Aus Wikipedia und das lernt man im Maschinenbau heute fast als erstes:
Ein Federring war ein bis zum Zurückziehen der Normen DIN 127 A und B im Jahre 2003[1] als Schraubensicherung benutztes Maschinenelement. Nachdem seine Wirkungslosigkeit erkannt war,[1][2] wurde die entsprechende Norm zurückgezogen. Im Handel sind Federringe jedoch nach wie vor erhältlich und werden im Hobbybereich häufig in Unkenntnis der Wirkungslosigkeit und Gefahren immer noch eingesetzt.#
DIESE DINGER SIND GEFÄHRLICH AN SICHERHEITSRELEVANTEN STELLEN.
Jap, Starre Busbars erzeugen Horizontale Kräfte die durch ihre Häufigkeit schon große Probleme erzeugen können. Ich würde auch nur Flexible Lösungen verwenden.
Ich war bezüglich Schnorrscheiben voll deiner Meinung. Bei den Schnorrscheiben erkennt man ähnlich wie bei den Spannscheiben, dass diese eine leichte Wölbung nach innen haben. Daher folgerte ich, dass diese auch gegen Materialsetzung wirken. Mein Vertrauter klärte mich dann aber darüber auf, dass diese in erster Linie nur gegen loslösen und nicht Materialsetzung wirken. Spannscheiben sollen besser gegen Setzungen wirken. Kein Ahnung. Ich bin kein Mechaniker, ich bin auf der elektrotechnischen Seite...
Auf der Schnorr-Page steht folgender Satz:
Original SCHNORR® Sicherungsscheiben werden überall dort eingesetzt, wo ein Losdrehen einer Schraubenverbindung aufgrund von Vibrationen vermieden werden muss.
Wie gesagt habe ich keine Ahnung ob es sich hier um Setzung oder Loslösen handelt, da ich keine Markierungen angebracht habe. Ich tendiere aber auch eher zu Schnorrscheiben als Spannscheiben und sehe es insgesamt wie du.
Wie gesagt... wenn man die originalen Nkon Schrauben mal anzieht und wieder loslöst hat der verbaute Federring seine komplette Spannkraft verloren. Welche Wirkung sollte der dann noch entfalten? Ich seh es 100% wie du!
Ich dachte wir sind in einem Forum, wo Diskussion erwünscht ist.
Wenn die Spannung der Zelle die des Ladegerätes überschretet, wirkt die Zelle dann als Stromquelle und nicht mehr das Ladegerät? Der Stromfluss müsste sich dann auch umkehren....? Keine Ahnung, ich komm gerade nicht drauf. Deiner Aussage gebe ich aber grundsätzlich recht, dann fliest kein Strom mehr.
Ich bedanke mich schon mal für deine Zeit und Mühen. Das meine ich wirklich ernst! Z.B. deine Idee mit dem Balacer, der z.B. zu früh loslegt. Wirklich alles gute Einwürfe. Leider trifft bis jetzt noch nix davon zu und verursacht mein Problem. Einen korrekten Ansatz, warum die Zellen "ausbrechen" hast du ja auch noch nicht geliefert. Oder ist dein Ansatz wirklich, dass das Ladegerät die Zellen "überladt"?
Wenn ich dich nochmals vor dem Kopf gestossen habe tut es mir leid.
PS: ich bin Elektrotechnik Ingenieur (allerdings schon länger hauptsächlich in der Programmierung tätig)
Ich hab doch nicht behauptet, dass ein anderer Strom fließt? Natürlich fließt duch jede Zelle der gleiche Strom. Nur könnten durch unterschiedliche Innenwiderstände untschiedliche Spannungen an den Zellen liegen. P=U*I. Außerdem komm ich dann letztendlich doch zum seben Schluss wie du, dass schlechte Zellverbinder bei Zellen NICHT unterschiedliche Ladezustände verursachen können. Wobei ich mir trotzdem nicht sicher bin, etwas zu übersehen.
