90m² Pultdach 10° vollgebaut werden, Klimaanlagen zum Zuheizen/-kühlen im MFHs

Hi ihr Reiche-Oppositionellen,

ich will friedlich aufrüsten, ehe die Reiche Schlucht naht und Einspeisevergütung wegfällt.
Nutze selber mit 3 Parteien mein Hinterhaus im Hannover.
Jahresstromverbrauch VOR Balkonsolar: 5-6000kWh, Verbrauch meistenst Tags!
Gas-Heizung/WW: 36- 42.000 kWh. Mauern ungedämmt, aber Dach: 12 cm Dämmung.
Möchte 90m²/10° Westneigung begehbares Pultdach mit Bitumendeckung baldmöglichst mit Modulen in Eigenleistung ausstatten.
Teilverschattung je nach Sonnenstand.
Hausverteilung ist lt. 2 Elektromeistern geeignet, die würden Anlage auch anmelden.

Habe eben bei "MachDirSelbstSolar" mal angefragt:

  1. automat. Vorplanung: Material 13.000€ incl. Steuer,
  2. 29 Module mit 12 kWp incl. 7kWh Speicher/22kW Wallbox, Amort.: 7 Jahre, Produktion: 12 kWh/Jahr,
    aber 350€ Planungsgespräch erst möglich in 6 Wochen.

Ich bin bereits etwas fachkundig durch mehrfache PV-Eigen-Bau-Beteiligung bei "Bürgerenergie Wedemark" (eine Energie-Genossenschaft) und meinen 2025er Eigenbau: 2KWp Balkonsolar samt 5 kWh Marstek Venus3 und Homeassistant-System, Shelly, OpenDTUonBattery, was auch alles wacker produziert und protokolliert.
Merke: Schon 630 kWh produziert seit September, gestern 5 kWh Marstekmäßig abgespeichert, soweit super, erstmals 100% voll seit Kauf im Februar.

Meine kühnen Wünsche für die mögl. autarke Zukunft:

  • später heizen/kühlen zusätzlich zum Zentralheiz-Gas mit eigenem PV Strom per Split-Klimaanlagen, gern Eigenbau mit Propan. Dann gern gefördert mit KFW. (Tragbare Medea Split-Klima 3,5 kW/800€ läuft seit paar Tagen als Test im Heizbetrieb)
  • gern mal Brauchwasser Wärmepumpe, soweit nützlich, (aber da las ich eben schon die Einschränkungen wegen vorhandener Zirkulationsleitungen.)
  • alternativ: Luft/Wasser Wärmepumpe
  • das übliche natürlich auch: HomeAssistant kompatibel ohne Cloud,
  • ....?

Die Frage ist, wie gehe ich vor?
Werde natürlich bei BEW anfragen, die haben da auch Erfahrung.
Sollte ich mich z.B. an die (MachsDirSelbst) eher teuren GoodWE-Wechselrichter/+Akku Vorschläge halten?
Die rechnen mit Preisen von 300€/kWh beim Speicher, ich bekomme dagegen 15 kWh-Bausätze für 80€/kWh von DIY/DEYE. (Siehe dazu jüngst Offys Werkstatt)
Kleiner Unterschied, oder?
Aber fachkundige Bekannte raten mir ab, aus Versicherungs- und Sicherheitsgründen.
Ein Solateur sagte mir:
Modul-Flachaufstellung, Rücken an Rücken.
Klingt gut, erspart Ballast, Dachstuhl ist ja eher schwach gebaut.

Wie gehe ich also vor?

Wenn Du über Dein Netzwerk an einen Elektriker für die Anmeldung kommst, würde ich mir machsdirselbst schenken. Beim Akku nicht den allerbilligesteb “me too” nehmen mit all den Schwachpunkten, die in Offys Werkstatt ja genannt wurden.

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Bevor ich da nen Ratschlag gebe meine persönliche Meinung:
Ich würde bei einem Bitumendach generell immer nen Blechdach draufsetzen. Ich halte von dem Bitumen-Zeugs nichts. Wenn dir das undicht wird hast du da drauf eine PV-Anlage installiert und es wird kompliziert.

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Das ja schon mal blöd.Vielleicht mit optimizern. Oder man macht viel mit Modul-WR.

Dach dürfte bei Sonne ohne Verschattung ca 12-15kW x 5h liefern, wie viel frisst davon die Verschattung? Im Winter die Hälfte davon

Die letzte Neu-Eindeckung mit genau dieser beschieferten Dachhaut und Styrodur-Dämmung 12 cm drunter, (also klappbare Fertigelemente) hat etwa 30 Jahre dichtgehalten, und das unter praller Sonne. Kann also so schlecht nicht sein.
Jetzt wird es vorher nochmal neu damit eingedeckt und dann von den 30 Panels beschattet.
Sollte also gehen.
Da man auf dem Dach problemlos rumlaufen kann, sind auch Reparaturen jederzeit möglich.
Blech ist natürlich auch gut, aber ich kann nicht darauf schrauben.

