das ist ganz böse, du darfst doch keinen Strom über die Grenze schaffen ![]()
zumindest nicht ohne zig Formulare und Anträge auszufüllen.
Es braucht keinen neue Anschlussdose / Standard, die “alte” Perilex-Steckdose ist privat immer noch zulässig. Es gibt die Perilex-Steckdose in 16A und 25A Ausführung und 3 Phasen.
Interessanter Eintrag dort:
Eine Steckverbindung (mit insgesamt drei anstatt einem Übergangswiderstand) ergibt nur Sinn, wenn diese öfters getrennt wird.
Weil die Schukosteckdosenorm keine 2000W dauerhaft kennt und die Dosen das nicht können müssen.
Ich selber finde es auch grenzwertig und würde testen wie heiß die werden wenn ich einen Heizlüfter auf 2000W da lange laufen lasse und ob wiederum die Stecker was taugen oder zu heiß werden.
Das wären gerade mal etwas über 8 Ampere. ![]()
Das sollte nichtmal bei älteren Steckdosen zu Problemen führen, oder? Wenn man danach geht dürfte man ja grundsätzlich gar keine Dauerlasten wie Heizlüfter, Infrarotheizungen, Bautrockner, Beleuchtung, HiFi-Verstärker und Computer anschließen.
Herr Schmitz hat das in seinen Videos erklärt. Es geht nicht um die Schuko-Steckdose, sondern es geht um die Leitung hinter der Steckdose.
Vereinfacht: Die Leitungen werden mit 16A abgesichert. Aber der LSS löst erst aus bei 16A x1,13 = 18,08A bei 24h oder 16A x 1,45 = 23,2A bei 1h.
Würde nun ein BKW dran hängen, dann fließt weiterhin aus dem Netz die 18,08A für 24h PLUS 3,48A vom BKW, und das bedeutet, die Leitung KÖNNTE mit 21,56A belastet werden für 24h ohne dass der LSS auslöst oder in einer Stunde mit 26,68A für 1h ohne dass er auslöst. Das ist aber zuviel. Und das liegt eben daran, dass die Steckdose des BKW sicherlich nicht einzeln im Sicherungskasten abgesichert ist. Falls also der Balkon eine Steckdose hat, und diese Steckdose hat eine Leitung, die direkt zum Sicherungskasten geht und dort einzeln mit 16A abgesichert ist, und an dieser Leitung ist sonst nichts angeschlossen, dann könnte man davon ausgehen, dass dieser Fall nie eintritt, also könnte man auch, wie du schreibst, 2000W oder mehr daran anschließen. Sofern dann an dieser Leitung nichts anderes angeschlossen wird.
Da das aber zu, ich würde behaupten 99% nicht der Fall ist, also die Balkonsteckdose an einem anderen Zimmer mit an der Leitung angeschlossen ist, müssen die bisherigen Richtlinien gelten. Und da auch bei den Leitungen immer vom schlimmsten Fall gerechnet wird, wird das auch hier getan und man kam auf 800W Dauerleistung und dazu +20% zur Modulleistung.
Das bedeutet, wenn dort nur eine 16A Sicherung WÄRE, und daran hängt nun eine 1,5mm² Leitung, und daran eine 16A Steckdose, DANN könnte man dort auch mehr als 800W anschließen.
Da das aber ein BKW ist, also eine VEREINFACHTE Lösung, muss diese Lösung für JEDE auf dem Balkon befindliche Steckdose gelten.
Also ja, theoretisch wenn das o.g. zutrifft, keine Abnahme an der Steckdose vorhanden ist, dann könnte auch mehr über das Kabel gehen. Das wäre wie eine eigene Leitung zum Wechselrichter, wie es auch bei normalen PV-Anlagen der Fall ist.
Es gibt Leute die sagen sie betreiben dauerhafte 3,6kW an einer Schukosteckdose.
Bei mir wurden die zu warm.
Bei 2kw haben neue, die gut verdrahtet waren das gut ausgehalten.
Die alten wurden (auch bei 2kW dauerhaft) fast alle zu warm.
Nachtrag:
Und immer auch an den Sommer denken, wenn z.B. die Sonne auf den Balkon knallt!
Ich finde das Koncept eines Steckersolargerätes mit rotem CEE Stecker auch ziemlich cool. Der Stecker hat ja sogar einen besseren Berührungsschutz, da must du schon reinfassen.
