Akku-Empfehlung für 15kWh laden tagsüber und entladen abends/nachts

Er hat schon die 320V da liegen über 8x450W Panels.
Er möchte nen Heizstab mit 2-3KW über 230V anschließen.
Er möchte einen Akku.

Er kann jetzt einen teuren AC Akku nehmen oder er nimmt einen 400€ Wechselrichter und schließt da einen 48V Akku an und den 230V Heizstab. Vorteil: Der WR kann stehen wo er will (320V) und der Heizstab kann sein wo er will (230V) während der Wechselrichter und Akku beieinander stehen sollten (48V).

@juergenac
Vavuum hatte einen Growatt empfohlen, da würde ich ihn mal fragen. Zum Speicher: Ich würde einfach den günstigsten nehmen. Selbst wenn der mit der Zeit abbaut, es wird nicht jedes Watt wichtig sein und jede Kapazität. Zudem würde ich damit rechnen, dass in den nächsten Jahren Speicher günstiger werden. Ggf. denkst du dann darüber nach umzusteigen auf eine Nummer größer, selbst wenn das nicht mehr viel einsparen würde. So ne Fertiglösung mit 15kWh ist für um die 1500€ zu bekommen.

Solltest du doch mehr als die 3KW herausholen wollen wäre JETZT der Zeitpunkt zu überlegen, den Wechselrichter größer zu wählen. Der Akku wird bestimmt seine 120A können, also 6KW. Könnte man dann also noch ne Waschmaschine oder Trockner mit dem Heizstab betreiben. Oder eben währenddessen. Kaufst du aber jetzt beispielsweise 3 oder 4KW dann wars das. Dann geht nur entweder/oder.

PS: Ich muss mich entschuldigen, ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass du jetzt an den 8x450W Panels die DC-Heizstäbe betreibst. Dabei sind das ZUSÄTZLICHE 8x450W Panels.

PPS: Thema Sicherheit, die Felicity Akkus beispielsweise haben ein Feuerlöschgel drin, falls was passieren sollte. Ggf. würde ich darüber nachdenken, den Akku irgendwo stehen zu haben wo es nicht friert und extrem niedrige Temperaturen hat. Aber auch nicht im Sommer zu heiß ist. Wie bei allen techn. Geräten halt.

Sollte das auf die elektr. Ebene gehen kommt es darauf an, wie sicher du gerne sein willst. LSS, FI, Überspannungsschutz, Blitzschutz (wie bei Insel?) etc. pp.

PPPS:
Was machst du eigentlich mit dem “Rest” wenn es mal richtig sonnig ist? Akku ist voll, PV liefert trotzdem noch. Soll der Rest dann verpuffen?

Wenn der Akku voll ist, würde ich eigentlich auch den Heizstab zuschalten, ggfs. mit reduzierter Leistung. Da muss ich nun erstmal recherchieren, was du da oben vorgeschlagen hast und ob ich eine Info vom Akku zum Ladenzustand bekommen kann.

Ich glaube auch der TO hat nicht ganz zuende gerechnet. Ich habe 6 Module laufen und bekomme da gerade so meine 3+2.24kWh (an mittelmäßigen Tagen) voll.
Realistisch würde daher auch mit >= 14 Modulen rechnen.

Und vielleicht statt Heißstab eine BWWP. Die ist bei dieser Dimensionierung auch fast im Preis mit drin.

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8 Platten für einen 15 KWh Speicher halte ich für zu wenig, Ich habe mal was mit 12 Platten gebaut und 12 KWh Speicher… das lädt nur bei guter Sonne.

