4S 280Ah tiefentladen

Hi,

@Carolus wenn ich richtig gemessen habe, messe ich 2,36mA.

@Thomas, ja das BMS hat beim Betrieb gemacht, was es soll also bei zu hoher Last abgeschaltet, Akku voll usw. Soc zeigt die kleinen Verbrauche nicht an aber das ist bekannt. Was empfiehlst du für ein BMS?

Ich könnte beim Daly den Stecker ziehen, dann wäre es vollständig getrennt. Eigentlich hatte ich aber gehofft, die Winter Probleme mit genau diesem Akku zu lösen...

Das ist zu wenig, um das Problem zu sein.

Ich kann die Verurteilung des BMS weder bestätigen noch widerlegen.

Mein Verdacht- weil ich das Teil nicht kenne - ist immer noch der Runde aktive Balancer. Und/oder seine Einstellung.

Bei den womofritzen ist das BMS nicht als so übel bekannt.

@U-F-O: ja, kann deine Argumente gut nachvollziehen. Bin auch etwas skeptisch bzgl. der nordkyn-Seite, aber wäre hier lieber etwas vorsichtiger als zu rabiat beim Laden. Wenn man ab 3,42V anfängt zu Balancen ist ja auch alles in Ordnung und mehr als 3,45V braucht eine LFP-Zelle nicht - immer alles Ruhespannungen versteht sich. Wenn ich mit 1C oder 0,5C lade, darf die Ladespannung auch 3,65V sein (und sogar mehr), aber wenn der Ladestrom dann deutlich sinkt muß auch die Spannung runter, damit die Zelle eben nicht überladen wird.

Wie groß der Schaden ist, wenn hin und wieder leicht überladen wird, weiß ja leider niemand so ganz genau. Wenn eine Zelle mal 101% SoC erreicht, wird sie nicht gleich 5% an Kapazität verlieren (denke ich), aber wenn man dies regelmässig macht, könnte es sein, dass man ein paar 100 oder gar viele 100 Ladezyklen verliert - alles nur Schätzungen und Kaffeesatzleserei... :blush:

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Auch von dir gutes Argument :wink:. Überladen wirst du mit den Angaben zum Abschlussstrom von der Nordkyn Seite natütlich nicht. Da die Werte noch höher liegen als es gute Ladegeräte als Standard programmiert haben bist du auch hier auf der sicheren Seite. Was mich allerdings stört ist eben das viele diese Seite und die Angaben darin wie in Stein gemeißelt ansehen und das obwohl die Werte wie bereits gesagt alle interpoliert sind aus Werten die er nicht mal nennt. Er wiederspricht damit eben wie gesagt vieler Standards die sich bereits über Jahrzehnte bewährt haben. Und da glaube ich persönlich doch lieber den Ladegeräte Herstellern und derren Ladestrategie als irgenteiner Seite im Netz. Ich denke "ein" Namenhafter und bewährter Hersteller der schon Jahrzehnte Ladegeräte herstellt und programmiert wird sehr wohl wissen was er da programmieren tut, schließlich ist das sein Ruf. Zumal du ja auch selbst damit Erfahrungen sammeln kannst...

Balancen ab 3,42V und laden bis 3,45V sind aber keine Ruhespannungen, oder wie meinst du das?

Nach Nordkyn vielleicht...

Bei Ladegräten habe ich das noch nie gelesen, die fahren immer ein und das selbe Ladeprogramm mit dem selben passenden Abschlussstrom zum Ladestrom egal bei welcher Ladeschlussspannung.

Nunja also dazu gibt es denke ich schon haufenweise Tests im Netz.

Und gut wird das nie sein da sollte man sich einig sein ohne überhaupt einen solchen Test lesen zu müssen.

@Carolus: Das runde Teil ist ein Bluetooth Adapter. Ich nutze keinen weiteren Balancer, nur den integrierten.

Ich habe bei den BMS Einstellungen stumpf die Daten aus nem Video eingesetzt.

