[quote data-userid="19641" data-postid="136356"]
- Die sicherste Technologie ist, die auch in PKWs eingesetzt wird, da diese Akkus nicht brennen können
- [...]
- Etwas mehr Volumen benötigen um die gleiche Energiemenge zu speichern als andere (aber welche?)
[/quote]Doch, doch, LiFePO4 oder kurz LFP kann auch brennen, aber ja doch, allerdings deutlich schwieriger als LiIon, weil die Energiedichte geringer ist. Prinzipiell möglich ist es aber schon. Und ja, LFP hat mehr Volumen (geringere Energiedichte), vor allem aber ein deutlich höheres Gewicht und damit bei Autos weniger Reichweite je kg Akku. Daneben gibt es die ersten Na-Akkus aus Asien, aber die Technik ist noch brandneu und nicht sehr verbreitet. Na-Akkus haben nochmals eine etwas geringere Energiedichte im Vergleich zu Li-Technologien, aber sind preislich günstiger und leider auch nochmal schwerer. Für stationäre Anwendungen spielt das aber keine Rolle, wohl aber beim Verkehr. Und dann gäbe es noch AGM-Bleiakkus, mit abermals geringerer Energiedichte, wobei Bleiakkus nicht so zyklenfest sind wie die Li-Kollegen.
[quote data-userid="19641" data-postid="136356"]
- Welche Nicht-Speichertechnologien könnten in Konkurrenz zu dieser Lösung stehen?
Begründen Sie Ihre Aussagen.
Ich denke eine Direkteinspeisung über eine entsprechenden Anzahl von z.B. Balkon-PV könnte hier gemeint sein.
Ich habe gelernt, dass es durchaus auch je nach Verbrauchsprofil effektiver sein kann, ganz auf einen Speicher zu verzichten.[/quote]Ja, das ist dieses Baerbock-Märchen, daß das Netz als Speicher dient. ? ? ?
Entweder verbrauchst Du die gewonnene Energie sofort oder Du mußt sie in irgendeiner Art und Weise speichern, sei es als Wärme (z.B. Brauchwasser), aber auch Kälte, als E-Fuels, Lageenergie (Pumpspeicherkraftwerke) oder wie auch immer. Auch Wärme (genauer: Temperaturdifferenzen) kann man übrigens mit Peltier-Elementen wieder zurück in elektrische Energie wandeln, aber mit einem besch*ssenen Wirkungsgrad.
Bei der Speicherung von Energie gibt es noch ein Problem über das ganze Jahr: PV bringt am meisten im Mai und im Winter sieht's mau aus. Es gibt derzeit keine wirklich gut einsetzbare Speichermöglichkeit von Energie in Massenproduktion über ein halbes oder dreiviertel Jahr, weswegen PV nicht grundlastfähig ist. Heißt: Im Winter mußt Du entweder Strom zukaufen oder im Sommer den PV-Überschuß einspeisen, den aber auch keiner wirklich brauchen kann.
[quote data-userid="19641" data-postid="136356"]Hier gibt es anscheinend sehr viel und ist für mich schlecht zu fassen:
- VDE?
- EEG?
Was sind die wichtigen Dinge?[/quote]Du willst jetzt aber nicht alles zu den VDE-Normen und -Empfehlungen wissen. Falls doch, könntest Du hinterher gleich Deine Elektrikergesellenprüfung absolvieren. ?
Es kommt hier auf die Tiefe an, die in Deiner Hausaufgabe gewünscht wird. Bei den von Dir genannten 5 kWp handelt es sich wohl um eine Dach- und nicht mehr um eine Balkonanlage. Da greifen dann ganz andere Vorschriften, wenn sie auf's Dach montiert werden. U.U. bist Du dann noch mit Blitzschutz dabei, aber wenn Du das alles für eine Hausaufgabe wissen möchtest, wirst Du Deines Lebens nicht mehr froh und Dein Lehrer auch nicht, wenn Du ihm bei der Abgabe zehn prallgefüllte Leitzordner auf den Tisch haust. Erwähnen könntest Du mit einem Satz zumindest beim Überspannungsschutz die VDE 0100-712, alles andere geht zu sehr in die Tiefe.
Gibt es denn als Anhaltspunkt eine Vorgabe, wieviele DIN A4-Seiten am Ende herauskommen sollen?
Daniel