es gab leider eine (beidseitige) Fehlkommunikation mit meinem Dachdecker und jetzt kommt bei mir im Spitzboden nicht 4 Kabel für 2 Module sondern 1 String mit 2 Modulen an.
Eine Nachbesserung wäre sehr schwierig.
Ich wollte eigentlich den Deye M80-G3 benutzen - auch weil die direkt per Wifi mit Modbus ausgelesen werden können.
Jetzt habe ich nur den Growatt MIC 800TL-X für meine Situation gefunden. Hier scheint das Auslesen umständlich zu sein und er ist auch ein paar € teurer...
Hat jemand noch eine andere Empfehlung für mich?
AC Ausgangsleistung wäre mir eigentlich egal; 600-1000W wären ok.
Ich habe 54HB430 dran, d.h. je 2x (STC)
430W peak @33.26V x 12.93A
Leerlauf 39.15V
Kurzschluss 13.67 A
Hallo,
wenn ein Akku geplant wäre, wäre es einfach. Ein Mppt Laderegler, der den Akku lädt, findet sich schnell auch für PV Spannung größer 60V. Damit wird der PV Strom in den Akku geladen und von dort zum WR weiter geleitet. Bei mir macht es ein HM 800 (ohne eigenes WLAN), der über OpenDtu und einen Volkszähler (Lesekopf für den Tarif Zähler) eine Null-Einspeiselösung realisiert. Das ganze kommuniziert mit einem Gastzugang in meinem WLAN.
Volkszähler ("Hichi), openDtu on battery, usw. sind ausführlich im Netz beschrieben, Bausätze oder fertige Geräte sind recht günstig im Netz (e-Bucht) erhältlich und die Einrichtung ist überschaubar. Wichtig ist´s nur, dass es ein HM WR ist, der kein eigenes WLAN hat. HM und HMS unterscheiden sich durch unterschiedliche Frequenzen. Die HMS Serie nutzt das 865 Mhz Band und dazu muss die openDtu Variante passen. Es gibt auch openDtu, die beide Frequenzen beherrschen.
Die Situation scheint mir unglücklich.
Der Growatt wird bei der Konstellation sehr spät anspringen, der hat eine Startspannung von 50V und die MPPT Regelung läuft bei ca. 60-70V erst so richtig. (Meine Erfahrung mit einem MIC600)
Bei Schwachlicht im Winter kann es sein, dass der Growatt gar nicht anspringt.
Wie @deff geschrieben hat, ein MPPT an eine Batterie mit 24V anschließen und daran einen Batterie WR, der dann einspeist, scheint mir die passende Lösung für deine Situation.
Das kostet aber auch so um die 600-1000€.
Wie wären denn die Kosten für die Korrektur des Leitungsproblems?
ich persönlich würde aufs Dach gehen und die die Verkabelung der Module ändern.
Ansonsten fällt mir nur der zu teure Lummentree / SUN GTIL 2000 in der 45-90V version ein, aber die sind ihr Geld nicht wert.
Der einzige Mikrowechselrichter der 120V ab kann der mir einfällt ist der TSUN TSOL-MS3000
Akku LiFePo 25V 100Ah gibt´s in der e-bucht ab 300. Ein Mppt Lader kostet weniger als 100 €. Etwas Kabel und MC 4 Stecker kommen hinzu. Mit 400 € könnte das Problem beseitigt werden. Wer dann noch eine Null-Einspeisung realisieren will braucht noch eine Strommessung am Tarifzähler und eine Steuerung. Beim HM und HMS 800 (ohne eigenes WLAN) und einem digitalen Zähler mit IR Schnittstelle kostet das noch mal ca 100€ (Hichi Lesekopf + openDtu).
Vorteil: es wird nur soviel ins Hausnetz eingespeist, dass kein Strom in das öff. Netz abfließt. Der PV Überschuss wird im Akku gelagert und genutzt, wenn PV keinen Strom mehr liefert.
Nachteil: Kosten
vielen dank für den input, jetzt komme ich doch ins grübeln.
Mit der 24V/100Ah Akkupack-Lösung könnte ich ja doch den Deye WR anschließen. Den könnte ich evtl. sogar über Modbus steuern mit den Daten aus meinem SmartMeter...
Mit LFP Akkupacks kenne ich mich nicht so aus... Kann es passieren, dass der Akku vom MikroWR leer gelutscht wird und sich dann tiefenentlädt? Oder verhindert das das eingebaute BMS?
Hat jemand einen Link zu einem Beitrag hier aus dem Forum, wo das schon mal jemand so gebaut hat?
300€ für eine 25,6V Batterie mit 100Ah ist unterste Preisgrenze, was ist das für eine Qualität?
So um die 400-500€ je nach Ausstattung (Bluetooth, etc) scheinen mir da realistischer.
Und was ist mit den Kosten der Überwachung und Steuerung (Nulleinspeisung etc.)
Da wären wir nach deiner Rechnung auch bei 500€ mit der Billig-Batterie, ohne den steuerbaren WR
Wenn es eine all-in-one Lösung sein soll, welche die Überwachung und Steuerung integriert hat, dann ist es eher der obere Bereich der Spanne.
Die Kabel auf dem Dach umzuklemmen ist evtl. die kostengünstigere, aber auch riskantere Alternative...
Die Abschaltung per BMS ist bei den meisten Batterien ist nur eine "Notabschaltung" bei 20V, damit die Tiefentladespannung von 2,5V pro Zelle nicht unterboten wird.
