Akku Kapazität 16S EVE 314Ah Zellen System?

EVE MB31 314Ah LiFePO4 3.2V (~333Ah) Lithium-Eisenphosphat Akku

im 16S System- welche Kapazität hat der Akku?

314 Ah, 312,4 Ah ?

314Ah sind 314Ah und bleiben 314Ah.

Ah ist allerdings ein dämliche Einheit, wie du an dem Problem ja selber merkst. Akkugröße misst man daher in Wh.

Oliver

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Hmm - die Frage ist tatsächlich etwas erschreckend, denn sie zeigt, dass Du offenbar gar keine Ahnung hast was solche Einheiten wie Kapazität bedeuten und wie man sie mißt.

Eine Akku-Kapazität wird typ. in Ah gemessen und die Zahl hast Du ja in der Frage schon genannt.

Wie Oliver richtig schreibt, ist das oft wenig aussagekräftig, weil wir es gewohnt sind, Energieeinheiten in Wh oder kWh zu messen. Dazu muß man die Kapazität in Ah mit der Nennspannung, hier etwa 52V multiplizieren und bekommt ca. 16,3 kWh an elektr. Arbeit, die ein voller Akku verrichten könnte.

Die 314 Ah sind aber die Nennkapazität, die tatsächliche ist oft sogar etwas höher und kann bis 330 Ah gehen. Auf der anderen Seite entlädt man so einen Akku nie bis Null, sondern sollte optimalerweise im Bereich 10 - 90% SoC bleiben, also nun man typ. pro Zyklus etwa 80% der Nennkapazität. Das sollte die Frage hinreichend beantworten. Dafür gibts aber auch Google oder Gemini oder was auch immer - und die labern noch mehr als ich :rofl:

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Ah wird vermutlich auch deshalb genutzt, weil es weniger abhängig davon ist, mit welcher Stromstärke die Kapazität gemessen wird und abhängig davon sich die Spannung einstellt. Ist aber ja auch schnell schätzungsweise umgerechnet mit einer Nennspannung von 3.2 Volt pro Zelle oder entsprechend 51.2 V für ein 16er Pack.

etwa 52 (V) oder 51,2 (V) ?

Das kommt drauf an ob du dir die zur Verfügung stehende elektr. Arbeit schön rechnen möchtest oder bei den Nominaldaten bleiben möchtest :grinning_face:

edit: sind eh nur 251Wh Unterschied - so what :man_shrugging:

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Wenn ich das Prinzip der Shunts für die SOC Messungen richtig verstanden habe (hab selber keinen), kann man bei den Ah auch halbwegs von ausgehen, daß man das was reingeht auch wieder rauskommt. Bei den Wh wohl weniger. Auf die 1.5% Unterschied für 51.2 oder 52 Volt kommts wohl nicht wirklich an ...

Hust…

Oliver

Das kommt darauf an, wie stark du die Zellen belastest: hoher Strom - weniger Spannung, kleiner Strom, höhere Spannung. Eine Batterie ist keine ideale Stromquelle, die immer die gleiche Spannung hält, sondern, sie hat, wie alle realen Stromquellen auch, einen Innenwiderstand, d.h. über der Batterie selbst fällt ein Teil ihrer Spannung ab, sobald ein Strom fließt.

Interessant ist, dass der Akku weniger schafft bei hohen Strömen.

Es ist abhängig davon bei welchen Strom der Akku entladen wird.

(C , Vielfaches des Nennstroms, oft 0,5 C bei LiFePo, also halber Nennstrom)

Nachtrag:
Guck noch mal bei Wikipedia, hatte auch noch was mit Zeit zu tun.
( 1C = 1h mit Nennstrom oder so?)

C-Faktor

Das wär nur der Fall wenn der Smart Shunt ausschließlich den Strom messen würde. Er misst aber auch die Spannung, damit auch die Leistung. Also kann er auch die Energie exakt integrieren.

Schon klar, aber das was er nachher an Energie, Wh, wieder abgeben kann, hängt auch davon ab, mit welcher Stromstärke geladen wird. Bei der Ladungsmenge in Ah wohl deutlich weniger.

Kann man über den Peukert-Koeffizient kalibrieren wenn mans genau braucht. Bei PB Akkus ist das auch zwingend nötig.

Bei LFP in der Praxis mit den üblichen Belastungen < 0,5C eher Erbsenzählerei.

Der ist aber für die Ah, ich denke bei Wh sollte es einen größeren Unterschied machen?

Der liefert ja auch keine Vorhersage wieviel (k)Wh noch im Akku sind sondern einen Prozentwert für den SOC. Bei der Berechnung werden die einstellbaren Parameter Peukert-Exponent und Ladewirkungsgrad mit berücksichtigt. Sind die (halbwegs, default Werte für LFP) korrekt dann stimmt der SOC-Wert unabhängig davon ob schnell oder langsam ge- bzw. entladen wird. Die geladene und entladene Energie wir nur gezählt.

Selbstverständlich kommt immer etwas weniger raus als rein geht.

Für die Charakterisierung einer Zelle ist der Ah Wert aber halt trotzdem besser definiert und von daher für mich nachvollziehbar, daß man ihn primär angibt. Wenn eine neue 314 Ah Zelle 12% mehr Kapazität hat als die 280 Ah Zellen bei mir im Keller, wird das in Wh sicherlich gerundet auch 12% mehr sein.

Du dichtest der Einheit Ah wundersame Eigenschaften an, die die gar nicht hat. Ah und Wh haben den einfachen Zusammenhang

Ah = Wh/Vnenn

Nicht mehr, und nicht weniger. Das ist ein- und das gleiche.

Oliver

Wenn Du beides mit etwas anderen Einstellungen misst, wird sich der Ah Werte aber weniger ändern als der Wh Wert, auch wenn das für uns herzlich wenig Relevanz hat.

Der Ah Wert steht auf der Batterie drauf, den brauchst du nicht zu messen. Und der ist genauso falsch oder richtig wie ein Wh-Wert, der draufsteht.

Und „messen“ kannst du den doch eh gar nicht, nur aus den Wh berechnen. Das ist überhaupt keine echte Einheit mit irgend einer physikalischen Relevanz, sondern nur eine allgemeine Aussage zu einer theoretischen Eigenschaft, um Akkus gleicher Nennspannung allgemeinverständlich vergleichbar zu machen.

Oliver

Natürlich kann man das messen ... https://off-grid-garage.com/wp-content/uploads/2021/04/ebc_a40l_manual.pdf