Module sind da !
Es hat geklappt! Ich habe die 2000€-Wette gewonnen und habe für mein Geld tatsächlich eine Palette Module von Tepto erhalten.
Ganz so schlimm war es bei mir mit Dachser nicht, ganz reibungslos gelaufen ist es allerdings doch nicht. Ich erhielt heute vormittags einen Anruf von Dachser zur Avisierung und mir wurde als Liefertermin der kommende Montag, 4.3. zwischen 9 und 16 Uhr genannt. Am frühen Nachmittag kam dann plötzlich eine SMS von Dachser, mit dem Inhalt, die Lieferung sei jetzt in Zustellung. Das passte irgendwie nicht zusammen. Mein handy hatte glücklicherweise die Nummer vom Vormittag gespeichert, so dass ich zurückrufen konnte. Ohne jede warteschleife etc. nahm ein Mitarbeiter meinen Anruf an. Nach kurzer Rückfrage die Auskunft: Nachdem ich eine Abstellerlaubnis erteilt hätte (was ich tatsächlich habe, aus der Befürchtung heraus, dass die womöglich unangekündigt kommen), habe man die Zustellung kurzfristig als Lückenfüller vorgezogen und der Laster sei schon auf dem Weg. Ich war (zufällig!) gerade vor Ort. Keine 10 Minuten später kam tatsächlich ein 7,5-Tonner angefahren. Das Abladen ging schnell und professionell, die Fahrerin hatte eine Elektro-Ameise (offizielle Bezeichnung: elektrisches Mitgänger-Flurförderzeug) dabei, so dass die Palette binnen Minuten am Zielort stand.
Somit kann ich die obige Frage jetzt beantworten: So sehen PV-Modul-Paletten in echt aus:
Wenn man die äußere Plastikfolie und den Karton entfernt, sieht es darunter so aus:
Die Module stehen also senkrecht auf der Palette. Nachdem man 2000€ ungern auf der Straße herumstehen lässt, galt es dann, die Module hinter die nächste abschließbare Tür zu schaffen. Dummerweise war ich zum Zeitpunkt der Zustellung alleine vor Ort. Stellte sich die Frage: Was passiert eigentlich, wenn man das letzte Spannband durchschneidet? Fallen die Module dann um wie die Dominosteine?
Mir war das etwas zu riskant, deswegen habe ich erst mal Spanngurte um alle Module gezogen und dann das letzte Band durchgeschnitten. Dann habe ich einen zweiten Spanngurt genommen, den ersten etwas gelockert, und dann den zweiten so zwischen Module eingezogen, dass er nur etwa 26 von 36 Modulen umspannt. Dann den ersten gelöst, und die vorderen 10 Module waren frei.
Dann habe ich die ersten 10 Module weggetragen und mich per Salami-Taktik mit den Spanngurten weiter vorgearbeitet:
Und schließlich noch weiter:
Eine dagegen gelehnte Europalette diente als zusätzliche Umfallsicherung. Die letzten Module habe ich dann vorsichtig Stück für Stück auf die Palette gekippt.
Fazit: Hat super funktioniert, ich habe zu einem sensationellen Preis (unter 58€ pro Stück incl. Versand) eine ganze Palette Module bekommen. Wenn jedes davon 400 kWh im Jahr macht und 20 Jahre hält, kostet mich die Kilowattstunde etwa 0,7 Cent. Hammermäßig! Inzwischen hatte ich jedes einzelne Modul in der Hand, mir sind keinerlei Transportschäden aufgefallen. Dennoch hier der Rat, zum Auspacken einer Palette besser eine zweite Person vor Ort zu haben.
Photovoltaik ist einfach saugeil!




