Ach so, sorry, da war ich auf dem falschen Pfad. Ich dachte, du sprichst von einer Split-Klimaanlage.
Wenn das eine LWWP ist, dann wird doch in der Regel der COP auch mitgerechnet und Arbeitszahlen von TAZ, MAZ und JAZ erstellt. Alles schön in Diagrammform in einer App. Oder ist das bei dir nicht der Fall?
Wenn du es genau wissen willst, brauchst eine Wärmemengenzähler. Die interne Messung der Wärmemenge wird vielleicht 20-30 % daneben liegen. Hängt natürlich vom konkreten Gerät ab.
Günstig ist schonmal, wenn du den Stromverbrauch separat misst und mal mit der Wärmepumpe vergleichst. Auch in dem Bereich gibts oft schon größere Abweichungen bis 30%. Und externe Wärmepumpen werden natürlich auch nicht mitgerechnet.
Kleiner Tipp: Bei solchen Fragen am besten gleich im Anfangspost die genaue Gerätebezeichnung nennen, das hilft für die technische Einschätzung und für genauere Antworten.
Ich habe auch so ein (Lügen)Kästle an der Wand für die Steuerung meiner LWWP.
Zusätzlich habe ich mir noch einen Shelly 2PM Energiezähler in die Abzweigdose für das Aussengerät installiert.
Die Daten aus dem Kästle und von dem Shelly protokolliere ich, dabei habe ich folgendes festgestellt.
Der Stromverbrauch aus dem Kästle liegt zwischen 8% und 15% unter dem Stromverbrauch, den der Shelly misst.
Wenn die Anlage oft abtaut, liegt die Abweichung näher bei 15% bei Außentemperaturen von über 5°C näher bei 8%.
Die Pumpen, Lüfter und Standby Verbräuche sind bei der Messung des Shelly enthalten, bei der Anzeige aus dem Kästle gehe ich davon aus, dass diese bewusst durch die Anlage nicht gezählt werden.
Meine Vermutung ist zusätzlich, dass die für den Abtauprozess benötigte Energie auch nicht von dem Kästle ausgewiesen wird.
Wenn ich die beiden obigen Ansätze mit in Betracht ziehe, liegt die Genauigkeit des (Lügen)Kästle in einer Meßtoleranz von 3-5%, was für ein ungeeichtes Gerät im akzeptablen Rahmen liegt.
Wenn du bessere Werte brauchst, musst du halt irgendwo ein oder mehrere "neutrale" Messgeräte installieren, wobei der Shelly in der Abzweigdose günstiger sein wird als der WMZ an den Leitungen.
Die angezeigte Wärmemenge aus dem Kästle passt nach meiner Beobachtung recht gut zum Wärmebedarf meines Hauses also innerhalb der akzeptablen Messtoleranz.von 3-5%.
Strom und Spannung kannst du aber nicht einfach multiplizieren, das ergäbe Scheinleistung und nicht Wirkleistung. Bezahlen tust du die Wirkleistung, die Scheinleistung ist wenig relevant.
Bei Gleichspannung gibt es sowas nicht, aber die Gleichspannung wird doch aus einer Wechselspannung erzeugt und bei dieser Wandlung gibt es z.B. Verluste. Und wie misst du die Ströme, die vermutlich stark gepulst sind?
Ich kann mir jetzt auch nicht so recht vorstellen, was du unter "Zwischenkreisspannung" meinst. Welche Anlage wandelt denn erst alles in Gleichspannung und versorgt dann die Wärmepumpe damit?
Dann erfasst du doch aber die Verluste der Gleichspannungswandlung nicht und wie willst du an den wirklich gemittelten DC-Strom kommen? Der wird doch stark gepulst sein.
Ich halte das Messverfahren mit viel zu vielen Fehlerquellen behaftet. Besser man misst wirklich genau das, was auf AC-Seite geholt wird. Das ist schlussendlich das, was du bezahlst und dafür gibt es auch fertige Messgeräte mit hinreichender Genauigkeit. Weiterhin hast du doch auch noch Heizungspumpen, die recht sicher nicht mit dieser DC-Spannung laufen, sondern autark aufgebaut sind und AC ziehen.
Auch beim Lüfter kann es sein, dass das ein autarkes System ist, was nicht mit dieser DC-Zwischenspannung läuft.
Ich denke das ich mit der DC-Sannung gut hin komme.
Es wird ja scheinbar alles mit DC geregelt, moduliert. Lüfter, Zirkulationspumpe intern und Verdichter.
Und wie bei einer CNC gibt es oft nur eine Powerunit, die erzeugt aus Wechselspannung die Gleichspannung und diese Gleichspannung wird den einzelnen Leistungsteilen zur Verfügung gestellt.
AC ist aktuell 217V / 7A = 1519W
DC sind es 370V / 5A = 1850W, und das wäre plausibel mit der anzeige am Stromzähler
Zu deiner Strom Verbrauchs Messung hast du ja schon entsprechend Feedback erhalten.
Wenn ich den COP aus den Strom-Daten, welche die WP bereitstellt, berechne, dann ist der COP auch höher.
Mit den Daten vom Shelly sinkt er dann.
Der durch mit dem extern gemessenen Stromverbrauch ermittelte COP im Verhältnis zum Wärmebedarf meines Hauses ist für mich am Ende entscheidend und der liegt selbst in kalten Monaten über 3 und in wärmeren Oktober, März, und April über 4, das passt dann für mich.