phasenmessung ist vorgesehen.

Im jetzigen Haus schaltet bzw. begrenzt evcc die Wallbox schon, wenn der Durchlauferhitzer läuft. Im neuen Haus soll die Wallbox nur die tatsächlich verfügbare Leistung nutzen; die Klimaanlagen sollen nicht per Schütz hart vom Strom getrennt, sondern möglichst über Sollwerte/Betriebsarten sanft geregelt werden.

Für Midea sieht es nach der lokalen HACS-Integration „Midea Smart AC“ bzw. Midea AC LAN aus. Die Integration unterstützt aber nur Geräte, die lokal als Typ 0xAC oder 0xCC erkannt werden. Die Hersteller-App Midea SmartHome ist für die Xtreme-Pro-Green-Familie bestätigt, aber ich habe noch keinen eindeutigen Praxisbericht genau für MSAGBU-12HRFN8/GR gefunden.

Fragen an die Home-Assistant-Nutzer:

  • Hat jemand MSAGBU-12HRFN8/GR oder das deutsche Schwestermodell Xtreme Save Pro MSAGBU-12HRFN8-ME erfolgreich mit HACS „Midea Smart AC“/Midea AC LAN eingebunden?

  • Läuft es lokal und stabil oder nur über Cloud?

  • Wurde ein zusätzlicher WLAN-Dongle, SK102 oder ESPHome/UART-Adapter benötigt?

  • Wie gut lassen sich 16 Innengeräte und vier Multisplit-Außengeräte sinnvoll in HA steuern, ohne unnötiges Takten zu verursachen?

Meine eigentliche Entscheidungsfrage

OneClima wäre günstiger und hat pro Quad nominell mehr Heizleistung. Midea ist teurer, aber besser dokumentiert, hat integriertes WLAN/Midea SmartHome und möglicherweise die bessere Grundlage für lokale Home-Assistant-Steuerung und feine Multisplit-Regelung.

Hat jemand eine klare Meinung dazu:

  1. Würdet ihr für einen ungedämmten Ziegelaltbau mit ca. 300 m² und 16 einzeln regelbaren Räumen überhaupt 4× Quad-Multisplit als Hauptheizung wählen?

  2. Ist das Konzept mit 4× Midea M4O-36FN8-Q bzw. 4× OneClima MLT42x5/Y24 bei Frost realistisch, wenn die Öfen als Notreserve bleiben?

  3. Gibt es bei Midea wirklich einen praktischen Vorteil beim Takt-/Teillastverhalten gegenüber OneClima/TCL, der den Mehrpreis rechtfertigt?

  4. Welche Anlage würdet ihr für möglichst lokale Home-Assistant-/evcc-Integration wählen?

  5. Kennt jemand konkrete Wintererfahrungen oder Daten zu Wannenheizung, Abtauwasser und Heizleistung des M4O-36FN8-Q?

Danke euch schon mal für jede kritische Rückmeldung. Mir ist bewusst, dass die finale Kältemittel-Inbetriebnahme, Dichtheitsprüfung und elektrische Abnahme zwingend durch Fachleute erfolgen müssen. Ich möchte vor allem das Systemkonzept und die Gerätewahl vorab sauber entscheiden.

Macht für so ein Gebäude nicht eher eine VRF/VRF-Lösung Sinn?

Das ist leider ein Kostenfaktor. Da sind wir locker bei ~20000 Euro nur für die Außeneinheit.

16 Räume in einer einzelnen Wohneinheit. Wie muss man sich das vorstellen, wie werden die Räume genutzt?

Du willst also 4 Multisplit-Geräte kaufen, mit je vier Inneneinheiten?

4er-Multisplits gelten als schwierig was das Regelverhalten angeht. Und bei so Billiggeräten hätte ich da nochmal besonders Zweifel. Und SCOP von 4 ist schon ziemlich mies.

Aber du willst sicher nicht 16 Single-Split-Geräte kaufen.

Ich würde versuchen das genau an der Nutzungsart der Räume festzumachen.

  • Multisplits so aufteilen, daß die jeweiligen Innengeräte möglichst ähnliches Nutzungsverhalten haben (ähnliche Größe, ähnliche Zeiten in denen sie benutzt werden)
  • in Haupträumen (was auch immer das bei einer 16-Zimmer-Wohneinheit sind) höherwertigere Geräte, und ggf. keine 4er-Multisplits.
  • die Billigst-Geräte nur für unwichtige, kleine Räume
  • Takten ist vermutlich kaum zu verhindern, die 4er-Außengeräte haben vermutlich viel Leistung, vermutlich daher eine hohe Mindestleistung, und die Gesämtheizlast des Hauses teilt sich auf 4 dieser großen Außeneinheiten auf.
  • Vielleicht zum Teil mit Kanalgeräten arbeiten, und die warme Luft über Luftkanäle in die Zimmer verteilen?
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Zur Auslegung als Hauptheizung würde ich erstmal die Heizlast der Räume betrachten und anschließend dem gegenüber stellen, was die Anlagen bei entsprechenden Minustemperaturen noch liefern können.

