Ich fahr ja beides, einen Tesla und einen Opel Corsa E. Beide mit Wärmepumpe. Der Corsa hat im Winter deutlich weniger Reichweite. Im Tesla merkt man das weniger. Ich hab mich immer gefragt warum.
Was mir auffällt. Die Klimaautomatik Einheit im Corsa kommt aus dem Verbrenner. D.h. die arme Wärmepumpe muss immer die Aussenluft auf die Wunschtemperatur anheben. Läuft damit halt immer mit viel Leistung. Mit Umluft fahren geht nicht weil dann recht schnell die Scheiben beschlagen.
Im Tesla ist Umluft automatisch geregelt. Ich glaube der überwacht die Innenraumluft und die Scheibentemp. und verhindert Beschlag. Da hat die Wärmepumpe dann weniger zu tun, sprich das ganze läuft effizienter.
Trotz 2x WP war mein Eindruck das es im Detail schon noch einen Unterschied macht.
Ja, ist wie bei fast allen Dingen. Man kann es gut umsetzen oder schlecht oder wie im e-up (den ich ehrlich gesagt als Stadtflitzer recht nett finde) gar nicht.
Aber eine “teilweise” Umluft mit Frischluftbeimischung ist schon nett. Aber ich schrieb ja, der e-mokka ist einfach nur stummpf auf Herstellungskostenminimierung getrimmt.
Vor allem deshalb weil 1) das Fahrzeug größer ist und damit eine Fahrraumerwärmung mehr in der Energiebilanz niederschlägt 2) Du dich in deine Ausgabe verliebt hast - mein Beileid zu deiner Investition !
Warum Tesla im Winter weniger zum Heizen verbraucht?
Das liegt an der Methodik von Musk. Möglichst wenig Teile verbauen. Möglichst Kosten sparen.
Die Teslas haben keinen elektrischen Heizstab in der Heizung verbaut. Bedeutet: Heizung geht nur über die Wärmepumpe. Vorteil: Weniger Verbrauch. Nachteil: Um schnell Wärme zu produzieren muss man den Kompressor der Wärmepumpe im Winter insbesondere am Anfang auf hoher Drehzahl laufen lassen, damit es warm wird. Und es dauert etwas länger bis es iin einem Tesla warm wird. Da gibt es einige Beschwerden von Tesla-Nutzern, die sich über den lauten Kompressor beschweren. Musk geht etwas Risiko ein, dass es evtl. nicht so gut ist den Kompressor im kalten Zustand so schnell laufen zu lassen. Von Defekten habe ich aber bisher nicht gehört. Auch mein Model Y läuft noch fehlerfrei. Klar, bei großen Minustemperaturen kann es durch den Kompressor schon ziemlich laut werden. Stört mich aber nicht.
Das es in einem Tesla länger dauert bis es warm wird, merkt ein Verbrenner-Fahrer kaum. Bis sein Benziner Wärme erzeugt hat, heizt ist es in einem Tesla bereits warm.
Bei den übrigen Hersteller mit Verbrenner-Hintergrund machen es anders. Sie lassen den Kompressor von Anfang an langsam laufen und nutzen den zurätzlichen Heizstab, der aber sehr ineffizient ist. Das erhöht den Stromverbrauch auf Kurzstrecken. Auf Langstrecken merkt man es nicht.
Bei Wärmepumpen im Haus macht man es in Deutschland auch so. Wenn die Wärmepumpe nicht genügend Leisung bringt, wird ein zusätzlicher Heizstab verwendet. Im Ausland wie z.B. in England verzichtet man auf den Heizstab. Dauert länger bis die Heizung warm wird. Dafür (und aus anderen Gründen) ist die Wärmepumpe in England günstiger.
Finde die Wärmepumpe im Tesla auch toll. Bin aber auch mit meinem e-Up ohne Wärmepumpe zufrieden. Wenn ich im Winter wenig verbrauchen will, nutze ich die elektrische Heizung halt wenig. Dann habe ich das typische Verbrenner-Gefühl. Es ist auf Kurzstrecken kalt. Wenn ich Komfort haben will, nutze ich die elektrische Heizung mit dem Heizstab. Dann ist es schnell warm und ich brauche mich nicht wundern, dass die Reichweite runter geht.
@ViennaTom du kannst dir dein Bashing sparen. Du hast deine Meinung über Tesla jetzt dreimal kundgetan. Und eigentlich sagt dein Text mehr über dich aus als über mich als Fahrer eines solchen Autos.
