Wiki: Daikin Bedarfssteuerung

Bedarfssteuerung = Auto

Ventilatordrehzahl = Auto

Economy = (jetzt) aus. Nachdem sich bei der Multi ein Eisblock in der Wanne gebildet hatte, warte ich jetzt auf ähnliche Wetterverhältnisse um zu sehen ob es ob es an dem Modus lag.

Schwenken vertikal = Komfortluftrom

Schwenken horizontal = (leider) aus. Da hat Daikin mit dem Geräusch des Stellmotors leider keine Lorbeeren verdient.

Mit den Einstellungen säuseln die Geräte ohne große Sprünge nach erreichen der Solltemperatur leise vor sich hin. Einschalten mache ich (sofern sie nicht durchläuft) mit einem Grad über Raumtemperatur und stelle dann nach 10 Minuten auf die Solltemperatur.

1 „Gefällt mir“

Also generell wird das Verhalten der Anlagen durch Eco oder enge Vorgaben in der Bedarfssteuerung keinesfalls schlechter. Es könnte nur passieren, dass die Räume nicht warm genug werden.

IMHO helfen gerade niedrige Leistungen eher zu weniger Kondensation resp. wenuger Abtauvorgängen oder Eis in der Wanne.

Prüf bitte mal, ob bei deinem AG alle Stopfen und der Ablaufbogen raus sind. Das kann auch zu Eisbildung am Boden führen.

Die Multi (2MXM) hat leider nur ein Ablaufloch. Stopfen habe ich nicht montiert. Bei Gelegenheit will ich mir anschauen wie und wo ich (gefahrlos :grin:) zusätzliche Ablauflöcher anbringen kann. Und ich werde die Wanne unterseitig so gutes geht dämmen.

Das der Eco-Mode die Eisblockbildung begünstigen könnte hat hier im Forum jemand in den Raum gestellt. Rein logisch dürfte das niemals Einfluss auf den Abtau-Vorgang haben. Ich probiere trotzdem mal.

Ja, stimmt. Das ist bisschen nachteilig. Also wenn du ne geeignete Stelle findest, sag Bescheid.

Ja, wenn ich die falsche Stelle erwischt habe sage ich auch Bescheid. :grin:

Rein logisch könnte das schon sein: Es gibt teils auch Infos in Dokumentationen, dass Econo für schwache Stromnetze ist. Wenn dem so ist, dann muss natürlich auch die Abtauung mit weniger Leistung laufen. Aber ob diese Ursprungsidee für Econo/Bedarfssteuerung heute noch eine Rolle spielt, müsste man nochmal klar herausfinden. Und es kann sogar von Anlagentyp zu Anlagentyp anders sein. Oder mit einem Update schon wieder anders. Insofern würde ich das auch wirklich selbst ausprobieren.

Ich würde vermuten, das dass Ziel immer ein möglichst vollständiges Abtauen sein muss, sonst hat man nichts gewonnen.

Vom Gefühl her tippe ich aber sowieso auf die fehlenden Ablauflöcher. Der Weg vom Rand bis zur Wannenmitte ist zu weit. Wenn es tropft werden sich da, wenn z. B. kalter Wind dazukommt, früher oder später Vereisungen bilden. Das die anderen Anlagen mehrere haben spricht dafür.

1 „Gefällt mir“

Ja, auch wenn mit weniger Leistung abgetaut werden würde, wird natürlich genauso so lange abgetaut, bis alles abgetaut ist. Das wird dann vermutlich auch nur wenig Unterschied machen.

Ich denke auch, es liegt vor allem an nur einem Loch bzw. mehrere Löcher könnten helfen.

Vereisung - Abtauen:

Ich frage mich, inwieweit es sinnvoll sein kann, die Ablaufwanne unten extern zu temperieren, beispielsweise über eine Regenrinnenheizung oder eine Heizmatte (Dämmungsmatte, Heizmatte, Wannenboden).

Die „Heizung” (50–100 W) muss natürlich extern gesteuert werden. Wenn die Klimaanlage an ist und die Temperatur unter +2 °C sinkt, soll die Heizung an sein, oder alle 30 Minuten für 10 Minuten, oder ... – muss getestet werden.

Ich glaube, bei den Nord-Geräten wird es ähnlich gehandhabt, oder?

