4500 € für Luft-Wasser Wärmepumpenprojekt in 50 Jahre Altbau >> DIY Hybrid Heizung "LG" mit Bestands Gas-Heizung

Teilsanierter Altbau EFH. Natürlich die nötigen Abscheider drinne.
Pumpe haben beide ihre eigene. Läuft jetzt dritten Winter und völlig problemfrei. Gasheizung + HK habe ich während Umbau selbstverständlich ordentlich gespült. Waren aber auch noch nicht so alt.

Also doch nicht "einfach nur 2 kugelhähne und fertig" wie es zuerst klang...
Wobei es mich auch bei diesen interessieren würde, wo man die in diesen Dimensionen für 5€ kriegt.

Nicht zuuu wörtlich nehmen, können auch 8€ oder so gewesen sein.

Also ich finde keinen unter 30-50€ das Stück.

Hat er doch geschrieben, nicht so wörtlich nehmen. :upside_down_face:

Lach. Das 10fache ist aber schon ein andres Buch...

Auf die schnelle gesucht.
Aber es sind 4 Stück. Muß ich wohl noch billigere suchen :wink:

Du hast von 2 3wege Hähnen geredet.

Dann habe ich mich falsch ausgedrückt, bin eben kein Klempner.

Waaaas? Das geht aber garnicht... :slight_smile:

Wollte mich da nicht reinhängen, aber das als Vorschlag 17€ für 1/2" und 26€ für 1" (ist dann etwas in der preislichen Mitte .... die habe ich in Verwendung):

tecuro Messing-Kugelhahn 3-Wege - alls. Innengewinde - Stahlhebel lan, 17,36 €

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Also jetzt habe die Energiezusammenstellung für ein Betriebsjahr:

Benutze ein OV Anlag mit 7 kWp, ein Gas Therme, die ich mit einer LG 9 kW hybrid betreibe. Haus ist ein 50 Jahre altes Doppelhaus, normale Wandheizkörper. Die 3,5 Jahre alte PV ist schon abbezahlt und liefert jetzt wirklich "kostenlosen" Strom also komplett amortisiert.
Die WP braucht wohl noch so ca. 2.5 Jahre. Weiterhin für einen Wintergarten ein Klimaanlage (primär zum Heizen, wird jeden Tag genutzt plus eine Klimaanlage im ausgebauten Dachgeschoss, die wird nur sporadisch genutzt)

Was ich jetzt noch von den Energieversorgen bezahlen muss sind für 1 Jahr

  • 9000 kWh Gas
  • 3300 kWh Strom (Heizen und allen Hausgebrauch, der vorher ohne Heizung ca. 6000 kWh war...)

also Jahre Energiebudget ca. 2000 €

Hallo Robert-Karl,
ich finde deine Lösung als Anregung sehr interessant. Ich überlege ebenfalls eine Wärmepumpe einzubauen um das Gas-Brennwert-Gerät zu ergänzen. Da ich nur Heizkörper und keine FBH im Haus habe sehe ich das Problem, dass bei höheren Vorlauftemperaturen der Rücklauf unter 43° sein muss, damit die Wärmepumpe im Hybridbetrieb überhaupt einen Beitrag leisten kann. Wie hast Du das gelöst?

Ich hab die gleiche Situation und bin zufrieden, denn

  1. ich heize nicht mehr wie früher schnell hoch und runter (da bei WP ja die Spreizung der Energiekiller ist). Ich lasse wie bei einer Fußbodenheizung die Wandheizkörper in der 50 Jahre alten DHH durchfahren, damit das Haus eine solide mittlere Grundwärme hat. Damit passt die reduzierte Vorlauf Temperatur auch (ich will ja keine "Grillstation" damit machen) - Viele Leute fahren Ihr extrem hoch und runter Gewohnheit mit WP weiter, ist total falsch, ineffizient/langsam/teuer
  2. wenn es im kalten Winter (noch größer werdende Spreizung) nicht mehr reicht, dann muss man die Spitzen mit Gas (wirtschaftlicher) weiterheizen (der ist die Spreizungwirtschaftlich egal). Mit dem Konstrukt dann kriegt halt die Gas Therme einen 45 °C Vorlauf von die wundert sich in der Steuerung woher so warmen Wasser kommt (halt über die WP gewollt, aber für die Gastherme unwissentlich eingespeist).

