ich hab mir ein Haus gekauft und daher ist das Geld grade knapp, ein Balkonkraftwerk würde ich aber auf jeden Fall mal installieren wollen. In Zukunft will ich aber auch auf eine größere PV Anlage upgraden.
Was ist den im Moment so an Herstellern zu empfehlen?
Ehr alles einzeln kaufen und DIY zusammenstöpseln oder Komplettangebote?
Darf ich jetzt eigentlich noch 2000W an Modulen verbauen? Oder muss das jetzt doch weniger sein. Nen Elektriker der das “ordentlich” anschließt hätte ich an der Hand.
Welche Speichergröße wäre zu empfehlen?
Ausrichtung des Balkons ist nach Westen in Bochum. Stromverbrauch ist ca. 2000-3000kW pro Jahr. Ist halt etwas schwierig abzuschätzen weil wir grade zur Miete mit Stromdurchlauferhitzern wohnen, aber im Haus der Verbrauch ja auch ein wenig höher werden dürfte.
Balkon ist aber vorhanden. Daher kommt das gefälligst auch auf/an den Balkon, wo kommen wir den sonst hin.
Nee Garage ist verschattet und hat auch keine richtige Kabelverbindung zum Haus. Garten Boden würde gehen aber ich denke der Balkon ist schon die beste Wahl.
Budget wäre so 1-2 Tausend. Aber am besten so billig wie möglich. Brauche jetzt auch keine Plug and Play lösung, kann will auch ein wenig damit spielen. Akuu selbst bauen wäre aber nicht unbedingt ein Ding, dass ich jetzt schon angehen wollen würde.
Nee eigentlich nicht, hab noch mobile Klima aber die brauch ich im Moment nur wenn es mehr als 30° wird. Wie das im Neuen Haus wird keine Ahnung.
Ja denke mal das sollte passen, der Balkon ist 6m lang. da sollten 4 Module hinpassen zumindest hochkant.
Ist es denn noch erlaubt 4 Module zu nutzen? Gab es da nicht irgendwas mit max 960W?
Nee, hab den Ertrag noch nicht berechnet. Gibt es empfehlungen für nen ordentlichen Rechner?
Ich habe 4 Module, zwei im Osten, zwei im Westen, allerdings auf dem Dach, so dass ich wenig verschattung habe. Die Erträge siehst du hier: EFH, BJ 1950, Sanierung 2014, ca. 160 m², Göttingen im Teil “ERZEUGUNG BALKONKRAFTWERK
Meine Meinung/Erfahrung: Wenn Du 4 Module nach Westen bringst und die kriegen Sonne, hast Du mit 4 Modulen so viel Erzeugung, dass Du die Erzeugungsgrenze von 800 Watt überschreitest und die Module vom Wechselrichter abgeregelt werden. Es kann aber auch sein, dass durch die Montage am Balkon die Module durch die Verschattung vom Dach und Hauswand erst ziemlich spät Sonne kriegen und die Ausbeute bei Dir sowieso geringer ist. Ich habe noch keinen Speicher nachgerüstet.
Schau mal bei Mydealz, da findest Du dinger, die deutlich unter dem Budget sind.
6m unverschattet nach Westen. Da passen 3 Panels der 600-700W Klasse dran, wenns bissel überstehen darf. Für den Ertrag kalkuliere grob 1800W x 4h bzw 360W x 4h wens regnet. Ohne Batterie kannst davon 800W x 4h einspeisen / verbrauchen plus bissel was aus Streulicht. Mit Batterie bekommst doppelt so viel raus. Kannst ja mit was kleinem anfangen
WR 600-800W Hoymiles oder anderen, den man auf Nulleinspeisung bringen kann - 100€
WR fix anschließen mit Aufputz Dose - 10€
WR reicht auch gebrauchter HM600 ab 40€ in kleinanzeigen. Und wenn wieder Geld über ist holst dir den Kram für Nulleinspeisung: openDTU onbattery, Zähler - 200€
Sorry, hatte ihn ne Weile nicht benutzt. Mit der Tatsache, daß der Speicher alles aufnehmen aber nur 800 Watt abgeben kann, kommt das Tool hier nicht klar. Besser den erwähnten der HTW nutzen:
Danke an Alle für die ganzen Tipps hier, wie wäre es denn eigentlich mit den Systemen hier. Wenn ich es richtig verstehe, ist der Unterschied, dass eimal der Wechselrichter separat ist und einmal in den neuen Speicher eingebaut. Sind so Kombi Systeme zu empfehlen?
Es gibt einen großen Unterschied. Von den Balkon-All-in-one gibt es keinen “Aufstieg” zu einem Dach-PV-System. Einen 51V Speicher stellst in den Keller, 2. dazu, und großen WR dran. Die AIO nehmen, wenn sicher keine Dach PV dazukommt.
Speicher muss den Tagesüberschuss speichern können. Bei dir also ab etwa 7kWh.