Hallo, ich habe in meinem Garten ein Gartenhaus mit 380V also ein 3 Phasenanschluss. Dürfte ich, wen ich 3 Steckdosen mit verschiedenen Phasen installiere auch drei BKW betreiben?
Ich meine es gilt: 1 BKW für 1 Zähleranschluß - aber was der VNB nicht weiß, macht ihn nicht heiß
Das ist natürlich keine Rechtsberatung ![]()
Und könnte sein, dass der N das nicht mag, denn der muß dann 3x den Rückstrom tragen…
klar.
aber vor allem darfst du eins: dich nicht erwischen lassen! ![]()
Eigentlich nicht, wenn er wirklich Drehstrom hat. Jedes BKW sollte sich auf die Phase seines Leiters syncen. In summe dann sogar eher vorteilhaft für den N.
Du darfst drei BKWs betreiben, aber nur, wenn Du sie von einem Elektriker als offizielle PV Anlage anmelden läßt. Also im Sinn Deiner Frage Nein ...
Er will aber nicht Drehstrom einspeisen, sondern 3 x Wechselstrom: jeweils 1 Außenleiter + N. Nur wenn ein Drehstromverbraucher die Leistung gleich verheizt, würde es aufgehen oder bei Nulleinspeisung mit 3 gleichartigen Verbrauchen auf den 3 Phasen - ist im Privathaushalt ja eher selten der Fall…
Ich bin kein Experte, aber da hast Du den Drehstrom nicht verstanden…
…und ja, ich habe meinen seit 25 Jahren unbenutzten Drehstrom auch aufgeteilt…
…und ja, wichtig ist, das die 3fach Sicherung weiterhin bleibt, nachher fliegt eine Phase und Du willst arbeiten, testest nicht und zwei weitere aktive Phasen warten auf Dich…
..und am Ende interessiert doch die Nulleinspeisung ins Netz, schliesslich kriegen wir ja eh praktisch nix für den eingespeisten Strom…und da kommt nichts an, wenn Du aktiv regelst…
Natürlich darf man Drehstrom auf 3 Phasen aufteilen - das macht im übrigen jeder Zählerschrank! Dagegen spricht überhaupt nicht. Und ja, bei Nulleinspeisung leveln sich die Stöme im Sternpunkt aus, aber das hilft nicht gegen Schieflast, wenn bspw. nur 1 Phase benutzt wird.
Bis zum Sternpunkt trägt aber der N den Rückstrom - da geht wohl kein Weg dran vorbei…
Mir würden in erster Linie noch Details zu den BKWs fehlen. Welche maximale Ausgangs-Scheinleistung sollen die Micro WR denn haben? Welcher Querschnitt ist zum Gartenhaus gelegt? Kann es aus Verschattungsgründen dazu kommen das die drei MicroWR asymetrisch Leistung abgeben?
Dann die Frage wie soll die Nulleinspeisung denn umgesetzt werden, rein bilanziell oder rein physikalisch? Wird also der reale Bezug auf jeder Phase ausgeglichen oder soll die Bilanz nahe Null sein? Das ist meiner Meinung nach aber spätestens dann eh unwichtig, wenn wir von 3x 800VA MicroWR reden - die 3,5A werden sicher von jedem Stück Kupfer weg gesteckt.
Aber auch streng der Frage des TE nach:
öhm, nein nicht im eigentlichen Sinne des BKW (auspacken, anstöpseln, einschalten).
Hey Sven, Danke für die schnelle Antwort. Wie einige schon erwähnt, möchte ich keinen Drehstromverbraucher anschließen sondern, aufgrund meiner größeren Dachfläche wo 3 Balkonkraftwerke platz hätten, diese auf 3 220V Steckdosen betrieben. Jede der 3 Steckdosen hätte ich auf die 3 Phasen aufgeteilt. Das war die eigentliche Frage
Zuleitung zum Unterverteiler Garten haus wären 5x6mm
Wenn das keine Parklandschaft ist, durch die die Leitung führt, würde der Neutralleiter wohl die maximal 2400 Watt aus drei 800 Watt BKWs locker wegstecken, aber rein rechtlich nutzt Dir das halt nichts, wenn Du es als BKW anmelden willst und da halt auf maximal 800 Watt begrenzt bist, egal wie die ins Hausnetz kommen und egal ob Nulleinspeiseregelung oder nicht.
Wäre denn F1.2 für Dich eine Option? Sprich reichlich Module an einem Speicher der den Strom aufnimmt, aber nur max 800 Watt ins Hausnetz abgibt? Darf man selber melden. Noch recht neu, ggf. mit dem NB besser vorher abklären/diesen weiterbilden.
Ich glaube, ich habe Dich schon verstanden, siehe dazu Fotos, ich habe nur die Falschaussage zur Dimensionierung des blauen N(eutralleiters) kritisiert (dazu YouTube-Film gucken).