Wie wirkt sich das auf den COP aus? Die hineingesteckte Energie wird ja nicht verdreifacht. Vielleicht fällt es gar nicht ins Gewicht, da das AG minimal wärmer wird?

Ja, primär liegt es daran.

Die Sache mit dem Eco ist mMn weniger für den Abtauvorgang ansich relevant sondern die Tatsache, dass evtl. gar nicht so viel resp. seltener abgetaut werden muss.

Ja, da gibt’s extra Heizbänder, Die man da reinlegen kann. Hab ich damals angeboten bekommen und mich damals dagegen entschieden, um erstmal zu beobachten.

Bisher hab ich nur einmal den Fall gehabt, dass die Löcher zugefroren waren. Und zwar bei der 2MXM.

Wenn, dann würde ich die ausschließlich extern gesteuert betreiben und nur bei Bedarf mal aktivieren, um die Wann wieder frei zu kriegen. Alles andere wäre für mich nur Energieverschwendung.

Ich versuche es auch erstmal manuell. Ich habe noch keine Zeit gehabt, das zu prüfen, aber ich vermute das die Wanne aus verzinktem Stahlblech ist. D. h. da muss nach anbringen der Löcher Korrosionsschutz drauf.

Vielleicht könnte man den unteren Styroporblock aus der Verpackung (formschlüssig) auch mit einem Heissdraht zurechtschneiden und drunter kleben.

Sind aber nur Ideen, im Moment will ich die Zeit nicht damit vertun.

1 „Gefällt mir“

Ist ein gängiges Verfahren, viele nehmen Rohrbegleitheizungen und basteln das irgendwie drunter, teils auch noch mit gedämmter Bodenwanne.

Da kann man sich experimentell sehr austoben, was genau was bringt und wie man das ganze ansteuert, damit man Energie spart. Über einen Shelly könntest du messen, wann die Anlage abtaut und erst dann die Heizung für z.B. 10 min einschalten. Das wäre energiesparend.

Und vielleicht reicht ja schon Dämmung der Bodenwanne, die würde keine Energie verschlingen. Musst nur schauen, dass dir kein Wasser zwischen Blech und Dämmung läuft.

Meine split klimaanlagen steuere ich über home assistant automatisch je nach aussentemperatur den demand faktor. Ich dachte, dass dies einen optimalen betrieb gibt, mit wenig stromleistung maximale wärmeleistung. In home assistant sehe ich, was passiert, wenn ich den demand faktor ändere. Die aussentemperatur ist dann ja gleich. Wird der demand faktor um 10 prozent erhöht, geht auch die auswurftemperatur paar grad höher. Natürlich wird die wärmere auswurftemperatur durch eine höhere elektrische leistung erkauft. Ob der cop faktor dann gleich, besser oder schlechter ist, weiss ich nicht. Höherer demand faktor bedeutet, dass mehr leistung verbraucht wird, so mein dau denken. Deshalb nutze ich eco modus und automatik nicht. Vielleicht muss ich da umdenken.
Ich schreibe das hier, weil es wohl so ist, dass selbst die 100 prozent demand, die leistung der klimaanlage nur auf 60 bis 70 prozent einschaltet. Der demand faktor nagelt die leistung also auf punkt x fest, wobei 100 prozent demand 60 prozent maximal mögliche leistung entspricht. Die maximale leistung kann nur im powermodus abgerufen werden, auf jeden fall muss der demand betrieb vollständig deaktiviert sein, weil dieser die Anlage ja fest nagelt. So mein derzeitiger infostand.
Ich habe ein grafik.

