Akku für meine Dach-PV

Hi! Ich lese meinen via Modbus aus, damit ich z.b. auch den SOC in Home Assistant sehen kann. Zudem habe ich einen Shelly dran.

Momentan geht wetterbedingt nicht viel, aber immerhin an zwei Tagen diese Woche ist er noch voll geworden.

“bestmöglich” heißt hier einfach, dass ich versuche, so gut wie möglich die Produktivzeit der PV-Anlage zu nutzen. Das ich bei 10 Kw-Peak diese nicht voll nutzen kann, es sei denn, ich habe ein E-Auto mit Wallbox, dass ich per Überschuss lade, ist schon klar. Aber Geschirrspüler oder auch Waschmaschine oder Trockner lassen sich so einstellen, dass diese dann laufen. Vieles geht mittlerweile auch mit Smarthome. Meinetwegen kann auch die Klimaanlage tagsüber laufen.

Und “verschenken” tust du deinen Strom im Sommer fast immer. Du wirst es nie schaffen, jeden Tag im Sommer, da wo die PV-Anlage am meisten Strom überhaupt erzeugt, komplett in deinen Eigenverbrauch umzuwandeln. Man könnte das auf die Spitze treiben, wenn ich ein E-Auto hätte und würde alles was übrig ist, dort reinspeichern und wenn der Akku voll ist, wie ein Bekloppter Kilometer machen, damit ich dann so schnell wie möglich wieder meinen selbsterzeugten Strom, speichern kann, anstatt ihn zu “verschenken”. Würde sich natürlich im Autarkiewert bombastisch bemerkbar machen. Aber darum geht es ja nicht. Wer eine PV-Anlage hat, passt halt eigentlich sein Verhalten etwas an. Der eine mehr, der andere weniger. Also bestmöglich soweit man gewillt ist, sich anzupassen.

Und meine Prognosen, die ich vorab schon berechnet habe, haben sich bis jetzt auch tatsächlich so gezeigt. Seit Mai. 2025 ist der Speicher im Betrieb und bis Stand heute, 06.12.2025, wurden insgesamt 581Kw/h als Eigenverbrauch genutzt.

Durch die Erweiterung des Speichers auf 5,2Kw/h konnte ich für Oktober und November bis jetzt leider nur 11 Kw/h zusätzlich nutzen. Also das scheint klar eine Fehlinvestition zu werden. Da hätte ich lieber den zusätzlichen Strombezug in Kauf nehmen sollen. Oder besser gesagt, bis sich die zusätzlichen 480 Euro amortisieren, dauert wesentlich länger.

									Autarkie(ohne/mit)Batterie

									 2024 / 2025

Januar: 3,5kWh = 173kWh vom Netz statt 224 = 15 Euro Ersparnis (19,59%/--%)
5,2kWh = 163kWh vom Netz statt 224 = 3 Euro zusätzliche Ersparnis

Februar: 3,5kWh = 103kWh vom Netz statt 172 = 20 Euro Ersparnis (29,92%/--%)
5,2kWh = 73kWh vom Netz statt 172 = 9 Euro zusätzliche Ersparnis

März: 3,5kWh = 50kWh vom Netz statt 153 = 30 Euro Ersparnis (42,42%/--%)
5,2kWh = 13kWh vom Netz statt 153 = 11 Euro zusätzliche Ersparnis

April: 3,5kWh = 14kWh vom Netz statt 119 = 26 Euro Ersparnis (62,91%/--%)
5,2kWh = 11kWh vom Netz statt 119 = 1 Euro zusätzliche Ersparnis

Mai: 3,5kWh = 12kWh vom Netz statt 120 = 27 Euro Ersparnis (58,77%/95,80%)
Ergebnis 2025: = 10kWh vom Netz

       5,2kWh =  0kWh vom Netz statt 120 =  3 Euro zusätzliche Ersparnis

Juni 3,5kWh = 6kWh vom Netz statt 95 = 22 Euro Ersparnis (67,52%/97,54%)
Ergebnis 2025: = 6kWh vom Netz

