Induktionskochplatten 230V gibts ab 49€. Aber für 24V oder 48V kosten die mit Lieferung gleich 200-300€. Hat das schon jemand DIY selbst gebaut? 0-200W würden mir dicke reichen, 0-100W wären auch schon genug zum kochen, dauert halt was länger
Das ist schon recht krass, aber hast du mal darüber nachgedacht eine Kochkiste zu nutzen?
Und in die Kochkiste könnte man einen 48V Heizdraht ziehen. Vielleicht noch drauf einen Schamottstein oder Pizzastein. Das mit Schnellkochtöpfen wäre sicher ideal.
Ich hab ja meine 24V-Kochplatte, 125W kalt bis 50W heiss (110° Platte). Für Reis, Erdäpfel, Gemüse reicht das. Aber die strahlt auch zur Seite und nach unten ab, und die Platte muss mit erhitzt werden. Da kommt ein eingepackter Topf drauf statt Kochkiste. - Schade daß ich keine “Isoliertöpfe” oder “Isolierdeckel” finde
Bei Induktion hoffe ich auf kleinere Verluste, aber 200-300€ spielt mir des nit ein
Ich schau mir grad die ZVS Induktionsplatinen an beim freundlichen Chinesen. Meistens ist das gebaut wie in diesem Schema http://www.kiblerelectronics.com/bob/app_notes/note11/images/schematic1_zvs_driver.png Gibt es eine Schaltung, bei der man die Leistung verstellen kann? Ich brauch so 50 bis maximal 250W ..
Es lässt mich nicht los
Aber jetzt Frage: Wie kann ich Induktionsspule und hot plate halbwegs realitätsnah simulieren? - In der Theorie funktioniert diese kleine Schaltung, aber was passiert bei einer echten Spule und einer echten Pfanne drauf wirklich?
induktion-24V.zip (954 Bytes)
Also bei so wenig Leistung und es ist jetzt die Frage was du bereit bist zu tun. Du könntest ne 48V Heizpatrone nutzen und in einen Topf integrieren. Also gar nicht erst von außen temperieren, sondern von innen. 48V Tauchsieder. Oder PTC Heizelemente und dann ggf. auf ne Alu/Kuperplatte montieren. Könntest du dann sogar mit Stufen im 100W Bereich machen. Wo wir dann bei ner Art Reiskocher wären. Du könntest (bah ich hasse das Zeuch!) einen Topf nehmen um den es nicht schade ist. Dann kannst du ne Pulle Montageschaum nehmen und drumherum schäumen. Unten drunter dann das PTC-Element anbringen. Evtl. mit nem Temp-Sensor arbeiten.
Ein Schnellkochtopf könnte helfen weil es da drin noch mehr Wärme gibt (aber dann wirds auch wärmer und nicht so schonend für Gemüse/Fleisch).
Sous-de-Vide habe ich keine 48V gesehen, jedenfalls nicht mit den Watt.
Übrigens, wie ich es täte:
Ich würde mir ein dünnes Kabel herstellen und das Ganze in meinen Backofen stellen. Also ein Blech und da drauf das PTC-Element oder mehrere, bei mir im Backofen würden 2 Töpfe nebeneinander passen. Also dort das Ganze rein, den Topf draufstellen. Im geschlossenen Backofen bleibt es schön warm. Benötigt nicht mehr Platz in der Küche (außer dieses Blech mit den 2 PTC-Elementen und der Verkabelung). Hält locker die Temperaturen aus.
Probiere den Wandler einfach aus.
Der Mosfet muß wohl auch bei 48 V ersetzt werden.
Eventuell kannst mit einem simplen Übertrager die Leistung anpassen. Oder eben auch durch Spannungswandler.
Auf welcher Frequenz schwingt das.
Ich habe zwar einen Test an einem Kochfeld gemacht, aber wieder vergessen. Möglicherweise war es um 2 khz.
Warum eigentlich Induktion?
Ein Ceranfeld kannst du wahrscheinlich ohne Modifikation betreiben, hat dann halt nur ca. 1/5 der Leistung.
Wenn du eine US Variante mit 120V kaufst wird der Unterschied kleiner ![]()
Da würde ich einfach so einen Mini Backofen nehmen und einen Trafo, Regeltrafo, vorschalten.
Ok, es geht nicht um Leistung sondern um DC.
@tageloehner: schreibe möglichst exakt, was du machen willst, sonst wird eine Schnapsidee daraus. Induktion ist in vielen Fällen überhaupt nicht effizient. Um ein Wasserbad zu erwärmen, bringst du eine triviale Heizung einfach im Wasserbad an. Bei Induktion verheizt man viel in der Ansteuerungselektronik und den Induktionsspulen. Vor allem wenn es nicht zu Ende optimiert ist und recht trivial aufgebaut wird.
Ich brauche eine bessere Annäherung des Modells für die Induktionsspule und einen Topf (oder Pfanne) drauf, wie ich es jetzt im Modell verwende.
