Das klingt für mich etwas nach Verzweiflungstat:
Dass einigen Zellen in deinem "schlechten Pack" bis zu 5 - 10 Ah gegenüber den anderen fehlen, ist offensichtlich.
Entscheidend, dafür, dass Du in einem Jahr nicht wieder beim einem ähnlichen Zustand landest ist das warum:
Du hast ganz offensichtlich Zellen mit "auffälligem Verhalten" in dem einen Pack, mit dem der Balancer des Daly BMS nicht zurecht kommt.
Wenn Du das jetzt manuell ausgleichst, wird das mit großer Wahrscheinlichkeit keine dauerhafte Wirkung haben.
Wenn Du andererseits einen anderen/zusätzlichen Balancer installierst, um das Problem dauerhaft zu lösen, dann kannst Du auf das manuelle Ausgleichen auch verzichten und es dem Balancer überlassen.
Bei dem "guten Pack" dürften die Zellen < 1 Ah auseinanderliegen, so dass manuelles Balancing eher Beschäftigungstherapie wäre.
Wenn die "relaxierten" Spannungen bei 280 Ah LFP Zellen mit Restladeströmen << 1 A bei über 3.45 V liegen, kann man die Elektronen, die noch reinpassen, fast zählen.
Damit das Thema nicht in der Luft hängen bleibt und Andere hier vielleicht auch eine Lösung finden:
Ich habe beide Akkubänke etwas näher an das herangeführt, was man mit ein paar Augen zudrücken als einigermaßen "TOP-gebalanced" bezeichnen könnte (mühsam Zelle für Zelle, weil ich nicht alles auseinander bauen wollte).
Das Ergebnis ist nicht perfekt, aber der Spannungsverlauf sieht gegen Erreichen der Ladeendspannung mittlerweile deutlich "entspannter" aus. Warum mein Deye nach dem Erreichen der Ladeendspannung im Übergang von Absorption nach Float ein wenig entlädt, ist eine andere Frage
Naja, du hättest auch einfach die Ladespannung auf 3,5V setzen können, und einen einstellbaren Ballancer wie den Neey anschliesen können. ( Balance start ab 3,45V)
Dann brauchst du selbst nicht eingreifen, weil alles von alleine Balanced wird. Wenn wieder alles im Lot ist, kannst du die Ladespannung wieder etwas runter stellen.