Nicht desto trotz ist es für mich immer noch ein Rätsel, warum die Zellen "ausbrechen".
BMS arbeitet korrekt (Balacing und co.)
BMS Spannungen gleich zu realen Spannungen
Übergangswiderstände der Verbinder IO
Alles Grade A Zellen mit fast gleichem Produktionsdatum
Die Zellen, bei denen ich Ladungstests gemacht hab waren Top von den Werten. Nachdem 10 Zellen ähnlich gute Werte geliefert haben hab ich mir die restlichen Ladungstests gespart.
Innenwiderstang bei allen Zellen 0,18 mOhm
Ich kann mir aktuell nur vorstellen, dass die betroffenen Zellen einen "Schlag" durch die gelösten Verbinder bekommen haben. Aber das werde ich die nächsten Tage prüfen.
Also ich fahre schon rund 25 Jahre verschiedenste Mopeds aus der DDR wo auch viele Federringe und Federscheiben verbaut worden sind die ständigen Vibrationen und Schwingungen ausgesetzt sind, und auch heute noch so als Ersatzteil verkauft werden. Und sogar an der Steckachse am Vorderrad und am Schwingenbolzen sind die verbaut. Und noch nie hat sich bei mir auch nur eine einzigste dieser Muttern gelöst. Und die Dinger fahren heute noch Massenhaft durch die Gegend, ich hab von noch niemanden über Probleme damit gehört.
Aber Federringe die schon nach einmaligen anziehen flach sind hab ich auch hier sogar in V2A. Die sehen optisch zwar nach guter Qualität aus aber taugen nix.
Ich hab mir nochmal Gedanken dazu gemacht. Wenn man es auf ein Blatt Papier aufzeichnet wird es klarer. Das Ladegerät wird so angeschlossen, das Plus auf den Plus-Pol der Zelle geklemmt wird usw.. Demnach liegen die Spannungen von Zelle und Ladegerät entgegengesetzt.
Wenn die Spannung vom Ladegerät größer der Zellspannung ist fließt Strom - begrenzt durch die Innenwiderstände von Zelle und Ladegerät. Die Batterie wird geladen. Das Ladegerät ist die Stromquelle.
Wenn die Spannungen von beiden gleich groß sind, heben sie sich auf.
Wenn die Spannung der Zelle grösser ist, fließt strom in entgegengesetzer Richtung durchs Ladegerät - begrenzt durch die Innenwiderstände von Zelle und Ladegerät. Die Batterie wird entladen. Die Zelle ist die Stromquelle. Im Ladegerät ist sicher aber irgenwas verbaut, dass dies nicht passieren kann.
Das wäre mal interessant. Ich habe noch kein BMS bestellt und könnte dann einen teuren Fehler vermeiden wenn die Ursache doch eventuell am Balancer des BMS liegt
Das sich da bisher nichts gelöst hat, kann ja sein, aber es ändert nichts an der wissenschaftlichen Tatsache und das die Dinger schlicht im Maschinenbau nicht mehr verwendet werden dürfen! Das hat seine Gründe. Sobald eine Norm zurück gezogen wird, gilt die weitere Verwendung als Verboten. Wenn man die als Konstrukteur einsetzt und der Mechaniker widerrechtlich das auch so montiert und es passiert etwas mit Personenschaden, landet der Konstrukteur vor Gericht, der Mechaniker könnte Glück haben weil es eine Vorgabe seitens der Konstruktion war.
Schlicht und einfach, lasst die Finger von den Dingern.
