2p16s Eve LF280k laufen auseinander RecBMS/Victron

Servus zusammen,

ich hätte mal an die Profis eine Frage. Ich hab hier eine 2p16s Batterie (LF280k Grade A) mit REC BMS und 3x Victron MP5000 am laufen. Allerdings habe ich das Problem, dass mir bei einigen Zellen die Spannungen davon laufen. Woran könnte dies liegen?

Hier mal eine Ladekurve nach entladen/laden des Akkus auf 50%:

Hier noch eine Ladekurve, wo der Akku nur um 5% entladen und anschließend sofort wieder geladen wurde:

Hier noch die Parameter:

Mit diesen Parametern läuft eine Zweite, mehr oder weniger identische, 2p16s Batterie seit 1,5 Jahren absolut problemlos. Dort sind allerdings Eve LF280k Grad B Zellen verbaut.

Kontaktprobleme bei den Verbinden/BMS Leitungen kann ich keine (mehr) entdecken. Die vom REC gemessenen Spannungen hab ich gegengecheckt - diese liegen an den Zellen auch so an. So langsam bin ich bei meinem Latein am Ende.

Gruß

Christian

Balancing end voltage 3,5 V . und du lädst darüber.

Schmarrn, es wird nicht darüber geladen! Die Spannungen brechen über 3.5V aus. Das BMS läd und balanced korrekt auf 3.5V.

Die Frage ist, warum brechen die Spannungen der übrings immer gleichen Zellen 11/14/15/16 aus?

Vorsicht, das Problem ist in deinem Akku , nicht in meinen etwa 10 Stück.

Vielleicht beginnst du mal, dich mit dem Thema Balancierung zu beschäftigen.

Hier ist eine sehr detaillierte Anleitung dazu.

@carolus Fühl dich doch nicht gleich auf den Schlips getreten, nur weil ich "Schmarrn" geschrieben hab. Ich zweifle ja nicht an deiner Kompetenz. Nur in dem Fall denke ich schreibst du Schmarrn. Kann wohl auch daran liegen, dass du keine Erfahrungen mit REC hast. Auch Profis liegen mal falsch..

Zeig mir doch mal wo eine Zelle über 3,5V geladen wird? Man kann in dem Chart doch erkennen, dass alle Zellen (bis auf 11/14/15/16) genau auf 3,5V geladen werden. Nur die Zellen 11/14/15/16 brechen aus. Kurz vor dem Peak der Zellen, wird vom REC her der Ladestrom schon auf <5A begrenzt. Ab da wird dann balaced (über 3,4V), was auch jedes mal erfolgreich klappt. Wenn alle Spannungen nah genug an 3,5V liegen wird auf Float 3,45V abgesenkt.

Die Frage die sich für mich stellt - warum die Zellen 11/14/15/16 so massiv ausbrechen. Dies auch nur, wenn die Batterie tiefer entladen war. Übergangswiderstände in den Verbindern könnten wohl ein ungleiches Laden der Zellen verursachen. Alle Zellverbinder und BMS Leitungen haben aber top Übergangswiderstände.

Woran kann es liegen? Ich kapiers nicht....

Dein HowTo habe ich mir durchgelesen. Nur leider nichts neues darin lesen können. Top Balaced sind die Zellen. Dies macht das REC ja auch schon nach jedem Laden.

Vorab, ich habe dein BMS nie verbaut.

Deine Kurven spiegeln doch nur deine Einstellungen wieder.

Du Balancierst von 3,4 bis 3,5 Volt, erlaubst aber ein Laden bis 3,75 Volt!

Aber Hauptsache frech werden, wenn du drauf hingewiesen wirst, dass du höher als 3,5 Volt lädst. Deine eigenen Auszeichnungen beweisen es doch.

Was hat es denn auf sich, mit der Max allowed cell voltage von 3,75v? Warum setzt du den Parameter nicht runter?

LFP Zellen sind bei 3,5v voll! Es ergibt keinen Sinn, noch mehr Energie da rein zu schieben.

Tut mir leid, wenn ich "frech" geworden bin. Dafür entschuldige ich mich, wenn ich jemanden vor den Kopf gestoßen habe. Allerdings geht mir das Thema schon längere Zeit gehörig auf die Nerven. Als dann die Diskussion gleich zu Anfang in eine komplett falsche Richtung abbog, ist mir der Puls etwas hochgeschossen.

