§14a und maximale Leistungsaufnahme

Bei den von dir genannten "Alt-Geräten" geht man schlicht nicht von Dauerbetrieb aus. D.h. im Verteilnetz gibt es einen gewissen Gleichzeitigkeitsfaktor in den die tägliche Betriebsdauer und Betriebszeitpunkte von Herden, Backöfen, DLE usw. mit einfließen.

Bei Allem was heizt, kühlt, oder BEVs auflädt ist von einer Dauerlast die Rede da die Last über Stunden anhält.

Das verstehe ich.

Was ich nur versuchte zu skizzieren war: dem Netz ist es gleich ob 100e nicht steuerbare Verbrauchseinrichtungen das Netz über seine Belastungsgrenze bringen oder eine gleiche Last von WPs

Als Gesellschaft werden wir nie alles für immer und unter allen Konstellationen verfügbar halten können.

Unsere sogenannte Energiewende ist ja eine Wende hin Richtung erhöhtem Stromverbrauch. Und dort sehe ich einfach Handlungsbedarf.

Klimageräte (im Sommer) wie auch WPs (im Winter) sehe ich eher als Dinge im Rahmen unserer Existenzbedürfnisse; Waschen, trocknen, fönen und Saunieren in unseren Breiten vllt eher weniger

Grundsätzlich ist das allgemeine Bestreben ja energieeffizienter zu werden und den Verbrauch zu reduzieren. Zumindest sagen einem das die Energielabel an den Endgeräten. Der erhöhte Stromverbrauch kommt aus den Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen, da es bei Wärme und Fortbewegung wenig erneuerbare Alternativen zum Strom gibt.

Spätestens wenn man dann aber die eigene PV Anlage betrachtet und dann Leute hört, dass sie da noch einen Verbraucher "brauchen" um die Anlage in Spitzenzeiten wirtschaftlicher zu machen auf dem Papier, wird es irgendwie pervers.

Dein letzter Satz beschreibt es aber ganz gut, warum es die steuerbaren Verbrauchseinrichtungen gibt. Damit diese am Laufen gehalten werden können, weil warm braucht man es im Winter. Waschen, Trocknen kann man auch auf anderen wegen oder weglassen. Hier sind aber die Bezüge so kurz und verhältnismäßig so niedrig, vor allem auf den Zeitraum betrachtet, dass sich hier ein Eingriff nicht lohnt.

Zum Einen das, und sie gibt es schon eine ganze Weile. D.h. das Verbrauchsmuster ist relativ gut kalkulierbar. Zudem wirds wohl schwierig eine pflicht zur Steuerbarkeit aller "Groß"-Verbraucher umzusetzen.

Mit den zusätzlichen Verbrauchern wie WP, BEV usw. hat man jetzt die Chance genutzt seine Finger ins Spiel zu bringen - eben über die Steuerbarkeit. Zudem sind es eben per Definition Dauerlasten.

Ja, den sehe ich auch. Das jahrzehnte alte Kupfer in der Erde und die Übertragungsnetze sind mit Blick auf die Zukunft schlicht alsbald zu klein dimensioniert.

Sehe ich nicht so. Nur wenn man Spitzenlasten ohne Regulation zulässt. Auf Verbraucherseite. Man müsste einfach nur Eigenverantwortung über den Preis regeln. Je mehr man verbraucht, desto mehr muss man zahlen. Wer nen 21KW Durchlauferhitzer hat, der muss halt mehr zahlen. Wer sein E-Auto mit 22KW lädt, der muss mehr zahlen.

Das Problem bei Wärmepumpen ist beispielsweise, dass wenn ich bewusst überdimensioniere um einen großen Wärmetauscher zu haben, dann muss ich mehr bezahlen weil sie KÖNNTE ja volle Möhre ziehen.

So muss ich übrigens auch nächsten Monat die Wärmepumpe anmelden. Gerät hat 16KW Wärmeleistung. Max. Entnahme ist 8,8KW. Bei -25°C und einer Vorlauftemperatur von 65°C. Das ist das theoretische Maximum der Maschine. Selbst wenn ich nachweisen könnte, dass wir selbst bei außen -25°C immer noch nur 12KW benötigen würden bei 45°C VL-Temperatur. Einfach weil es die Maschine KANN und der Netzbetreiber das absolut letzte Maximum kennen will. Ok...