Ich finde der ist deutlich schneller warm als jedes andere Auto das ich bisher gefahren bin. Und wenn es kalt ist hört man vor allem das Gebläse
Das ist aber was anderes. Und zum Anlaufen wird der Heizstab in der WP gerade nicht benutzt
Das feuert übrigens gerade zurück finde ich. Der Grund warum Waymo im autonomen Fahren vorne liegt kommt auch aus den Einschränkungen hinsichtlich verfügbaren Sensoren. Das ist das Ergebnis dieser Strategie.
(Ich bin letzten August ausgiebig von Waymo durch die Gegend geschaukelt worden. Ist ziemlich lässig)
Hier wirfst du aber zwei Dinge durcheinander. Der Heizstab in der heimischen WP dient nicht dazu das System schneller auf Temperatur zu bekommen sondern der Heizstab ist verantwortlich für die Heizlast unterhalb des Bivalenzpunktes wo die WP aufgrund der Außentemperatur nicht mehr genug Leistung hat um die Heizlast des Gebäudes abzudecken.
Naja, angesichts des Neupreises habe ich, auch wenn es nicht mein Auto ist, durchaus gewisse Ansprüche. Und ein nicht gerade kleiner Teil meiner “Beschwerde” trifft eh fast alle Hersteller und ganz gleich ob Verbrenner oder BEV, Stichwort: Aissistenzsysteme die nicht richtig funktionieren.
Um das nur mal gerade zu rücken: wenn eine WP ohne Heizstab nicht genügend Leistung liefert, dann dauert es nicht länger, bis es so warm wird, wie gewünscht, sondern es wird gar nicht so warm, wie gewünscht.
Ob man dann einen Heizlüfter dazustellt, oder einen Heizstab in der WP einschaltet, oder einfach friert, ist dann Geschmacksache.
Im übrigen sind elektrische Heizregister zum schnelleren Aufheizen in Verbrennern weit verbreitet. Das System werden die Autohersteller einfach weiter verwendet haben.
Ich staune, das hier Aufheizzeiten von EV diskutiert werden.
Das IST doch überhaupt kein Thema mehr. Wenn ich z.B. im Winter losfahren will, drücke ich auf der Auto-App “Vorheizen 20°C” … dann ziehe ich mir die Schuhe an, Jacke, Küsschen für die Kinder … und wenn ich die Autotür öffne ist der Sitz und das Lenkrad vorgeheizt und der Innenraum hat vielleicht noch nicht ganz 20°, ist aber nicht mehr weit entfernt davon. Fenster selbstverständlich freigetaut.
Das ist doch völlig primitive Technik, die jeder Grundschüler im Werkunterricht (gibts sowas noch?) zusammenbasteln könnte. Ein paar Temperatursensoren, die sowieso im Auto vorhanden sind und sowas ähnliches wie ein paar Shellys und das wars.
Gibt es wirklich noch Hersteller, die das nicht raffen?
Fakt ist, dass in manchen Ländern wie England in der Regel kein Heizstab bei Wärmepumpen genutzt wird. Ich habe noch nicht gehört, dass die Leute dort erfroren sind oder sich beschwert haben, dass Wärmepumpen Mist sind. Evtl. sind die genügsamer als wir in DE.
Da es hier um Elektroautos und Verbrenner geht:
Im Tesla, der auch keinen Heizstab verbaut hat, war es mir auch noch nie zu kalt. Auch nicht bei zweistelligen Minustemperaturen. Evtl. bin ich ja auch genügsamer
Das ein Heizstab viel verbraucht, wird wohl niemand bestreiten. Die Lösung von Tesla könnten andere Hersteller auch übernehmen, wenn man seine Verbrennerzöpfe abschneidet….
Die Wärmepumpen in Florida können gar nicht heizen, nur kühlen. Merkst was? Die Normaussentemperaturen in England liegen nur knapp unter Null, und damit locker 10K höher als bei uns. Das hat tatsächlich dann Auswirkungen auf die Auslegung der Heizung.
Von Florida habe ich nicht gesprochen. Auch nichts von Regionen um den Äquator. In England wie z.B. Norfolk sind Temperaturen von -10 Grad nichts ungewöhnliches. Im Januar 2026 hatte man bis zu -17,7 Grad. Mag sein, dass die Engländer genügsamer als Deutsche sind und schon die Erfindung des Pullovers kennen
Aber wir reden hier von Elektroautos und da geht es durchaus, selbst in unseren Regionen, ohne zusätzlichen Heizstab. Und in Norwegen sind Teslas stark verbreitet.
