Wenn Du auf eine reine Balancer Lösung setzt würde ich die JK-B2A24S nehmen. Die kann bis 24 Zellen. Macht 2A Balancing. Und ist soweit kein BMS. Ein Balancer. Vorteil: Günstiger. Schaltet bei Problemen mit der Batterie diese nicht ab. Aber das könnte sie eh nur wenn sie mit der Victron kommuniziert. Das kann die BMS Version. Nur mit Adapter. Kostet dann das doppelte. Ich stelle in Frage ob man das braucht. Bei Überspannung schaltet die Victron ab. Bei Unterspannung auch. Die Victron zieht aus der Batterie max 32A. Mehr kann man bei einer 3000er Vicky gar nicht einstellen. Wozu brauche ich da eine 150 oder 200A JK BMS Version? Ich habe so eine 150A BMS. Weil ich damals nicht besser wusste. Diese ist bei mir als reiner Balancer angeschlossen. Wenn ich das nochmal kaufen müsste: JK-B2A24S.
Stimmt. Eine reine Balancer-Lösung ist günstiger. Allerdings sehe ich nicht, wie die Batterie getrennt werden kann, wenn die Zellen z.b nicht mehr Balanced sind und wenn die Temperatur out of range ist. Dem Victron wird das (normalerweise) nicht mitgeteilt. Soviel Wahrheit gehört dazu. Bei einem solchen System sollte man schon etwas Sicherheit beachten und dann lieber zwei/drei Trennstellen / Überwachungen drin haben als eine zu wenig. Hattest mich fast überzeugt. Für mich ist das aber ein Nogo. Falls du noch auf andere Weise die anderen BMS-Funktionen löst, dann wäre es vielleicht denkbar. Aber ich glaub günstiger wirst du es auch nicht hinbekommen.
Der gute Deutsche will immer alles versichern. Am besten eine Stoppmutter mit einem Splint sichern, Loctide, Sealer und verschweissen.
Ein reiner Balancer von JK kostet die Hälfte der BMS Version. Abschaltung mittels der BMS geht auch nur wenn die JK mittels CAN oder 485 mit der Cerbo spricht. Kompliziert und teuer. Kriegt man hin. Ist aber nicht so plug and play. Nichts für jemanden der mit einfachen Mitteln an eine selbstbau Lösung will. Das läuft eher wieder auf eine teure Lösung mit viel Fachsupport hin. Der immer das beste von einem will. Oder er at jemanden der das schon gemacht hat und das für ne Kiste Bier einstellt.
Eine gebalancete LION oder LIFEPO hatte bei mir noch nie Lust zu überhitzen. Warum auch? Die Ladung vernünftig zu verteilen. Dafür ist der Balancer da. Und wenn man die Zellen im Schongang belastet. Und nicht bei 3,65V... Und hier geht es auch nicht um eine hochbelastete Batterie die mit 14KW ein Auto laden soll. Da würde man dreistellige Amperezahlen DC durch den Draht pusten. Hier soll tagsüber die Batterie geaden werden. Ich mache das zur Zeit mit 12A DC. Entladung bei Dunkelheit mit meinen >500W dümpelt so bei 6A rum. Das braucht im Moment ca. 25% Ladung im Dunkeln. Ist bei Einstrahlung spätestend gegen 14 Uhr voll meine 12KW Nutzladung. Also so um 3 kwh nachgeladen. So eine Batterie hat gar keinen Grund irgendwie warm zu werden. Wenn die Nächte länger werden braucht es mehr. Und die Ladezeit steigt.
Weenn es eine BMS Lösung mit JK für 200 Teuronen sein soll dann eben diese. Aber auch die braucht die Batterie nicht zu trennen. Die kann der Victron sagen: mir is zu warm. Schalt ab. Fertig. Dann wird weder geladen noch entladen. Was soll dann da noch passieren? Oder hast Du an Deinem Auto auch noch eine Trennung die Dir die Batterie cutted wenn sie voll ist?
Entladung bei Dunkelheit mit meinen >500W dümpelt so bei 6A rum. Das braucht im Moment ca. 25% Ladung im Dunkeln. Man kann vieles machen...
Sorry die Werte passen nicht zusammen. 6A und 48V sind keine 300W Ohne BMS geht garnicht und das BMS braucht keine Verbindung zum Victron um abzuschalten. Die Verbindung ist z.B. dazu da bei fast voller Batterie den Ladestrom langsam zurückzufahren. Das ist gut muss aber nicht sein. Wichtig ist die Überwachung der einzelnen Zellen und das erfolgt ohne BMS nicht. Zu hoffen, dass das Balancing die Zellen vor Überspannung bewart ist etwas naiv. Damit das überhaupt funktionieren kann, darf der Ladestrom maximal so groß sein wie die Balancerströme, ansonsten wird selbt bei maximalem Balancing die Zelle weiter aufgeladen und geht über die zulässigen Werte ohne dass das Ladegerät abschaltet, da ja die max. Ladespannung noch nicht erreicht ist, wenn die anderen Zellen geringere Spannungen haben.