Das ist doch aber ein Trugschluss. Wenn, rein hypothetisch, der Großteil der Verbraucher gewillt ist mehr zu zahlen, dann hat man immer noch ein zu klein dimensioniertes Netz. Wenn man im Vorfeld nicht weis wer gewillst ist mehr zu zahlen, hat man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit immer noch ein zu klein dimensioniertes Netz.

Hab da eben auch nochmal gesucht und gefunden, daß nur für Modul 2 ein eigener Zähler nötig ist, bei Modul 3 könnte man also auch mit netzdienlicher Nutzung anderer Verbraucher profitieren und einen Beitrag leisten, wenn man denn eine entsprechend große steuerbare Verbrauchseinrichtung zu bieten hat für 14a.

Der Großteil der Verbraucher ist nicht einmal im Eigenheim. Die entscheiden also sehr wenig. Aber da sind wir dann wieder dabei. Sollen jene, die sparen an Leistung, jene mitbezahlen, die mit voller Möhre das Netz belasten? Dann zahlt man dem Eigenheimbesitzer mit DLE und E-Auto seine neue Leitung. Die man gar nicht bräuchte. Gießkanne, solidarisch subventioniert.

Finde ich immer wieder spannend wie da auf den Eigenheimbesitzer geschielt wird. Wie viele Wohnungen in kleinen und mittleren Wohnblöcken erzeugen Warmwasser ausschließlich über DLE? Das ist nicht immer der "böse" und/oder privilegierte Eigenheimbesitzer.

Wenn ich dann an nur einen einzigen 300kW Schnelllader denke, der in der Öffentlichkeit steht, für den 27x 11kW Wallboxen an den Wänden hängen könnten sollte doch schnell klar werden, dass die ganzen 300kW Schnelllader Strom -und damit Infrastruktur- brauchen und es bei Weitem nicht nur einer ist.

Verstehe das Problem nicht, läuft bei der WP Förderung, der BEV Förderung doch genauso. Zahlen muss das wohl ein Großteil der Bürger die sich eben genanntes meist nicht leisten können. Warum also ausgerechnet beim Netzausbau dann ein solcher Aufschrei und Empörung?

Das Netzentgelt ist für jeden pro kWh in der Straße die gleiche. Also wer wenig verbraucht zahlt auch weniger Netzentgelt, wer mehr verbraucht auch mehr Netzentgelt.

Wer einen DLE und 22kW Wallbox besitzt hat diese beim EVU anzumelden und diese prüfen dann ob dies von den Kapazitätsgrenzen möglich ist. Sollte eine stärkere Leitung für den Hausanschluss notwendig werden, dann gibt es zwei Möglichkeiten einmal man verzichtet auf seine Anlage oder man bezahlt die Leitungsverstärkung zum Haus. Sollte die Leitung in der Straße zu gering dimensioniert sein, dann haben wir es mit einem Netzausbau zu tun und da kann der Netzbetreiber auch erstmal entscheiden ob er die Investition tätigt oder nicht (weil nicht wirtschaftlich). Wenn es dann zum Anschluss kommt, dann zahlt der Teilnehmer aufgrund seines höheren Stromverbrauchs auch mehr ins "Netzentgelt" Konto ein.

Ich verstehe das Problem nicht. Außer dem aktuellen Strom- bzw. allgemeinen Egoismus. Unser Netz in Deutschland bzw. Teilen Europas ist so stabil, weil es so gut vernetzt und ausgebaut ist und uns allen die sich mit der Energiewende beschäftigen ist doch auch klar, dass es besser ausgebaut oder intelligenter gesteuert werden muss.

1 „Gefällt mir“

Eine Frage die sich mir aufdrängt.. die extrem aufwändige und komplizierte Steuerbarkeit (APZ Feld, neuer Zählerschrank, Steuermodule, etc) verursacht pro Anschluss teilweise heftige Kosten - und ist wahrscheinlich in vielen Punkten bereits wieder überholt von neuen Entwicklungen, bevor es ausgerollt ist.

