Kann mir bitte einer helfen, das BMS von meinem Batteriespeicher richtig einzustellen?
Punkte die ich gerne berücksichtigen würde...
Die Teile sind in der Garage montiert, daher würde ich gerne die Temperatur an einen maximalen Ladestrom vom 0.3C anpassen (also mindestens 7 C° Betriebstemperatur).
Ich hab gelesen, dass unter 20 oder 30 % SOC vermehrt Lithium-Plating auftritt, daher würde ich gerne mindestens 20 % in der Batterie belassen.
Stimmt es, dass die über 90 % SOC nur noch langsam gelanden werden dürfen? Diese Regelung kann mein WR natürlich nicht und schießt da bis zu Ende mit voller Leistung rein, daher als maximalen Ladezustand 90 % SOC.
Habe ich das richtig verstanden? Die Alarmwerte generieren ein Alarmsignal für den WR, damit der abschalten kann und schalten die Alarm-LED vom Speicher an und bei den Protectwerten trennt das BMS dann den Minus?
Ich habe bei meinem Titanspeicher das Phänomen, dass er nach Tagen unbenutztem Herumstehen (Schlechtwetter), egal welcher SOC am WR (SunnyIsland) eingestellt ist, der Speicher ohne Fehlermeldung das BMS einfach abschaltet
Solange es etwas Sonne gibt und der Speicher ge- und entladen wird läuft alles normal. Der Speicher wird auf den Ladezustand entladen, der im WR eingestellt wird.
Passiert jedoch tagelang sonnentechnisch nichts, habe ich den Eindruck, dass das BMS den SOC nicht neu berechnen kann, da der Standbyverbrauch des SI geringer ist als das BMS messen kann.
Im PBMS-Tool gibt es die Kalibrierfunktion - jedoch nur zwischen 1000- 60000mA
Ich verstehe daraus, dass das BMS Leistungen unter 50 Watt nicht zuverlässig messen kann (?)
Was ist dieser mysteriöse Wert Sleep Vcell(V) ??
Dieser steht bei mir bei 3,15 V aka 3150mV... Dies entspricht auch der Spannung, die ich an einigen Zellen nach dem Wiedereinschalten im Display angezeigt bekomme.... natürlich etwas drüber
Da scheinbar der WR bei einem Alarm schon abschaltet, tut man wahrscheinlich gut daran, die Protect und release werte mit einem großen Abstand zu den Alarm werten einzustellen.
Sonst muss man im schlimmsten Fall bei dem Schrott ein Ladegerät direkt an die Zellen anhängen.
Um nicht in UVP zu geraten, schalten die WR per Einstellung schon bei 20% SOC den Akkubezug aus.
SOC wird nicht berechnet, behaupte ich. Das ist nur eine Art Spannungsanzeige in Prozent....
Die Angezeigte Gesamtkapazität ist auch nur ein Einstellwert.
Es ist zudem falsch, eine Angabe zur entnommenen "Kapazität"
Das ist inhaltlich Unfug Es wird Energie vom Akku geliefert, seine Kapazität bleibt auch im entladen Zustand konstant (so der Plan).
Es gibt also einige "Unwegsamkeiten"
Interessant wird's, schaltet man baugleiche zusammen. Stellt man bei einem eine geringere Kapazität zB 90% der vorhandenen ein, stoppt die Ladung, sind die "100%" erreicht.
Damit werden alle weiteren Akkus auch nur auf 90% geladen, obgleich keine Zelle in oder naha der Sättigung ist. Angezeigt werden dann 100%.
Ok - anders
Einen der Akkus auf 180Ah gestellt (minus 10%) entspricht 100% von 180Ah beim 200Ah Akku.
Da stelle ich mir die Frage nach dem Sinn
Entsprechend die "Abschaltung" des Akkus nicht über dessen BMS, sondern über den WR steuern und gut. Die Schwelle kann am WR eingestellt werden und sollte einfach über der vom BMS liegen, dann ist alles gut.
Es scheint sich einzupendeln. Im WR hab ich 20 % Min SOC eingestellt.
Noch ein Problem, was vermutlich vermehrt im Winter Auftritt...
Die Akkus sollen ja bei 50 % gelagert werden. Jetzt ist es so, dass die Ladeleistung im Winter oft nicht ausreicht, um den an den Max SOC 80 % zu bringen.
Wenn der jetzt im Winter durchschnittlich zwischen 20 und 40 pendelt, stellt ihr dann den Min SOC höher, so dass sich der SOC Bereich bei 30 bis 50 oder 40 bis 60 befindet??