Du hast die verschiedenen anderen Kennzahlen gut angesprochen. Der Unterschied ist, % oder vergleichbare sind eher Qualitätskennzahlen, der Strom, als Selbstentladung ist insofern hübsch, weil man ihn mit einem genau gleichen Ladestrom kompensiert.
Bezüglich Verschlechterung muss unser Freund Voltmeter oder Stromsparer helfen, die sollten sowas schon gehabt haben
Ich habe lediglich geschrieben, das bei Konstantstrom also CC das Produkt Stromstärke mal Zeit die Ladung(smenge) und geteilt durch die Zeit die mittlere Stromstärke angibt,
Währen bei Konstantspannung also CV eben nicht das Produkt Stromstärke mal Zeit die Ladung(smenge) ergibt, da sich die Stromstärke im Laufe der Zeit ändert. Somit muss zumindest mathematisch das Integral der Funktion Strom/Zeit gebildet werden um in der ersten Ableitung die mittlere Stromstärke zu erhalten. Sollte sich die Zelle beim CV Laden nicht erwärmen, könnte das Ergebnis letzlich gleich sein, muss es aber eben nicht.
CC zum Nachladen und Zeit messen ist m.M.n. genauer, man benötigt ohnehin mehrere Durchläufe mit unterschiedlichen Ladeströmen, um die Selbstentladung bestimmen zu können. Die Zelle entlädt sich ja auch beim nachladen, somit ist ein Teil des Stromes beim Nachladen für die Gesamtladung wieder verloren.
Der "Ladungsverlust" ist die Differenz aus (Nach) Ladungsmenge und erneuter Selbstentladung. Wenn ich nach dem kompletten Volladen immer 10h Stunden Warte und mit 1A Nachladen, kann ich nur die Amperstunden, welche für das Nachladen bestimmen, nicht aber den Ladungsverlust z. B. Pro Stunde. Dazu ist entweder ein anderer Zeitraum (20h warten) mit gleichem Ladestrom laden oder aber ein anderer Ladestrom mit zu messendem Zeitraum nach 10h nötig.
Ich hoffe das war verständlich, sonst kann ich noch als Formel beschreiben.
Nein, dies muss immer auf eine Einzelzelle bezogen werden, denn letztlich bestimmt die schlechteste Zelle die Kennwerte wie max. Lade- bzw. Entladestrom, Kapazität usw. Auch habe ich nicht vom Absolutwert der Ladung geschrieben, sondern um die Bestimmung der Selbstentladung bzw. Des Ladungsverlustes über die Zeit.
Auch habe ich nicht vom Absolutwert der Ladung geschrieben, sondern um die Bestimmung der Selbstentladung bzw. Des Ladungsverlustes über die Zeit.
[/quote]Das kann sein. Aber für die notwendige Arbeit des Balancers, um die ich diskutiere , kommt es nur auf die Unterschiede der Selbstentladung der Zellen an. Und zwar die Unterschiede in der Kennzahl mA. Deswegen finde ich diese Form der Kennzahl so prickelnd.
Haben alle Zellen gleichviel Selbstentladung, ist für den Balancer nichts zu tun.
@stromsparer: Du hast Recht mit deiner Behauptung: 3,4V zum Balancen ist nicht genug. Es ist auch nicht genug als Floating-Voltage, das wird in diesem Video hier schön erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=86J7gJ9-r_8
Da wird es halt gut erklärt. Bei ihm ist aber auch nicht ganz klar, ob er von Ruhespannung spricht oder von der letzten Phase beim Laden/Balancing. Damit gebalanced werden kann, muß natürlich auch geladen werden - aber kommt eben auf den Strom im Verhältnis zur Kapazität der Zellen an.