"Adapter" für V2L zu V2H

ich weiss schon das es ein Hochvolt Dreck ist, aber auch dafür gibt es ganz normale Netzteile die über zwei Knöpfe ein Ladegerät spielen
https://www.rohm.de/electronics-basics/battery-charge/bcm_what2

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Hab's gerade mal gesucht ... einen SBH kann man wohl nicht ohne den Hybridwechselrichter direkt geladen werden. Allerdings wäre am Wechselrichter noch ein MPPT Eingang frei ... das wäre also ggf. noch eine Option, um DC mehr oder minder direkt in den großen Akku zu schieben.
Andererseits ... geht das schief, verbrenne ich direkt ~ 4000€. Da ist der Umweg über die billigen Wechselrichter dann charmanter. Zumal ein Teil des erzeugten AC-Stroms dann ja auch direkt im Haus verwendet werden würde.

hat der MPPT Eingang auch sowas wie eine Windrad Funktion?
eine Gleichspannungsquelle dranhängen und den MPPT suchen lassen hat IMHO noch nie funktioniert.

Nope, nicht dass ich wüsste.

Jedenfalls werde ich es auch nicht ausprobieren wollen - dafür ist so ein Wechselrichter dann auch einfach zu teuer. Echte, bezahlbare und MPPT-kompatible Spannungsquellen sind eindeutig noch eine wirkliche Marktlücke. :slight_smile:

Bau den Kram nach und verlange weniger

Wäre doch einfacher einen Multiplus zu nehmen und das Auto als Generator anzuschließen?

Bei der ganzen Sache fehlt auch noch ein Messekonzept sofern Nulleinspeisung gewünscht ist. Und die ganze Steuerung

@auric

Joa ... netter Gedanke, aber das sprengt eindeutig mein Zeitkontingent und selbstständig möcht' ich mich auch nicht machen.

@maltes

Ja, die Multiplus hatte ich auch schon ein paar mal im Auge. Muss mir wohl nochmal genauer ansehen, was die können und wie sie mir weiterhelfen würden. Preislich käme es aber vermutlich auf mehr raus.

Nulleinspeisung übernimmt die Sungrow zuverlässig - damit muss ich mich also nicht befassen. Also kurz gesagt: zu viel Energie im Hausnetz -> Akku läd, zu wenig Energie -> Akku entläd. Das ist bereits bekannt, weil ich auch noch eine Anker Solix mit im Haus habe. Kurz gesagt: kommen 3kW, dann würden die zuerst das Haus versorgen und der Rest den Sungrow Akku laden.

Aber selbst dann ... als Softwareentwickler mit jeder Menge Elektronik- und ESP-Erfahrung würde mich das nicht schrecken.

Ich weiß ja nicht.

Im Sommer hat man eigentlich immer zuviel Strom. Das braucht es diese ganze Sache nicht

Im Winter hat man oft zu wenig Strom. Da sind dann Wirkungsgrade wichtig.

Aber ich kenne deinen Anwendungsfall nicht wirklich.

Sommer:
In diesem Sommer waren Samstage und Sonntage relativ häufig vom negativen Börsenpreis betroffen. Gedanke dazu also: tagsüber Eigenverbrauch und Auto voll machen, nachts dann das Auto wieder leeren und einspeisen.

Winter:
Im letzten Winter war's bei uns so, dass wir teils tagelang zu viel Strom hatten und dann auch mal drei bis fünf Tage knapp zu wenig.
Somit Auto bei guten Tagen voll machen und voll halten und wenn dann schlechte Tage gegeben sind, einen Teil der Ladung zurück ins Hausnetz oder den Hausakku holen.
Den Wirkungsgrad halte ich für vernachlässigbar, denn fürs Einspeisen bekommen wir magere 7 bis 7,5ct/kWh, während wir für den Bezug 30Ct/kWh bezahlen. Im Kern geht es also darum, in mageren Zeiten mit Hilfe des Autoakkus den Eigenverbrauch zu optimieren. Und da ist jedes "gerettete" kWh ein Plus, selbst wenn der effektive Roundtrip-Wirkungsgrad bei 25% liegen sollte.

Und ja, könnte auch für etwa 7000€ den Sungrow SBH von 15kWh auf 40kWh hochbringen.
Andererseits ... wenn ich 50% von meinem Autoakku sowieso fast nie nutze, der nötige Kram etwa 650€ und etwas Zeit kostet und es mir in Summe zusätzliche 30kWh an Speicher bringt ... ist das doch eindeutig die interessantere Alternative. Gerade AUCH deshalb, weil es vergleichsweise selten benötigt wird.

Zumal selbst 40kWh Akku nicht genügen würden, um die Wochenendspitzen bei Negativpreis vollständig im Haus halten zu können.

Was für ne Steckdose hat denn das Auto für V2L? Schuko würde ich nicht die ganze Nacht 3,6 kW zioehen wollen. Oder hat das Auto einen Adapter der an den Ladestecker geht und dann kommen 3,6 kW raus? Oder die "blaue Campingdose" mit Einphasig 16A?

Ich würde auf jeden Fall nicht so viele Wechselrichter dazwischen hauen. Einfach ins Hausnetz einspeisen und der WR der vorhandenen Anlage läd den Akku? Hat der einen Generator Eingang vielleicht?

Ich hoffe, der Topikstarter wird mir nicht böse sein. Mein Plan:

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Weshalb sollte ich Dir böse sein?
Dient ja zum Austausch. Von daher alles gut.

