Wenn ich das richtig sehe liegt die Korrektur des Coloumb-Counters beim Pack "1507" bei -0.232 Ah nach 132 Tagen.
Das wäre außergewöhnlich gut.
Bei "1505" scheint es auch gestern bereits eine 100% Kalibrierung gegeben zu haben, so dass die -0.146 Ah von heute leider nicht aussagekräftig sind.
Deine Zellen scheinen sehr homogen zu sein, da nur minimale Balancing-Arbeit notwendig war.
Habe gestern selber einige Packs das erste mal seit dem Frühjahr wieder komplett vollgeladen. Bei den 100 Ah Zellen dieser Packs war nur maximal ~ 50 mAh Balancing notwendig.
Es ist wirklich erfreulich wie gut/homogen moderne LFP Zellen sind.
Zumindest bei meinen neuen Batterien (EVE) scheint das auch so zu sein. Bei einem Pack (CATL) aus 2023 habe ich eine Zelle mit höherem - und eine mit geringerem Widerstand als bei den sich sonst sehr ähnlich verhaltenden anderen 14 Zellen.
Bisher hatte ich ein Notebook immer nahe der Batterie, wenn ich die AHED-GUI sehen wollte. Mal die BT-Reichweite des AHED-BMS zu testen kam mir erst heute in den Sinn. Und siehe da, es reicht vom Untergeschoss in das 1. OG.
Wenn das Wetter mitspielt will ich heute den Pack "1508" nach 154 Tagen auf 100% laden.
Dieser Pack ist mit dem o.g. Pack parallel verbunden, wobei dieser CATL-Pack noch von einem e JK-BMS überwacht wird.
Hier noch ein Bild mit einigen Zellspannungen des CATL Packs mit JK BMS.
Balancing erst ab etwa 18:45, um das Aufholen der Spannung von Zelle 6 abzuwarten.
Kann Dein BMS mit solchen ungleichen Zelleigenschaften umgehen?
Wirkliche Probleme würde ich da eigentlich nicht erwarten. Bei Zelle 5, die scheinbar stark relaxiert, käme es vor 17:15 vermutlich zu leichtem "Fehl-Balancing", das dann später wieder kompensiert würde.
Mit 1.4 Ah Fehler nach 154 Tagen hat sich BMS "1508" ja auch ziemlich anständig geschlagen.
Dann sind 1,4 Ah "Fehler" etwa 0,5 % SOC.
Im Sinne des Top Balancing (Erhaltung der Betriebsfähigkeit des Akku) unbedeutend. Wer fährt den auf unter 1% runter?
Wie sagt man? Lassen wir die Kirche mal im Dorf.
Und wenns die Zellen selbst sind, welche ihre wahre Kapazität um Promille "verschleiern", kann das BMS garnichts dafür.
War das Absicht, dass du so lange nicht auf 100% geladen hast? Ist ja schließlich Sommer, es sei denn, du wohnst auf der Südhalbkugel Bin nur neugierig.
Ja, das war Absicht. Ich halte es nicht für erforderlich häufig auf 100% zu laden. Wenn es Wettervorschauen mit Ausicht auf viele sehr "sonnenarme" Tage in Folge gegeben hätte, hätte ich aber davor auch versucht nochmal vollzuladen.
Außerdem soll das AHED-BMS ja auch zeigen können, ob es wirklich so gut ist. Und da ich mich noch mit zwei JK-BMS rumplage die parallel zu AHED-BMS laufen, weiss ich die, im Vergleich zu meinen JK-BMS, unglaubliche Genauigkeit, sehr zu schätzen. Ohne das AHED-BMS hätte ich mit Sicherheit viel öfter vollgeladen.
Nachträglich zeige ich noch einen Screenshot meiner Zellimpedanzen (Zellen Eve MB56). Seit Inbetriebnahme im Mai hing als einziger Verbraucher am Akku ein DCDC-Wandler, deswegen waren die angezeigten Zellimpedanzen vermutlich nicht aussagekräftig. Seit vorgestern habe ich nun einen Wechselrichter (Victron Multi RS6000) am Akku, der bisher zwar erst ein paar Stunden mit max. 1200W gelaufen ist, aber vielleicht reicht das ja schon:
Hallo @nimbus4 du hast ja schon bei mir im Vorstellungsthread geantwortet. Ich habe Interesse daran meine 4 JK-BMS gegen das AHEAD_BMS zu tauschen.