Mal unabhängig vom cop faktor gesehen. Ich habe den demand faktor auf 100 prozent gestellt. Die 3.500 W Anlage benötigt dann 1.500 W. Das könnte hin kommen, wenn man davon ausgeht, dass die 100 prozent demand 60 prozent der maximalen leistung sind. Wirft für mich die frage auf, ob meine 3,5 kw Anlage wirklich in der lage ist, längere zeit 100 prozent leistung zu fahren. Was bedeuten würde, dass 3.000 W leistung, ergo 13 A. Wie hoch wäre dann die Auswurftemperatur ?
Bei der grafik war gerade 0 grad aussentemperatur.
Mein gedanke ist, dass der cop faktor bei steigender aussentemperatur besser wird, die Anlage mehr wärme aus der aussenluft holen kann. Deshalb eine niedrigere leistung ausreicht, um 10 grad temperaturanhebung innen zu bekommen. Meine Anlage fahre ich auf 10 bis 15 grad temperaturabhebung angesaugte luft zu ausgestossener luft. Kann schon sein, dass das alles noch effizenter geht, ich bin kein fachmann in sachen split klima.
Weiter oben steht, dass der cop faktor durch den temperaturhub entsteht. Wenn man die innentemperatur absenkt, hätte das den gleichen effekt, wie wenn die aussentemperatur steigt. Das passt nicht zu meiner Theorie, dass bei steigender aussentemperatur mehr wärme entnommen werden kann, deshalb der cop faktor besser ist. Eine änderung der innentemperatur dürfte nach meinem derzeitigen kentnisstand keine grossen auswirkungen auf den cop faktor haben.

Was ist denn deine Frage?

Der COP wird mit höherer Auswurftemperatur auf jeden Fall schlechter. Die Frage ist nur wie sehr.

100% Demand ist nicht 60% Leistung, sondern entspricht Demand deaktiviert. 95% Demand sind etwa 60% Leistung.

Mit einem Demandwert ist die Leistung nicht festgenagelt, sie ist nur nach oben gedeckelt. Aber auch nicht statisch. Da spielen trotzdem noch andere Parameter mit rein, z.B. eine höhere Solltemperaturvorgabe.

Wie lange die Anlage 100% schafft, weiß ich auch nicht. Aber Auswurftemperaturen von über 50°C geht auf Dauer.

Es geht um mein grundlegendes verständnis, ob das "neu" erfahrene stimmt. Dann 7st es schon mal so, dass demand die leistung nach oben begrenzt.
Ich betreibe meine split klimas bis jetzt so, dass es eine auswurfte peratur von ca. 30 bis 35 grad gibt. Von ca. 20 bis 22 grad ansaugtemperatur, was ja die raumtemperatur abbildet.
Die frage ist, ob ich mit eco modus oder anderen einstellungen was verbessern kann. Weniger strom verbrauchen zum beispiel.
Dann würde mich interessieren, wie "heiss" ihr die split klimas laufen lasst, wie hoch und wie lange die auswurftemperatur zu dem zeitpunkt des höchsten bedarfs ist. Also wenn der raum von sehr kalt zu warm geheizt wird.

Wenn der cop mit höherer auswurftemperatur schlechter wird, sollte ich die Anlagen weiter mit möglichst kleinem leistungsfaktor laufen lassen , bei dem es die 10 bis 15 grad unterschied ansaug- auslasstemperatur gibt. Dann wäre meine bisherige strategie ja ok. Was macht die Anlage wenn ich das in eco modus laufen lasse ? Wenn sich die aussentemperatur ändert ?

Vorsicht: 3000W ist die Heizleistung, nicht die elektrische Leistung, deswegen auch keine 13A

30-35 Grad Auswurf ist in einem guten Bereich. Grundsätzlich gilt hier aber: Je tiefer, um so besser. Wobei Daikins es wohl gar nicht zu lassen, deutlich unter 30 Grad zu gehen aus Komfort-Gründen.

Niedrige Auswurtemperatur erreicht man durch wenig Stromaufnahme oder/und durch höhere Lüfterdrehzahlen.

Das funktioniert anders: Die Wärme, die die Anlage aus der Außenluft holen kann, ist unabhängig von der Außentemperatur. Es kommt immer nur auf das Delta an zum Wärmetauscher. Ist der Wärmetauscher z.B. 3 Grad kühler als Umgebung, kann eine Wärmemenge X über die Außenluft aufgenommen werden. Ganz egal, ob -10 Grad oder +10 Grad.

Weiterhin ist der Temperaturhub wichtig, wie viel Grad die Wärmepumpe hochpumpen muss. Je mehr, um so schlechter der COP.

Und da ist es genauso, wie du schreibst: 10 Grad weniger draußen, ist das selbe, wie 10 Grad mehr drinnen. Jedes Grad mehr Hub verringert den COP.