Du Balancierst von 3,4 bis 3,5 Volt, erlaubst aber ein Laden bis 3,75 Volt!
Die 3,75V ist die max. erlaubte Zell-Spannung (ab wann ein Fehler wegen Überspannung ausgegeben wird). Dies hat nichts damit zu tun wie hoch geladen wird. Der Parameter "End of Charging" gibt die Spannung an, wie hoch geladen wird. Diese liegt auf 3.5V. Die Batterie wird nicht über 3.5V geladen!

Stromsparer99 hat ja auch ein Rec. Der kann dies sicher bestätigen.

Hier nochmal der 2te Chart:

Diesen hatte ich reingepackt, um zu zeigen, dass die Batterie auch perfekt geladen werden kann.Hier sieht man schön, dass alle Zellen bis 3,5V geladen werden, keine Zelle ausbricht und alle Spannungen gut zusammen bleiben.

Hier nochmal wie ich mein Problem sehe:

Das Problem tritt nur auf, wenn die Batterie "stärker" entladen und demnach auch mehr geladen werden muss. Es passiert nie, wenn nur wenig geladen werden muss. Beim 1ten Chart sieht man, das das BMS 1std mit balacen beschäftigt war. Für meinen Geschmack viel zu viel, wenn die Batterie eigentlich komplett balaced war und nur zu 50% entladen und wieder geladen wurde. Aber selbst dann kapiere ich nicht, warum manche Spannungen der Zellen über 3,4V dermaßen habhauen...

Hier noch ein Chart von gerade eben. Hier war die Batterie bei 80% mit anschließender Ladung.

Hier fing es schon wieder an, dass die Zellen 11/14/15/16 durchstarteten. Balacing war aber relativ wenig nötig (ca 4min). Ich habe versucht, die Spannungen von Zelle 1 und Zelle 16 mit dem YR1035+ in dem Moment gegenzuchecken, als Zelle 16 ihren Peak hatte. Bei Zelle 1 zeigte das BMS genau die Spannung an, wie das YR. Bei Zelle 16 zeigte das BMS 3,585V an und das YR 3,548V.

Update:

Bei Idle lagen gerade alle Zelle 1-16 bei 3,500V - 3,502V laut BMS. Nachgemessen mit dem YT waren bei allen Zellen Abweichungen von 0,002V.

Jetz wird´s interessant. Vor ein paar Tagen hab ich eine Email bekommen, dass bei der Batterie was nicht stimmt. Natürlich nicht vom Rec oder Victron sondern von ner selber programmierten Geschichte... Bis vor ein paar Tagen dachte ich mir noch, dass dies ein "neues" Problem meines Speichers ist. Dem ist wohl nicht so.

Mal alles in chronologischer Reihenfolge, sonst wirds zu kompliziert.

  1. Der Akku lief sicher 4 Monate ohne Probleme! Alles Top! Die letzen 2 Monate hab ich ihn aus den Augen verloren. (Weil ich mit dem Zwangs-Firmware Update eines anderen Rec-BMS beschäftigt war - dachte selber nicht, dass mich ein Firmware-Update 2 Monate beschäftigen kann. Dies trug auch nicht gerade unerheblich zu meinem aktuell erhöten Puls bei)

  2. Die erste Aufzeichnung ist von 15.06. In grün von mir Skizziert der Ladezustand von 60-100%. Der passt auch zu den anderen Charts grob. Ältere hab ich nicht.

  1. Am 19.6 sah es dann so aus

  1. Am 4.7 hab ich dann die Email bekommen. Eher von der Arbeit heim und gleich zum Speicher. Leider ist der Chart-Anfang sehr ungenau, weil ich die Logzeiten verringert hatte. Man erkennt aber schon, dass nicht nur Zelle 14 Probleme macht, sondern Zelle 11/15/16 oben mitreiten.

  1. Daraufhin hab ich mit Stromsparer Kontakt aufgenommen und der meinte check die Verbinder. So gut wie alle Schrauben waren nur noch mit 2-3Nm angezogen. Es handelt sich dabei um die original Nkon Verbinder und Schrauben und Wago Paste. Die hab ich mit 6Nm und nem guten Drehmomentschlüssel angezogen. Ein paar Tage später hab ich das nochmal mit 6Nm nachgeprüft... ja, ich weiß dass dann mehr rauskommt. Jedenfalls waren damals alle Top angezogen.