       5,2kWh =  0kWh vom Netz statt  95 =  2 Euro zusätzliche Ersparnis

Juli 3,5kWh = 6kWh vom Netz statt 95 = 22 Euro Ersparnis (65,38%/95,88%)
Ergebnis 2025: = 12kWh vom Netz

       5,2kWh =  0kWh vom Netz statt  95 =  2 Euro zusätzliche Ersparnis

August: 3,5kWh = 17kWh vom Netz statt 122 = 31 Euro Ersparnis (64,06%/95,92%)
Ergebnis 2025: = 12kWh vom Netz

   5,2kWh =  3kWh vom Netz statt 122 =  4 Euro zusätzliche Ersparnis

September: 3,5kWh = 42kWh vom Netz statt 137 = 28 Euro Ersparnis (49,56%/92,68%)
Ergebnis 2025: = 18kWh

   5,2kWh =  8kWh vom Netz statt 137 = 10 Euro zusätzliche Ersparnis

Oktober: 3,5kWh = 92kWh vom Netz statt 187 = 28 Euro Ersparnis (34,73%/77,07%)
Speicher-Aufstockung auf 5,2kWh

   5,2kWh = 58kWh vom Netz statt 187 = 10 Euro zusätzliche Ersparnis

Ergebnis 2025: = 63kWh

November: 3,5kWh = 134kWh vom Netz statt 190 = 16 Euro Ersparnis (23,17%/62,50%)

       5,2kWh = 118kWh vom Netz statt 190 =  4 Euro zusätzliche Ersparnis

Ergebnis 2025 = 95kWh

Dezember: 3,5kWh = 225kWh vom Netz statt 260 = 10 Euro Ersparnis (14,33%/--%)

   5,2kWh = 220kWh vom Netz statt 260 =  1 Euro zusätzliche Ersparnis

Erbebnis 2025 =

Was würde dir ein Auto helfen. Hast du es zum Herumstehen? Oder um damit zu fahren?

Wenn du nicht gerade in der Nachtschicht arbeitest, dann steht dein Auto eben nicht daheim zum Aufladen, wenn die Sonne scheint.

Dein “bestmöglich” geht also nur, wenn man sich entsprechend anpasst - oder eben die Energie speichert, so dass sie dann abrufbar ist, wenn man sie tatsächlich braucht.

Selbst genutzte PV passt eben nicht zum normaltypischen Berufsleben, 7to5.
Sie passt für Leute im Homeoffice oder im Ruhestand, für Mamas mit Kind daheim und für ein paar andere Gruppen.

Sie passt eben nicht einmal zu den Leuten mit E-Autos - außer für die Leute, die ein Auto haben, dass sie eigentlich nicht brauchen, weil sie zu Fuß, mit Rad, mit Öffis zur Arbeit fahren. Für ein Herumsteh-Auto ist deren Mehrpreis aber zu hoch - was in unserem Autoland natürlich trotzdem niemanden abhält, ein zu großes, zu schnelles, zu teures Auto zu kaufen. Gerade die PV-Klientel gehört aber oft weniger zu diesen Leuten.

Ist doch usus. Für 6000€ bekommt man 64kWh Akku für zu hause in 48V. Kannst du das E-Auto dann mit selbstgenutzter PV aufladen wenn du nach dem Berufsleben nach hause kommst. 200km am Tag? 20kwh pro 100km? Sind 40kWh. Noch genug Reserve um dann zu kochen wenn man nach hause kommt. Damit lassen sich dann, im Sommer, 6000kWh speichern und entnehmen. Bei 30ct die die kWh kostet sind das im Jahr gespart: 1800€. 3-4 Jahre und man hat den Akku raus. Wenn man ihn nur dafür verwenden würde. Und wer sich ein E-Auto für 30 000€ , 40 000€ kauft, für den sind diese 6000€ dann auch noch nen Klacks. Da ist der Aufpreis eine Fahrzeugklasse höher oder Extras des Autos teurer.