Das Autos trotz Wärmepumpe beim Heizen mit dem Heizstab viel verbrauchen ist kein Wunder. Zumal man den Heizstab in der Regel nicht abschalten kann.
Danke das OT nervt gerade in meinem Thread wirklich, wo ich nun wirklich wie beschrieben ein neues E-Auto brauche und keine Infos über WPs in UK oder das Für und Wider von Heizstäben.
Sachdienliche Hinweise sind erbeten für die Frage
Wie finde ich zeitnah
ein neues bezahlbares Elektro-Neufahrzeug, wo nicht die Prämie 100% beim Händler verbleibt oder
ein gut reparierbares gebrauchtes ohne zuviel Kamera und Handyedöns
War eigentlich alles im Thread zu finden. Was fehlt Dir noch?
Zu 1: Schnell bestellen. Ob Dacia, Renault, BYD, … Das Angebot ist groß. Je länger man wartet, umso mehr werden m.E. die Hersteller die Prämie sich wie früher einverleiben. Und nach erster Analysen wird der Tops kleiner sein als die Nachfrage.
Zu 2: Wenn wirklich es das No-Go ist, dass das Auto Standort, etc. nach Hause telefoniert. Hol Dir eines der Autos mit 2G oder 3G (UMTS) wie e-Up, e-Golf, Renault Zoe (erste Generation vor ZE50 also ca. 2019), BMW i3 (vor 07/2017), etc. SW-Updates über Internet gibt es bei diesen nicht. Alle diese Autos werden in zwei Jahren, wenn 2G abgeschaltet wird, nicht mehr nach Hause telefonieren können. Die einzelnen Provider haben ja schon Abschaltung von 2G angekündigt). 3G (UMTS) ist bereits abgeschaltet und bei 2G wird es nicht mehr lange dauern. Man kann auch schon vorher beim Hersteller verlangen, dass die elekronischen Dienste (bis auf e-Call) abgeschaltet werden). Schau Dir die Autos an. Die vorlieben bzgl. Größe etc. sind unterschiedlich.
Da Dein Beitrag verschoben wurde, antworte ich halt hier. Warum seine Frage nicht im ursprünglichen Thread steht, verstehe ich aber nicht. Ist aber auch egal.
Man ist hin und hergerissen, gebrauchte VAGs wären vermutlich noch am ehesten reparabel in einer Werkstatt nicht zu weit weg, preislich gebraucht ca 4-10k€ unter einem billigen Neufahrzeug von Ford (MEB Technik)
Koreaner mit dem ICCU fallen eher raus, auch sonst würde ich nix nehmen wo sich nur die EVClinic rantraut und flucht über die Schikanen der Hersteller.
Tesla = bis auf die beknackte Alukarosse wohl gut reparierbar, wenn ich das Modem ausbaue könnte ich auch gut schlafen, aber was sind die Nachteile... geht überhaupt noch was ohne Internet in dem Teil, wird wohl keiner beantworten können.
Wird Dir bei Model 3 und Y vermutlich keiner sagen können.
Wird vermutlich keiner so machen, denn gerade die Internet-Anbindung bringt regelmäßig neue Update mit neuen kostenfreien Features. Bei meinem Model Y solche Sachen wie Matrix-LED-Licht, Querverkehrswarnung, Verbesserungen Navi, etc. Habe viele kostenfreie Features bekommen, mit denen ich beim Kauf nicht gerechnet habe.
Fehlerkorrekturen, die ansonsten zu Rückrufaktionen führen erfolgen in der Regel als SW-Fixes. Wenn Du die Updates längerfristig aussperrst und ein HW-Defekt wegen fehlerhaftem Update erfolgt, wird Tesla Dir die Garantie verweigern.
Wenn man einen Tesla fährt ist die Sprachsteuerung eine wichtige Sache, um während der Fahrt nicht auf dem Touch-Screen herumzutippen.
Gibt sicherlich noch weitere Probleme.
Fakt ist. Wer jetzt einen Neuwagen kauft, egal ob Tesla, BYD, BMW, etc. wird darauf angewiesen sein, dass das Auto sich Updates vom Hersteller holt. Und zwar unabhägig, ob Elektroauto oder Verbrenner. Klar, wird noch wenige Hersteller geben, bei denen das ohne geht.
Finde fast wichtiger das Plug&Charge geht, das du bei Stau umgeleitet wirst und das du das Auto vorheizen und -kühlen kannst. Und das man schauen kann wie voll der Akku ist
Außerdem habe ich meinen Schlüssel abgeschafft.
Bei mir standen damals Tesla und der Cupra Born auf der Shortlist