Welche Schwachpunkte wurden denn von Offy zuletzt genannt?
In den Kommentaren lese ich grade einen...ok. Mal warten.

Also mein MarstekVenus 3 leistet seit 8 Wochen sehr gute Dienste am 2kWp Balkonsolar. War ein guter Tipp.
Aber die Frage ist auch, wie groß ist allgemein z.B. das Ausfallrisiko oder die Brandgefahr bei solchen Akkus? Ich habe da noch nichts gehört/gelesen.
Wenn ich z.B. alles selber plane und ausführe, ...also nach denen der Bürgerenergie Wedemark, die das ja schon oft getan haben, sollte ich doch noch deutlich preiswerter wegkommen, da ja die Gewinnmarge wegfällt.
Das teuerste sind im 13.000€ Angebot ja wohl der Wechselrichter (entweder GoodWE 40kw / HuaWei 25 kW und der passende Akku, und wenn die ausgetauscht würden und die dann zusammen gut harmonieren...
Aber davon vestehe ich zuwenig.

Angebot

Meine Elektriker (es waren sogar 2) über das BEW Netzwerk empfohlen, waren bisher super hilfreich und freundlich und er will 500€ für die Anmeldung.
In der BEW sind auch ein PanelProfi, der beruflich Panels prüft, und sonstige Ings aller Fachrichtungen, alle sehr motivierent und erfahren, scheint mir.
Die sehe ich monatlich beim Treffen.

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Ich fürchte ja, Dach ist im Solar-Kataster mit 5kWp angegeben.
Aber wenn ich gute Panels nehme, könnten die ja auch bei diffusem Licht noch Ertrag bringen

Nach dem Bild schätze ich grob 6-7kWp unverschattet, wegen Einfallswinkel kommen 5kW hin. Südlich das Haus scheint so 2 Stockwerke höher zu sein? Da wirds Optimizer auf der südlichen Dachhälfte brauchen oder Modul-WR. Ich denke, im winter kriegst mit etwas Glück 3kW raus. Ich sag ja immer man soll am Speicher nicht sparen. Aber hier lohnen sich höchstens 15kWh.

Was mir auffiel und hängen blieb: Starre Busbars, Verbindung zum BMS paßt nicht, keine Montage Anleitung (gut, dafür haben sie ja jetzt sein gesponsortes Video). Ist bei den hier regelmäßig sammelbestellten Kits besser, selbst bei meiner älteren Version von vor drei Jahren.

Die Mietshäuser ringsum haben 2-4 Etagen ich habe 9-10 m Dachhöhe.
Im Solarkataster der Stadt stehen 5kWp für mein Dach.
Der MachDirSelbst bot 6 kWh Speicher an. Die habe ich jetzt schon mit 2 kWp Balkonsolar: 4,7kWh.
Weche günstige Wechselrichter/Speicher-Kombi ist denn geeignet bei 29 Panelen und 22kW Leistung?
Bei denen kosten die Vorschläge geschätzt 1800WR und 5000€ der Speicher.
Finde ich viel Geld.

Kannste mir mal so ein Bausatzbeispiel zeigen? Habe ich mir früher auch schon angesehen bei euch hier...
Und welcher Wechselrichter passt dann möglicherweise dazu?

Sind die mir von MachDirSelbstSolar angebotenen Teile "GoodWe" für ca. 1800€ und der scheinbar extrem teure Speicher "Huawei" für 5000 € überhaupt ratsam?
Ich finde speziell deren Speicher sehr teuer mit 300€/kWh.

Mein jetziger Plug-and-Play Marstek VenusE gen.3 war für nur 850€ bei 5.12 (nutzbar 4,7) kWh mit allem drin.
Macht nen kWh-Preis von nur 180€.
Und scheinbar brauchbare DIY-Bausatzspeicher gibts für 80€/kWh.

Schau mal da (bin gerade dabei, den Austausch einen Flexschlauchs an meiner BWWP abzuschließen …)

Ist da eine Null zuviel?

Dafür kriegst nen 15er Deye und 32kWh .. naja fast.

Für den Preis des Speichers von 5000€ bekäme er fast 4x16kWh als Niedervoltakku.

Stimmt! 850€ natürlich.

Bei Thema BWWP, die sich auch gut für PV eignet: las ich grade, daß der Wirkungsgrad duch die Zirkulationsleitung kaputtgemacht werden kann, und meine ist mit ca 25m recht lang, da MFHs.
Andererseits ist bei den Verlusten zu berücksichtigen, daß die Verlustwärme während der Heizperiode ja das Haus heizt, und damit eigentlich nicht verloren ist.

Zu den vermeintlich hohen Akku/WR-Preisen: (1850€/ 5000€
Es ist wohl so, daß die Solateure am meisten an den Akkus verdienen, das sagte mal Lennart von MachDirSelstSolar, obwohl er ja nur als Berater/ Händler auftritt.

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Wenn es hygenisch akzeptabel ist, die Zirkulation nur bei Bedarf laufen lassen (zur Hygienefrage/Risikoabschätzung gibts hier schon diverse Threads).