Wenn Du 45 Module verlegen willst geht das nur in drei Strings.
Wenn Die Strings auf je einem steilen Ost-Süd-West Dach liegen kann der MPPT1 die alle drei melken.
Also nochmal es gibt ein Limit was die Leerlaufspannung angeht bei Dir anscheinend die Stringlänge von 15 was den Strom angeht gibt es kein Limit, der WR verarbeitet halt nur 26 A auf MPPT1 und 13 A auf MPPT2 es gibt dann wieder ein Zwang bei drei und mehr parallelel gleichlangen Strings sogenannte Stringsicherungen einzusetzen das ein Kurzschluss in einem String dir keinen Brand auslöst.
Wie Du was auf das Dach nagelst wie die Dachneigung und Dachausrichtung ist ist Deine Sache, und kein Problem solange du die wenigen Regeln einhälst:
Keine Strings über 15 Module Länge und keine unter 6-7 Modul Länge
Strings nur auf eine Ausrichtung mit möglichst gleicher Neigung, ansonsten Moduloptimierer
Also mein Monteur der es aufbauen soll behauptet die ganze Zeit dass 3x14 nicht geht. Wobei 2 die selbe Ausrichtung haben. Er behauptet dass man insgesamt maximal 32 Panele montieren darf. Angeblich steht das in dem Datenblatt Leider ist er der einzige in der Umgebung alle anderen sind zu weit weg.
lass ihn das auf dein risiko so verschalten. Bis 3x15 seh ich PV-seitig kein Problem. Reale Leistung vs WR-Leistung x 1,5 ist nix ungewöhnliches. Das Problem ist woanders: Für die Leistung halte ich die Batterie für zu klein. Die muss die Ladung und die Last aushalten
Ich tippe wegen deutlicher Überbelegung der angegeben WR-Leistung.
Es ist noch nicht so viele Jahre her, das fast jeder sich an die Werte des WR gehalten hat. Als Gewähleistungsgeber kann ich die Firma irgendwie auch verstehen.
Seine Aussage: Der wechselrichter verkraftet nur 15kw, was 32 Module entsprechen. Habe ihn jetzt gesagt er soll mir ein Kostenvoranschlag für 42 geben und gut ist. Aber er bleibt dabei und sagt geht nicht.
Für mich als Verständnis. Wenn ich theoretisch alle 45 in Südausrichtung hätte, dann wäre es ja auch kein Problem oder ?
Es kommt darauf an, wie man die Grenzwerte des WR meint, einhalten zu müssen. Es wird bei Solateuren wohl gar nicht so untypisch sein, dass sie die maximale WR-Leistung nicht überschreiten wollen, obwohl das technisch gesehen eher ein Fehlinterpretation ist.
45 * 470 Wp = 21150 Wp und das wäre deutlich drüber, wenn man wirklich die WR-Leistung nicht überschreiten will.
Geht im Grunde um das Thema Überbelegung, was wohl einige Solarteure nicht verstanden haben.
Das wäre ggf. ein Problem, weil es eine hohe Spitzenleistung und einen hohen Spitzenstrom zu mittag ergibt. Bei unterschiedlichen Ausrichtungen passiert das nicht
Ich habe mal in den Datenblatt geschaut. Da steht max PV Input 15600w. Ist es dann einfach nur überdimensioniert und man hat kein Nutzen davon oder kann es gefährlich sein wenn man es übertreibt (19740w -15600 = 4140w) ?
Übertreiben kann man es nur mit der Spannung. Zu hohe Spannung kann den WR ganz schnell zerstören. Beim Strom nimmt er sich nur das, was er kann, geht also nicht über Maximalstrom bzw. nicht über seine Maximalleistung.
Der WR speist ja auch nur maximal 12 kW ein, insofern wird er sich nicht mehr von den Modulen holen, Verluste musst noch draufrechnen.
eine zu hohe Spannung WIRD ihn zerstören, weil diese wird nicht gemessen und der WR wird sie entsprechend hochdrehen (was JEDER WR bei dem PV-Strom macht) die liegt an und wenn die Hardware sie nicht verträgt kommt der Magic-Smoke.
Die Spannung werde ich ja nicht überschreiten können. Habe mich für 3x14 Module entschieden. Das sollte bei einem frostigen Winter auch nicht leicht an seine Grenzen kommen.
So ein WR geht natürlich nicht bei 10V Überspannung kaputt. Bauteile sind ja nicht extrem auf Kante dimensioniert. Aber keiner kann einem mehr garantieren, was noch gut geht.
Ist aber hier auch nicht das Thema, Überspannung ist nich zu erwarten und Überströme wirds nicht geben, weil der WR den DC-Strom limitieren wird. Insofern alles im grünen Bereich.