Hi zusammen,
ich bin gerade auch dabei mir Gedanken um die PV-Zukunft zu machen. Im Moment habe ich ein Balkonkraftwerk mit 2 Panels und Hoymiles HM-600 an meiner Südfassade. Ich hoffe in diesem Forum auch mit noch nicht umgesetztem richtig zu sein, ich hab keinen Bereich für Planungen ausmachen können, ansonsten gerne Hinweise oder verschieben. Danke ![]()
Folgende Möglichkeiten des Aufbaus einer "richtigen" PV hab ich derzeit im Kopf:
- Aufdach Haupthaus: Südausrichtung, 30 Grad Dachneigung, max. 12 Module möglich. Muss Glas-Glas wegen Reihenendhaus und Abstandsregel zum Nachbarn. Hier hab ich gerade 2 Solaranbieter angefragt und warte auf die Angebote. Da das Dach 2 Stockwerke über der Terrasse liegt, trau ich mich da auf jeden Fall ohne Gerüst nicht irgendwas selbst zu machen und müsste das volle Paket beauftragen.
- Aufdach Flachdachanbau: Hier habe ich ein ca. 4,5x7m großes Flachdach in Süd-/Ostausrichtung, ggf. sogar noch die Giebelfassade des Haupthauses in Ostausrichtung dazu. Ab dem Mittag/frühen Nachmittag gibt es hier allerdings Verschattung durch das Haupthaus (als Daumenwert: wenn die Sonne genau im Süden steht beginnt der Schatten). Im Winter kann auch noch die Verschattung durch einen Baum des Nachbarn dazukommen.
Hier könnte ich aber ohne Probleme die Aufständerung und die Kabelverlegung selbst machen. - Solar-Terrassendach in Südausrichtung: wir haben eine insgesamt ca. 11m breite Terrasse, von denen ca. 3x6m überdacht werden sollen und wo sich aufgrund der Ausrichtung auch Solar anbieten würde. Den Teil wollen wir eh für ein etwas schattigeres Plätzchen nutzen. Auch hier würde ich viel selbst machen.
Nun stellt sich mir die Frage, worauf ich da achten sollte. Die beiden Anbieter würden ggf auch das Flachdach mit anbieten, aber mit dem Terrassendach will da keiner was am Hut haben und auch die Integration meiner 2 Panels des Balkonkraftwerks ist da nicht vorgesehen. Da könnte ich sogar noch ein drittes Panel daneben schrauben in gleicher Ausrichtung.
Wenn ich mir nun als ersten Schritt eine Aufdach PV aufs Haupthaus bauen lasse. Kann ich da schon irgendwas vorbereiten lassen für die anderen Bereiche? Größerer Wechselrichter?
Genauso wenn ich erst in Eigenleistung gehe und dann in der Zukunft mal ein Unternehmen beauftrage?
Alternativ hab ich schon überlegt die Balkon-PV erstmal auszubauen mit zusätzlichen Ost-Panels (mit zusätzlichem HM-600, Ahoy hab ich schon im Einsatz), ggf. auch mit einem DIY Speicher für die Grundlast. Das würde für meinen derzeitige Situation reichen, aber perspektivisch wird wohl eher mehr Stromverbrauch dazukommen.
Im Moment habe ich nämlich eigentlich keine Großverbraucher. Ich heize noch mit Gas (da bin ich gerade dabei mir Angebote für eine Split-Klima für das Wohnzimmer einzuholen, quasi als Testballon, Thread dazu kommt demnächst sicher auch nochmal), eine Wallbox ist zwar vorhanden aber noch kein E-Auto. Ich habe einen 45er E-Roller (Econelo DTR), der lädt aber im Sommer immer fein mit dem Überschuss meiner Balkon-PV (Ladegerät zieht eh nur 300 Watt).
Jahresverbrauch liegt ohne Berücksichtigung der Balkon-PV bei ca. 3000 kwh, Grundlast in der Nacht bei ca. 150W.
Batteriespeicher bei der richtigen PV ist im Moment aufgrund der Wirtschaftlichkeit eher kein Thema, ggf. auch später als Nachrüstung (hier sagten die Anbieter, dass man das auch bei ihren Lösungen tun kann, gibt es da etwas zu beachten?).
Ihr seht, ich bin momentan in alle Richtungen hin- und hergerissen und ich bin über jeden Rat dankbar.
Besten Gruß aus Norderstedt
Boris