Einschalten bei nahe Null kann die Schaltung. Beeinflussung der Leistung schau ich mir an, wenn ich ein brauchbares Model für die Last habe. Dann kann ich auch die Verluste abschätzen.
Versuch: "Ambiano" Induktionskochfeld genommen, für 230V waren 28 Windungen so rot lackiertes Aluseil in auf der Spule. Dazu ne "500W ZVS" Platine vom freudlichen Chinesen. Test damit: ohne Topf 0,5A, mit Topf 2A aus 24V. Topf bleibt kalt. Transistoren werden warm. Doof.
Aluseil raus, 5 Windungen 2x2,5 Kupfer rein:
Topf wird warm, Leitung kalt, Transistoren kalt, Platine stinkt verbrannt. ??? Leiterbahnen zwischen Spule und Kondensatoren brüllheiß.
- Versuch: 14 Windungen Aluseil drauf. Aluseil wird warm, Transistoren kalt, Leiterbahnen heiß (Kondensatoren auch), Topf wird bissel warm. 24V 2,5A.
Die Leiterbahnen erstmal mit 2,5er Litze verstärkt. Wie hoch ist der zu erwartende Strom bei einer ZVS Schaltung im Schwingkreis? Spule mal aus 5-6 Windungen 6mm² ?
So also. 24V ca. 2-8A Stromaufnahme je nach topf. 6 Windungen 6mm². Die schon verstärkten Leiterbahnen werden warm und bei grossem Topf heiss, Spule auch, und die Schraubklemmen für die Spule schmurgeln weg
Ist Royer das richtige Konzept?
Ich denke, dass da die Anpassung nicht stimmt... Die Energie wird hauptsächlich zwischen Batterie über die FETs zu den Ausgangsfiltern übertragen und zurück.. oder zwischen L und C im filter, aber weniger zu deiner Induktionsspule.
Das unterschiedliche verhalten bei den unterschiedlichen induktorformen würde das bestätigen. Ich habe solches Verhalten schon bei PWM Motorsteuerungen gesehen... Da war die Länge der Leitung zwischen Ausgangsfiltern und dem Motor das Problem...
Berni
Eventuell den C auslagern, direkt an die Spule. Hoher Strom im Resonanzkreis möglich.
Wollte mir auch so ein Spielzeug gönnen. Viele haben das gleiche Problem mit verbrannten Klemmen.
Stehwellen? Aber das Zeugs schwingt ja recht tief.
Die Kondensatoren sind 0,3 + 0,3uF. Nach der Erwärmung zu urteilen könnten 30-40A im Schwingkreis fießen, jedenfalls wenn ich einen grossen Topf draufstelle. Der Spuenträger im "Ambiano" hat eingelassen im Plastik noch Kernmaterial, das dürfte die Frequenz runtersetzen. Betrachtet man das hf-mäßig, ist das ein ganz schlecht abgestimmter Sender in den Topf rein. Eh klar: Weisst ja nie was draufgestellt wird.
Bin mir halt unsicher, ob Royer wirklich eine gute Wahl ist dafür. Kann man des vielleicht mim frei laufenden (sättigungsgesteuerten) Sperrschwinger besser in den Griff bekommen?
Der original Sperrschwinger hatte 28 Windungen und 0,3uF für bis zu 1500W. Der ist aber mim Prozessor gesteuert gewesen. Jedenfalls gehen bei zu niedriger Frequenz (ab 10 Windungen) die beiden Ringkerne auf der Patine in Sättigung, die werden dann ordentlich warm
Jedenfalls ist die kleine Platine überfordert. Ich such grad vergeblich nachm Sperrschwinger in dieser Art
aber für mehr als 12V und 50W
Kannst du die resananzfrequenzen der Originalschaltung bestimmen? Induktionskreis mit (unterschiedlichen) Töpfen und Ausgangsschwingkreis der Schaltung?
Ich hab gar kein Gefühl, wie Topf-abhängig das ist...
Wenn uC gesteuert, würde dann die Frequenz automatisch angepasst zur besten Anpassung?
Der hohe LC Strom wird schon erreicht werden
Kennst die Beiträge auf https://www.mikrocontroller.net/topic/118124#new
https://www.mikrocontroller.net/articles/Royer_Converter#Leistungsoptimierung
usw.
Bei Amazon gibts aktuell einen Bausatz. Vermutlich ebenfalls Royer weil nur der im Nulldurchgang schaltet, dabei noch die hohe Blindleistung bringt und sich selbst ausregelt wenn der Topf weg genommen wird.
Es ist auffällig, daß der Bausatz eine Spule aus Kupferrohr hat. Vielleicht kommst du wegen dem Skin-Effekt auf keine ordentliche Wärmeleistung? Die Frequenz dürfte ja doch etwas höher als 50 Hz sein, so daß sich Skin auswirkt?
Das ist doch eher für den Bastler, da steckt man nen Stab durch um ihn heiss zu bekommen.




