Ich möchte mir im Gartenhaus eine kleine PV mit ca. 4 Platten und einem Speicher bauen.
Der Akku würde im unbeheizten Gartenhaus stehen (natürlich ist das Gartenhaus nicht wirklich gedämmt).
Angedacht hatte ich Anker SOLIX 4 Pro. Zielsetzung ist es den Akku tagsüber zu laden und abends/nachts die Grundlast damit abzudecken.
Gibt es andere Systeme, die ggf. auch kostengünstiger sind?
Möglicherweise, so wie wir vor Jahren mit unserem Gartenhaus starteten.
1x Multiplus2 3000 ~ 380€
1x Victron Smart Solar MPPT 150/45 ~ 160€
6x JA Solar 460W ~ 470€ (inkl. Versand)
1x Selbstbau Akku 16x 105Ah + Gehäuse aus Multiplex + JK BMS ~ 600€
1x Montagematerial für die Module, grobe Schätzung ~ 300€
1x Hichi IR Lesekopf zum Auslesen des eHZ ~20€
1x Raspi mit VenusOS für Umsetzung der Nulleinspeisung und Verwaltung der Victron Geräte ~50€
Kabel und Leitungen grobe Schätzung ~ 100€
Da wäre man also bei um die 2100€ (wir haben damal noch das 2,4fache gezahlt)
Der Akku könnte nach unseren Erfahrungen gern ein Größerer sein (wir haben ihn später testwese durch einen 14,3kWh ersetzt), dieser Aufbau hat allein schon 1700kWh unseres damaligen Bezugs von ca. 3200kWh/a gedeckt.
Ist natürlich DIY und es sind Kenntnisse und Willen notwendig das so umzusetzen.
Schon mal Danke, aber kostenmäßig ist das nicht günstiger als die geplante Konfiguration.
Für die Paneele will ich auf jeden Fall N-Type ABC Paneele verwenden, wegen Verschattung.
Und fürs Selberbauen finde ich die Montage auf dem Carport schon ok für mich.
Momentan liege ich bei 1500 € für den Speicher inkl. Wechselrichter und ca. 100 € für die Paneele. Montageschienen habe ich schon für ca. 50 € gekauft. Kabel muss ich noch mal besser ausmessen, wenn ich weiß, wo im Carportschuppen der Speicher stehen wird.
Die Konfiguration war ja auch nicht detailliert beschrieben. Unter dem Begriff "Anker SOLIX 4 Pro" findet man Preise zwischen 1600 - 3250€ - da war schlicht der Detailgrad nicht ausreichend.
Wenn die Batterie eine Heizung hat
wenn der Wechselrichter dort den Strombedarf am Stromzähler gemeldet bekommt (da gibt es Funk Lösungen)
funktioniert das
ob es sich rechnet, keine Ahnung.
Im unbeheizten Gartenhaus kann es im Winter auch mal recht kalt werden. Unter 5 Grad C sollte man LFP-Akkus nicht laden oder nur mit sehr geringem Ladestrom (kleiner 0,1...0,05C). Unter 0 Grad gar nicht mehr. Im Winter ist es am frühen Morgen am kältesten, gerade wenn die Sonne auftaucht. Am Nachmittag hast Du dann evtl. mal die 5 Grad überschritten - oder auch nicht.
Also in der richtig kalten Zeit wird es schwierig mit der Akkunutzung, aber das betrifft evtl. nur einige Wochen im Jahr - abhängig davon wo du wohnst.
Erstmal vielen Dank für die Rückmeldungen. Habe die Konfiguration jetzt so wie geplant auch bestellt.
Die Solix 4 Pro soll bis minus 20 °C betrieben werden können.
Momentan gibt es von Anker wohl Aktionen, so dass man sie für 1500 € bekommen kann.
Werde im Frühjahr mal von den Ergebnissen berichten.
Von ganz speziellen Fällen abgesehen nehmen sich die verschiedenen Hersteller/Module nicht viel bei Schatten - alles erschütternd. Gewaltige Unterschiede gibt nur bei Marketing, Optik und Preis.
Nun ja, mein Problem bei den Paneelen ist weniger die Ausrichtung (klar ich weiß, dass die nicht optimal ist), sondern die Teilverschattung je nach Sonnenstand.
Habe mich jetzt für Aiko 500W NEOSTAR 2S+ N-Typ ABC im Paket mit dem Speicher entschieden, da das dann auch in Kombination mit den Versandkosten gepasst hat.
Ich werde nächstes Jahr mal berichten, wie sich das dann in der Praxis dargestellt hat.
Es geht nicht um den WR, sondern um die Batterie! Die kannst/solltest Du unter 0...5 Grad nicht mehr laden! Gerade im Winter, wenn mal die Sonne scheint, ist es oft sehr kalt - da klar. Kannst den Akku aber nicht laden...
Dafür hat Anker in seinen Solarbanken extra eine Akku Heizung verbaut. Das kostet zwar im Winter einen Teil des Ertrags bzw. der Akkuladung, aber ermöglicht auch bei kalten Temperaturen ein Laden des Akkus.
Bei mir steht die Solarbank 2 Pro jetzt bald den zweiten Winter auf dem Flachdach unter den Modulen und außer den typischen Winterproduktionseinbrüchen sehe ich nichts. Was mir persönlich an der Anlage mehr sorgen macht sind die hohen sommerlichen Temperaturen, daher wird das ganze wohl für den nächsten Sommer in den Keller verfrachtet. In bzw. an meiner Gartenhütte hatte ich auch einmal überlegt, aber habe Angst aufgrund der Stauwärme im Innenraum.
hier hat es von November bis März ganz viel Siffwetter und auch Schnee, woher nimmt derdiedas Anker die Energie für die Heizung? hoffentlich aus dem Grid.
Hab eben einmal geschaut, da er den Rest Akku Bestand auch bei Minus Temperaturen nicht angefasst hat, gehe ich einmal von einer Versorgung aus dem Netz aus. Nicht schön, aber bei einem BKW steht der Speicher nun mal i.d.R. draußen.