Schau Dir aber oben nochmal meine Antwort an - Dein Ladeadapter ist für Deinen Plan nicht geeignet und beim Netzteil gibt's, wie geschrieben, für 10€ mehr 1000W mehr Leistung bei höherer Qualität.

Berechtigter Einwand.

Ja, das Auto hat einen Ladestecker-Adapter für die 230V Schuko Kupplung und nein, es wären wohl maximal 3160 Watt. Aber ja - immer noch mehr als genug für Schuko.
Also ggf. die Buchse austauschen oder schauen, ob's direkt einen Ladestecker mit blauer Kupplung gibt.
Das macht wohl Sinn.

Nein, der SHT hat keinen Generatoreingang. Bzw. nur als Alternative zum Grideingang.
Und korrekt: wenn ich ins Hausnetz einspeise und das den aktuellen Verbrauch übersteigt, dann läd der Sungrow mit dem Überschuss seinen Akku, in so fern er auf Eigenverbrauch steht.

Der Pfad ist also:
Hyundai Kona -> Huawei R4850G2 (95,5%) -> drei Hoymiles 1000-2T oder ein Hoymiles HMT-2250-6T (96,5%) -> Hausnetz -> Überschuss über SHT15 (97,6%) in SBH (98%)

Für einen kompletten Roundtrip ... "PV (Hausnetz) -> Kona | Kona -> Huawei -> Hoymiles -> SHT15 -> SBH -> SHT15 -> Hausnetz" läge der Wirkungsgrad bei ca. 65%.

Das klingt zunächst beschissen, aber wenn die Alternative bedeutet, für 7 Ct verkaufen und später für 30 Ct kaufen ... dann sieht's anders aus. Effektiv "kostet" das kW aus diesem Extrem-Roundtrip dann halt 11,5 Ct.

Ich denke, ich probier's aus. Zumindest von den Zahlen her sieht alles noch besser aus, als den Strom gar nicht erst produzieren zu können (weil 0Ct/kWh) oder bilig zu verkaufen, um in später teuer wieder beziehen zu müssen.

lass mich nich dumm sterben :slight_smile: wo ist das Problem?

Danke für dein Hinweiß, Ich habe jetzt einen anderen Adapter ausgesucht.

Ich habe mich beim Netzteil noch nicht festgelegt. Mehr Leistung brauche ich nicht, aber eine höhere Qualität wäre mir wichtig. Welches Netzteil meinst du? Hast du einen Link für mich?

@amiko: hab' Dir eine Nachricht dazu geschickt. :slight_smile:

@tageloehner

Das ist ganz einfach seitens des Herstellers nicht vorgesehen, entsprechend gibt es weder Doku noch API und würde zudem einen Garantieverlust zur Folge haben.
Das es technisch dennoch machbar ist, bezweifle ich nicht.

Okay, danke dir. Ich werde mich schlau machen.

naja das ist es ziemlich nirgends. wofür api?

Hm, afaik gibt's doch einige Batterien, welche herstellerübergreifend verwendbar oder kombinierbar sind? Also dachte ich zumindest bisher.

API, weil ich einmal davon ausgehe, dass die Batterie eine eigene Intelligenz verbaut hat und möglicherweise überhaupt erst mal auf Laden geschaltet werden muss? Hab' mich mit der Technik aber bisher noch nicht so sehr auseinander gesetzt. Kritisch ist in jedem Fall schon mal, dass mit jedem zusätzlichen Modul die Spannung steigt und entsprechend wohl auch die Ladespannung angepasst werden müsste.
Aber wie auch immer ... das ist mir mit meinem aktuellen Wissensstand zu gefährlich und die Komponenten einfach zu teuer, um beim Trail and Error möglicherweise etwas in Rauch aufgesehen zu lassen.

Guten Tag zusammen,

ich habe mir, allerdings in einer "offenen" Victron Umgebung auch genau zu diesem Thema Gedanken gemacht. Mein neues (erstes) E-Auto kommt erst Anfang Oktober, hat aber auch einen 230 V/3,6 kW Ausgang über einen entsprechenden Adapter im Lieferumfang enthalten.

Ich habe meine alte Anlage von einem MP II 5000 auf einen RS6000 aufgerüstet. Der MP II wurde kaskadierend davor geschaltet, falls die 6000 VA des RS einmal nicht ausreichend sind.

Wenn das Auto da ist, wird der Multiplus als Ladegerät umgeschaltet und der V2L Anschluss auf seinen Eingang gelegt. Falls dann mal nicht mehr genug Solarleistung vorhanden ist (voraussichtlich irgendwann Ende Oktober), kann ich aus dem Auto die Akkubank von z.Zt. 32kWh direkt über den MP II aufladen.

Das ist auch keine Einstellung, die regelmäßig erfolgen soll, aber ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal für die Zombieapokalypse :smiling_face_with_sunglasses: :smiling_face_with_sunglasses: :smiling_face_with_sunglasses: und ich habe als Privileg die Option, das Auto auch noch kostenfrei in der Nähe aufladen zu können.

Die Idee mit dem kaskadierenden Aufbau aus Wechsel von AC zu DC um anschließend damit wieder über MPPT´s eine vorhandene Anlage zu betreiben/deren Akkus zu laden halte ich für suboptimal:

Verschiedene Hersteller, verschiedene Protokolle und unterschiedliche Ansteuerungen verkomplizieren die Anlage unnötig. Ich kenne Sungrow und deren technische Daten nicht, würde aber immer versuchen, die Akkus über ein separates Netzteil (z.B. 230 V/3,6 kW auf die Zielspannung der vorhandenen Akkus) aufzuladen und den Rest unangetastet zu lassen.

LG