"Ausgeglichene Öffnungsspannung Balance" (aktuell 3,1V) ist der Wert, ab dem das Balancing startet? Diesen setzte ich auf Ladeschluss oder kurz davor also

"Zellen Referenz Spannung" (aktuell 3,2V) setzte ich besser auf 3,6V?

Das BT teil schaltet sich nach 5 min auto ab, das isn nicht das problem.

Mit dem in den roten kreisen kannst du entladen / laden ausschalten

Denke da ist was anderes schiefgegangen, das bms ist unschuldig.

@U-F-O: Ich meinte, wenn eine Zelle 3,4 oder 3,45V Ruhespannung hat, dann ist sie (mehr als) voll. Beim Balancen wird natürlich weiter geladen, sonst kommen die schwächeren Zellen ja nicht nach. Wenn aber jemand solange bis 3,65V lädt, dass die Zelle dann auch als Ruhespannung (also ohne Ladestrom) über 3,6V liegt, dann ist sie sicher überladen.

Ich lade bisher mit DC-Buckconvertern über PV mit CV/CC - da kann ich also sehr genau einstellen, was ich will. Allerdings habe ich keine Abschaltautomatik beim Unterschreiten eines best. Ladestroms. Habe bisher aber auch nur Erfahrung mit klass. Li-ion und Bleiakkus, da ist das deutlich problemloser. Bei LFP würde ich unbeobachtet max. 3,45V/Zelle als Ladespannung anlegen. Oder man verlässt sich auf das BMS und die dort vorgenommenen Einstellung (aber da muß ich auch erst noch Erfahrungen sammeln).

@paddy72

Weil du geschrieben hattest: "immer alles Ruhespannungen versteht sich."

Und du meinst sicher wenn jemand solange bei 3,65V/Zelle Ladeschlussspannung weiter lädt (CV-Phase)... also nicht "bis" *Klugscheißer Modus aus.

Ansonsten stimme ich dir zu :wink:.

Auch bei 3,45V/Zelle würde ich nie bis zum Strom Null durchladen. Das BMS ist normal nur zur Sicherheit da und nicht zum schalten... Aber ich kenne auch jemanden der über das BMS abschalten lässt wenn eine Zellenspannung von 3V erreicht ist (Hoymiles Einspeisung). Leider kannst du ihm erklären was du möchtest, er meint das es nix ausmacht weil es ja nicht viel Strom ist der fließen würde usw... Aber kannste nix machen, der Hoymiles kriegt also jeden Tag mindestens einmal die volle Dosis Einschaltstrom wenn das BMS wieder zuschaltet :upside_down_face:. Läuft bis heute so schon seit Monaten und es sind 280Ah bzw. 300Ah... ich habs aufgegeben​:upside_down_face:.

Er würde mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen können:

Einfach über einen SmartShunt und einem SSR - AC Seitig den Hoymiles wegschalten, das geht ginge soweit ich sehe sogar nach SOC den er bisher auch nicht hat. Er möchte auch nur bis 20% entladen sträubt sich aber immer noch einen SmartShunt zu kaufen. Jetzt versucht er anhand einer Entladung über Strom und Zeit herauszufinden wo die Zellenspannung bei 80% DOD liegt um dann nach dieser übers BMS abzuschalten. Mittlerweile hat er auch soviel Zeug gekauft das es besser gewesen wäre wenn er einmal richtig gekauft hätte... aber jeder wie er möchte :slightly_smiling_face:.

Naja, jeder lernt auf seine Weise :wink: Den 'richtigen' Umgang mit LFP muß ich auch noch lernen. Wir sind erst dabei eine größere PV-Anlage auf unserem Dach zu planen. Leider gibt es Probleme mit dem alten Zählerschrank aus 1973 - der ist natürlich nicht auf dem neuesten Stand und eigentlich brauchten wir einen komplett neuen. Viele Elektriker scheuen sich etwas anzuschließen das sie nicht kennen, insbesondere DIY-Akkus. Und diejenigen, die es machen würden, rufen einen Stundenpreis von 80Eur für ihr Handwerk auf. PV-Module und Akkuzellen sind gerade sehr günstig, aber das ganze Drumherum und die Bürokratie verteuern so ein Projekt unheimlich. Von daher schwanken wir gerade zwischen BKW oder Überschußeinspeisung. Wir würden max. ca. 12-15 kWp aufs Dach bekommen. Ist aber auch nicht optimal, da SO-Ausrichtung und 2 Gauben dazwischen.