Wenn du eine teure Batterie erwirbst, die dir erlaubt die BMS Abschaltparameter zu konfigurieren sieht die Sache anders aus, da ist aber immer noch das Problem, wenn das BMS abgeschaltet hat, wird die Batterei aber auch nicht mehr geladen, bis der Abschaltgrund zurückgesetzt wurde.
Daher ist eine externe Steuerung, die den WR rechtzeitig abschaltet vorzuziehen.
Eine sinnvolle und langlebige Batteriesteuerung sollte spätestens bei Entladetiefe von 90% (besser 85-80%) den Akku schützen.
Ich kenne die Steuerung des WR nicht, ob man eine passende Abschaltgrenze bei Akkubetrieb einstellen kann. Das müsstest du herausfinden.
Wenn man den auf 24V Entladegrenze oder darüber einstellen kann wäre das eine Option.
Eine Wiedereinschaltgrenze ab einer einstellbaren Spannung zwischen 26V und 27V wäre hier auch noch sinnvoll, damit der Akku bei wolkigem Wetter nicht dauernd am unteren Rand läuft und der WR alle 5min an/aus taktet.
Alternativ gab es mal einen Bauvoschlag von "Dimitri" zu einer Batterieüberwachung, wo man mit kleinem Geld und ein paar Teile zusammenlöten die Batterie vor Tiefentladung schützen konnte.
Schau mal hier. Link https://www.youtube.com/watch?v=f-iz6WE8GD8
Dazu müsstest du dir die Bastelei zutrauen.
Die Abschaltung per Relais muss auf der 230V Seite des WR erfolgen, für die DC Seite hat das Relais auf der Batteriewächterplatine zu wenig Ampere Schaltleistung.
Ist halt schon ein bisschen knifflig, aber machbar.
Selber bauen, bei NKON gibts z. b. grad 130Ah Zellen für < 23€ das Stück. 8S 100A JK BMS gibts für nen Fuffi.
Mit OpenDTU-OnBattery kein Problem, Start- und Stopspannung getrennt einstellbar. Sogar mit Kompensation für Spannungsabfall unter Last. Da brauchts nix extra, Spannungsmessung macht der WR.
Beim Laden übernimmt die Abschaltung eh der Laderegler.
Das System funktioniert wirklich gut, kann ich empfehlen. Allerdings wär zu überlegen lieber gleich mit 48V zu starten, bei 24V Akkus bringen die Hoymiles WR evtl. nicht die volle Power wegen Strombegrenzung der Eingänge. 36V (12S) würd da auch langen ist aber eher exotisch bei PV Akkus.
Mutig!
Aber machbar...
Sind nur zwei Kabel, die du zusätzlich ziehen musst, sofern da ein Leerohr liegt, das vom Dach außen nach innen führt und noch Platz ist.
Batterie selber bauen, ist sicher möglich, da kommt dann aber Gehäuse, Werkzeug, Messintrumente etc. dazu, da sind dann auch mal schnell 300-500€ an Extrakosten zusammen.
Ob das für eine kleine Batterie lohnt?
Das OpenDTU-on-Battery kannte ich noch nicht, funktioniert das auch bei anderen als Hoymiles WR?
Muss mich mal wieder schlau machen ...
Die 48V sind dann wieder ein Problem mit seinen Panels.
Wenn die Panels bei Schwachlicht nur so 25V pro Panel liefern, geht nix in die Batterie, weil die Ladespannung nicht genug überschritten wird.
Die Power-Voltage Curve der 108 Zellen Panels mit 430W enden bei 200W Einstrahlung im MPP bei ca. 27V.
Nach meiner Erinnerung brauchen die MPPT Lader ca. 5V über der Batteriespannung um laden zu können.
Hallo,
nach meinem Kenntnisstand geht openDtu nur mit HM und auch nur mit denen, die noch kein eigenes WLAN haben. Ein HM 800W geht nicht, da das W für WLAN steht. HM und HMS 800 gehen beide, wenn kein W dort steht. Beide haben unterschiedliche Kommunikationskanäle. Der HMS nutzt die 865 MHz Frequenz und die ist bei mir stabiler als die 2,4GHz (nicht WLAN) Frequenz. Beim Kauf (auch) der openDtu musst du darauf achten, dass die Geräte zusammen passen. Es gibt auch openDtu für beide Frequenzen.
Bei mir läuft es gut und das schon mehr als ein Jahr. Die Verbrauchsdaten liest der Volkszähler (Hichi) vom Tarifzähler ab. Mit 25,6V schafft der HMS 800 allerdings nicht volle 800W, sondern 720W. Das reicht mir. Die openDtu sichert den Akku vor Tiefentladung.
Danke @deff und @andreash für das Update.
Ich habe schon die normale OpenDTU im Einsatz für die Panels auf meiner Gartenhütte und das funktioniert Bombe, das taste ich aber auch nicht an, so gut wie das jetzt läuft.
Die OpenDTUonBattery ist nur eine andere Software auf derselben Hardware, soweit ich gesehen habe.
Richtig, das onBattery ist ein Fork der auf OpenDTU basiert mit entsprechenden Funktionserweiterungen. Firmware kann in beide Richtungen beliebig gewechselt werden, ESP32 S3 mit genüged Speicher vorausgesetzt.
Kann man so allgemein nicht sagen.
Stimmt z.b. für Temperatur, aber wenn Laden wegen voll abgeschaltet ist, kannst du normal entladen, und die Ladesperre setzt sich selbst zurück.