Da habt Ihr ja ganz schön dicke Bretter zu bohren ...
Was soll folgen, wenn die gemeinschaftliche Gasheizung nicht gegen eine WP getauscht werden soll? Warmwasser soll weiterhin zentral gemacht werden?
Unter dem Dach ist ne Splitklima ja ggf. auch zum Kühlen im Sommer interessant. Kannst Du das Außengerät denn vernünftig aufstellen oder müßte das in x Metern an die Wand? Wenn Du sowas wie nach Dachterasse hast, könntest Du ggf. auch über ne kleine eigene WP denken und Deine Heizung umklemmen.
Könntest Du die Wärme des Kamins den vernünftig verteilen? Großes Loftzimmer, das man damit beheizen kann? Sehe das persönlich mehr als Spaß/Behaglichkeitskomponente an und das Holz muß ja auch irgendwie zu Dir hoch kommen ...
Ein Akku macht mit Blick aufs Heizen denke ich wenig Sinn, ist aber für den normalen Stromverbrauch hilfreich, aber muß bei Euch ja auch als Teil des Gesamtkonzepts gedacht werden.
Das wird nicht passieren. Dafür kriege ich keine Erlaubnis und noch ist sie als Schattenspender im Sommer sehr hilfreich. Rundherum haben sie alle Bäume weggenommen und beschweren sich über den toten Rasen und die Hitze.
Eine gleichzeitige Umstellung auf PV und WP kriege ich keine Mehrheit. Warmwasser wie bisher über die Gasheizung. PV wird teilweise schon als Teufelszeug gesehen. Manche Menschen glauben es muss alles so bleiben wie früher...
Ich hatte deswegen auch an Durchlauferhitzer gedacht, die ich wo es möglich ist anschließen könnte.
Ich könnte ein Außengerät vermutlich am Boden aufstellen (Nordseite) und Leitungen außen am Haus hochführen. Das Thema Hitze im Sommer und Luftfeuchtigkeit zum Winter sind definitiv da. Die Bilder zeigen es noch nicht (in Arbeit). Aus dem Flur im 1.Stock geht eine Treppe nach oben, da ist großer offener Raum (ca. die Größe vom WZ unten), daneben Schlafzimmer plus kleines Bad. Ich hoffe heute die Zeichnung nach reichen zu können...
Ist ja auch ne ziemliche Investition ... Seid Ihr wenigstens durchgängig Eigennutzer? Als Kapitalanleger hat man ja nochmal andere Interessen. Drück Dir die Daumen, daß sie Dir trotz Veränderungsallergie ein Außengerät und die Leitung erlauben würden. Wenn Du der "Kümmerer" im Haus bist, haben sie da ja vielleicht etwas mehr Bereitschaft. Durchlauferhitzer kann wegen der nötigen dicken Stromleitungen und der Anschlußleistung fürs Haus ein ziemliches Problem werden ...
Es sind zwei Wohnungen vermietet, eine ist aber im Besitz von Wohlgesonnenen einer Instandhaltung gegenüber. Drei der WE's würden so weit es bis jetzt scheint, den Aufbau einer PV-Anlage tolerieren, aber kein Geld in die Hand nehmen wollen.
Das mit der Investition stimmt, aber jetzt zahlt die Hauskasse das "am Leben erhalten" der Gasheizung. Seit 2021 sind da 5821€ an Instandhaltung eingeflossen. Finde ich eigentlich nicht vertretbar.
Beides. So ein Durchlauferhitzer für die Dusche hat ja wenigstens 18 kW, gerne auch mal 21 oder gar 24 kW. Dafür brauchst Du dann in der Wohnung auch entsprechend Reserven, wenn gleichzeitig jemand am Herd am Werkeln ist und jemand duschen will.
Stehen jetzt früh die Bewohner zu einer ähnlichen Zeit auf und duschen morgens, dann hast Du schnell mal 5 Stück davon und brauchst 100 kW für die DLE, was bei älteren MFH dann auch nicht so unbedingt gegeben ist und auch den Netzbetreiber fordern kann.
Das Haus hat 3x100A Hausanschlusssicherungen ( 69KVA). In meiner Wohnung muss ich mal sehen. Die Option würde ich auch nur ziehen, wenn alle anderen das WW weiter über die Gasheizung entnehmen. Aber das ist wichtig zu bedenken, danke...
Was gibt das Dach+Garage eigentlich grob an PV her? Ich hab neulich über Mundpropaganda vermittelt hier jemand beraten, der bei einem recht hohen RMH ("Bremer Reihenhaus") mit zwei Parteien und einer WP auch PV machen wollte und ein Angebot dafür mit Zwischenzähler etc. bekommen hat. Mit nur 12 möglichen Modulen ein recht kostenintensiver Spaß ... Ich hab da dann vorgeschlagen lieber zwei getrennte BKWs mit Akku und je 4 Modulen für die Wohnung zu machen und die schlechteren Plätze am Dach einfach zu ignorieren. Simpel, größtenteils DIY möglich und kosteneffizient.
Klingt jetzt nicht nach größeren Reserven bei 8 Parteien, ab hab da keine Expertise wie man das rechnet.
Mal angenommen Du würdest mit Splitklima und Kamin zum Heizen auskommen, wäre ggf. ne BWWP ne Option. Klar in der Wohnung aufgestellt energetisch nicht der Brüller, aber kann im Sommer ein BKW nutzen und nebenbei bischen kühlen/trocknen und wenn Du damit die Fixkosten fürs Gas los wirst (Grundgebühr, Wartung, Schorni, ggf. Investitionsanteil) und die Wärmeverluste durch die im MFH vorgeschriebene Zirkulation los wirst (wenn man keine teure Umstellung auf dezentrale Frischwasserstationen macht ...), kann sich das trotzdem für Dich rechnen.
Garage wird ca mit 28 Standardmodule - Exemplarisch 14 Kwp mit Ja Solar JAM60D41 bringen.
Wobei es im Winter für die Hälfte der Module eher keine Somme geben wird.
Dach ist noch nicht fertig berechnet.
Ich hatte mich mit den Dingern noch garnicht so genau beschäftigt und bin erstaunt wie viel die ziehen.
Ich habe neue Infos zu den Möglichkeiten auf den Dächern und es ist "etwas" mehr als ich gedacht habe.
Dachfläche Ost 45° - ca. 66+X Module
Dachfläche West 45° - ca. 50 Module / teilverschattet
Garage Ost - 32 Module / teilverschattung
Garage West - 32 Module / teilverschattung
Alles in allem sind ca. 70+kWp möglich.
Jetzt geht das rechnen los, da die Kosten sich nach meinen Schätzungen im oberen fünfstellingen Bereich bewegen.
Hausanschlussraum muss auch verlegt werden, da der aktuelle nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen kann.