Hier gibts auch noch einen Artikel zur Effizienzoptimierung:

1 „Gefällt mir“

Das klingt logisch, wie du das schreibst. Das Außengerät sitzt ja in der "Aussenluft Umgebung". Muss hier wärme aus der Umgebung abgreifen. Ich tue mir trotzdem schwer, das alles so zu glauben. Das kühlmittel ist ja was ganz anderes als z.b. brauchwasser solar, wo direkt die wärme zirkuliert. Hier wird ja über verdichten und expandieren die wärme transferiert. Natürlich hat der wärmetauscher aussen erst Mal die gleiche Temperatur wie die Aussenluft. Das Ding aussen muss doch aber "besser" funktionieren wenn es +10 Grad ist statt 0 Grad.

Eben nicht. So wurde mir das ja die ganze Zeit gesagt, dass die angegebene kW Leistung die mögliche wärmeleistung ist, dies nicht die zugeführte elektrische Leistung ist.
Guck meine Grafik. Bei 100 Prozent demand benötigt die Anlage 1.700 W. Und diese 100 Prozent demand sind nach neuster Erkenntnis ja nur 60 Prozent der maximal möglichen Leistung.
Die maximal mögliche Leistung kann nur in extremer Situation angefordert/getestet werden. Wenn es aussen -15 Grad hat und innen +23 Grad sein soll. Was ist denn die maximale Auswurftemperatur bei den Anlagen x kWh ? Micht interessiert, wie hoch man das schrauben kann. Mein Versuch bei 0 Grad Außentemperatur und der demand Drosselung ist ja nicht die maximale Anforderung/Belastung. Sollte es so sein, dass 100 Prozent demand ausschalten von demand bedeutet, also die Anlage bei 100 Prozent demand keine Begrenzung mehr hat, sieht das natürlich anders aus. Dann wären die 1.700 W Nähe an der maximal möglichen Leistung, die die Anlage bringen kann. Hier habe ich widersprüchliche Aussagen, was bei 100 Prozent demand Sache ist.
Ich bin ganz zufrieden mit meinen Anlagen, was die leisten und was an Strom benötigt wird. Mich interessiert es, wie das ganze funktioniert. Meine sehr guten elektrotechnischen Kenntnisse helfen da leider nicht.

Die Wärmemenge, die der Wärmetauscher aufnehmen kann, hängt nur von diesen Parametern ab:

  • Wärmetauscherfläche
  • Luftdurchsatz
  • Temperatur-Delta

Wenn die ersten beiden Parameter konstant bleiben, nimmt der bei gleichem Temperatur-Delta genauso viel Wärme auf, egal ob -10 Grad oder +10 Grad Außentemperatur.

Kannst du dir ganz einfach so vorstellen: Dein Haus verliert Wärme und auch hier kommt es auf das Temperatur-Delta an. Hast du innen 20 Grad und außen 0 Grad, verlierst du z.B. kontinuierlich 1000W, die du dann wieder zuheizen musst. Genau das selbe hast du, wenn du innen 0 Grad halten willst und außen -20 Grad hast. Auch da brauchst du dann 1000W.

Der andere Aspekt ist dann, was die Wärmepumpe an Energie braucht, um diese im Kältemittel gespeicherte Wärme hochzupumpen auf ein höheres Temperaturniveau. Und da gilt: Je größer hier das Delta-T ist, um so ineffizienter ist eine Wärmepumpe. Es braucht also immer mehr Pumpenergie, ähnlich als würde man Wasser irgendwo hochpumpen. Je höher man Wasser hochpumpen will, um so größere Leistung braucht man.

Da gibt es ein Missverständnis, was aus einer Eigenart der Daikin Regelung herrührt. Wie schon geschrieben wurde, bedeutet 100% Bedarfssteuerung gar nicht 100% im Sinne der Bedarfssteuerung. Es bedeutet vielmehr "Verlasse die Bedarfssteurung komplett" 100% schaltet die also einfach nur ab, es wird nichts mehr limitiert, die Anlage kann frei laufen bis zu ihrem Maximum.

Insofern ist 95 % Bedarfsteuerung das Maximum im Bedarfssteuerungsbegrenzer, wo etwa 60% Nennleistung zu erwarten sind.

Deine Anlage wird also nicht auf 3000 W hochfahren, die 1700 W hören sich schon nach Maximum an, falls das eine 2,5-3,5kW Single-Split ist.