3-er Feuchtraum Steckdose, an einer Phase hängt eine Jackery Home 2000 “Balkonkraftwerk”…
…JETZT fliegt die Sicherung aus irgendeinem Grund, wenn Du dann die Dose aufmachst, um zu schauen, was los ist, warten da noch zwei aktiven Phasen, wenn Du aus irgendeinem Grund getrennte Sicherungen im Spiel hast, genau deshalb die normalerweise verbundenen Sicherungen weiterhin nutzen !
Mit 2 Elektrikern durchdiskutiert, warum mache ich das überhaupt ?
Von dem Ex-Drehstromanschluss geht es direkt abgesichert in den Hauptverteiler, da ein Teil der Elektrik aus 1976 stammt, will ich möglichst keine normalen teilweise alte Leitungen ohne PE mit zusätzlichem Strom stressen, sondern kurz vor dem Zähler rauskommen und alle im Haus glücklich machen….und der Shelly Pro 3EM zeigt, wie wenig Strom noch durch den Zähler kommt ![]()
ACHTUNG: Es handelt sich um eine ordentlich verlegte und abgesicherte5x 1.5mm Leitung, die nur für einen einzigen Zweck genutzt wird, alle anderen Basteleien wie 1 Phase auf 3 Anschlüsse einer CEE Dose sind natürlich lebensgefährlich (und dann kann auch schell eine N-Überlastung auftreten)…..
technisch sehe ich da kein Problem. Mit 5 x 6mm2 - völlig übertrieben hier - bist du auf der sicheren Seite, bei jeder Schieflast. Rechtlich eher schwierig - ist eben kein BKW mehr. Dann kannst Du auch gleich mehr PV aufs Dach machen und rausholen was eben geht.
Im worst case fällt das eben später mal beim Zähler ablesen o.ä. auf und es werden nervige Fragen gestellt…
Oder eben, einfach machen…..
Wenn komische Nachfragen bezüglich eingespeister kWh kommen, möglichst ein zulässiges BKW irgendwo auf dem Hof als Vorzeigeobjekt präsentieren ![]()
Aus mein Sicht nein. Grund dafür sind die Steckdosen. Hierdurch können Verbraucher/Erzeuger flexibel verändert werden und es könnte zur unsymmetrischen Belastung und dann Überlastung des Neutralleiters kommen. Steckdosen an 6mm² wird auch “lustig” da gehört mindestens ein Klemmkasten mit weiterer Absicherung dazwischen und dann erledigt sich das Thema eh.
Im Fall eines Festanschlusses könnte da ein Weg sein, wobei BKWs nach meinem Wissen für die 800W nicht durch Softwareseitig limitierbare Typen “zerstückelt” aufgebaut werden dürfen.
Nochmal zur Erklärung. Die 6mm gehen natürlich nicht direkt zu den Steckdosen. Sondern kommen vom Hauptverteiler ins Gartenhaus. Hier habe ich eine klassische Unterverteilung mit FI-Schutz und Ein paar Sicherungen. Meine Frage war nur, wenn ich aus der Unterverteilung 3 220V Steckdosen anschliese, ob ich dann 3 BKW anschließen kann/darf. Die 3 Steckdosen natürlich extra abgesichert und jede auf einer anderen Phase geklemmt.
Wie ist das 6mm³ in der Hauptverteilung abgesichert?
Vermute mit 32A, wenn weniger umso besser. Um konservativ zu agieren würde ich die BKWs mit 6A Automaten absichern. Und natürlich direkt bzw über 2 polige Hauptschalter verklemmen.
Kann ja, darf aber nur, wenn die Summer der Einspeisung 800 VA nicht überschreitet
…so meine ich die ganze Gurus verstanden zu haben, wobei Holger Laudeleys “ziviler Ungehorsam” mir positiv im Ohr klingelt…aber mein Jackery Home 2000 Ultra ist ja nett angemeldet und absolut konform….
”F1.2…kombinierte DC-gekoppelte Erzeugungs- und Speichereinheiten (EZSE) mit in Summe SAmax ≤ 800 VA”
…aber Du kannst natürlich auch als PV Anlage anmelden, erzähl mal, wie die Reaktionen waren ![]()
Bisher konnte mir allerdings noch keiner sagen, was eigentlich ist, wenn ich eben einen Wechselrichter an die Jackery Home 2000 anschliesse, um über den AC Eingang das Ding zu laden, dann habe ich zwar mehr Wechselrichterleistung als 800 VA, aber immer noch SAmax = 800 VA durch den einzigen Anschluss der Jackery…egal…Gedankenexperimente…
Die Rechtslage ist doch klar und einfach und wurde schon genannt. Du darfst pro offiziellem Zähler nur Wechselrichter mit insgesamt maximal 800 W betreiben und 2kWp. Mehr geht nicht über die vereinfachte Anmeldung als BKW oder genau genommen Steckersolargerät.
Mit Phasen haben die gesetzlichen Reglungen gar nichts zu tun, ist irrelevant.