Hätte man das viele Geld nicht besser direkt in einen Netzausbau gesteckt, wäre das nicht die zukunftssicherere Investition angesichts E-Mobilität, Wärmewende usw?

Ist das die Lösung, dass immer nur ein paar in der Strasse gleichzeitig ihr Auto laden können, und vielleicht nicht wenn gerade viel geheizt wird? Nur so Gedanken..

Ist vor allem wohl skuril, weil mit entsprechenden (häufigeren) Drosselungen dann wohl auch die Verpflichtung zum Ausbau folgt und es vermutlich kaum genutzt wird ... Aber ist nur meine wilde Spekulation.

1 „Gefällt mir“

Hast du doch super erkannt. 300KW Schnelllader oder 27x11KW oder eben 81x3,7KW. Es wäre für eine flächendeckende Versorgung viel besser 80 x 3,7KW Steckdosen zu verlegen, als eine 300KW Ladesäule. Die 300KW braucht man auf der Autobahn. Also dort, wo viel und schnell geladen werden muss. Na und dann muss da eine Leitung hin. Na und dann muss man da Infrastruktur bauen. Na und dann muss das wer bezahlen. Na und dann SOLLTE das der sein, der auf der Autobahn mit 300KW lädt. Und nicht ALLE.

Nicht ausgerechnet dort. Sondern IMMER der Aufschrei.

@frankdrebin
10 Stunden mit ca. 3,7KW geladen sind 37kWh. Damit kann man ca. 200km fahren. Für den Otto-Normal reicht das vollkommen aus, der fährt gar keine 200km. Stattdessen wird dann aber dort nochmal 22KW und dort 300KW und dort...

Bei Wärmepumpen doch auch. Extra Zeiten für Wärmepumpen belegen, dann muss aber der Strom auch günstiger sein, weil wenn man überheizt (beispielsweise mit einem Puffer [für den, der noch einen hat!]) dann lagert man beispielsweise ein. Für nachts. Oder andersherum. Für den Tag weil nachts "Strom über" ist. Das geht schon. Es geht nur nicht ohne Anreiz. Ohne Anreiz mit einem fixen Tarif nehm ich lieber mehr Strom am Tag für die Wärmepumpe, weil es dann draußen wärmer ist, dann arbeite ich mit höherem COP und lasse überheizen, der COP sinkt wieder. Dann wird Tag/Nacht als Nachtspeicher genutzt. Die Fußbodenheizung speichert ein, und nachts wird abegsenkt.

Alles möglich, aber man will solche Hebel nicht.

@purpleturtle

Also wer wenig verbraucht zahlt auch weniger Netzentgelt, wer mehr verbraucht auch mehr Netzentgelt.

Und es ist aber vollkommen egal, ob in 10 MFH mit DLE Warmwasser gemacht wird. Dann sind das 220KW. In einem Hochhaus mit 36 Parteien braucht man dann 792KW. Hätten die alle einen Boiler käme man mit 36*2KW = 72KW aus. DAS ist der Unterschied. Es wird nur ein Bruchteil der Infrastrukturkosten benötigt, weil nicht nur weniger kWh sondern generell weniger Leistung, und damit die Dimensionierung, aber auch der Ausbau anders gestaltet werden kann.

Dann können beispielsweise diese 36 Parteien vom Hochhaus noch mit 3,7KW ihre E-Autos laden. Das wären dann 72KW + 133KW. Sind wir bei 205KW. Und das auch nur, wenn es alle gleichzeitig machen. Die Auslegung ist aber so eine vollkommen andere.

Sollte die Leitung in der Straße zu gering dimensioniert sein, dann haben wir es mit einem Netzausbau zu tun und da kann der Netzbetreiber auch erstmal entscheiden ob er die Investition tätigt oder nicht (weil nicht wirtschaftlich).

