Einen konstantenStrom bekomm ich nicht hin.
Das Haus hängt normalerweise am Load. Jetzt, wo ich an der Batterie herumschalte, bleibt der Deye stehen und der Strom fällt aus.
Wie ich heute den Sontheimer auf direktes Netz umgeschaltet hab, gab es auch kurz ein Problem mit dem Strom.
Da ich keine CTs verbaut habe, kann der Deye nichts regeln. Zumindest hab ich keine Idee.
Hab das Messgerät bestellt, ist morgen oder übermorgen hier, dann sehe ich weiter.
Vorhin ohne PV den Lade- und Entladestrom auf 20A eingestellt und sofort begann das Entladen.
Mit dem Multimeter konnte ich schnell zwischen den Polen und den Busbars die Spannung messen bei 20A Entladung:
Von 2 mV bis 42 mV war alles dabei Da hab ich ein größeres Problem, denke ich.
Werde diese WAGO Paste entfernen und die Kontakte wieder reinigen und direkt anschrauben.
Das ist der wahrscheinlichste Fehler, auch wenn das einige so praktizieren.
P.S. Habe ein 1cm lange Wurst von der Paste auf Widerstrand gemessen: unendlich
Ich habe es vor zwei Jahren ohne Kontaktfett zusammengebaut, Kontakte und die Busbars mit feinem Schleiffließ abgerieben, dann mit Aceton gereinigt, dann nochmal mit Kontaktspray abgerieben, alles mit 6NM angezogen, seit zwei Jahren 0 Probleme. Und der Akku wird mächtig strapaziert. 200A keine Seltenheit, wenn das Auto geladen wird...
Ich habe vor eineinhalb Jahren einfach alles zusammengeschraubt, kann mich nicht erinnern, vorher gereinigt zu haben. Funktioniert problemlos.
Kupfer und Alu sind weiche Metalle. Unter Druck fließen die ein wenig und bilden eine flächige und gasdichte Kontaktschicht. Offenbar wird dadurch auch ziemlich zuverlässig die Oxidschicht auf der Alu-Oberfläche durchdrungen. Daran ändern auch irgendwelche Pasten nichts.
In stark korrosiven Umgebungen mag das anders sein, aber wer von uns betreibt seinen Akku direkt am Meer oder im sauren Regen?.
Die Wago-Paste ist ja für Federzugklemmen gemacht. Hier hat man nur punktuelle Kontaktstellen, mit viel höherer Flächenpressung. Dort drückt sich die Paste ziemlich sicher aus der eigentlichen Kontaktstelle raus und isoliert sie gegen die Umgebungsluft
und genau daher habe ich mich gegen die paste entschieden. ich überlege nur ob ich ggf noch anschleife. bisher habe ich das nur mit iso und baumwolltuch sauber poliert.
Nach Diskussion mit der KI ist mir noch folgender Aspekt eingefallen:
Mit der vernickelten Busbar muss Du nichts machen. Nickel ist ein üblicher Kontaktwerkstoff und funktioniert zuverlässig.
Beim Alu könnte sich Anschleifen vor allem aus folgendem Grund lohnen:
Die Oberfläche wird dadurch rau, hat Berge und Täler.
Beim Aufschrauben der Busbar werden die Berge wieder in die Täler hineingedrückt, was die Oxidschicht an sehr vielen Stellen aufbricht und den Übergangswiderstand reduziert.
Beim Crimpen von Alu-Kabeln hat man so extrem hohe Kräfte, dass auch dadurch die Oxidschicht aufbricht und keine große Rolle mehr spielt. Hier auf den Akkuzellen sieht das ja leider durch das begrenzte Drehmoment anders aus, die Kräfte sind überschaubar.
Bin jetzt einen Riesenschritt weiter
Habe alle Kontakte mit Isopropanol gereinigt und alles wieder zusammengebaut und an den WR gehängt.
Bei testweise 60A Lade/Entladestrom gabs ein Spannungsdifferernz von 7 mV zwischen den Akkus. Der Balancer schaltete sich nicht mal ein. Die meisten Übergänge von Akkupol auf Busbar zeigen keine Spannung und manche nur 1 mV.
Jetzt muss ich die Einstellungen im WR optimieren z.B. das keine Batteriespannung ins Netz fliesst.