Mein ca. 22.000 kW ALTER - Gas Verbrauch vor 2 Jahren (keine perfekte Messung) sind jetzt 9.000 kWh Gas ( inkl. damals und heute komplettes Brauchwasser, ist bei der WP auch noch nicht umgerüstet) plus ca. 13.000 kWh Strom geworden. Die läuft so ca. mit COP 3.

Zusätzlich läuft im Sommer noch ca. 3 Monate Solarthermie und extern verbrauchen wir (hier nicht eingerechnet) 2 Baumarkt-fest-installiert Klimaanlagen.

Unsere PV hat sich nach 4 Jahren amortisiert und den ganzen Heizstrom bekomme ich inzwischen geschenkt ( in 3 Jahren hat sich die PV auch amortisiert)

Reine Gas-und Strom-Anbieter verbleibender Abrechnungsrest zahlen wir inkl. allem (bei ca. 28.000 kWh Umsatz, inkl. den nicht der Strom eingespeisten wird) ca. 1.000 € Strom & 1.000 € Gas (ca.)

Wie gesagt das Geheimnis ist die Heizkörper so "mit moderaten Vorlauf" wie im >>Fußbodenbetrieb<< auf wirtschaftlich vertretbares sehr warmes Niveau (ca. 45 °C, nicht mit der Spreizung übertreiben, sonst wird es teuer) in allen Zimmern fahren ( das hat vor 10-20 Jahren NIEMAND gemacht). So verteilt es sich im Haus und es wird 24h moderat dauergeheizt. Nachabsenkung ist dann auch egal....

Ergänzend, die Gastherme läuft bei mir immer nur über den Puffer 200l mit einer Spreizung von max. 10 Grad in der WP internen Tauscher-Schleife (Achtung, rede hier nicht über Gas, sondern VL /RL der WP !!!).... Hausrücklauf kommt mit ca. 25 °C und wird von WP-Puffer auf ca. 40-40 °C aufgeheizt, heißt, der 200 l Tank zwingt den Hausrücklauf auf die ca. 40-45 °C hoch (bin selbst noch am optimieren).... Letztlich sind die DELTA 20-25K Differenz aus Vor und Rücklauf (GAS) genug um das Haus zu heizen... und bei intensiver Kälte bekommt er über die Heizkurve der Gastherme noch mehr Power dazu (das zahl ich aber mit Gas, den Strom für die WP produziere ich selbst)

Interessantes Projekt, habe sowas ähnliches vor, baue aber erstmal diese Jahr die Erzeugerseite weiter aus.

Um das ganze noch effektiver zu gestalten: kannst Du die „Soll-Vorlauftemperatur“ an der Gasheizung auslesen? Dann würde ich diese Temperatur +x (da der Speicher ja was zum übertragen braucht) an die WP als Vorlauf übergeben, wenn das möglich ist - das kann nochmal ordentlich Einsparung auf der Stromseite bringen, weil die WP auch mal bei nur 35 Grad laufen würde.

Naja wird ja durch die Rücklauftemperatur aus dem Haus bestimmt.... von 25 °C durch WP auf 42-48 (ist aber Aussentemp. abhängig) und dann von Gas von 42 bis 55... ich will da meinen Strom (sinnvoll) wegbekommen.....

Du hast 7 kwp PV Anlage. Das sollte eine Einspeiseanlage sein. Kannst du da Daten geben ?
Wie viel erzeugt die Anlage von oktober bis märz ? Für was wird dieser Strom verwendet und zu welchen Teilen ?
Eine grosse Einsparung ist vornehmlich einer grossen, gut laufenden PV Anlage zu verdanken.
Dabei ist es interessant, in welchen Monaten wie viel Strom an Split Klimaanlagen gegeben wird, wie viel dabei gespart wird und wie viel Strom in den einzelnen Monaten in den Wärmetauscher gegeben wird.
Ich denke, der grossteil der Einsparungen betrifft Split Klimaanlagen. Im winter reicht der eigene PV Strom für den Haushaltsstrom, zum heizen ist nicht genug vorhanden. Dann ist die frage, ob man das bischen dann in split klimaanlagen gibt oder in den wärmetauscher, der im rücklauf der fossilen heizung hängt.
Der vorteil, den strom in den wärmetauscher zu geben, liegt darin, dass dann alle Räume geheizt werden können. Split klimaanlagen versorgen nur einzelne Räume.

Vielen vielen Dank für Deine Ausführungen!

Die Stärke des Konzepts liegt in der Einfachheit, keine zusätzliche Steuerung/Abstimmung im Kreislauf ist notwendig.

Und die WP-Erweiterung kann einfach herausgenommen werden, super!