7s9p LiIon Eigenbau - starker Zelldrift

Lass den besser weg. Das muss ohne gehen. Und sag auch erstmal, was du da hast.

Wenn man jeden Block als eine Zelle betrachtet, wäre das eine Zelle mit erhöhtem Innenwiderstand, die einen Teil des elektrischen Energie in Wärme umsetzt. Der 1,5A Balancer des ISDT K4 gleicht diesen Effekt, von dem wir nicht wissen, wie groß er ist, weil noch nicht gemessen wurde, aber mit Sicherheit locker bei jedem Zyklus aus.

Das trifft es sehr gut!

Richtig. Weil die Spannung nach ladung glwich ist.

Sogar das wissen wir ungefähr. 250 mV Drift unterhalb etwa 3 V (was hat der Op genau gesagt ?) eines 50 Ah LiIon NMC bei 0,5 C kann man als Größenordnung schon angeben.... Sagen wir 5 % SOC? So würde ich aus den verfügbaren Google Entladebildern grob herauslesen. Ist sogar etwas mehr als ich geschätzt hätte.

Genau "messen" könnte man am einfachsten, wenn man ohne Balancer lädt und dann die fehlende Kapazität von Hand nachlädt und dabei misst.

Das ganze ist ein sehr schönes Beispiel dafür, dass bei der Akkubastelei an allen Ecken Fehlermoglichkeiten lauern, die auf den ersten blick gar nicht so leicht erkennbar sind.

So jetzt gibt es endlich Feedback. Kurzgefasst: Welten besser!

Akku hat bei 4,1v gestartet mit ca. 15mv Zellendrift. Entladen wurde mit 21a.

Bis 3v pro Zelle blieb das Pack bei ca 20mv Differenz zwischen den Zellen (sowohl unter Last als auch nach 10 Minuten Pause). Bis 2,9v pro Zelle unter Last waren es dann etwa 30mv.

Unter 2,9v wurde es dann kontinuierlich schlimmer, bis zu 150mv bei 2,7v ebenfalls unter Last.

Wir sind also von 0,2v Differenz bei 3,7v im Pack zu 0,02v bis 3,0v gekommen.

Für mich aber absolut in Ordnung :smiley:

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Die Ratgeber fragen neugierig: was genau hast du gemacht?

@carolus Die Hauptstromleitung mittig an die Blöcke gelötet und nicht, so wie vorher, an den Rand.

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Bingo! :grin:

Wäre es für mein nächstes Pack ggf. schlauer, diese Querverbindungen zwischen den einzelnen Zellen der Packs nicht zu machen und dafür dann die Stromkabel diagonal anzubringen? So hätte der Strom dann ja gar nicht mehr die Möglichkeit manche Zellen stärker als die anderen zu belasten.

Das ist nicht viel besser als einseitig. Probiere es doch mal aus, für alle interessierten. Egal ob mit oder ohne Querverbindungen.

Am besten ist mittig und Querschnitt massiv verstärkt für masse und plus, wie oben beschrieben.

Und weglassen der querverbinder geht garnicht. Wo soll man dann die balancerdrähte anbringen??

@carolus

So meine ich. Sprich dir Querstreben zwischendrin weg und nur eine außen am Pack. So wäre der Strom ja gezwungen diesen Weg zu nehmen und könnte sich nicht durch die Zellen mit dem kleinsten Widerstand zwingen

Damit hättest du das Anfangsproblem (fast) weg. Und zwar dadurch, dass nicht nur die Plus und Minus-Bahn ( das sind die sekrechten) Verluste hat, sondern alle. Damit wären die zellen bei leer schön gleichmässig leer, aber auch schön warm..... 8 mal soviel Verlust wie jetzt.

Das ganze hat mit dem Widerstand der Zellen GARNICHTS zu tun. Es geht hier um den Widerstand der Verbinder von zelle zu zelle.
Ganz links und ganz rechts muss der Strom ( anschluss links und rechst unten) durch 9 Verbinder nach oben laufen, um sich auf die 7 Stränge zu verteilen.
Dabei Fliesst der Strom bei Stufe2 nach 3 in den waagerechten Verbindern (Je ein Verbinder pro zelle) und in den senkrechten Verbindern fliesst faktisch nichts. so geht es nach rechts weiter, waagerecht trägt den Strom , senkrecht nicht.
Und dann kommen die 9 Ströme rechts bei plus an und müssen alle Senkrecht durch den einen Verbinder nach unten, immer addiert sich strom dazu.
Dieses Bild musst du zuerst verstehen.
Links VERTEILT der Senkrechte verbinder den Strom auf 9 nach rechts laufende , faktisch PARALLELE Verbinder... und am Ende fliessen Die 9 Ströme wieder in einem senkrechten Zusammen.

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