Und nochmal zu den Schnoorscheiben. Das die gerade gegen Vibrationslösen funktionieren ist ja auch das Gute, das lösen durch Vibration ist nichts anderes als der Zeitraffer beim Lösen durch häufige Temperaturwechsel durch den fließenden Strom. Wichtig hierbei ist auch der Unterschied, das die Temperaturwechsel lokal von Innen heraus erfolgen und nicht global durch Erwärmung der Umgebung. Hierdurch hat man die stärker auftretenden Ausdehnungsunterschiede gerade bei verschiedenen Materialien. Theoretisch müssten die Bussbaranschlüsse direkt aus dem Polaluminium hergestellt werden, dann wäre das stark minimiert.
Das Fließen des Material tritt bei diesem geringen Flächenpressungen bei den geringen Drehmomenten schlicht nicht auf. Also da braucht man sich keine Sorgen machen. Bei einer M8 Schraube braucht es Drehmomente von mindestens 30Nm um Alu zum Fließen zu bringen, vorher gibt in der Regel das Gewinde auf, wenn es direkt im Alu geschnitten ist und kein Gewindeeinsatz verwendet wurde. Bitte nicht die Plastische Verformung beim Anziehen mit dem Fließen des Material über Zeit verwechseln, machen viele auch gerne. Beides sind in der Mechanik völlig verschiedene Vorgänge
Mir ist schon länger aufgefallen, dass Zelle 1 beim Laden hinterherhinkt und beim Entladen in der Spannung immer leicht erhöht ist. Wenn man die Spannungswerte vom REC mit dem der Zellen gemessen mit dem YT vergleicht, sind die korrekten Werte die von Zelle 1. Alle anderen Zellen werden demnach leicht falsch gemessen. Dies in leicht unterschiedlich starken Ausprägungen. Da ich die Stromstärke schon im Verdacht hatte, hab ich ab der Markierung den Lade Strom auf 30A begrenzt. Ab dem Zeitpunkt waren alle Zellen wieder beieinander und passten zu +-0,002V zum REC <-> YT. Die 30A hab ich bis zum Ende der Ladung so belassen. Gleiches Verhalten habe ich an meiner 2ten Batterie genauso. Dies sollte aber keine Auswirkungen haben, da das REC erst ab 3,4V balanced. Das "ausbrechen" der Zellen 11/14/15/16 trat in diesem Versuch ja genauso wieder auf.
Während der Ladung ab 82,5% habe ich in kurzen Zeitabständen die Spannungen REC <-> YT verglichen. Bis auf die Abweichung bei hohen Strömen von Zelle 2-16 wie im Text oben beschrieben, gab es KEINE Abweichungen. Auch die erhöten Spannungen von 11/14/15/16 sind mit dem YT nachvollziebar und werden vom REC korrekt gemessen.
Der Balancer war die bis kurz nach dem Ende deaktiviert. Markierung dazu in der Ladekurve Detail. Man erkennt auch an der BMS Temperatur, wann er wieder aktiv geschalten wurde.
Ich habe noch 2 unbenutzte Grad A Zellen hier liegen. Mein Plan wäre, heute das Zellpack 14 gegen diese austauschen. Zelle 14 war das Pack, was schon vor einem Monat als erstes Probleme bereitete.
Vorab, muss noch genauer hinschauen, sieht aber aus als ob der Balancer raus ist.
Dein Vorschlag ist richtig, sowas hätte ich vorgeschlagen. Aber als Tausch zweier Packs, das 14er gegen eines, was bisher unauffällig war. Und dann gleiche Vorgehensweise, ausgeschaltet balancer um sicher zu sein.
Hier mal ein Bild meiner Verbinder. Ich verwende zwischen den Zell-Pärchen die originalen flex Verbinder von Nkon. Die Zell-Pärchen sind mit selbst gemachten 70mm² Verbindern verbunden. Verwendet wurden Klauke Kabelschuhe. Selbst bei längerem laden mit 210A erwämt sich da nix über 35°C.
Ich muss allerdings sagen, dass die zweite Batterie genauso aufgebaut ist. Unterschied ist sind nur die originalen runden Pole mit M6 Gewindestangen. Dort funktioniert alles seit über 2 Jahren bestens. Die 2te Batterie hat aber wie schon geschildert auch bis zu den gelösten Schrauben perfekt funktioniert.