Philosophiefrage. Natürlich geht das ohne mit einem reinen Balancer. Ich habe beides am laufen. Einen reinen Balancer der Ladungsaustausch macht. Und einen passiven Balancer der notfalls Spannung verheizt samt BMS Funktionen. Die jedoch nur soweit genutzt werden um den Ladestrom auf 1,5A zu begrenzen sobald verheizen anfängt. Und der aktive balanced gleichzeitig mit 2A. Ich glaube nicht, dass das naiv ist. Abschaltung wenn undervoltage oder overvoltage macht eh die Victron. Und wenn der Akku zu warm wird sagt das die passive BMS auch der Victron. Dann nimmt die nichts mehr. Ob da jetzt noch ein Relais die Kabel weg schaltet ist wurst. Wenn die Batterie abfackelt tut sie das egal ob sie physisch am Inverter hängt oder nicht. Des weiteren lade ich nur mit 12A. Das reicht im Moment um um 14 Uhr den Akku bei 56V zu haben. Wenn die Tage kürzer werden setze ich den Ladestrom hoch.
Ein 48V Nennspannungsakku hat bis zu 58,4V Endspannung. 3,65x16. Ich arbeite mit 56V max. Unter 52V fällt mir die Spannung Nachts im Moment nicht ab. 52Vx6A=312W Mal mehr mal weniger. Je nachdem was die Kühlschränke gerade ziehen. Oder die Wasserpumpe.
In der Auflistung der zu nutzenden Komponenten fehlt mir auf den ersten Blick noch der dazu passende Lynx-Sicherungshalter + passende Mega-Sicherungen + entsprechend dimensionierte Kabel, Ringösen + das dafür notwendige Werkzeug. Nochmal mehrere hundert Eurönchen.
Unter 52V fällt mir die Spannung Nachts im Moment nicht ab. 52Vx6A=312W Mal mehr mal weniger. Je nachdem was die Kühlschränke gerade ziehen. Oder die Wasserpumpe.
Du musst hier einzig die schwächste Zelle betrachten , deren Spannung ist das einzig entscheidende Element Genau so machen es die ganzen BMS
Unter 52V fällt mir die Spannung Nachts im Moment nicht ab. 52Vx6A=312W Mal mehr mal weniger. Je nachdem was die Kühlschränke gerade ziehen. Oder die Wasserpumpe.
Du musst hier einzig die schwächste Zelle betrachten , deren Spannung ist das einzig entscheidende Element Genau so machen es die ganzen BMS
Ich gebe an der Stelle auf. Betrachtet werden muss sowohl die geringste als auch die höchste Spannung. Sowohl mit UV als auch und vor allem mit OV bekommst Du Zellen kaputt. Und P=UxI. Um die Physik kommst Du nicht rum
Ich gebe an der Stelle auf. Betrachtet werden muss sowohl die geringste als auch die höchste Spannung. Sowohl mit UV als auch und vor allem mit OV bekommst Du Zellen kaputt. Und P=UxI. Um die Physik kommst Du nicht rum
hier hing es doch ums Entladen?
Natürlich muss beim Beladen die höchste Zellspannung betrachtet werden
ich möchte mich hier gerne einmal mit einklinken, weil ich auch Fragen zur einer bzw. zwei geplanten PV-Anlage habe. Zuert einmal die Eckdaten der PV-Anlage(n): Anlage 1 mit einer Leistung von 7,79 kWp: - 19 x Solarmodul Solarfabrik S4 Halfcut 410 Watt, Monokristallin - Netzeinspeisewechselrichter SMA Tripow er 8.0 - Smart Meter (Da gibt es noch keine Entscheidung von welchem Hersteller, wahrscheinlich aber SMA)
Anlage 2 mit einer Leistung von 9,84 kWp: - 24 x Solarmodul Solarfabrik S4 Halfcut 410 Watt, Monokristallin - Netzeinspeisewechselrichter SMA Tripow er 10.0 - Smart Meter (Da gibt es noch keine Entscheidung von welchem Hersteller, wahrscheinlich aber SMA)
Beide Anlagen sind ohne Speicher geplant und werden mit Überschusseinpeisung betrieben Die beiden Anlagen sollen Betriebsfertig im April 2023 installiert werden. Jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Welche Komponenten benötige ich, und von welchem Hersteller, damit sie mit dem gewählten SMA PV-Wechselrichter zusammenarbeiten und um zu einem späteren Zeitpunkt einen DIY Speicher nachrüsten zu können. Soviel ich bis jetzt verstanden habe braucht man dafür folgendes: - Smart Meter - Batteriewechselrichter - DIY Akku (16 Zellen 280Ah) - BMS (JK BMS 100A ?) - Akkuladegerät Sollten noch Komponenten fehlen die ich vergessen habe, dann bin ich natürlich dankbar für jeden Tipp. Andere Sachen wie Schrank, Kabellage etc. lasse ich hier einmal außen vor. Ich bin, wie man wohl sieht, ein Neuling auf diesem Gebiet und hoffe das ich keine zu dumme Frage gestellt habe. Vielen Dank im Voraus für jegliche Hilfe und Unterstützung.