Wo wir wieder beim Video vom Akkudoktor wären. Der Netzbetreiber bekommt für den Ausbau dann Geld, das kann er umlegen, dann wirds teurer für Alle. Wir haben es auch gar nicht mit einem benötigen Netzausbau zu tun. Siehe oben, das Hochhaus braucht ca. 800kW als theoretischer Wert. Dann wird dazu noch der Gleichzeitigkeitsfaktor abgezogen, lassen wir es 400KW sein.

Und die andere Möglichkeit wären nur 200KW, mit Gleichzeitigkeitsfaktor 100KW.

Das ist 1/4 der Leistung, ergo benötigt man dort auch nur 1/4 der Infrastruktur und hätte, falls diese schon vorhanden ist, Spielraum um NOCH MEHR zu elektrifizieren. Aber eben nicht mit dicken Anschlüssen für einige wenige. Sondern mit vielen kleinen Anschlüssen für die Masse.

Ich verstehe das Problem nicht. Außer dem aktuellen Strom- bzw. allgemeinen Egoismus.

Es kostet unsinnig viel Geld überall dicke Infrastruktur hinzubauen die überhaupt nicht nötig ist sondern damit letztlich nur dem Egoismus einiger Weniger entspringt.

Die intelligenten Smartmeter/Trafos sind nur noch zusätzlich. Die würden noch genauer berechnen können, was benötigt wird und ausgebaut werden muss. Die ersetzen quasi die alte Berechnung mit Gleichzeitigkeitsfaktor etc. mit genaueren Messungen. Was wieder Geld und Ressourcen spart. Außer an Hotspots. Wie eben zu wenig Leistung in bestimmten Bereichen. Die kann man dann angehen.

So geht man aber mit ner Kelle überall an, und das ist einfach nicht finanzierbar und erst recht nicht sinnvoll.

1 „Gefällt mir“

Ich bin bei dir, dass es mit Smartmeter bzw. smarten Trafos mehr auf realen Verbräuchen bzw. Einspeisungen argumentiert werden würde. Hier setzt der Gesetzgeber aber zu wenig Anreize dies auch umzusetzen. Man sieht es gut am Beispiel des APZ Feldes muss nahezu überall vorhanden sein und ist nahezu nirgends genutzt und wird für die Smarmeter auch nicht mehr benötigt werden. Die Kosten dafür hat man aber als Endkunde. Ich habe z.B. vor 2 Wochen einen neuen Zähler gesetzt bekommen (weil die Eichung "abläuft", neues BKW hat damit nix zu tun hust) und statt direkt ein iMSys zu verbauen ist jetzt erstmal eine mMSys eingebaut worden. Steigerung zum alten Ferraris Zähler aber wieder Möglichkeit verpasst den Rollout schneller zu gestalten.

Meinst du mit Boiler einen 2kW Untertischboiler oder einen 100l Boiler in der Wohnung? Frage mich nämlich gerade wie du das Duschen eingeplant hättest.

DLE haben bei MFH und Hochhäusern den Vorteil, dass die Verkeimungsgefahr reduziert wird und evtl. Zirkulationsverluste damit reduziert werden, welche sonst Nachgeheizt werden müssten.

1 „Gefällt mir“

Einen Duschboiler im Badezimmer und einen Boiler in der Küche.

Der in der Küche läuft von 0:00 - 6:00 und hat 1500W, 10 oder 20liter.

Und der im Bad von 10:00-16:00 und hat 2000W. Bei dem rechne ich rückwärts und komme auf einen mit 150 Litern. 150l bei 65°C sind ungefähr 300l Mischwasser mit 40°C. Bei 7l/min duschen sind das 42 Minuten duschen am Tag. Und kommt mit dem Zeitfenster von 6 Stunden mit 2KW auf maximal 12kWh.

In fast jedem Bad kann/könnte man einen Boiler entweder über der Badewanne (falls vorhanden) oder über der Toilette (es gibt auch waagerechte Boiler) einbauen. Eine BWWP ist nicht immer möglich wegen der Größe des Badezimmers, ein solcher Boiler hingegen, und da lehne ich mich klar aus dem Fenster, wäre was immer möglich. Hat minimalste Strecken für das Warmwasser, die Verluste gehen in das Bad, sind also im Winter eine zusätzliche Heizquelle, im Sommer müsste man lüften oder hätte das Bad wärmer.

