8,5kWp+ ohne Speicher, drei Ausrichtungen (15 kWp sind es jetzt)

Doch tut er. Schau nach den Trinas mit 144 Halbzellen. Die sind Glas/Folie und damit deutlich leichter als die Bifis. Zusätzlich passen die wegen ihrer sehr hohen Modulspannung (wegn 144…) viel besser zu so kleinen Anlagen wie Deiner. Damit arbeitet der 1000V-WR mit einem besseren Wirkungsgrad.

Du wirfst mir vor andere anzupampen und einforderst fairen Umgang – aber schau dir mal deinen eigenen ersten Beitrag an: Meine Frage bezog sich klar auf eine Anlage ohne Speicher, und die Antwort war trotzdem "Das siehst du wenn du mal einen Speicher haben willst". Das war kein Input zu meiner Frage, das war an ihr vorbeigeredet. Genau das hab ich kritisiert – nicht konstruktive Kritik, sondern Antworten die meine Frage schlicht ignorieren. schaust aber mal kurz in deinen eigenen Beitrag. "Wie du siehst, bist du nicht der Einzige der das machen kann" und "hilft dir das nun besser?" ist auch kein besonders konstruktiver Ton, erst recht nicht von einem Moderator.

Aber gut, ich nehme meinen Ton zurück, entschuldige mich sogar nochmal ausdrücklich dafür und mach weiter mit deinen Fragen die eher wie ein Test wirken:

Da ich auf drei Ausrichtungen plane mit deutlich mehr Leistung Richtung Süden als Ost/West, brauche ich einen Hybrid-WR mit idealerweise drei MPP-Trackern. (Dachte erst zwei reichen aus, da keine Gleichzeitigkeit von Ost/west, aber da lag ich wohl falsch?)

Wechselrichter steht noch nicht fest, ich schaue mir das gerade an. Falls jemand Erfahrung mit konkreten Modellen bei ähnlicher Konstellation hat, gerne her damit.

Echten Notstrom brauche ich nicht, aber EPS wäre schön – also dass bei Stromausfall ein paar Steckdosen weiter laufen, sobald später ein Speicher dazukommt.

für die Wallbox reichen 11 kW auf jeden Fall aus.

Alle Wärmepumpen die ich bisher gesehen habe haben einen 3-Phasigen Heizstab verbaut gehabt, ist aber laut meiner Info auch bei den meisten WR beides möglich, oder nicht?

Insgesamt ist für viele heute der Speicher ein wichtiger Baustein- erstmal ohne zu planen ist aber gut möglich, allerdings würde ich eine Anlage wählen wo der Speicher ganz einfach nachgerüstet werden kann. Insgesamt ist das heute gängige Prinzip ja Nulleinspeisung bzw. Netzparalle Ausführung mit Akku. Ohne Akku ist es dann eine reine Einspeiseanlage und damit die Akkubefüllung und Stromabgabe abends/nachts/wenn es düster ist im System nicht zu berücksichtigen. Wenn Du auf ein Fertigsystem bei den Akkus schielst, zB. Pytes oder Pylontech, kannst Du ja überlegen Dir einfach einen kleinen Speicher für den Anfang hinzustellen (und später die Kapazität auszubauen). Der ist dann jeden Morgen leer und quasi schnell amortisiert. zB. 4kWh.

Zu beachten ist, dass 8KWP im Sommer top, in der Übergangszeit zäh und im Winter nichts ist. Die wird -wenn Du eine Akkuanlage betreibst dann in manchen Perioden (Ende Nov bis Anfang/Mitte Januar) gerade die Anlage “am Leben halten können”. Bedenke: wenig Licht, oft bewölkt und düster, dazu kurze Tage. Schnee- sofern man ihn entfernen kann- ist eher positiv weil die Tage klar und durch Reflektion einiges einzufangen ist. Vielleicht hast Du ja auch eine frei Wand mit freier Sicht in Richtung Südost/südwest, da wären dann senkrechte Module bei tiefen Sonnenständen fein.

Da Du mit 2 Klimageräten und dann später der WP einige el. Leistung zum Heizen benötigst, der Hinweis, dass es wirklich auf das Können des Heizungsbauers ankommt, ob die WP hydraulisch so funktioniert und die Wärme an die Räume übergeben kann wie Du es erwartest.

Auch wird sich bei den WP / Split Klima verschätzt wie schlecht der Wirkungsgrad im “Kern”Winter und der Aufwand für Abtauen ist. Und gerade in der Zeit wo die Wirkungsgrade sich Richtung 1:2/1:1 bewegen liefert PV wenig bis nichts… -ist da keine andere Heizung vorhanden sollte zumindest ein Kamin das abfedern können oder Dich auf Monate mit 500+ EUR Strom fürs Heizen einstellen.

