Wir planen eine 20kwp Anlage in Tirol für unsere 3 Wohneinheiten.
Landesförderung geht nur bis 20kwp, ab 30kwp braucht man einen NA Schutz laut Netzbetreiber. Aus diesem Grund würde ich sehr gerne auf den jeweiligen Zählpunkt eine PV montieren. (Smartmeter verbaut.) So hätte ich die maximale Förderung und weniger Auflagen.
Wir sind eine Familie, der Onkel würde uns den Zähler für die Förderung “freigeben”- will sich aber finanziell nicht an der Anlage beteiligen. Wir wollen jetzt auf eine ÖL/ WP Kombi umsteigen (70° Vorlauf im tiefen Winter - wollen über 0 grad nur mit WP fahren). 8000l p.a. Öl/ ohne E Auto und WP aktuell 28.000kwh p.a. für unsere 2 Haushalte (Sohn und Eltern, großes Haus)
Über eine Energiegemeinschaft würden wir unsere Überschuss schon wieder günstig an ihn verkaufen. Jedoch haben wir das Problem, dass natürlich ein gemeinsames System deutlich Effizienter wäre (WR im Master Slave modus bzw. Victron System).
Die PV kostet mit leichter Eigenleistung bei Installation 20.000 vor Förderung (Aiko 490).
Habt ihr eine Idee wie wir das am besten Lösen könnten?
Ich hätte jetzt entweder Deye mit Deyness speicher angedacht (3*20kw WR und 3 mal 20kwh Akku) über Niedervolt Akkus. Da würden dann aber alle Leistungen die in dem einen WR produziert werden an den anderen abgegeben werden- über die Akkus laufen.
Ich hätte mir überlegt sonst zwei Nulleinspeiser und alles intern aufteilen und über den letzten Punkt dann den Überschuss einspeisen.
Victron wäre die alternative, der Installateur will aber 45k was ich sehr viel finde und die Amortisation stark nach hinten schiebt.
Das sind sehr viele Themen gleichzeitig. Eine Gliederung der einzelnen Bereiche wäre übersichtlicher.
Wie groß genau soll nun die PV werden?
Willst du die PV nun /3 teilen?
Wie soll prioritätenmäßig geladen werden?
Ab 01.10 gibt es Peer-to-Peer Verträge. Da könnte man den Strom innerhalb eines Hauses wie bei einer GEA umlegen. Nur die Aufteilung wie musst du festlegen. Mit einer 30kwp Anlage erzeugt ihr keine 62 000kWh. Wohin mit dem Rest? ÖMAG?
Ja sehr viel auf ein mal- sorry. Hab mich einfach sehr viel informiert und gehört, jetzt bin ich leider etwas überfordert.
Die Anlage sollte 60kwp sein- sorry! Anträge sind 3 mal 20kwp, insg. als 60kwp. Um das ganze aber intelligent und effizient zu steuern macht es eig. nur sinn eine große Anlage zu bauen mit 60kwp (3* Victron 10kw + 1 mal Fronius 30kw) .
Theoretisch kommen wir auf 62k (PV -GIS). Die Anlage sollte 60kwp sein- sorry!
Das weiß ich mit der GEA, leider macht das das ganze System eher träge und weniger intelligent? Da müssen die Akkus ja von Wechselstrom wieder in Gleichstrom umgewandelt werden?
Wir wollen möglichst autark sein, auch bei wenig Sonnenschein. Eventuell noch eine Energiegemeinschaft speisen.
Wie gesagt, wir überlegen auch eine 20kw Lamda zur Ölheizung um die 8000l Heizöl deutlich zu reduzieren. Zusätzlich 2 1000l Puffer mit Heizstäbe.
Wir sind der Meinung, dass sowohl Strom, als auch Heizöl sehr teuer wird. Ebenfalls wollen wir durch die Victron Anlage eine gewisse Blackout Sicherheit haben.
Bitte nicht werten, gerne Anregungen dazu aber gerne!
Wenn sowieso 3 Anträge zu 3x20kwp raus sind, wirst du auch 3x20kwp bauen müssen. Da kannst du nicht 1x30KW Wechselrichter nehmen und 3x10KW.
Ihr habt also 3 Zähler im Haus. Seid 3 Wohneinheiten (Eltern, Sohn, Onkel).
Dazu habt ihr eine zentrale Heizung für alle. Die verbraucht um die 80 000kWh im Jahr (das ist echt heftig!).
Wenn ich ehrlich bin würde ich hier, aber das ist nur ein Vorschlag und keine Empfehlung weil ich nicht die Gegebenheiten kenne und auch nicht weiss, ob das schon in Erwägung gezogen wurde, anstatt eine so riesige PV-Anlage aufzubauen um den Autarkie-Grad mit Strom und Wärmepumpe zu erhöhen eher dämmen und zusätzlich evtl. Heizkörper/Heizleitungen tauschen. Wenn der Verbrauch so bliebe, da sind wir bei Wärmepumpen mit wieviel Heizleistung? 40KW? Also ca. 13KW elektrischer Anschluss (so um den Dreh). Ich wüsste da auch gar keine Anlage mehr, da sind wir im gewerblichen Betrieb bzw. MFH.
Wenn ich dann überlege, was gängige Wärmepumpeninstallationen kosten sind wir im 6-stelligen Bereich. Und ob da nicht Dämmung sinnvoller wäre, weil Dämmung dann vielleicht erstmal nur den Ölverbrauch von 8000l auf 2000l senkt (fiktiv). Da müsste man überlegen. Zudem erhöht auch die Dämmung den Wert.
Weia. Wie groß ist denn die notwendige Heizleistung? Kannst du es irgendwie schaffen, bei Auslegung -20 auf unter 60° VL zu kommen? Bessere Heizkörper in den schlechtesten Räumen?
Ich sammel grad wer 32kWh Speicher braucht für ne große Sammelbestellung. Die würden dann alle wahrscheinlich nach Zirl geliefert. Vielleicht willst dich daran beteiligen.
Bei deinen Voraussetzungen bietet sich an, 3 x Deye 20kW LV und 3-4 x 32kWh Speicher zusammenzufassen.
8000l p.a. Öl/ ohne E Auto und WP aktuell 28.000kwh p.a. für unsere 2 Haushalte (Sohn und Eltern, großes Haus)
Das ist der momentane Verbrauch? 80 000kWh Wärme mit 8000l Öl und 28 000kWh Strom?
Für den Strom gibt es 3 Zähler in einem Haus. Heizung ist eine gemeinsame.
Dämmen geht nicht. Wohin mit dem Stromüberschuss im Sommer? Wie hoch ist die Bezugsleistung? H0 Haushalt mit 4KW? Dann dürftet ihr bei 3x20kwp im schlechtesten Fall nur 3x4KW einspeisen.