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Danke für eure Antworten!

Bloß nicht. Dann sieht ja die Fassade aus wie ein Bienenstock :confused:

EG - 8 Räume: davon 4 Vermietet. die anderen 4 Räume: Eingangsraum, Küche, Wohnzimmer, Esszimmer
OG - 8 Räume: 2 Arbeitsräume, 1 Bad, 1 Schlafzimmer, 4 Kinderzimmer

Leider bautechnisch nicht so einfach umzusetzen :frowning:

Ich muss dazu sagen: Ich besitze jetzt schon ein anderes Haus, ~1km entfernt vom neuen Haus, und dieses wird mit Pellets beheizt und auch nach dem Einzug ins neue Haus verkauft. Dann kann ich gerne noch eine andere Lösung langfristig verbauen (Pelletszentralheizung etc.). Momentan leider finanziell nicht möglich.

LG
Swen

Die werden einzeln vermietet, und sind daher weiter Teil der 16räumigen Wohneinheit?

Falls das eine eigene Wohnung ist, würde ich die nämlich getrennt ansehen, allein der Abrechnung wegen.

Es sprechen bei dir Punkte dafür und dagegen das das geht.

  • Das ist ein grösseres Projekt und damit interessant für Handwerker
  • Das sind unbekannte Anlagen. Kostet den Handwerker Training/Einarbeitung. Außerdem stellt es für ihn ein Risiko dar. Was ist wenn die Anlage nicht läuft? Das Risiko kannst du übernehmen: "Wenn die Anlage nach der Installation nicht läuft kommst der Handwerker auf Stundenbasis zum korrigieren"
  • Die Handwerker haben volle Auftragsbücher. Die brauchen nicht jedes Projekt annehmen

Wie löst du die Abfuhr des Tauwassers aus den IG?

Das klingt nach einigen sehr kleinen Räumen. Ich würde überlegen diese aus dem Konzept zu nehmen und dort nur bei Bedarf per IR oder elektrischem Radiator zu heizen

Wie wird Warmwasser gelöst?

Es scheint als hast du sehr billige Geräte rausgesucht. Die Installationskosten werden aber dominieren. Macht ein solches Vorgehen dann Sinn?

Warum der Focus auf die Hausautomatisierung?

Nein nein, die werden als einzelne Wohneinheit vermietet und bleiben auch erstmal so wie sie sind. Natürlich soll dort dann auch die 4. Quad-Anlage einzug halten.

Das heisst, hier geht es um zwei Wohneinheiten:

  • einmal 4 Räume
  • einmal 12 Räume

Oder gibt es noch mehr Unterteilungen?

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Genau so ist es. Das was mir (noch) fehlt ist der Kältemittelschein :smiley:

Pumpen. Da aber vorzugsweise nur Heizbetrieb, soll da wenig bis gar kein Tauwasser anfallen.

Du wirst lachen, aber alle Räume haben ~17qm ...mal 1-2qm mehr

Wegen dem vom Netzbetreiber geforderten intelligenten Messsystem und dessen Notabschaltung auf 4,2kw. Da möchte ich nicht per Schütz die Kisten hart abschalten lassen.

Ja, so gesehen 2 Wohneinheiten. Eine Vermietet und eine für uns.

  1. wirst Du dann sicher die Geräte dimmen wollen, also Du brauchst Geräte, wo Du die Leistung einstellen kannst. Z.B. bei Daikin, oder der Silent Mode bei MHI.
  2. Das System muß zugelassen sein. Wenn Du was selbst bastelst mit Home Assistant, wird das irgendwer zertifizieren müssen (vielleicht reicht es, wenn der Elektriker das macht?)
  3. Ich weiß nich wie plötzliche Lastspitzen beim Abtauen gehandhabt werden. Bei meinen Geräten ist es so, daß egal wie ich die Leistung begrenze, beim Abtauen wird das ignoriert.

Ich glaube das 4,2kw-Problem lässt sich sehr leicht über Dry-Kontakte im Außengerät lösen.
2. Da hast du vollkommen Recht, deshalb notfalls die Dry-Kontakte oder ganz blöd dann eben Hart abschalten. So oft wird ja das Signal vom Netzbetreiber nun nicht kommen.

  1. Das Abtauen ist sogar explizit erlaubt um die 4,2KW-Grenze zu ignorieren. So weit ich das gelesen habe.

Welche Öfen sind das denn?

Also keine Zentralheizung vorhanden?

Interessantes Projekt! Mit Praxiserfahrungen Multisplit kann ich leider nicht dienen, aber gemeinhin gelten (wie schon genannt wurde) gerade diejenigen mit vielen Innengeräten als „eher problematisch“…

Speziell wenn man damit heizt, gibt es bei den Geräten /Herstellern offenbar schon deutliche Unterschiede - gerade die günstigen Geräte (wie von dir genannt) sind da wohl tendenziell schlechter.

