Super, vielen vielen Dank!
Ich löte sofort um und kann es morgen direkt testen. Ich gebe dann Bescheid ![]()
Super, vielen vielen Dank!
Ich löte sofort um und kann es morgen direkt testen. Ich gebe dann Bescheid ![]()
Ersten und letzten Verbinder auch noch massiv (!!!) verstärken schadet nicht.
Siehe erklärung unten.
Einspruch.
Hat mit dem Balancer eigentlich nichts zu tun. Im Ladevorgang bei runtergeregeltem Strom gegen Ladeschluss ist der Balanceranschlusspunkt wurscht.
Das Problem ist beim Entladen mit hohem Strom. Und das ist ziemlich kompliziert zu erklären.
Ich schaue auf masse, unten links im Bild.
Die unterste Zelle ist direkt an schwarz.
Der verbinder nach oben zur nächsten zelle trägt 8/9 des stroms, der darüber 7/9, der darüber 6/9 .... Usw.
Das gilt unter der Bedingung, dass der Strom der 9 parallelen Zellen gleich ist. Das "kann aber garnicht sein" weil die Zellen dann ja verschiedene Spannungen haben müssten.....
Was sie bei gleichem Ladezustand (und bei gleichem Strom) aber garnicht haben.
Also ist der Strom der Zellen anfangs verschieden: unten links hat mehr strom, oben links weniger.
Das zieht den SOC der Zellen aber auseinander: irgendwann gleichen sich die Ströme an, weil die unteren Zellen "leerer" sind als die oberen. Schön abgestuft bestimmt durch den Spannungsabfall auf den Verbindern.
Soweit, so schlecht. Denn: der Spannungsabfall auf den Verbindern ist Verlustleistung. Die letztens von allen 9 Zellen gemeinsam geliefert werden muss. (Die unterste und oberste Reihe)
Warum gemeinsam?
Schaltet man ab, haben die Zellen verschiedene Spannung und verschiedenen SOC. Jetzt fliesst Ausgleichsstrom, von oben nach unten, bis die Spannungen wieder gleich sind.
Die Verlustleistung ist aber das, was allen 9 Zellen gemeinsam gegenuber denen xer Stufe 2-6 fehlt.
Und deswegen ist die Spannung von 1 und 7 niedriger.
(Ich hatte vorgeschlagen, bei niedrigerem Strom zu Entladen, dann ist der Effekt kleiner)
Ich hoffe, das war verständlich.
Und warum haben die Stufen 2 bis 6 das Problem nicht?
Super erklärt, Carlos - vielen Dank!
Ja, warum haben die Stufen 2 bis 6 das Problem nicht?
Ganz einfach: deren vertikaler Busbar hat nicht den kmpl. Entladestrom zu tragen sondern fächert sich auf über die diversen Querverbindungen. Es gibt deutlich mehr Wege, den der Strom hier nehmen kann, also geringerer Widerstand. Sie sollten aber, in deutlich abgeschwächter Form, einen ähnlichen Effekt zeigen. Aber evtl. ist die Abschwächung so stark, dass das kaum mehr meßbar ist. Man müßte ein ohmsches Netzwerk mit vielen seriellen und parallelen Strecken auflösen. Wenn jemand das Gleichungssystem lösen möchte… ![]()
Perfekt!
Man kann auch sagen: der strom verteilt sich auf 9 parallele waagerechte Pfade.....
(Die senkrechten haben bei 2 bis 6 eigentlich garkeinen Strom)
Ich bin gespannt auf den Fortschritt!
bei welchem Strom sind die Spannungen gemessen?
Sind die Zuleitungen zu den Zellenblöcken diagonal angeschlossen?
Wie hoch ist die Spannung, die man bei welchem Ladestrom von Zellenpol des ersteren Blocks zum Zellenpol des nächsten Blocks im Millivoltbereich misst?
Wich hoch ist die Spannung, die man innerhalb eines Zellenblocks vom Minuspol der ersten Zelle zum Minuspol der letzten Zelle bei welchem Ladestrom im Millivoltbreich misst?
Hier eine Sizze für eine 3P3S Batterie. Zeine mal ein, was genau wo mit welchem Querschnitt und Länge analog zu deiner Batterie angeschlossen ist
Einmal die Bilder anschauen und die Post(s) danach.
hab ich ja! Verwirrt hat mich dass du die Haupt-Anschlüsse gern in der Mitte der Reihen hättest
Man sollte die außenliegenden Busbars einfach noch mal deutlich verstärken, z.B. mit Kupferband, oder Cu-Blechstreifen in 1mm Stärke und dann in der Mitte die Lastleitungen anlöten. Wenn man es ganz genau machen will, lässt man das Cu-Band nach oben und unten hin dünner auslaufen und in der Mitte, wo die Anschlüsse dann liegen, am dicksten. Dann ist der Laststrom überall gleichmässig verteilt.
Von der mitte aus verteilt sich der strom auf beide seiten mit nur halber Zahl der Zellen.... Siehe Erklärung.
ja, das habe ich auch mitbekommen. Die Impedanz der Schaltung dürfte da am geringsten sein
Es geht da nur im den DC Anteil : die Widerstände der Streifen.
Das hast du schon gut erkannt, auch mit den vielen Verbindungen.