Für mich schaut´s so aus als wenns da ein paar Zellen erwischt hat. Optisch sieht man jedenfalls nix. Dann weiß ich ja was ich die nächste Zeit machen werde. Ich zerlreiß den Speicher und teste insbesondere die betroffenen Zellen nochmal durch.

Was lernt man daraus.

  1. Halte immer deinen Speicher im Auge... nur Speicher voll-leer angucken reicht nicht.

  2. Ein BMS schützt nur so gut, wie der Übergangswiederstand ist. Meine 4 Zellen haben sicher falsche Spannungen abbekommen.

Was meint ihr zu dem Sch...?

Und was ist dein "ausbrechen" anderes als höher geladen werden?

Was bedeutet deiner Meinung nach die Grenze von 3,5 V für balancing?

Nein. Können sie nicht.

Aber sie können bei falschen Einstellungen dafür sorgen, dass deine Balancer beim Entladen unterhalb von 3,4 V Unsinn anrichten.

Hast du mehrere Balancer in Betrieb?

Kannst du den Strom mit in die Charts hineinbringen?

Die MP bekommen vom REC einen max. Wert für die Spannung vorgegeben (Ladespannungsbegrenzung CVL) - in meinem Fall 56V (3,5*16). Diese Spannung gibt es auch im Victron und nennt sich "Kontsantspannung". Ob der Parameter "Kontsantspannung" im Victron überhaupt noch einen Wirkung hat, wenn das REC die Spannung extern vorgibt, weiß ich nicht. Wenn die Verbindung zum REC verloren geht. wärs zumindes sinvoll, wenn er auf diesen Wert max. geht. Ist zum Thema aber jetzt auch egal...

Jedenfalls liegen diese 56V +- 0,3 auch max an (nachgemessen). Da das BMS nur eine Gesamtspannung für die gesamte Batterie vorgeben kann und nicht einzelne Zellen (wir haben ja eine Reihenschaltung), teilen sich diese 56V auf alle Zellen auf. Im Idealfall ist jede Zelle gleich geladen und hat den selben Innenwiederstand und somit auch die gleiche Spannung anliegen. Sollte eine Zelle aber schon mehr geladen sein als ihre Mitbewohner, ändert sich demenstprechend auch der Innenwiederstand diese Zelle zu den anderen. Dadurch kann eine Zelle noch bei 3,4V liegen wärend andere schon bei 3,5V sind. Diese Ladungsunterschiede muss der Balancer ausgleichen.

Auch wenn einzelne Zellen über 3,5V sind liegt in Summe nur 56V an.

Diese erhöhten Spannungen einzelner Zellen verstehe ich unter "Ausbrechen".

Ich hab irgendwo mal was über schlechte Verbinder gelesen und glaube mich noch daran zu erinnern, dass da behauptet wurde, dass bei schlechten Verbindern die Ladungsverteilung auf die Zellen ungleich sein kann.

Wenn der Balacer falsch eingestellt ist und unter 3,4V schon arbeitet, kann dieser sicher die Sache verschlimmern. Auf was soll er auch korrekt balacen, wenn die Zell-Spannungen noch nicht über 3,4V "ausbrechen" und somit ihren exakten Ladezustand noch verschleiern. Ich hoffe du verstehst was ich meine, ich kanns nur nicht besser ausdrücken.

Ich habe keine weiteren Balacer, außer dem im REC verbauten Passiven. Wann dieser aktiv ist kann man relativ leicht sehen, wenn man auf die BMS Temperatur schaut. Da es ein passiver Balacer ist, entlädt der über ich glaube 4 Ohm Widerstände. Dies führt zu einer ziemlichen Hitzeentwicklung. Diese Hitzeentwicklung beginnt immer, wenn die erste Zelle über 3,4V steigt. Daher funktioniert der Balacer wie er soll.

Hier mal der selbe Chart mit den weiteren Daten wie Temperatur/Strom/Spannung:

Ich kann nur empfehlen solch Verbindungen selbsthemmend herzustellen. Ich habe mich jetzt noch nicht genau mit den Übergangsflächen auseinandergesetzt da ich nur mit LiIon DIY 18650 gearbeitet habe. Demnächst will ich den ersten LFP mit 30-45kWh angehen, und ja, @voltmeter, mit einzelnen BMS und nur 16S1P, das zeigt mir auch dieser Beitrag wieder.