Wie es dann aber in der Praxis wirklich ist, kann eh kaum jemand voraussagen…

Im Grunde ist es (auch wieder tendenziell) so:

Es gibt bei vielen „bekannten“ Geräten Erfahrungswerte von „echten Usern“.

Insbesondere bei Split Klima und ganz speziell wenn man damit (komplett) heizen möchte, unterscheiden sich die Geräte dann in der Praxis oft recht stark. Teurere Geräte mit sehr guter Effizienz beim heizen können sich da ggfs. relativ schnell lohnen. Insbesondere im ungedämmten Altbau. Strom ist teuer, wird vermutlich immer noch teurer. Da möchte man sparsam damit umgehen..

Es geht aber längst nicht nur um die Effizienz. Auch Dinge wie Lautstärke und eben Regelung sind oft stark unterschiedlich- in der Praxis oft aber noch wichtiger wie der Stromverbrauch.

Natürlich kochen am Ende alle nur mit Wasser, aber es hat schon gute Gründe, wenn zb. ein sehr effizientes Gerät deutlich schwerer ist als ein „billiges“.

Wenn man (fast) nur kühlt, weniger tragisch. Beim heizen schon sehr relevant.

Letztlich willst du dann sicher nicht hinterher Geräte tauschen anfangen, weil du oder die übrigen Hausbewohner unzufrieden sind.

Da könnte es sich lohnen direkt mehr auszugeben, um dann auch eine gute und dauerhafte Lösung zu haben.

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Zunächst mal Basics:

Die Geräte die du rausgesucht hast haben so 4kw Heizleistung pro Raum. Du installierst dir eine Gesamtleistung von 40-50kw max in dem Haus. Nach den minimalen Leistungen habe ich jetzt nicht geschaut weil ich da Datenblätter wälzen müsste und die in deinen Links nicht einfach greifbar waren.

Erwarbar ist damit aber massives Takten. Das reduziert die Effizienz und den Komfort. Das kann problematisch mit Mietern werden. Was du akzeptiert, akzeptieren deine Mieter u.U. nicht

Das kann man nochmal versuchen zu klären indem man überlegt was das Haus an Heizleistung braucht und was min und max von den Anlagen zur Verfügung gestellt werden kann.

Im Moment eher unwichtig: in der Mietwohnung laufen die Anlagen ja vermutlich über einen eigenen Zähler. Könnte man mal schauen ob damit 4.2kw oder 2x 4.2 kw gelten

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Beim Heizen mit Klimasplit ist es extrem hilfreich erste eigene Erfahrungen zu sammeln. Das ist bei einer schrittweisen Umsetzung möglich. Behaglichkeit ist hochgradig individuell, probieren geht über studieren.

Wir nutzen sowohl Midea als auch Daikin zum heizen. Beide haben Vor- und Nachteile.

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Wobei man aber speziell in dem Fall nicht vergessen darf: Das wird je nach Außentemperatur sehr stark variieren!

Und gerade weil die Anlagen fast nur alleine heizen sollen UND Multisplit werden sollen - sollte man unbedingt beachten wieviel die Anlagen dann bei tiefen Außentemperaturen noch schaffen.

Es wird sich niemand so viel Zeit und Geld in eine Anlage stecken wollen um dann im Winter zu bemerken, dass sie zu schwach dimensioniert ist.

(Wobei das vermutlich nicht der Fall sein wird, wenn wirklich jeder Raum ein eigenes IG bekommt)

Grobe heizlast: 90–100 W/m² statt pauschal 130 W

Die Mieter (älteres Ehepaar... Rentner) sind eigentlich mit ihren Holzöfen zufrieden und bekommen nur Klimageräte verbaut wenn sie es wollen und zuvor bei uns dann live erlebt haben.

Und ja, das Objekt hat nur Holzöfen und keinerlei Zentralheizung.

Bzgl. der Drosselung/Abschaltung muss ich dann echt schauen was für Kontakte die Innen-& Außengeräte haben (dry contact). Ansonsten notfalls per Schütz :face_with_diagonal_mouth:

Davon gehe ich aus, zumindest meine Hochrechnungen sind mit Puffer für die Planung.

Echt „tricky“ in der Größenordnung…

Was du auch bedenken solltest: Bei einer Multisplit funktionieren dann in deinem Fall auf einen Schlag 4 Innengeräte nicht mehr wenn was undicht wird oder das AG defekt ist, wenn man dann im Winter als Alleinheizung darauf angewiesen ist - ggfs. schwierig. Auch, weil man dann speziell was die Kosten betrifft ggfs. auch „ausgeliefert“ ist. Da will man nicht anfangen zu feilschen…

(Wobei es nat. bei einer defekten Zentralheizung nicht anders ist…)

Aber heizen ist dann eben schon „kritischer“ - als kühlen.

Rechne dir aber aus, ob es nicht Sinn macht direkt effiziente Anlagen einzubauen.