Hallo,
ich möchte mir eine Brauchwasserwärmepumpe einbauen lassen weil der Warmwasserspeicher meiner Ölheizung offensichtlich undicht ist. Zusätzlich möchte ich ein Klimasplitgerät zum Heizen für einen Teil des Wohnraums (ca. 50% der Gesamtwohnfläche) einbauen (lassen). Das Haus hat eine Steckersolaranlage und es gibt einen Scheitholzofen. Nach meiner Excelrechnung erreiche ich, dass knapp 70% der Energien zum Heizen und Warmwasserbereitung aus erneuerbaren Energien kommen.
Mein Energieberater erstellt mir einen ISFP-Bericht (Individueller Sanierungsfahrplan) und checkt nochmal, ob ich auf mindestens 65% regenerative Energien komme.
Ich habe einen Zuwendungsbescheid für eine Förderung zum Einbau einer Wärmepumpe. (Ich hoffe, ich habe mich richtig ausgedrückt.) Jetzt sagt ChatGPD zu den Förderrichtlinien: „Die Brauchwasser-Wärmepumpe … als einzelne, eigenständige Maßnahme ist nicht förderfähig. Kombiniert man die Installation aber mit weiteren Maßnahmen wie einer Modernisierung der kompletten Heizung … wird sie als Teil des Gesamtpakets wiederum förderfähig.“
Meine Frage ist: Habe ich mit den oben genannten begleitenden Maßnahmen zu der Brauchwasserwärmepumpe die Förderrichtlinien erfüllt, obwohl ich hier nur 50% der Wohnung mit der Wärmepumpe (Klimasplitgerät) heize? Mein Energieberater ist sich in der Frage unsicher.
Gruß, Mertes