Bei den Asynchrongeneratoren und Motoren, an deren Konstruktion ich gearbeitet habe, haben wir viel mit Kupfer Flachmaterial für die Installation im Inneren und den Anschlußkästen gearbeitet (auch die anderen Synchronvarianten, etc aber das war nicht meine Abteilung). Basierend auf den alten Daten und Erfahrungen der Ingenieure gab es Tabellen und Formeln für die Auslegung von Übergangsflächen und Verschraubung nach Spannung und Strom. So wie ich die meisten Akkus an den Polen bei LFP Prismatisch sehe, ist die Schraube ein reines Sicherungselement und hat keinerlei Übertragungsrelevanz, was Konstruktiv auch richtig wäre.

Wichtig ist auch immer Schraubenlack oder zumindest einen guten Lackstift, damit markiert der Monteur zum einen alle angezogenen Schraubenverbindungen, damit keine übersehen/vergessen wird und ein sauberer Strich quer über den Schraubenkopf bis auf die Busbarfläche zeigt ein lösen der Schraube durch die Rotation, welche dann bei den geringen Drehmomenten hier vorgelegen hat, sichtbar an.

Grundsatz zum Drehmoment der Schrauben bei Auslegung. Jedes Drehmoment basiert auf der Annahme der fachgerechten Montage. In ganz wenigen Fällen, ich hatte nie welche, wird es auf Trockenes Montieren des Gewinde ausgelegt. Es wird immer auf eine Geschmierte Schraubverbindung ausgelegt. Schmiermittel sind hierbei Fett, Öl, Gewindekleber und gerne Spezialschmiermittel. Durch leichte, nicht sichtbare, Oberflächenveränderungen der Gewindeflanken kann eine unterschiedlich starke Gleitreibung entstehen und das wird mit Schmiermittel ausgeglichen/angeglichen.

Ein weiterer, oft gesehener Fehler beim anziehen mit Drehmoment, das drehen, kurzes nachsetzen und dann meldet der Drehmomentschlüssel schon das dass Drehmoment erreicht wurde. Das ist falsch, hier ist nur die Haftreibung zu stark, um wieder in die Gleitreibung zu kommen und überschreitet das gewünschte Moment bei der Gleitreibung. Richtig ist, drehen des Drehmomentschlüssel in einem Zug bis er auslöst. Sollte das mal nicht hinhauen, kann auch bei einer angegebenen Anzugsreihenfolge diese Schraubenverbindung wieder gelöst werden, um nochmal korrekt anzuziehen.

Jetzt können mehrere Mittel zum Sichern gewählt werden. Erstens wäre das Loctite als Gewindekleber, der ist aber für das Lösen und erneute anziehen etwas unpraktisch und mit Reinigungsaufwand verbunden.

Sicherungsmuttern mit Klemmteil, fällt nur bei Akkus zum Großteil wegen reiner Schraubenverbindung weg.

Sicherungsscheiben, hier ganz wichtig, die alten "Sicherungsringe" bei dem ein Federring zB. DIN 127 am Umfang einmal durchtrennt ist, sind in der Konstruktion nicht mehr zugelassen! Das Versagen durch den nicht mehr vollständig geschlossenen Ring ist wahrscheinlich. Die Chinesen packen die gerne bei, eine Verbindung ohne ist zig mal sicherer als mit. Hier habe ich gute Erfahrung mit den "Nordlock" Zahnscheiben gemacht, sind aber etwas teurer. Die günstige Variante ist Schnoor Sicherungsscheibe, gibts auch im Nachbau. Die Schnoor haben den Vorteil bei der Verbindung, das diese Sicherungsscheibe sich durch die Verzahnung erstens etwas in die Oberfläche eindrückt, haben wir gerne gehabt, da die Oberfläche der Strangkupferstäbe einen erhöhten Übergangswiderstand hat, an den Kontaktflächen waren die bei uns immer Feingefräst, nur ein zehntel mm, aber das reichte. Die Schraube ist aber nur sekundärer Übergang, als Sicherheit. Durch die Verzahnung definitiv kein Lösen mehr. Gibt es im Nachbau günstig für alle Größen von Gewinde.