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Deine Frage lautete:

Warum sollte ich nicht einfach einer der beiden folgenden Anlagen nehmen:

Die Antwort lautete:

Das siehst du, wenn du mal einen Speicher haben willst. Dann wirds teuer.

Was ist daran pampig? In deinen Links sind die Speicher auswählbar. 10kWh Speicher kosten ca. 3000€. Das ist in etwa der dreifache Preis von Niedervolt-Akkusystemen. In deinem Ausgangsbeitrag hattest du einen Hybrid-Wechselrichter erwähnt. Wenn du also später einen Speicher kaufen willst, dann wird der wegen Hochvolt teuer werden. So teuer, dass du für jene 3000€ einen Wechselrichter + Akku in Niedervolt kaufen könntest.

Das IST der Input zu deiner Frage. Ich antworte hier nicht als Moderator, ich bin auch ein Nutzer des Forums, wie auch Andere hier. Die dir ebenfalls Tipps gegeben haben.

und mach weiter mit deinen Fragen die eher wie ein Test wirken:

Das verstehst du falsch. Nur du weisst, was du später verbauen wirst oder willst. Es gibt eine unfassbar große Palette die davon abhängt was du willst, was du hast, und was du haben willst. Als Beispiel, du nimmst das von dir genannte Paket mit 10kWp und dem Fronius 12KW Wechselrichter. Und nun schaltest du deinen Herd an. 2KW. Und nun noch den Wasserkocher. Wieder 2KW. Und nun noch ein Fön. 6KW. Der Wechselrichter kann 12KW. Aber er kann beispielsweise keine 6KW Schieflast. Wenn die drei Teile also an einer Phase hängen, dann kann der das nicht liefern. Folglich entnimmt er dann den Rest aus dem Netz. Du kaufst Strom. Also wäre der Wechselrichter nicht der Richtige (in dem Szenario). Oder Boiler. Oder du willst einen Durchlauferhitzer nutzen. Etc. pp.

Es ist also kein Test, es kommt sehr stark darauf an, welches Lastszenario du hast und haben wirst. Je nach Wärmepumpe haben die keinen 3-Phasen-Heizstab. Eine Monoblock-Wärmepumpe hat meist nur einen 3-poligen Anschluss, also gehen dann die 3KW auf einer Phase rüber.

Wenn du nun also später auch mal eine Schieflast haben wirst, ist danach der Wechselrichter auszuwählen. Auch wenn du einen bestimmten Akku nimmst, der muss das auch alles liefern können. Vielleicht nimmt man dann 2 Akkus, weil man doch mehr Leistung benötigt. (in KW. also statt 1x10kWh Akku mit 10KW nimmt man 2x5kWh mit 8KW [=16KW])

Wie du siehst ist das sehr komplex und deswegen soll dich das nicht ausfragen. Aber nehmen wir an du kaufst das jetzt, du würdest dich doch totärgern wenn du jetzt was ausgewählt hast, und musst evtl. dann doch wieder was tauschen. Das sollen diese Fragen verhindern.

Daher immer ganz wichtig: Was will ich? Was habe ich? Was werde ich haben? Und dann: Wie realisiere ich das?

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Die Leistung sollte maximal 0.5C sein für LFPs, also 5 kW für einen 10 kWh Akku. Kann nicht sagen, ob die HV Kopfteile darüber hinaus limitierend sein können.

Was aber dank Saldierung durch den Zähler egal ist.

Ja, die Akkus könnten 16KW aber der WR macht sowieso bei 12KW dicht. “Sollte maximal” ist relativ. Wenn du das “mal” machst sollte das Hupe sein.

Beim Einspeisen hast du Saldierung. Aber entnimmst du aus dem Akku musst du dann zukaufen. Theoretisch wäre was im Akku, und der Akku kann auch mehr Leistung, aber der Wechselrichter kann nicht mehr auf die Phase liefern.

Korrekt, mit einem einphasigen WR ist man dann auf etwa 4 kW begrenzt. Mit einem dreiphasigen aber egal

Der Wechselrichter saldiert ebenfalls? Wenn also:
L1 = 6KW
L2 = 2KW
L3 = 2KW
dann liefert der WR auf allen drei Phasen 3,3KW? Meiner macht das so nicht.