Kommt mir bekannt vor mit dem Zählerschrank :slightly_smiling_face:.

Kommt wohl ganz darauf an wieviele Arbeitsstunden nötig sind und alles zusammen kostet.

Ich würde es wohl persönlich auch bauen lassen wenn du bei der Armortisationszeit nicht gerade über 15 Jahre kommst.

Wenn du einen Elektriker hast und die Arnortisationszeit nicht zu hoch wird, machen!!!

Ansonsten auf jeden Fall ein BKW!

Habt ihr mal durchgerechnet?

Wie war noch gleich das Thema?? :slight_smile:

@carolus Tja ziemlich vom Thema abgedriftet.

Ich hab jetzt eine Menge Tipps zur Optimierung erhalten aber keine meiner suboptimalen Einstellungen sollte die Tiefentladung verursacht haben. Bevor ich die Zellen ersetze, würde ich gerne die Ursache ermitteln. Ist es möglich, dass ich das BMS bzw den integrierten Balancer falsch angeschlossen habe? Oder würde das BMS dann einen Fehler anzeigen.

Gebastelt habe ich nach dieser Anleitung: Link

Allerdings habe ich die Zellen anders angeordnet damit weil das BMS woanders sitzt. Gedanklich habe ich die andere Anordnung aber der Verkabelung angepasst. Das Balancing hat auch funktioniert und Der Akku hat auch eine Saison seinen Dienst getan.

Die Daly BMS Anschlüsse sind total falsch. Vom Zentral Minus aus gesehen gehört der BMS Anschluß auf das PLUS jeder nachfolgenden Zelle. 1.Zelle plus ...4.Zelle Plus.

Die 2. und 3. Zelle sind falsch verkabelt. Und ja - es spielt eine Riesen Rolle:

---> Der Daly Balancer hat über die von dir eingestellten 3.1 V (also praktisch immer für 90% vom SOC Bereich) - sobald Strom floß - immer falsch balanciert umgeladen bzw Ladung bei höherer Leistung verbraucht. Wenn der Strom dann weg beziehungsweise kleiner war, hat das Daly jeweils wieder zurück umgeladen (der Spannungsabfall von den an der falschen Seite angeschlossenen Busbar ist dann ja weg). Beim Stromfluß in die andere Richtung wird es noch verrückter.

Siehe richtiges Anschlussschema hier: https://www.microcharge.de/anleitungen/Anschlussplan_Daly_BMS.pdf

Daly selbst zeichnet die BMS Anschlüsse genau in die Mitte der Busbars. Dort sind sie, aus mehreren Gründen, auch am besten aufgehoben.

(hehe - warum hat immer die Zelle am Minus Pol die geringste Spannung ?)

Auf einem Verbinder hat man die gleiche Spannung, ausser bei extremen Strömen. Bei denen abeitet aber kein Balancer.

Daher ist es normalerweise wurscht, auf welchem Pol eines Verbinders die BMS Leitung angeschlossen ist.

Einen solchen Ausfall wie hier begründet das nicht.

(man hat eh immer eine Zelle, die zwei anschlüsse direkt an den Polen hat)

An den OP, was ist denn jetzt der Plan? Der Fall interessiert mich deswegen, weil mir nicht klar ist, was die Zellen entladen hat.

Leben die Glen noch??

Dann würde ich dir Vorschlag e machen.

BUSBARS Allgemein:


Für EVE 280 -Zellen beträgt Länge der Sammelschiene zwischen den Anschlussbolzen etwa 75 mm.

Eine 2 mm x 20 mm x 75 mm große Sammelschiene aus reinem Kupfer hat etwa 0,0315 Milliohm.

Der spezifische Widerstand von 99,99 % reinem Kupfer (Rspez) beträgt 0,0168 Ohm x mm2 / m.