Die 2 kW Grenze müsste also eingehalten werden. Und für das lohnt sich kein 3 Phasenwechselrichter. Allerdings könnte man z.B. Geräte mit gedrosseltem Download oder upload auf 2 kW bis zu einer Wechselrichterleistung von 4 kW akzeptieren, mit Modulen die da max ran gehen also 8 kW (ohne “Messstelle”). Wovon dann nur Konditionen Equivalent zu 3 BKW sicher wären also . Ich rede über Netzanmeldung und über Messtellenkosten.
Alerdings wären 3x600W wohl kein Problem, Und bei Nulleinspeisung wäre das eh Wurst für das Netz bzw wenn du mit maximum 2000W Strom kaufst bzw verkaufst. Technisch machbar ist das alles.
Das wäre dann bei 1/2 C ein Speicher von 4 kWh mit Modulen max 4 kW oder so (2 kW in den Speicher 2 kW ins Netz). (Also das was nur das Stromnetz betrifft). Technisch abregeln geht immer, eigentlich müssten solche Sachen mit technischer Nulleinspeisung immer erlaubt sein bis zur letztendlichen Genehmigung durch den Netzbetreiber. Unabhängig davon wie gross
Ausserdem kann man das Anmelden mehr als Anmelden und weniger als Genehmigung gestalten also für alle Entkomplizieren. Die haben ja so eine Verantwortung. Machen praktisch Blindflug one Smartmeter. Ziemlich unangenehm.
Hier in Finnland können die in jede Verbrauchsstelle reingehen und schauen was das Problem ist, also kriegen die auch ne Warnung wenn die Trafos überlastet werden und sowas. Oder die Kabel.
Hier in Finnland sind die Kabel bis 3x50 A anscheinend alle gleich (https://energia.fi/wp-content/uploads/2025/06/YA-9-23-Pientuotannon-liittaminen-sahkonjakeluverkkoon-paivitetty-20250602-Final.pdf)
Auf Seite 9 Anschlussgrösse, Kurzschlussstrom eine Phase (minimum Kriterium), Anschlussgrösse PV max
Irgendwann werden dann die Spannungen an deinem Inverter zu hoch, wenn der versucht, da die Leistung ins Netz zu drücken, egal ob er die Blidleistung schon kompensiert hat oder nicht.
Ich glaube aber eher, das hat mehr was mit den Trafos und den Ringleitungen zu tun. Das ist ja nicht immer ganz so einfach. Deswegen sind eigentlich Smartmeter das einzig wahre als Lösung vor dem Übel des Blindflugs. Also wie du da noch die Reserven rauskitzeln kannst. Ohne Smart musst du wohl da ziemliche Abschläge hinnehmen.
Das ist ja auch genau das gleiche mit Speichern. Speicher ohne Energiemanagementgerät ist irgendwie murks. Energiemanagement kost fast gar nichts ausser Brain und deine Batterie ist teuer, da will doch keiner das ding ohne sowas nutzen.
Hab ich mal bei zaehlerschrank24 gemopst:
“Strombelastbarkeit von Kabeln und Leitungen
Die vorliegenden Angaben zur Strombelastbarkeit beziehen sich bis zu einem Querschnitt von 35 mm² auf fest in einem Gebäude, z.B. in einem Installationsrohr, verlegte, mehradrige Kabel mit max. 3 belasteten Außenleitern bei einer Umgebungstemperatur von 25°C.
Die Angaben zu den Querschnitten 50 mm² und aufsteigend beziehen sich auf in der Erde verlegte, mehradrige Kabel mit max. 3 belasteten Außenleitern bei einer Umgebungstemperatur von 20°C.”
Ich würde mal vermuten, der Fall, dass die Installation tatsächlich die 25°C in der Wand knackt, der ist sehr selten. Die größten Verbraucher in der Wohnung im Sommer, vom DLE mal abgesehen, sind Herd, WM, SM, Trockner. Alles zeitlich eher befristete Großverbraucher. Selbst eine Klimaanlage läuft nicht die ganze Zeit auf Hochtouren.
Die +20% sind Quark mit Soße. Ohne Schuko- aber mit Wielandstecker oder fest verdrahtet darf das BKW 2000W Modulleistung haben? Die Leitung hinter der Steckdose wird nicht betrachtet, obwohl sie genau die Gleiche sein darf wie beim Schukostecker? WtF ist der Sinn davon?