Nur der Korrektheit halber - es ist nicht der Innenwiderstand der zelle, der sich ändert. es ist die Spannung.

Oder bei 3,6 V. Wie in deinem ersten Bild bereits zu sehen.

Macht er aber nicht mehr. Weil dein Parameter Balancerende (3,5 V) überschritten ist. Was sonst soll denn der Parameter bedeuten ? Der Balancer weiss nichst von deiner Einstellung einer Gesamtspannung oder deren Aufteilung auf die Zellen. Er nimmt die aktuelle Zellenspannung - und entscheidet nach deinen eingetellten Parametern.

Wobei ich ergänzen muss - das verschlechtert zwar deine Balancierung, ist aber imho nicht der Grund dafür, warum die Zellen beim Laden weglaufen.

Ja. Steht überall. Ist aber trotzdem falsch. Nur weil eine Herde von Ahnungslosen auf YT voneinander abschreibt, wird Falsches leider nicht richtig.

Das ist absolut korrekt. Ist einer der Hauptgründe, warum Leute das gleiche oder ein ähnliches Problem haben wie du. Wenn ich die Parametereinstellung vom REC richtig verstehe, liegts du mit deiner Einstellung Balancerstart 3,4 V genau richtig. (nur eben der Stop nicht).

So, jetzt schaue ich mir die weiteren Bilder an.

Nach deinem Bild sind alle spannung in Volt. Viele der Differenzen sind aber Zahlen, die in mV dargestellt sind. Da sollte unser Freund @Stromsparer nochmal ran, ob das so passt oder nicht.

Was bedeuten die roten Fehlermeldungen ?

Dies sehe ich anders. Die Batterie ist nichts anders als ein großer Spannungsteiler. Es liegen max. 56V an und diese fallen an der Summe aller Übergangswiderstände und Innenwiderstände ab. Der Innenwiderstand gibt den Spannungsfall vor bzw. welche Spannung an der Zelle anliegt und damit mit wieviel Volt eine Zelle geladen wird. Je höher die Ladung einer Zelle umso höher ist der Innenwiderstand.

Dass sich der Innenwiderstand der Zellen ändert sieht man schön, wenn man eine einzelne Zelle mit dem zketech ebc-a40l lädt.

  1. Man gibt eine Konstantspannung von z.B. 3,6V vor.

  2. Bei einer nicht voll geladenen Zelle lädt das A40 erst mal mit 40A. Es fallen an der Zelle allerdings < 3,6V ab. Der Innenwiderstand ist noch niedrig.

  3. Mit steigenden Ladungszustand erhöht sich der Innenwiderstand bis 3,6V an der Zelle abfallen. Die Spannung würde ohne Begrenzung über 3,6V unendlich ansteigen. Daher begrenzt das A40 die Spannung auf 3,6V (Konstantspannungsladung). Mit sich erhöhendem Innenwiderstand und konstanter Spannung sinkt ab jetzt langsam der Strom, bis die Zelle komplett geladen ist.

Leider wieder Falsch. Macht er eben schon! Dies ist in allen Charts zu sehen. Der Parameter "Balacing End Voltage" gibt vor, auf welchen Wert balaced (oder wie das wort dann heißt) wird ->3,5V. Der Parameter "Balacing Start Voltage" ab wann er aktiv ist. Die REC Parameter sind nicht ganz einfach zu verstehen. Die REC-Doku hab ich auch mehrmals lesen müssen, bis es bei mir geklingelt hat.

Lass uns mal logisch mit dem Spannungsteiler an die Sache ran gehen. Wenn Die Verbinder schlecht sind haben wir dort erhöhte Übergnagswiderstände. An diesen Übergangswiderständen flällt Leistung ab (Wärme). Diese Leistung wird also nicht in die Zellen gebracht sondern ist verloren. Allerdings teilen sich die 56V auf die Summe der Widerstände auf. Sofern der Innenwiderstand aller Zellen gleich ist, sollten sie alle die selben Spannungen bekommen. Allerdings bekommen sie geringere Spannungen ab, da ein Teil an den hohen Übergangswiderständen der schlechten Verbinder abfällt. Demnach dürfte es wirklich so sein, dass schlechte Verbinder keinen Einfluss auf die Ladungsverteilung haben. Allerdings bin ich mir da immer noch nicht wirklich sicher.

