280Ah Zellen Pack - wie Groß darf Streuung sein?

Meiner Meinung nach schon, denn wenn Spannung über die balacing Spannung kommt, versucht er ja die volle Zelle zu entladen/umzuladen, das funktioniert ja bis zu einen gewissen Grade noch... Halt so lange wie die volle Zelle noch unter der Abschaltspannung bleibt durch den balancerentladestrom.
Die Zellen werden aber nur unterschiedlich schnell voll weil sie einen unterschiedlichen Innenwiderstand haben oder sich unterschiedlich schnell entladen.
Das hat nichts mit unterschiedlicher Kapazität zutun.

Deshalb schreib ich ja hier regelmässig, dass der Selbstentladungstest nach Vollladung auf 3,65V einer der wichtigsten Tests ist.
Meiner Meinung nach schon, denn wenn Spannung über die balacing Spannung kommt, versucht er ja die volle Zelle zu entladen/umzuladen, das funktioniert ja bis zu einen gewissen Grade noch... Halt so lange wie die volle Zelle noch unter der Abschaltspannung bleibt durch den balancerentladestrom.
Die Zellen werden aber nur unterschiedlich schnell voll weil sie einen unterschiedlichen Innenwiderstand haben oder sich unterschiedlich schnell entladen.
Das hat nichts mit unterschiedlicher Kapazität zutun.
Ja, da stimme ich dir zu. Meine Zellen haben trotz anderer Kapazität einen gleichen Innenwiderstand, der ja eigentlich nur den Strom begrenzt der Zelle. Ist der klein, kann die Zelle natürlich mehr Energie aufnehmen pro Zeiteinheit, sagt aber über die Kapazität erst mal nix aus.
Und wenn die Zellen unterschiedlich schnell voll werden, die kleinste Kapazität halt zuerst, begrenzt diese die Gesamtkapazität. Der Balancerstrom sorgt aber in einem gewissen Bereich dafür, dieser Zelle Energie zu entziehen und damit den anderen Zellen Zeit zu geben noch mehr Energie aufzunehmen. Was ja aber nicht unendlich lange geht denke ich mal bei begrenztem Balacerstrom. Müsste mal ein 4S BMS haben um das aus zu testen, hätte ich glatt Lust zu, bestimmt interessant, nur keine Zeit.

Deshalb schreib ich ja hier regelmässig, dass der Selbstentladungstest nach Vollladung auf 3,65V einer der wichtigsten Tests ist.
Aber was soll das aussagen, außer wie stark die inneren Verluste sind, was bei PV Betrieb doch eigentlich nebensächlich ist, denn die werden ja täglich be- und entladen, damit sind die Standby Verluste doch egal, außer im Winter. Klar sagt das was über die Qualität der Zellen aus, was noch?

Die Unterschiedlich Kapazität ist nicht das Problem.
Wenn du 50AH aus einer Zelle entnimmst, dann musst du nur 50AH wieder laden egal wie groß die Zelle ist.
Wenn aber eine Zelle eine höhere Selbstentladung hat wird die langsamer voll und die anderen gehen oben raus.
Ich hatte selbst eine Zelle mit einem höheren Spannungsabfall, innerhalb 2-3 Stunden viel die Zelle von 3,65V auf 3,37V während die anderen Zellen kaum einen Abfall hatten.
Die Zelle war von der Kapazität nicht auffällig, sie lag im Mittelfeld.

Aber jeden Tag hat der Balancer mit der Zelle Arbeit.


Ja, da stimme ich dir zu. Meine Zellen haben trotz anderer Kapazität einen gleichen Innenwiderstand, der ja eigentlich nur den Strom begrenzt der Zelle. Ist der klein, kann die Zelle natürlich mehr Energie aufnehmen pro Zeiteinheit, sagt aber über die Kapazität erst mal nix aus.
Der Ri begrenzt den Strom. Na sicher.
Angesichts der Größe des Ri im Milli Ohm bereich beginnt die Begrenzung des Stromes aber erst im Bereich von 1000 A oder mehr.

Und der Ri sagt garnichts aus über die Menge der Energie, die der Akku aufnehmen kann.

Und wenn die Zellen unterschiedlich schnell voll werden, die kleinste Kapazität halt zuerst, begrenzt diese die Gesamtkapazität.
Immer denkst du, dass die kleinste Kapazität zuerst voll wird. Das ist falsch.
Zuerst voll wird die Zelle mit dem aktuell grössten SOC.

Der Balancerstrom sorgt aber in einem gewissen Bereich dafür, dieser Zelle Energie zu entziehen und damit den anderen Zellen Zeit zu geben noch mehr Energie aufzunehmen.
Das ist genau die falsche Betrachtungsweise, ausser sie ist langfristig gemeint.


Der Balancer soll schon dann eingreifen, wenn der Unterschied der Zellen im Vollen Zustand über zb 50 mV geht, und der vollsten Zelle Energie entziehen, ganz von Beginn an, wenn Sichtbar wird , dass die Zelle eine Spur "voller" ist als die anderen, In jedem Zyklus.
Es soll garnicht erst soweit kommen, dass die Drift so gross wird, dass eine Zelle alleine "davonrennt".
Dabei kann der Akku, jedesmal, immer Bis zur maximalen Pack Spannung geladen werden, weil die eine Zelle noch immer nicht die obere Zellspannung überschreitet. Damit läuft die Ladung durch, der Balancer kann lange arbeiten, das BMS muss nicht stoppen.
So läuft das. So soll das laufen.

Was ja aber nicht unendlich lange geht denke ich mal bei begrenztem Balacerstrom. Müsste mal ein 4S BMS haben um das aus zu testen, hätte ich glatt Lust zu, bestimmt interessant, nur keine Zeit.

Mit deiner jetzigen Welt wirst du nie dazu kommen, überhaupt das richtige auszuprobieren.
Deshalb schreib ich ja hier regelmässig, dass der Selbstentladungstest nach Vollladung auf 3,65V einer der wichtigsten Tests ist.
Aber was soll das aussagen, außer wie stark die inneren Verluste sind, was bei PV Betrieb doch eigentlich nebensächlich ist, denn die werden ja täglich be- und entladen, damit sind die Standby Verluste doch egal, außer im Winter. Klar sagt das was über die Qualität der Zellen aus, was noch?
Ich bin immer wieder überrascht über das Ausmaß deiner Unkenntnis.
Bei Selbstentladung an die verlorenen Wattstunden, als Hauptproblem zu denken ist wirklich kreativ.


Selbstentladung, genauer die Unterschiede der Selbstentladung der Zellen, ist der Hauptgrund für Notwendigkeit für Balancerarbeit.

test