Da ich fertige Gehäuse von EEL benutze werde ich einiges umbauen und neu verkabeln müssen.
Hättest du noch 4 BMS die du mir veräußern könntest?
Stromfestigkeit sollten 100A -> 150A reichen.
Meine 4 Packs
314Ah EVE
230Ah EVE
324Ah CALB
324Ah CALB
Fragen:
ein Display reicht für vier BMS?
CAN-BUS -> Victron CerboGX?
CAN-BUS -> Raspberry mit HA für logging ->MQTT -> InfluxDB -> Grafana?
Heizungs Relais je Box direkt über das BMS ansteuerbar?
Abmessungen des BMS für Planspiele wie ich es in die Boxen bekomme?
1200 W <=> ~ 23 A DC plus den wirklich relevanten 100 Hz Ripple haben ganz offensichtlich schon Ergebnisse produziert. Ich würde empfehlen bei Gelegenheit nochmal mit etwas mehr z.B. 2 kW laufen zu lassen. Wenn sich die Werte dann für ein paar Minuten nicht mehr nennenswert verändern, kann man sie als konvergiert betrachten.
Meine Vermutung wäre, dass die Werte noch leicht ansteigen. Eine Verteilung zwischen 0.2xx und 0.6xx erscheint mir garnicht unplausibel.
Bei hohen Strömen sollte es in den Zellspannungskurven auch ausfallen das Zelle 1 und 12 nun näher beieinanderliegen.
Es können dann bis zu 12 statt 8 parallele FETs bestückt werden, so dass dann bei Vollbestückung ( und kleinstem Shunt-Widerstand <=> schlechtester Stromauflösung) Ströme bis in den Bereich 200A möglich sein sollten. Im Shunt-Bereich ( Bat/Load-) werden dazu dann jeweils 2 Terminals bestückt. der MOSFET-Bereich ( Bat/Load+) wird ~ 22 mm größer und es werden jeweils 3 Terminals bestückt.
Bis die fertig sind, könnte es aber Ende November sein. ( Bauteile sind schon hier, Platinen werden aber wohl erst Anfang November kommen )
Früher gäbe es noch etwas von den älteren "Doppeldeckern", wie lars72 und u61 sie nutzen. Die sind dann aber mechanisch zu dem Neuen nicht mehr direkt kompatibel, so dass das für Dich möglicherweise nicht attraktiv ist.
Zu dem eigentlichen BMS könnte ich Dir eine step-Datei der Platinen mit ihren Bohrungen schicken.
Für die Display-Einheit hätte ich ein dxf mit den Öffnungen für eine Frontplatte.
Grundsätzlich wäre ich auch bereit zu sondieren, ob eine abgewandelte Version der Display-Einheit Sinn machen würde, die einfacher in bestehende JK-Systeme integrierbar wäre. ( Das würde dann aber wohl noch später als Ende November )
Ein ganz wesentlicher Unterschied ist, dass Du bei meinem BMS Minus und Plus durch das BMS schleifen mußt. Wenn Du wirklich "nur" maximal 100 A / 150 A ( und typischerweise deutlich darunter ) benötigst, würde ich erwägen die Verkabelung im Kasten mit hochflexibler AWG 4 Silikon-Litze zu machen. Da sollte es dann keine mechanischen Probleme geben.
Ja, wenn Packs an einem CAN Bus hängen, kannst Du an dem Display des Masters auch die wesentlichen Daten aller Slaves einsehen.
Ja, das habe ich auch schon selber so getestet. ( Das läuft bei mir alles über einen einzigen CAN-Bus!)
Du kannst von mir ein Python-Skript bekommen, dass über einen CAN-USB Adapter den CAN-Bus mitlauscht und Dir alle Daten nach MQTT forwarded. Ab da solltst Du dann eigentlich zurecht kommen.