Rec BMS ist zu warm und unterbricht das Balacen. Dies kann man an der BMS Temperatur auch erkennen, da dort an den 55°C hängen bleibt.

Mit dem Thema hab ich mich die letzten Tage mit dem Maschinenbau Ingeneur meines Vertrauens auch schon beschäftigt.

Allerdings müsste man erst mal wissen, warum die Schrauben ihr Dremoment verloren haben. Es gibt zwei Gründe warum die Schrauben locker wurden.

  1. Lösen durch Drehung der Schrauben. Dies passiert normalerweise durch Vibration. Temperaturwechsel könnten sowas evtl. auch verursachen. Sicher waren wir uns dabei aber nicht

  2. Materialsetzung. Bei Alu/Kupfer kombination sicherlich denkbar und für mich der warscheinlichere Grund.

Doof ist jedenfalls, dass man für jeden Fall eine andere Sicherungsmöglichkeit benötigt. Gegen losdrehende Schrauben können natrülich Loctite oder Schnorrscheiben u.Ä. helfen. Gegen Materialsetzung wiederum Federrige, Spannscheiben u.Ä.. Einzig die Nordlock Keilsicherungsscheiben können beides verhindern. Sind aber für den Fall, wegen dem zu hohen Öffnungsmoment in Verbindung mit dem Alu Polen nicht gerade optimal.

Soviel kann ich aber mal sagen. Die mitgelieferten Schrauben sind nicht gerade optimal. Die Federringe haben nach dem ersten zusammenschrauben schon ihre komplette Federkraft verloren. Mein Vertauter würde zu Spannscheiben statt Ferderringe raten.

Sicher bin ich mir noch nicht, was ich in dem Fall unternehmen werde.

Das ist dein Pech.

Und warum geht der Strom zu null, wenn du die angeöegte ladespannung nur eine spur kleiner machst als die des Akkus ?

Du bringst durcheinander Spannung, Strom und Leistung. An dem Widerstand fällt Spannung ab, und mit dem strom auch eine leistung. Es fliesst aber immer der gleiche Strom durch den Akku, und deswegen bekommet er auch den Strom (A) mal der zeit (h) also i AH ab, wie alle anderen auch. Oder meist du, dass der Strom auf dem wege durch den Akku verschieden hoch ist ?

Zusammegenfasst. Ich habe eine halbe Stunde meiner Zeit verschwendet. Und zwar vollkommen vergeblich.

Machen wir es anders, ich habe schon gefühlte 20 mal solche Probleme mit interessierten auf diesem Board besprochen. Findest du leicht.

@ea7777777 Dann informiere dich mal über die Schnoorscheiben richtig. Diese sind aus Federstahl und vorgewölbt und somit das richtige Sicherungselement. Bei dem hier angegebenen Drehmoment ist eine Materialsetzung sehr unwahrscheinlich. Die Flächenpressung ist weit von den notwendigen Grenzen des Materialfließens entfernt. Sollte aber ein Ingenieur auch erkennen. Auch wenn es nicht viel ist, aber der Warm Kalt Wechsel und die unterschiedlichen Materialien und Ausdehnungskoeffizienten sorgen für ein locker der Schraube durch Drehung. Minimal, aber das hat mit der Eigenschaft durch die Gewindesteigung zu tun. Gerade bei elektrischen Verbindungen haben wir das lösen durch häufigen Wechsel der Strombelastung der Kupferschienen bei Konkurrenten gesehen. Bei diesen Motoren werden die Kupferleiter im Betrieb alleine durch die Ströme gerne mal 20°C wärmer. Alles natürlich abhängig vom Gesamtaufbau. Hast du starre Busbars oder flexible ?

Ich habe bei Lloyd Dynamowerke Bremen, früher AEG Großmaschinen, gearbeitet und dort Maschinen ab Achshöhe 1500mm mit konstruiert, die haben viele eigene Versuche gemacht und aus über 120Jahren Erfahrungen gelernt. Du kannst diesem Wissen vertrauen oder jemandem der Branchenfremd ist. Deine Entscheidung. Ich setze privat die Schnoor sehr gerne ein, zum Lösen ist auch schon ein deutlich höheres Moment erforderlich.