Zwei Räume in einem technischen Betriebsgebäude an zwei Tagen für jeweils ca. 5h heizen und kühlen

Holzwolle und Lehm lassen sich prima DIY verarbeiten. Schau mal nach Leuten, die das inkl Wandheizung in Alt/Fachwerkhäusern gemacht haben.

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Innendämmung steht und fällt mit der Dampfsperre zum Raum vor der Isolierung. Hier muss richtig sorgfältig gearbeitet werden.

Es darf nirgends Feuchtigkeit in die Isolierung dringen und da wo keine Feuchtigkeit ist gibt es keinen Schimmel.

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Bei kapillaraktivem Aufbau ist keine Dsmpfsperre nötig, großer Vorteil.

Ich denke, wir haben hier einen ganz speziellen Sonderfall. Es wird Kurz aufgeheizt dann durch mehrere Personen Feuchtigkeit eingebracht. Mit dem Gehen der Personen lässt man den Raum auskühlen aber die Feuchtigkeit bleibt drinn. Wie weit dann noch kapilaraktive Materialen funktioniernen - keine Ahnung.

Ich bin da definitiv keine Fachmann sondern nur mit Grundwissen ausgestattet aber in dem Spezialfall geht es ohne Innendämmung nur wenn man (wie heute) lange vor der Nutzung Wärme einbringt um die Masse Betonwand zu erwärmen - die danach dann Weg.

Bei einer Innendämmung muss ich “nur” die wesentlich geringere Masse Dämmung erwärmen - bracht weniger Zeit und weniger Energie. Es braucht auch länger bis die eingebrachte Wärme wieder aus dem Raum raus ist.

Problem ist halt einfach wenn warme-feuchte Luft irgendwo den kalten Beton berüht und dort dann durch Abkühlung die Feuchte ausfällt - Da liegt das Problem der Innendämmung

Das kapillaraktive Material kann das Kondensat dann aber wieder zur Oberfläche bringen, im Gegensatz zu Styropor. Keine praktische Erfahrung.

Das Problem in dem speziellen Fall ist wenn es das tun will ist es dort wieder kalt und die kalte Luft kann keine Feuchte aufnehmen

Das stimmt, ggf kann man das mit ubakus rechnen, der Eintrag an Feuchtigkeit ist ja zum Glück auch nicht hoch.

In der Praxis erkennt man mitunter, dass die Dinge doch entspannter sind, als vermutet. Wir hatten mal in einer Wohnung überall Styropor auf den sonst ungedämmten Wänden. Direkt darüber wurde tapeziert. Also nichts mit Dampfsperre. War vom Vorgänger so seit 20 Jahren. Wir haben es dann nach ein paar Jahren rausgerissen, weil wir auch Schimmel darunter vermuteten. Aber da war nichts, keine Spur von Schimmel. Ich vermute, dass Styropor und Styrodur selbst schon oft dampfbremsend genug ist, womit es funktioniert.

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Styrodurplatten sind luftdicht, wasserdicht und wasserdampfdicht.

Das Problem was übrig bleibt ist die Fugen und die Verklebung aber dafür gibt es auch passende Materialien.

Oh nein, die Wasserdampfdurchlässigkeit wird über den Wasserdampfdiffusionswidestand µ angegeben. Styrodur liegt bei 150, Styropor bei 60. Zum Vergleich: Porenbeton hat 10, Beton liegt bei 100. Sperrholz liegt bei 150.

Kurzum, das sind durchweg Werkstoffe, die man als dampfbremsend bezeichnen kann, aber keinesfalls als dampfdicht.

4cm Styrodur hätte einen sd-Wert von 150 * 0,04m = 6. Ein sd-Wert von 6 wird gerade mal als diffusionsbremsend bezeichnet, noch nicht mal als diffusionshemmend.

Hier findest du eine weitere Details:

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