Sammelschienen sollten vernickelt sein, um intermetallische Wechselwirkungen zwischen Kupfer und Aluminium-Zellanschluss zu verhindern, die sich an der Aluminiumoberfläche des Zellanschlusses abspielen.

Durch die Vernickelung wird der Sammelschienenwiderstand um etwa 20 % erhöht, sodass die gesamte Sammelschienenbilanz etwa 0,04 Milliohm beträgt.

Jede Zellanschluss-Kompressionsverbindung weist einen Kompressionskontaktwiderstand von etwa 0,05 Milliohm auf.

Der Widerstand von jeweils zwei Batterieklemmen-Kompressionsverbindungen ist somit mehr als doppelt so groß wie der der Sammelschiene selbst. Dies setzt eine gute, saubere Anschlussverbindung zu den Zellterminals voraus.

Der Gesamtwiderstand von Anschluss zu Anschluss beträgt 0,05 + 0,04 + 0,05 = 0,14 Milliohm.

Bei 50 Ampere Strom ergibt sich ein Spannungsabfall von 50 A x 0,14 Milliohm = 0,007 Volt von Klemme zu Klemme.

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Bitte vergrößern:

Der Erbauer @Henno hat hier m.M. nicht nur das BMS falsch verkabelt, sonder auf den Kupfer-Busbars auch noch das Nickel grob weggeschleift. Ist deutlich zu sehen.

Regulus, ich habe momentan nicht die Zeit, im Detail zu antworten, daher nur soviel:

Keine deiner Berechnungen ist falsch. Was falsch ist, ist die Bedeutung, die du ihnen gibts.

Nur ein beispiel: Deine Berechnung des Widerstands eines Verbinders.

Natürlich fällt da eine Spannung ab. Natürlich wird diese Spannung zum Nachteil oder Vorteil einer Zelle dieser zugerechnet, abhängig vom Strom. Das fällt extrem auf, wenn einer seinen Akku in Blöcke aufteilt und Langeverbinder oder Kabel dazwoschen hat. Diesen Fall habe ich schon xmal hier gesehen, der Vorschlag des BMS anschlusses gegeben, und die Idee ist nichtml von mir.

Das alles hat aber mit Balancierung nichts zu tun, wenn man die Balncierung richtig Macht: Nur übe 3,4 V, Nur bei geringem Strom.

Ja, du kannst Fälle mit hohem Strom herbeireden, wo der hier gebaute Akku sich suboptimal verhält, oder zumindest Merkwürdig. Aber du kannst nicht herbeirdene, das DIESER Akkuschaden bzw die unerklärbare Entladung was damit zu tun hat.

Das ist für mich AUSGESCHLOSSEN.

Und zum Abschluss nochmals: Du hast 4 Zellen, und 3 Verbinder. 3 Zellen wird der Spannungsabfall eines Verbiners zugerechnet, einer nicht. Das kannst du so machen, dass es entweder die untere oder die Obere ist.

Bei ihm hier wird einer Zelle 2mal der Spannungsabfall zugerechnet. ABER die heben sich auf. Denk mal drüber nach.....

Also, deine Post ist wissenschaftlich vollkommen korrekt.

In den Schlussfolgerungen sehe ich wirklich nur minimal gutes, das meiste Verneine ich.

Übrigens scheinen die Schaubilder in den Anleitungen zu manchem BMS zu einer "unsymmetrischen" Verkabelung zu verleiten, wie hier bei Seplos

obwohl es im Text anders beschrieben wird

natürlich sind noch andere Ursachen möglich . (siehe Nickel)

Das ist unlogisch. Selbst wenn, dann hätte er unter 3,1 V aufhören müssen.

Und der Akku hätte so stehenbleiben müssen.....

Und Strom geflossen ist ja nicht, außer dem balancerstrom selbst.

Ein BMS, und bei daly weiße ich dass, misst während kein balancerstrom fließt, da gibt es spezielle ich für, und so eines ist bei daly drin.

Also kann diese Balancierung sich nicht selber in den Abgrund treiben.

PS: du weißt, dass der Akku 5 Monate gestanden hat und nie Strom sah? Lies die Eingangspost.