Entweder die Leitung verträgt die 800W zusätzlich oder nicht. Das hängt aber nicht von der Art des Anschlusses ab. Wer besonders ängstlich ist, der beauftrage den Elektriker seines Vertrauens und lassen den LS des fraglichen Stromkreis gegen einen mit 10 oder 13A tauschen. Dann ist Ruhe im Karton.
Und das gibt es in Deutschland nicht. Nur ein Bruchteil der Haushalte haben einen digitalen Zähler. Und die Trafos sind auch nicht digital ausgerüstet. Das heißt, der Netzbetreiber muss eigentlich die ganze Zeit über nur überschlägig schätzen. Und wenn das alles nur geschätzt ist, dann lässt sich das schwer nachprüfen.
Wenn nun also so eine Regelung vorliegt, 1x800W ist ein BKW oder 3x800W ist ein 3-P-BKW, dann gäbe es eine feste Größe mit denen der Netzbetreiber rechnen kann. Dann gibts auch kein Hickhack mit Nicht-Angemeldeten Anlagen, man DARF sie betreiben, sie KANN sogar Netzentlastend eingesetzt werden. Es geht halt nur nicht unendlich groß. Da gibt es dann lokale Engpässe bei Leitungen, Trafo.
Naja ich glaube beim VDE oder Gesetzgeber kommt man nicht weit mit “normalerweise wird das Kabel aber nicht 24h mit nur 3KW belastet”. Das wird zu wenig sein, es geht ja immer um den schlimmsten Fall. Und im schlimmsten Fall hängt da die Waschmaschine dran, die jetzt gerade den Heizstab mit 2KW bedient und der Wasserkocher, der gerade 2KW entnimmt. Und der LSS rührt sich da noch nicht. Und jetzt kommt das BKW dazu und speist 800W und schwupps, kann man auch noch den Fön einschalten mit 1500W und der LSS fliegt nicht.
Die 3x800W würde ich eher nehmen um eben den Behördenweg zu sparen. Das Ding wird beim Netzbetreiber gemeldet, weil es 24h , 365d mit 3x800W einspeisen KÖNNTE. Das ist eine Rechengröße und danach kann der Netzbetreiber erst einmal gucken, wie er nun die Leitungen und Trafos auslegt. Vielleicht kommt dann wirklich mal sowas, was ich geschrieben habe, dass er dann einfach popelige Steckdosen verbaut für E-Auto-Lader und nicht unbedingt 22KW, 100KW Ladeeinrichtungen für Schnellladungen. Einfach nur an einer Laterne nen 3KW Anschluss als Steckdose. Weil das das Netz entlasten KANN.
Wenn wir jetzt die Leitung dann mit 1KW, 2KW, 3KW einspeisen lassen würden, nimmt das wieder kein Ende, da sind wir bei normalen PV-Anlagen.
Bei der Idee mit 3x800W ist es auch, vorwiegend Speicher mit zu integrieren. 2,4KW das ist schon was. Ja, wenn man mittags kocht reicht auch das nicht. Aber wie wir ja sehen ist es eher um 17 - 18 ein “Problem”. Solche Spitzen könnten Akkus mitunter ausgleichen. Man muss die Menge nehmen. Ganz viele Akkus die nun alle um 17 - 18:00 eine gewisse Menge hergeben. Gleichzeitigkeitsfaktor. Großflächig. Das glättet die Spitzen. Es glättet sie beim Einspeisen und es glättet sie beim entnehmen. Sodass sogar Leute ohne PV, also ohne BKW sich einen 3x800W Speicher hinstellen können.
Ich hatte ja mal geschrieben, für mich wäre das Optimum ein Speicher mit 3x800W und der kommt dann in der Küche als Unterschrank mit 80cm (h) ; 60cm (b) und 50cm (t). Und ja, vielleicht kocht dann jemand nur noch auf 2 Kochplatten. Nacheinander. Um nur aus dem Akku zu nehmen, und die KW zu limitieren die er benötigt. Peak Shaving.
