Hallo liebe Community,
mir viel Eigenleistung haben meine Frau und ich in den letzten Jahren unsere Doppelhaushälfte komplett saniert. Da wir ein fünf Personenhaushalt mit einer Wärmepumpe sind ist unser Strombedarf entsprechend hoch. Das die Installation einer PV-Anlage eine gute Idee ist, ist daher selbsterklärend.
Mir stehet ein unverschattets „Flachdach“ mit 100 m² zur Verfügung. Wir haben im laufe der Sanierung das 0° Dach in ein Giebel-Dach mit 5° Gefälle umgewandelt. Der Giebel verläuft in NNO/SSW Ausrichtung. Zudem wurden vom Elektriker 6 Gleichstromkabel für 3 Strings unterputz verlegt.
Natürlich möchte ich eine maximale ausbeute der Anlage. Jetzt habe ich ein Problem bei der richtigen Positionierung der PV-Paneele. Es ergeben sich die Optionen:
- Die Paneele parallel zum Dach anbringen. Hier können 30 Stück verbaut werden. Da ein Abstand zum Dachrand eingehalten werden muss, geht Platz verloren. Der Winkel beträgt 5°
- Eine Aufständerung nach Osten auf der Ost-Seite und nach Westen auf der West-Seite. Dadurch wird der Winkel besser. Aufgrund der höheren Abstände werden es aber auch weniger Module
- Eine Ost-West Aufständerung der Module. Dadurch passen 38 Module aufs Dach. Das Problem ist jetzt der Winkel des Daches. Hier ergeben sich 4 verschiedene Winkel und somit eigentlich 4 Strings. Ich habe aber nur Kabel für 3.
Ich habe echt keine Ahnung, was hier die beste Lösung ist.
- Zwei zusätzliche Kabel verlegen? Dann bräuchte ich einen WR mit 4 MPPT-Tackern (noch nie gesehen) oder zwei WR.
- Den Platzverlust in kauf nehmen und Ost nach Ost und West nach West ausrichten?
- Zwei Strings zusammenlegen und mit Leistungsoptimieren arbeiten? String 2 und 3 als „Mittagsstring“?
Einen Tod werde ich sterben müssen. Bloß welchen?
Vielen Dank für eure Antworten im Voraus!