Das sind zwar etwa 4,1V aber im Nachtrag sieht man eine Differenz der Ruhespannung von 19mV. Und das ist in der Spannungslage nicht wenig. Es besteht also der Verdacht, dass das Problem doch beim Laden liegt. Jetzt habe ich noch mal eine Skizze gemacht und habe die meisten zusätzlichen Verbindungen weggelassen Dafür habe ich aber Widerstände skizziert. Deren Werte sind alle gleich. Es sind die Zellenverbinder. Das sieht für eine 3P3S dann so aus:
Wenn
Wenn sowohl Last als auch Ladestrom durch die Anschlüsse 1 und 3 bedient werden, kann man deutlich erkennen, dass sich der Strom auf die parallelgeschalteten Zellen aufteilt. Egal, welche Zelle man nimmt, die Anzahl der Widerstände ist immer gleich. Es sind immer 3 Stück. Deshalb verteilt sich der Strom auch so dass er genau gleich ist. Bei dir wird der Strom aber an Punkt 1 und Punkt 2 zugeführt. So habe ich es jedenfalls aus den Bildern interpretiert.Man sieht, dass die unteren Zellen von sehr unterschiedlichen Strömen durchflossen werden. Die linke Zelle hat gar keinen Widerstand, die mittlere hat zwei und die rechte hat noch mal zwei zusätzliche Widerstände. Die dritte Zelle wird am schlechtesten geladen. sind dann auch noch die zusätzlichen Brücken vorhanden, geraten alle Ströme durcheinander. Der Haupstrom flisßt dann durch alle linken Zellen von Anschluss 1 zu Anschluss 2. Mit den zusätzlichen Brücken werden sich die Ströme möglicherweise wieder gleichmäßig aufteilen. Aber nicht, wenn an 1 und 2 gespeist wird! Darüber mache ich mir aber keine Gedanken. Sie könnten sich aber auch neutral verhalten oder schädlich sein. Ich hätte sie nicht eingebaut
So wie @carolus in der Mitte der oberen sowie in der Mitte der unteren Leitungen die Stromzufuhr machen würde, würde aber nur mit allen eingebauten Brücken funktionieren. Dabei wäre der Strom in den mittleren Zellen höher als in den äußeren Zellen.
Ja, man kann die Anschlüsse auch so diagonal legen, habe ich auch schon oft gesehen - das verteilt den Strom am besten auf das Widerstandsnetzwerk (Nickelbänder). Manchmal ist das aus Geometriegründen schwierig, dann ist der Mittelabgriff - optimal mit verstärkten Bändern - die nächst bessere Wahl.
Das könnt ihr probieren: das hilft aber nichts.
Es geht nicht um gleichmäßige entladung zweier parallelgeschalter Akkus (da kommt diese diagonalschaltung her) sondern um verluste durch verschiedene Stromwege in stufe 1 und 7 im Vergleich zu 2 bis 6.
Update: ich sehe nachträglich, dass du die querverbindungen aufgetrennt hast. DAS würde tatsächlich funktionieren, dann fallen die oben beschriebene Verluste nämlich in jeder Stufe an
wo Verluste auftreten, muss Wärme entstehen. Ich glaube noch nicht, dass die Ursache beim Entladen zu suchen ist. Man sollte erst mal das Laden perfekt machen. Ich vermute, der SOC der einzelnen Zellen in den Parallelschaltungen ist unterschiedlich.
Das ist ein Modell baulader mit CC/CV Kennlinie. Der balanciert jedesmal.
Wäre das die Ursache, wären die Zellspannungen nach ladeende nicht gleich. Schreibt er aber oben.
Außerdem müsste es von ladung zu ladung schlimmer werden.
Das ist ein bekanntes Problem. Ich habs vorhergesagt bevor er die Bilder gepostet hat.
Post Nr. 13.
Die Ladung muss durch alle Zellenblöcke durch. Ein Ladungsunterschied lässt sich so nur schwer erklären. Wenn der Balancer ins Spiel kommt, schon eher. An Block 1 und 7 misst er die erste Zelle, diese hat die höchste Spannung beim Laden. Die anderen sind um die Spannungsabfälle der einfachen Verbinder niedriger (umso mehr Strom fließt, umso niedriger). Das bekommt der Balancer aber nicht mit. Also werden Block 1 und 7 korrigiert, also entladen.
Messtechnisch wäre es einfach zu verifizieren gewesen …
Um zu verstehen, wie es ohne Balancer zu unterschiedlichen Ladungen kommen soll, fehlt mir die Fantasie bzw. das Wissen.
@carbo Ich bin heute leider noch nicht zum testen gekommen. Deinen Gedanken hatte ich bereits und habe aus dem Grund beim letzten Ladevorgang das Balance Kabel einfach ans andere Ende des Akkus geschlossen, damit der Lader keine verfälschten Werte bekommt. Das Problem bestand daraufhin weiterhin.
Morgen ist Testtag, dann gebe ich euch Bescheid. Parallel habe ich mir mal einen aktiven Balancer besorgt
Das ist wohl so nicht zutreffend, denn der OP schreibt:
Bedeutet, das Ladung und Balancierung korrekt erfolgt. Problem muss also beim Entladen erfolgen.
Da kein BMS dran ist, kann es auch da nicht an Balancierung sein.
Die detaillierte Erklärung ist in Post Nr. 23. Es liegt an dem Widerstand der ZellenVerbindungsbahn des Minus und Plusanschluss.