Der Exkurs zu den Annahmen der Umgebungstemperatur diente auch nur zur Verdeutlichung, was der VDE da so alles befürchtet. Ist nachvollziehbar. Wichtiger ist mMn, dass die Modulleistung, die wenig bis nichts mit der Einspeiseleistung zu tun hat, von der Art des Anschluss abhängig gemacht wird. Da will jemand Pfründe sichern. Ein Schelm wer dabei an den VDE denkt.
Digitale Zähler sind inzwischen sehr weit verbreitet. Die alten Feraris werden schon seit längerem systematisch abgebaut und gegen digitale Zähler ausgetauscht. Kaum verbreitet sind die „intelligenten Messsysteme“.
Oliver
Das ist wohl wahr. Ansich ist es auch vollkommen unerheblich ob man da dran 2 Module, 10 oder 100 schnallt. Ich würde annehmen, dass das unter “nicht nachgerechnet und nicht drüber nachgedacht, man hat einfach die 20% genommen, die man bei anderen Dingen in der Branche auch annimmt”. Warum man das macht, das wissen wir. Bringt uns aber ansich nicht weiter. 3x800W könnte mit 3x960Wp einhergehen.
Danke für die Richtigstellung! Das meitne ich, die intelligenten Systeme.
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Du machst es dir hier ein wenig zu einfach.
Also erst einmal: Da nun 800W kein Problem von deren Seite darstellen, und das für eine Phase gilt brauchen wir über 600W gar nicht mehr diskutieren. ![]()
Die 2000W war nur als Peakleistung für die Module. Dort ging es aber um ein BKW. BKW ist definiert, will ich jetzt nicht dran rühren.
[Quote]Also ein 2kW Drehstromsteckersolargerät mit Akku und so viel wie das Ding zulässt an Modulen also praktisch wahrscheinlich nicht mehr als 4kWp und das sind ja schon 10 oder so.[/Quote]
Nein, kein Stecker. Der Elektriker schließt es an. Aber behördlich vereinfacht. So eine Art 3-P-BKW. Der Elektriker meldet die Kiste und das wars. Für alles mehr muss es eine “normale PV-Anlage” sein, mit allem was dazu gehört. Für mich ist wichtig: Könnte ein großer Teil der Menschen machen lassen. Auch Mieter. Selbst wenn sie nur 2 Module nutzen können, mit den 3-P-BKW kann man einen Akku anschließen der dann 2,4KW hin- und herschieben kann.
[Quote]Dann noch einen roten Stecker CEE.[/Quote]
Eben nicht. Das verleitet die Leute was einzustecken was da nicht dransoll. Das BKW hat vereinfacht eine Steckdose. Die Leitung kann weiter genutzt werden. Da argumentativ diese Leitung mit 800W belastet werden kann, kann ein Herdanschluss auch mit 3x800W belastet werden ohne Sicherheitsbedenken. An CEE könnte man nun wieder einen Verbraucher anstecken. Das ist nicht Zweck des Gerätes.
[Quote]An einen 800W Wechselrichter kannste eh keine 2000W Module anschliessen, der mag so hohe Spannungen normalerweise nicht. Das ist ja fast das 3 fache. Und normalerweise ist bei 2 fachem Schluss, wenn nicht schon früher.[/Quote]
Es gibt Systeme, die zwar nur 800W am Stecker zulassen, sie haben aber im Gerät eine extra Steckdose und da läuft der Akku drüber. Da kann man dann z.B. direkt eine Waschmaschine anschließen. Das heißt, du kannst dann auch viel mehr Module mitbenutzen. Direkt. Der große Vorteil wäre die Einfachheit. Nur melden, kein anmelden, keine Bürokratie, und der Netzbetreiber ebenfalls. Der weiss: Da ist eine Anlage, max. 3x800W.
[Quote]einen 2.4kW Drehstrom Wechselrichter müsste man sich wohl genehmigen lassen. 3 x 800 W aber nicht. Ärgerlich[/Quote]
Nein auch das geht nicht. Du darfst 1x800W BKW haben. An einer Phase. 3 Stück geht nicht.
Bitte aufpassen, wenn du über die Situation in Finnland sprechen möchtest, mache bitte ein passendes Thema auf. Sonst ufert das hier sehr schnell aus.
Danke!
War jetzt nur ausschliesslich auf die Situation mit den Digitalzählern die alle analog abgelesen werden bezogen.
Da kommt was über mich drin vor ich will das nicht
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