8,5kWp+ ohne Speicher, drei Ausrichtungen (15 kWp sind es jetzt)

Ich würde sagen, ja. Wenn z.b. ein E-Auto vorhanden oder geplant ist, sowieso.

Da hab ich mich falsch ausgedrückt, der Statiker ist mein Cousin, der hat vorher aber schon draufgeguckt und sagte halt ab Summe X musst du Balken setzen. X ist halt bald erreicht. Und jetzt hole ich ihn ins Boot und akzeptiere 2-3 Stützen im Dachgeschoss, die ich vermeiden wollte.

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Wundert mich (auch kurz mal gegoogled), daß er die Entscheidung/Empfehlung an der statischen Last festmacht, aber er ist der Profi und wirkt vielleicht ja auch beides zusammen.

Größe ist immer relativ - ich kann dir nur meine persönliche Meinung dazu sagen:
Würde ich heute eine Solaranlage aufs Hausdach planen, würde ich vollmachen, was geht (ohne die 30 kWp zu knacken). Der Energieverbrauch steigt immer weiter - und gerade mit Wärmepumpe, E-Auto usw. verschiebt sich die Energie immer mehr hin zur Elektrizität.
Wenn ich also eh am Dach bin mit Gerüst, Verstärkung der Dachkonstruktion etc, dann würde ich es auch gleich richtig machen.
Lieber den Speicher erstmal kleiner dimensionieren und dann mit Verbrauchsprofildaten später erweitern, als später nochmals ans Dach zu müssen.
Und nur zum Vergleich - ich habe “nur” 3,5 kWp auf dem Carport und nen 16 kWh Speicher dazu. Reicht im hellen 3/4 des Jahres für die Nacht mit genug Reserve für 1-2 dunklere Tage.
Würde ich meine Heizung umstellen müssen, würde ich wie gesagt das Dach pflastern ^^

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Er nennt das ganze Reservelast und das Vorgehen ist wohl nicht unüblich

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Danke für die Einordnung. Ich werde dann mal nachschärfen :slight_smile:

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Ich habe bei einem Nachbarn einfach vom Elektriker eine Steckdose setzen lassen im Keller und dort einen Marstek Venus angeschlossen (+Shelly 3EM Pro). Läuft für etwa 1200€ und deckt die Nacht ab. Wenn Du den Speicher sofort mit anmeldest brauchst Du ihn später nur einstecken.

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Sooo, hier bin ich wieder.
Mein Plan ist Stand jetzt 8 Module / 470Wp jeweils in Ost und West zu installieren. In Südrichtung werden es 16 Module. Ich möchte einen großen Niedervoltspeicher anschließen, aber nicht unbedingt direkt. Wir sanieren das Dach und den Keller ebenfalls, wenn am Ende direkt Geld über ist, lege ich den Akku direkt nach. Ansonsten mit dem Weihnachtsgeld oder nächstes Jahr. Ich würde den Akku gerne auch für dynamische Stromtarife nutzen, daher sollte das System auch das können.
Ich möchte kein Vermögen dafür zahlen, aber mehr als einen Fön über PV nutzen zu können wäre nicht schlecht, aber nicht zwingend notwendig. Notstrom reicht über einzelne Steckdosen.

Das Modul ist nicht festgelegt, gefällt mir aber wegen des Preises und der guten Leistung.
Was die WR angeht bin ich noch ein bisschen verwirrt.

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wie andere auch bereits andeuteten: die große elektrische Last, zB. durch Wärmepumpe, Split Klima,+ alle Arten von Licht liegen eben hauptsächlich in der Jahreszeit an, wenn genau deren Ursache auch wenig PV Leistung möglich ist. Krebst Du dann mit 8 kWP herum, die Du vielleicht im späten Frühjahr installierst und Dich den Sommer über freust weil selbst kleinere Akkus nicht leer werden, kommt dann das erste Hängen im Schacht dann im Herbst, wenn wie beschrieben die Sonnenstunden weniger, diese flacher und damit die PV Leistung fällt wie die Temperaturen. Es ist nicht übertrieben gesagt, dass man eine PV Anlage mit Akku und zB Nulleinspeisung ab Ende November mit Deiner PV Leistung eigentlich abschalten kann- weil sie +/- gerade noch sich selbst am Leben hält. Die Akkus bzw. die Zellen pendeln über Wochen zwischen Mindest SOC und 50%, da bleibt dann auch das Balancing der Zellen aus- was diese gar nicht mögen…

-8kWP würde ich als Mindestgröße benennen, und damit klein. Reine Einspeisung ist mit einem BKW 800W, 4 Module für kleines Geld zu erledigen+ 2 kWh Speicher wie die genante Marstek oder Zendure ist ja auch möglich und hat einen hohen Kosten-Nutzen Effelt. Bei 8 kWP ist ROI sehr lange bei nur Einspeisung-und damit in Richtung sinnlos gehend.

Wie auch bereits beschrieben, und Du jetzt noch nicht wirklich weißt wie es später aussehen wird/soll, wäre vielleicht das genannte BKW interessanter und Du hast die Mittel erstmal zum Renovieren übrig. Vorbereitungen kannst Du ja schon machen, indem Du u.a. entsprechend Leerrohre Unterputz vorsiehst.

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Hi. Ich plane mittlerweile wie oben beschrieben 15 kWp, aber danke für den Input, da bestärkt ja noch die Entscheidung.

Ich finde keinen Wechselrichter im NV Bereich der meine Anforderungen abdeckt, daher plane ich derzeit mit dem Solis S6-EH3P15K-H. Gesamt komme ich damit auf 15,04 kWh. Gerne kann mir jemand noch einen NV-WR vorschlagen der meine Ausrichtung und Stringlängen schafft, ich würde am liebsten weiterhin LV Speicher betreiben und würde ungerne auf 2 WR setzen:
MPPT1: Süd String 1 (8 Module): 13,54A
MPPT2: Süd String 2 (8 Module): 13,54A
MPPT3: Ost (8 Module): 13,54A
MPPT4: West (8 Module): 13,54A.

Ich überlege auch einfach so eine Marstek Kiste nachzurüsten.
Modul: AIKO-A-MAH54Dw Neostar 2P+
WR Favorit: Solis S6-EH3P15K-H

Fällt jemandem noch etwas kritisches auf?

Grüße und vielen Dank

Wenn Du bei den Modulen nicht festgelegt bist, könntest Du schauen andere Module zu besorgen. Vielleicht findest Du ja in der gewünschten Leistungsklasse ein paar Module zur Auswahl mit geringerer Spannung; dann passen ein paar mehr Module in den String. Aber ich habe gesehen, die Aiko sind schon recht niedrig.