3kW entladen bei 15 kWh Speicher….. nach 4h ist der leer. Hilft Dir das weiter? Ich denke die Zeit ist dafür zu kurz.

wenn ich mir nkon ansehe, zu teuer, die Felicity Akkus bekommst Du mit Anlieferung als 15er bei ebay unter 1500,-

Einfach und billig würde ich das so lösen:

  • Platten zu Strings bündeln und in einen Sicherungskasten für PV führen
  • von dort in einen Laderegler Victron (je nach Größe die Strings erstellen)
  • ran an den Akku
  • dann ist die Ladung schon mal erledigt
  • Entladen….. das gibt es sicher mehrere Möglichkeiten
  • offgrid habe ich da gerade kein Beispiel für einen WR

Überdenke bitte die Plattenanzahl und die kWh des Akku bei Deinen 3kW Entladung. Ich denke bei Dauerbetrieb wir das nix.

Bitte berücksichtigen das Akkus ca. 20% Verlust beim Ein- und Ausspeichern haben und am besten im Bereich von 20%-80% Ladezustand betrieben werden. Hinzu kommt, dass WR im Teillastbereich durchaus auch noch einmal 20% Verlust haben können. Stromspeicher-Inspektion 2025 | HTW Berlin

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Hast du den von dir verlinkten Beitrag gelesen?

Der stützt deine Behauptungen nicht

Inwiefern?

Also wenn ich nach den Daten meines Akkus gehe, und die Daten vom Wechselrichter stimmen, dann hat Akku laden/entladen einen Wirkunsggrad von (3470kWh geladen/3197kWh entladen) 92%. Dazu kommt dann der Wirkungsgrad des Wechselrichters. Dieser ist bei wenig Verbrauch schlecht.

Nun ist das in diesem Fall aber nicht so. Denn da steht, der Wirkungsgrad wäre bei 100W bei ca. 54%. Guckt man sich die Grafik an, dann liegen Hybrid-Wechselrichter bei 1000W schon bei 91% Wirkungsgrad, bei 2000W bei 94% und da ungefähr liegt es dann.

Nur hat der Themenersteller vor, Heizstäbe einzusetzen, also eben 2000W oder 3000W zu ziehen. Womit der Wirkungsgrad bei mindestens 94% liegt.

Das würde, nimmt man meinen Wechselrichter, bedeuten: 92% Akku, 94% bei 2000W = 86,5%. Den Wert halte ich nicht für so schlecht. Wie sähe der Wert denn mit einem Hochvolt-Akku aus? 93%? Den Aufpreis kann man sich dann berechnen. Dazu kommt, dass im Sommer der Strom sowieso “über” ist. Es dreht sich dann also nur um den Übergang/Winter, und da wird sowieso nicht genug vom Dach kommen, höchstens zur Unterstützung.

@RoterFuchse

Danke für die Klarstellung Deiner Vorredner, hätte ich auch nicht besser beschreiben können

Weil da steht das Akkus 20% verluste haben und dann der WR nochmal einen Verlust von bis zu 20% hat

Der Bericht nennt eine Systemeffizienz von mehr als 90%

Ich bin da ansonsten bei dir: so schlecht ist es nicht

Manchmal kommt es mir so vor wie beim Baumarkt Tunning 2 Weise Längsstreifen 10 PS Luftfilter 5PS Felllenkrad 1 PS Lufthutze auf Motorhaube 3 ps gesammt 19 PS mehr Leistung , und hier wird wahllos Daten bgezogen und die Geräte schlecht geredet wie wenig Effizenz da ist 20% Verlust bem Speiher 20% Verlust beim Akku macht 40% weniger effizenz.

Man sollte sich halt schon mit der Materie richtig beschäftigen ich Logge mein komplettes System und liege bei 88-92% Effizenz aber eigentlich ist es egal den wichtig ist was ich am jahres Ende an Strom zukaufen musste und das versuche ich nach möglichkeit so gering wie mögich zuhalten.

