Ein Überspannungsschutz ist vor dem Zähler anzuordnen, zB so ein Kombiableiter:
Die Leistungsfähigkeit des Fi richtet sich nach der Belastung. Ich würde heute keinen zentralen Fi mehr empfehlen, sondern mindestens jeder Funktionseinheit einen Fi spendieren.
Ebenso sind die Leitungsschutzschalter nach dem Querschnitt der Verkabelung zu dimensionieren. 10A LS bei 1,5qmm Kabel.
Den WR mit 4, besser noch mit 6 qmm Anschließen. Über diese Leitung fliesst Dauerstrom, da darf die zulässige Verlustleistung des Kabels nicht voll ausgenutzt werden.
Westnetz ist eigentlich recht "enspannt"
Also SLS wird gegen 35A getauscht (bzw. bei 16qmm Zählerverdrahtung gegen 50A)
Kombiableiter in den Vorzählerbereich (Wie bereits Thomas schrieb), zusätzlich einen Spannungsabgriff mit 6A LS (Vorsicht, 25kA Trennvermögen) für den Netzbetreiber (Jaja, wird niemals benötigt, aber die Westnetz (und viele andere VNB) verlangen ihn.
Hinter den Zähler ein Hauptschalter (noch vor den Klemmstein)
danach dann gerne deine Stromsensorik (also Smartmeter oder Clamps) für den Wechselrichter
Zuleitung zum WR würde ich min 2,5qmm, gerade bzw. auch bei nur 2m Länge, besser aber eigentlich 4qmm wählen.
Braucht der Deye einen RCD vor sich? Keine Ahnung Sowas wie Deye verbaue ich nicht. Wenn ja, dann halt entsprechend was Deye verlangt (ich tippe mal auf 30mA Typ A) danach die LS nach Querschnitt, Verlegeart und maximal zulässiger Vorsicherung des Deye (und natürlich des RCD) dimensionieren.