64 kW/h Speicher für 6000,- Euro? Hab ich noch nicht gesehen. Günstige Systeme kosten ca. 200 Euro pro kw/h. Bei deiner Rechnung wären es nur 93 Euro.
Und deine Rechnung setzt voraus, dass du jeden Tag mindestens 40kW/h an Überschuss erzeugst im Sommer.

Weiterhin setzt es voraus, dass man mindestens eine ca. 12Kw PV-Anlage besitzt, um überhaupt im ganzen Sommer von Mai bis September die 6000Kw/h an Überschuss zu erzeugen. Was nochmals ca 15.000 Euro kostet. Ich kann ja nicht nur rein den Speicher rechnen. Die Anlage an sich soll sich doch auch irgendwann bezahlt machen.

Dann kommen noch die Wandlungsverluste hinzu, 1:1 kannst du auch nicht übernehmen. 15 bis 20 Prozent gehen von den 6000kW/h da schon flöten.

Das E-Auto muss auch bezahlt werden, damit ich den Überschuss noch irgendwie sinnvoll nutzen kann. Aber man hat im Sommer ja auch Urlaub und ist gar nicht zu Hause. Wenn ich dann tatsächlich 100 mal zur Arbeit im Sommer fahre, dann schaffe ich gerade 4000kW/h zu nutzen, sofern das Wetter mitspielt und ich auch tatsächlich jeden Tag 200km fahre. Mein Arbeitsweg sind 60km einfache Fahrt und ich schaffe diese 200km am Tag nicht. Das ist eher wohl die Ausnahme, statt die Regel, dass man jeden Tag 200km fährt.

Im Winter kann man den Speicher dann ganz vergessen. Da wäre es sinnvoller, den abzuschalten, weil das BMS mehr Energie frisst, als der Speicher einspart. Habe selber einen Huawei-WR und die Leute sind dann oft erstaunt, dass der WR wegen der Huawei-Batterie, die gerade in der Nacht arbeitet und somit der WR nicht im Standby ist, so um die 60 Watt verbrät und an der Batterie nuckelt, nur um die eigentliche Hauslast von 300 Watt zu decken. Der Wirkungsgrad ist dann wirklich bescheiden. Der Zendure hat über das Jahr gesehen bis jetzt einen Wirkungsgrad von 77 Prozent. Also vom Stromnetz 750kW/h bezogen und Heimgebrauch 580kW/h. Also 170kW/h die verpufft sind und für die ich eigentlich 8,2 Cent je kW/h für die Einspeisung bekommen hätte. Okay, sind gerade mal 14 Euro. Das ist zu verschmerzen.

Aber egal wie man es rechnet. Es setzt eines voraus. Man muss das ganze Geld auch übrig haben, damit man überhaupt in diese Überlegungen kommt. Bei so einer Investitionssumme sind schon die meisten raus.

Dann sind wohl die vielen hundert Akkus in den hiesigen Sammelbestellungen an Dir vorbeigegangen. Sind inzwischen deutlich unter 100€ pro kWh.

https://www.akkudoktor.net/t/sammelbestellung-amy-wan-akku-pack-14-4-16-1kwh-shenzhen-luyuan-nach-32052-herford/30096

Okay. Aber da muss man sich erstmal einfuchsen. Ist nichts von der Stange und etwas speziell, wenn man davon keine Ahnung hat

https://www.nkon.nl/de/nkon-ess-pro-51-2v-32kwh-thuisbatterij.html

2 Stück davon. Fix und Fertig.

Mein Beitrag war eher an B21 gedacht. Aber bei dir ist es wie folgt: Die PV ist zu groß zu deinem Eigenen Verbrauch. Ist bei mir nicht anders. Bei mir bewusst. Auch die 200km waren bezogen auf das

Sie passt eben nicht einmal zu den Leuten mit E-Autos

Eben doch. Selbst wenn man dann nicht selbst verbrauchen kann im Sommer weil mittags, dann muss man eben den Akku nehmen. Selbst für jene würde es gehen. Bei dir vielleicht nicht einmal dann.