@g1cs2009 Ich hab mir mal Gedanken gemacht, wie ich jetzt die Verschraubungen wohl machen werde. Ich würde 25mm M6 Madenschrauben mit Schnorrscheibe und Mutter verwenden. Die Nkon Schrauben fliegen raus.
Die normalen Verbinder ohne BMS Leitungen würde ich dann so machen:
25mm M6 Madenschraube - Schnorrscheibe - Mutter
Bei den Verschraubungen wo BMS Leitungen angeschlossen sind, bin ich mir allerdings noch nicht sicher. Wie würdest du das machen?
Die Erwartung ist, dass der Fehler wandert. Dann der dritte Test, gleich wie der erste, aber nach dem Entladen min 48 Stunden stehen lassen, dann erst wieder laden. Auch wieder ohne Balancer. Und dann wird der Unterschied der Zellen wahrscheinlich größer sein als beim Ersten Versuch.
Wurde schon vor ein paar Tagen erledigt. Allerdings kein Unterschied erkennbar.
Wei die originalen flex verbinder nur 35mm² haben. Doppelt übereinander wollte ich nicht machen.
Bitte nicht sauer sein, wenn ich dir dagegen rede. Sehe ich anders... Ich will eine Float von ca. 3,4V. Bei zu geringen Floats habe ich in dem Moment, wenn die Spannung von 3,5V auf Float abgesenkt wird einen starken Stromstoß über 210A oder noch mehr.. (die genaue Zahl weiß ich nicht mehr, da dies schon 2 Jahre her ist). Diesen Peak kann man immer noch in den Charts sehen. Außerdem hat irgendjemand mal Tests zu perfekten Floats gemacht. Gaub der Deutsch-Australier wars. Der ist dann auf eine perfekte Float von 3,4V oder so gekommen.
Originalparamer REC:
End of Charigng: 3,59V
Charge float voltage coefficient: 0,5
End of Charigng 3,59 -> 3,59-0,5*0,25=3,465 (Original REC)
End of Charigng 3,50 -> 3,5-0,3*0,25=3,428 (Mein Setting)
End of Charigng 3,50 -> 3,5-0,8*0,25=3,3 (Dein Vorschlag)
Genau. Ob das Relais dann schon trennt glaube ich nicht. Ich glaube da wird erst der Fehler ausgegeben und etwas darüber dann das Relais getrennt.
Werde ich testen.
Du kannst recht haben. Einzig was mir von dem Gedanken abhält ist, dass die Batterie anfangs perfekt lief? Die Alte läuft ebenfalls mit diesen Verbindern Top.
Ich teste erst mal auf defekte Zellen, bevor ich wieder Geld für weitere Verbinder ausgebe. Kostet und schadet ja erst mal nix. Tauschen kann ich sie dann immer noch.
@carolus Ich spreche mal der einfachkeithalber von "Zelle xy", auch wenn es Zellpärchen sind.
Die Zelle mit dem meisten "defekt-Potenzial" ist wohl Zelle 14. Deshalb habe ich zuvor diese Zelle mal mit Zelle 2 getauscht. Der Fehler müsste wandern. Weitere Kandidaten sind Zellen 11/15/16.
Balacer lasse ich erst mal unter der Woche an, da ich in der Arbeit nicht immer sofort Zugriff auf den Speicher hab. Bei Tests mit meiner Anwesenheit, lasse ich ihn aber gerne aus - auch wenn ich ihn für mich persönlich schon als Fehlerquelle ausgeschlossen habe.
Wenn mein anderes Firmware defektes REC endlich wieder am laufen ist, würde ich auch mit den von dir beschriebenen selbstendlandungs-Tests fortfahren. Dies sollte die kommende Woche HOFFENTLICH der Fall sein.