gelöscht

Wir driften ab ... Ich denke das Holzmachen und Heizen damit ist bei den meisten halt auch ein Stück weit Hobby, macht den Kopf frei, wenn man mal etwas im Wald statt am Schreibtisch arbeiten kann und man kommt an die frische Luft. Aspekte, die man so bei PV nicht hat, auch wenn es ein Stück Hobby ist :wink: Ich hatte mal nen Statistik-Prof als Kooperationspartner, der sich mit seiner Frau ein altes Fachwerkhaus auf dem Land hergerichtet hat, weil er es in der Stadt nicht mehr ausgehalten hat. Er hat uns erzählt, wie sich die Bauern rund um ziemlich amüsiert haben und etwas besorgt waren, daß der Mathe-Prof selber Holz machen will, aber der Förster hat ihn über die Jahre soweit angelernt, daß er als wir ihn besuchten auch die schwierigen Windbrüche zugewiesen bekommen hatte. Wir haben selber keinen Ofen, aber meine Eltern und Schwester, wenn auch nur nebenher. Schwager sitzt als Galabauer in einer größeren Firma an der Quelle :wink:

Es ging ja jetzt eher darum: Wie lange reicht der 15kWh Akku den der Themenersteller hier kaufen will aus? Nun hat der Akku einen Verlust, das ist unumstritten. Wie hoch der genau ist würde man sicherlich nur dann ganz genau feststellen können, wenn man das misst. Also nehmen wir die Schätzwerte aus dem Schätzeisen des Wechselrichters. Bei mir sind das 10%. Aber 10% von Rein-Raus. Der Wirkungsgrad bei REIN ist aber, mehr oder weniger, vollkommen unerheblich. Weil das ist der Überschuss der PV. Man benötigt also, das ist geschätzt, 15kWh + 5% = 15,75kWh zum aufladen. Der Akku hat nun 15kWh.
Und jetzt entlädt man, wieder 5% weg sind 14,25kWh nutzbar. Wenn man den Akku von 0-100% nutzen würde, was ich persönlich mache. Man kann nun im Bereich von 10-90% agieren. Dann hält er länger (Haltbarkeit) aber es geht weniger in die Heizstäbe. Wie lange, wird keiner sagen können. Guckt man sich die Preise der NV-Akkus an, die auch sinken, in 5 Jahren kostet der Akku nur einen Bruchteil. Ist der alte Akku also um 10% schlechter geworden, was solls?

Sofern die PV ausreichend groß und günstig ausgerichtet ist, um den Speicher voll zu bekommen. Und übers Jahr betrachtet wird das sicherlich zu einem guten Teil der Zeit eng mit den 8 Modulen und anvisierten 15 kWh Speicher. Letztlich bleibt als Option ja nur LV oder HV und die Frage, ob sich ein paar Prozent mehr angesichts der deutlich höheren Kosten für HV lohnen - und das noch limitiert durch die Vorgabe, daß es fertig von der Stange sein soll. Wie eventuell fehlender Strom sonst substituiert wird und dann pro kWh Wärme kostet, wissen wir ja auch nicht.

Darüber hinaus ist in Bild 34 die Umwandlungseffizienz im Entladefall des am
wenigsten effizienten Hybridwechselrichters im Test (System L1) dargestellt.
Je geringer die Leistungsabgabe des Hybridwechselrichters ist, desto geringer
ist auch dessen Umwandlungseffizienz. Bei einer Entladeleistung von 100 W
liegt der Wirkungsgrad lediglich bei 54 %. Um diese 100 W bereitstellen zu
können, müssen allerdings 186 W aus der Batterie entnommen werden. Somit
gehen 86 W oder 46 % dieser Leistung in Form von Wärme verloren. S

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Bild 36 Umwandlungswirkungsgrade verschiedener Hybridwechselrichter bei Aus-
gangsleistungen unterhalb von 500 W (Daten: AIT, KI

gelöscht

Leute, es werden nur Heizstäbe damit betrieben mit 2000W, 3000W. Die Leistungskurven sind für den hiesigen Fall irrelevant…

@roterfuchs Können wir das Thema schliessen?

Da kommt seit zwei Tagen eigentlich nur noch Selbstdarstellung und Dinge die am Thema vorbei sind.

Auf Wunsch geschlossen.