Weniger Verkeimung als mit sowas, also jeder hat seinen Boiler ohne Zirkulationsleitung, ist kaum drin. DLE wird in MFH und Hochhäusern nur dann eingesetzt, wenn nicht sowieso schon mit was Anderem geheizt wird, beispielsweise Gas, und WW permanent zirkuliert. Weil Gas bisher eben "nichts" gekostet hat.

Zu guter Letzt können natürlich je nach Wohnung andere Boiler eingesetzt werden. Mal 80l, mal 150l wie hier in meinem Beispiel. Es würde einen permanenten Platz im Bad brauchen, und eine Wohngenossenschaft oder der Vermieter kann dann gezielt nach Wunsch des Betreibers einen Boiler an dem vorgesehenen Platz einbauen lassen. Der Mieter bekommt eine Einweisung und übernimmt selbstständig die Haftung dafür, wie oft das Wasser getauscht wird, oder welche Temperatur eingestellt wird. Es ist ja durchaus möglich, dass da jemand nur einen 50l Boiler will und den auf 40°C stellt. Ja, Legionellengefahr, aber wenn der nun jeden Tag duscht und den Boiler komplett leer macht, dann kann er das auf eigene Gefahr machen. Etc. pp. Eigenverantwortung.

Was dann im Umkehrschluß bedeuten könnte, das im dem Fall, wenn der Netzbetreiber die Reduzierung auf 4,2kW mal anfordert, dann alle Klimas im ganzen Gebäude zusammen nur 4,2kW ziehen dürfen. Jetzt hat ein anständiges MFH schon mal 50 Wohnungen, und einen Hausanschluß im dreistelligen kW-Bereich. Ich sag mal, irgendwas passt da nicht zusammen.

Oliver

Nicht wirklich:

Mehrere kleinere Einzelanlagen, deren Summe eine Netzanschlussleistung von 4,2 kW überschreiten: Es werden nur Anlagen der gleichen Kategorie (Wärmepumpen bzw. Klimaanlagen) zusammengerechnet. Bei der Zusammenlegung erfolgt eine betreiberspezifische Betrachtung. Anlagen verschiedener Betreiber sind nicht verpflichtend zusammenzulegen. Diese gruppierten Anlagen werden dann als nur eine steuerbare Verbrauchseinrichtung behandelt.

Außerdem auch keine Begrenzung auf 4,2kW:

Direktansteuerung
Die Mindestleistung beträgt pro steuerbarer Verbrauchseinrichtung grundsätzlich 4,2 kW.

Steuerung mittels EMS
Für alle steuerbaren Verbrauchseinrichtungen ist die Mindestleistung unter Berücksichtigung eines vorgegebenen Gleichzeitigkeitsfaktors vom Netzbetreiber gesamthaft zu ermitteln. Den ermittelten Sollwert für die Mindestleistung können Sie über das EMS auf Ihre Verbrauchseinrichtungen verteilen. Selbst produzierter Strom kann berücksichtigt werden.

Wen du als Betreiber PV + Speicher + Wallbox + Wärmepumpe hast und alle 3 unter 14a fallen, hast du normal 3x4,2kW, die du frei vergeben kannst. Und das betrifft auch nur Netzbezug, Eigenverbrauch wird nicht angerechnet.

So war zumindestens das Verständnis vor Einführung von 14a. Kann sein, dass da der Netzbetreiber mittlerweile niedrigere Werte ansetzen darf.

2 „Gefällt mir“

Darum ging’s aber nicht. Es geht um das MFH mit Dutzenden Wohnungen, in dem sich jede Wohnung eine Klimaanlage installieren lässt. Dutzende unabhängige Zähler, aber alle an einem Hausanschluß.

Oliver

Was passt dir daran nicht:

1 „Gefällt mir“

Die Anschlußleistung wurde bei Grundstückserschließung/Hausbau festgelegt und über die Erschließungskosten auch bezahlt.
Ich halte das für schwierig das im Nachhinein zu ändern (nicht unmittelbar, aber faktisch schon). Im Zweifel würden dann ja Erstattungen von Erschließungskosten im Raum stehen.