Akkuladegerät brauchst Du nicht. Das macht der Batteriewechselrichter. Z.B. Victron. - Kabellage - Sicherung für den Wechselrichter
Wenn es denn eine BMS sein muss ist die Frage was soll es können? ( Ich will die Philosophiediskussion nicht nochmal lostreten... Oben lesen. ) Wenn Du grosse Verbraucher hast: WP oder E-Auto brauchst Du ggf. auch 150A BMS. Deckst Du nur die Grundlast ab reicht auch was kleines. Beispiel: Der Victron MP2 3000 deckt etwa 2400W ab. 2400W bei 48V sind 50A. Laden macht man meist langsamer um den Akku zu schonen. Da sind 150A BMS überdimensioniert. Nicht dass das nicht geht. Die langweilt sich dann. Und die 2400W brauchst Du wenn Du mehr als Grundlast hast. Wirfst ne Kaffemaschine, Fön oder Herdplatte an. Grundlast liegt bei den meisten um die 250W. So 6A.
Willst Du mit 14kw ein Auto laden geht das eh nur dreiphasig. Das abzudecken erfordert dann ein dreiphasiges System. 14000W bei 48V sind dann gut 300A. Da muss sowohl Akku als auch BMS größer sein. Oder mehrere Akuus mit seperaten passend dimensionierten BMS.
Schönen Guten Morgen in die Runde, ich bin erst seid kurzem hier in der Runde und lese viel mit und lerne kräftig dabei. Ich habe mir gerade eben meine PV Anlage fertig gestellt und seid 16 Tagen läuft alles klasse . Ich habe einen SolaX Hybrid - Wechselrichter und 18 Luxor 410 er Solarmodule , sodass ich auf 7,4 KW komme. Momentan komme ich pro Tag so auf 30 bis 40 KW Ertrag und damit zu meinem nächsten Wunschprojekt. Ich möchte mir sehr gerne einen Akku zur Anlage bauen und geplant habe ich mit 16 * 310 aH Akkus von Shenzen. Das ganze würde wie schon meine PV von einem befreundeten Elektromeister abgenommen und angeschlossen werden, da ich zwar Handwerker aber halt kein Elektriker bin. Meine Frage in die Runde ist , und das habe ich noch nicht so ganz verstanden, wie funktioniert die Kommunikation zwischen einem selbst gebautem Akku und meinem Solax WR und funktioniert das in jedem Fall ? Bin euch im Voraus für jede Info dankbar und wünsche allen einen schönen Wochenstart. Gruß Ronny
Schönen Guten Morgen in die Runde, ich bin erst seid kurzem hier in der Runde und lese viel mit und lerne kräftig dabei. Ich habe mir gerade eben meine PV Anlage fertig gestellt und seid 16 Tagen läuft alles klasse . Ich habe einen SolaX Hybrid - Wechselrichter und 18 Luxor 410 er Solarmodule , sodass ich auf 7,4 KW komme. Momentan komme ich pro Tag so auf 30 bis 40 KW Ertrag und damit zu meinem nächsten Wunschprojekt. Ich möchte mir sehr gerne einen Akku zur Anlage bauen und geplant habe ich mit 16 * 310 aH Akkus von Shenzen. Das ganze würde wie schon meine PV von einem befreundeten Elektromeister abgenommen und angeschlossen werden, da ich zwar Handwerker aber halt kein Elektriker bin. Meine Frage in die Runde ist , und das habe ich noch nicht so ganz verstanden, wie funktioniert die Kommunikation zwischen einem selbst gebautem Akku und meinem Solax WR und funktioniert das in jedem Fall ? Bin euch im Voraus für jede Info dankbar und wünsche allen einen schönen Wochenstart. Gruß Ronny
Welchen WR hast du? Kannst du mal das Datenblatt anhängen? Wenn es der ist den ich gefunden hab gar nicht, da der WR für Hochvolt Akkus gebaut ist und das nix für DIY ist.
Solax bietet laut Homepage Hybride an die reine Batterien können und welche die spezielle brauchen. Kommt drauf an was Du hast. Zumindest auf den ersten Blick.