Hab nur einen einphasigen Multiplus und beim Symo nicht nach geschaut, aber 6/2/2 könnte er ja. Driften ab hier …

OK, der Teil war mir nicht klar. Ich verarbeite das mal kurz, bespreche mich mit meinem Elektriker und melde mich dann mit mehr Wissen zurück. <<—scheinbar nicht abgeschickt. nach dem Gespräch —> Der Elektriker der mir die Sachen abnimmt schlägt mir z.B. den folgenden Wechselrichter vor: DEYE Hybrid-Wechselrichter 13 kW Dreiphasig SUN-10K-SG04LP3-EU. Der soll auch LV Akkus bedienen können. Denn dass hast du richtig erkannt, einen HV Akku wollte ich eben nicht wegen des Preises, so wie der Elektriker das gesagt hatte brauche ich den aber auch nicht mit dem passenden Wechselrichter. Geht ihr da mit? Den WR gibt es auch in 8, 10 und 12 KW. Danke für deine Mühe

Hi , senkrechte Flächen in Richtung SO / SW habe ich leider nicht. Puhhhh, solche Beiträge sind schon ernüchternd. Ich habe im Keller ne Gasheizung die ich halt loswerden "muss" oder will. Gleichzeitig muss ich aber alles andere Sanieren und die PV aus Dach setzen...die klingt aber nach solchen Beiträgen immer weniger toll. Genauso alternative Heiztechniken...ich habe ienen kleinen "warum tue ich mir das an" Moment. Danke für den Fingerzeig in Richtung von den Problemen. Das muss ich auch erstmal wieder durchdenken und verarbeiten.

Lass dir keine Panik einreden. Das was stimmt ist, ist, dass du den Strom kaufen musst. Aber du musst ja auch Gas, Pellets, Öl, Holz, was-auch-immer kaufen. Mit der PV kannst du ggf. den Haushaltsstrom selber herstellen im Winter. Heizstrom wirst du kaufen müssen.

Das 1:2 oder 1:1 ist noch nicht einmal bei -20°C bei Wärmepumpen. Ich halte das für wirkliche Panikmache. Was aber auch hier wichtig ist: Was verbrauchst du? Und danach kann man rechnen, was du verbrauchen könntest. Klimasplits laufen auch noch bei sehr niedrigen Außentemperaturen sehr effizient. Die senken, wenn man denn noch eine LWWP benutzt, die dann genutzte VL-Temperatur und sorgen wiederum dann für eine effizientere Nutzung.

Wie auch bei PV, es kommt darauf an.

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Also "nichts" ist ja auch übertrieben. Unsere PV hat 10kWp Ost/West, und im Dezember und Januar hatten wir immerhin 39/41% Selbstversorgung. Das ist nicht "nichts".

An den Fotos sieht man, dass bei uns im Süden der (nicht räumbare) Schnee das Hauptproblem war. In weniger schneereichen Regionen kommt man sicher besser weg.

Im Dezember/Januar waren bis zu 14/17 kWh/Tag möglich.


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Mein WR kann das auch, heisst bei mir Phase Balancing. Soll aber in DE verboten sein, und evtl. auch die Lebensdauer des WR reduzieren. Gibt hier eine Diskussion dazu.

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Mehr Solar, alles vollmachen, die Schattenstellen mit Modul Wechselrichtern oder auslassen.

Akku mit einplanen, aber später kaufen.

E-Auto kaufen. :grin:

:grin:

Gut, danke, die Panik nimmt ab :stuck_out_tongue: .

Ich würde das thematisch trennen und daher den TE bitten sich hier erstmal um die PV zu kümmern und die andere Diskussion lagern wir dann lieber in Heizung aus. Es überschneidet sich alles aber so kommt man durcheinander. Ist das in Ordnung?

@frankdrebin
Ob er bei 5000kWh Strombezug bei Wärmepumpe dann auf die 200-300kWh im Monat verzichten kann, dafür aber eine bessere Wärmepumpe nehmen kann weil die PV kleiner ausfällt. Es ist eben sehr kompliziert.

Klar. Ich hol mir übrigens doch noch nen Statiker mit in Boot. Die Glas-Folie Module die ich finde haben einfach zu schlechte Daten und dann noch ähnliche Preise. Dann gebe ich lieber noch ein bisschen was für Stützbalken aus :smiley: . Glas Glas Module sind also ab jetzt ok. Ich finde es witzig das 8 kWp scheinbar eine kleine Anlage sind, ich dachte das ist eher schon groß. Ganz dumm gefragt, sollte ich direkt 12 kW planen? Ich kann mir die Antwort schon vorstellen: Kommt drauf an was du willst, aber fragen will ich trotzdem mal. Die Entscheidung muss ich natürlich treffen.

Wenn du genügend Geld vorhanden hast: Mach das ganze Dach voll. Dann hast du es hinter dir. Wenn noch was am Dach getan werden soll, würde ich das mit einkalkulieren.

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Wenn Du bei der statischen Last schon Bedenken hast, ist das sicherlich sehr sinnvoll. Es gilt ja auch die Windlast abzufangen.