Ich würde jetz mal mit geringem Strom auf etwa 3 V hochfahren, geringer Energie Inhalt, dann den Balancer wenn geht dort arbeiten lassen bis alles ausgeglichen ist. Alles, auch Balancer, abhängen und stehen lassen. Beobachten wie schnell welche Zellen einbrechen, Selbstentladung. Jetz hat man leider keinen richtigen Anhaltspunkt wie hoch die Selbstentladung ist. Bei 3 V dürfte sich aber normal noch nichts tun.
Nächster Schritt über einen Widerstand oder einstellbare Konstantstromquelle, und Fixspannung , es reicht ein stabilisiertes 14 oder 15 V Steckernetzteil mit 1 A, einen kleinen Strom dauerhaft einspeisen, Anfangs vielleicht 100 mA?, beobachten ob die Spannung über Minuten Stunden oder Tage steigt oder sinkt und dann grob den Strom näherungsweise korrigieren, anfangs große Schritte, verdoppeln oder halbieren, irgendwo gibt es kaum mehr Änderung. Ein hoch auflösendes Multimeter ist von Vorteil da man schneller die Tendenz sieht.
Bei etwas niederer Spannung (2,8 V) sieht man auch eher ein schnelles Ergebnis.
So kennt man die Selbstentladung bei dieser Spannung. Dann entscheiden harmlos oder bedenklich.
Dabei auch jede Zelle beobachten und Spannung zu Strom notieren, die können sich völlig unterschiedlich verhalten.
- Einfacher mit Labor Netzteil
Hat man ein langzeit stabiles Labor Netzgerät zur Verfügung, (digital, da sich Drehknöpfe immer wieder verstellen können), dann geht es einfacher.
Beim 280 Ah Klotz dürfte die interne Strom Anzeige des Netzgerätes völlig reichen.
Spannung des Netzgerätes (12V) soweit angleichen bis nur mehr mA in den Akku fließen. Stehen lassen, der Strom wird nun langsam ansteigen. So stehen lassen, Stunden, oder einen Tag, ändert er sich fast nicht mehr so war es das und wir kennen diesen Entladestrom. Bei Abweichung der Spannung in den einzelnen Zellen kann man die Prozedur in dem Fall für jede Zelle einzeln wiederholen.
So würde ich es machen.
Ps: Temperaturänderung, Sonne usw, vermeiden.
Und das ist jetzt keine Anleitung zum erneuten Vollladen , einzig eine schwache Teil Ladung mit niedrigem Strom zur Ermittlung des Leckstromes . Jeder muß hier selbst entscheiden was er mit dem Block weiter macht.
Den Innenwiderstand könnte man bei 12 V jetzt mit einer Auto Halogen Lampe auch noch grob abschätzen. Die benötigt um 4 A relativ selbst stabilisierend. Genau genug oder messen. Damit einfach den Spannungseinbruch messen.
R = delta U/ I