Da gibt es im Moment noch nichts out-of-the-box. So etwas kann man grundsätzlich recht einfach über die Display-Einheit nachrüsten. "Gebastelt" ginge das vermutlich sogar mit der aktuellen Display-Einheit, indem man eine LED zum Schaltausgang umfunktioniert. Wenn Du hier konkrete Anforderungen hast bin ich interessiert, das in zukünftigen HW-Revisionen zu berücksichtigen.
wenn ich den Ladestrom nicht begrenzen will, müsste ich max. 17kW wegpacken können.
200A ist übertrieben, aber da die Packs unterschiedlich in der Kapazität sind sollten ca. 150A möglich sein können.
Plug und Play für die Frontplatte wäre geil, aber da kann ich auch was mit dem 3D Drucker machen lassen, zumal ich V15 und V19 JK-BMS verbaut habe.
darauf würde es hinauslaufen
So mache ich es momentan mit dem RS485 Bus der vorhandenen BMS, ein Script lauscht am BUS und schiebt es an den MQTT
Heizung hängt momentan am Schaltausgang Dry-Contact der BMS, und wird auch von diesen geschaltet. Hier könnte ich aber zur Not auch eine externe Regelung umstellen.
Zeitlich bin ich völlig flexibel, da die Packs ja laufen. Wenn dann würde ich nacheinander umbauen, da die Frontplatten angepasst werden müssen.
Die Hauptleiterkarte der Display-Einheit ist so ausgelegt, dass man sie entweder SMD-Bestücken kann und dann die Displayfunktion + Tasten + Buzzer zur Verfügung steht oder man bestückt als low-cost Variante nur die RJ45-Buchsen und Stiftleiste zum Anschluss an das BMS von Hand.
Irgendetwas basteln mußt Du also keinesfalls und mechanisch ist das dann auch kompatibel. Was Du von mir bekommst ist also immer so, dass Du mit Patchkabel verbinden kannst ( Belegung passend zu Deye )
Alle älteren Versionen des BMS verwenden PH-Stecker für die Temperatursensoren. Deswegen kamen die Sensoren bis jetzt immer mit dem BMS von mir.
Die neueste Version mit der Adapter-Leiterkarte zum Zellanschluss, die Du bekommen wirst, nutzt XH. Da gibt es fertig konfektionierte Sensoren, z.B:
oder
Im Grunde sollte jeder 10k 3950 1% NTC mit 2poligem XH-Stecker passen.
Sieht für mich plausibel aus. Für Ströme < 150 A sollten die 0.6 Ohm kein relevantes Problem darstellen. Ich würde das aber in ein paar Monaten noch mal kontrollieren, ob die Werte nennenswert größer werden.
Ich will nicht nur einen Deye, sondern 2 Deye ...-SG05LP3 Wechselrichter Tagsüber parallel betreiben (PV AC-Kupplung = Fronius IG Plus 5kVA+12kVA), und über die Nacht nur mit nur 1 dieser Wechselrichter.
Wähle ich besser 8K+8K, also völlig identische Deye Wechselrichter? Oder geht es mit 5K+12K?
Welche Herausforderungen bringt eine solche parallele Deye Wechselrichterkonfiguration im Zusammenhang mit dem AHED-BMS mit sich?
Für das BMS macht eine echte Parallelschaltung der Deye keinen Unterschied. Die Kommunikation ist nur am Master, der Slave bekommt die Daten durchgereicht. Aber was erwartest du von diesem System mit 2 Hybriden. Der Verbrauch ist sehr ähnlich von allen Leistungsklassen im unteren Bereich.
Im Winter brauche ich eine Batteriebeladung in weniger als 8 Stunden. Diese 8 Stunden brauche ich viel Leistung. So um 1:4.
Wegen einige Verbrauchsspitzen, würde ein 5kVA Deye schon reichen für die Abend/Nacht. Also das 5K als Master, und die 12K nur tagsüber ein schalten.
Das würde die Leerlaufverluste der Wechselrichter während die Abend/Nacht minimieren (laut Deye sind die Leerlaufverluste der SG05-Serie so um [1] 0,5% der Leistungsklasse: 5K 25 Watt, 12K 60 Watt; plus etwas für die Kommunikationsschnittstellen wie CAN-BMS).