Economy = (jetzt) aus. Nachdem sich bei der Multi ein Eisblock in der Wanne gebildet hatte, warte ich jetzt auf ähnliche Wetterverhältnisse um zu sehen ob es ob es an dem Modus lag.
Schwenken vertikal = Komfortluftrom
Schwenken horizontal = (leider) aus. Da hat Daikin mit dem Geräusch des Stellmotors leider keine Lorbeeren verdient.
Mit den Einstellungen säuseln die Geräte ohne große Sprünge nach erreichen der Solltemperatur leise vor sich hin. Einschalten mache ich (sofern sie nicht durchläuft) mit einem Grad über Raumtemperatur und stelle dann nach 10 Minuten auf die Solltemperatur.
Also generell wird das Verhalten der Anlagen durch Eco oder enge Vorgaben in der Bedarfssteuerung keinesfalls schlechter. Es könnte nur passieren, dass die Räume nicht warm genug werden.
IMHO helfen gerade niedrige Leistungen eher zu weniger Kondensation resp. wenuger Abtauvorgängen oder Eis in der Wanne.
Prüf bitte mal, ob bei deinem AG alle Stopfen und der Ablaufbogen raus sind. Das kann auch zu Eisbildung am Boden führen.
Die Multi (2MXM) hat leider nur ein Ablaufloch. Stopfen habe ich nicht montiert. Bei Gelegenheit will ich mir anschauen wie und wo ich (gefahrlos ) zusätzliche Ablauflöcher anbringen kann. Und ich werde die Wanne unterseitig so gutes geht dämmen.
Das der Eco-Mode die Eisblockbildung begünstigen könnte hat hier im Forum jemand in den Raum gestellt. Rein logisch dürfte das niemals Einfluss auf den Abtau-Vorgang haben. Ich probiere trotzdem mal.
Rein logisch könnte das schon sein: Es gibt teils auch Infos in Dokumentationen, dass Econo für schwache Stromnetze ist. Wenn dem so ist, dann muss natürlich auch die Abtauung mit weniger Leistung laufen. Aber ob diese Ursprungsidee für Econo/Bedarfssteuerung heute noch eine Rolle spielt, müsste man nochmal klar herausfinden. Und es kann sogar von Anlagentyp zu Anlagentyp anders sein. Oder mit einem Update schon wieder anders. Insofern würde ich das auch wirklich selbst ausprobieren.
Ich würde vermuten, das dass Ziel immer ein möglichst vollständiges Abtauen sein muss, sonst hat man nichts gewonnen.
Vom Gefühl her tippe ich aber sowieso auf die fehlenden Ablauflöcher. Der Weg vom Rand bis zur Wannenmitte ist zu weit. Wenn es tropft werden sich da, wenn z. B. kalter Wind dazukommt, früher oder später Vereisungen bilden. Das die anderen Anlagen mehrere haben spricht dafür.
Ja, auch wenn mit weniger Leistung abgetaut werden würde, wird natürlich genauso so lange abgetaut, bis alles abgetaut ist. Das wird dann vermutlich auch nur wenig Unterschied machen.
Ich denke auch, es liegt vor allem an nur einem Loch bzw. mehrere Löcher könnten helfen.
Ich frage mich, inwieweit es sinnvoll sein kann, die Ablaufwanne unten extern zu temperieren, beispielsweise über eine Regenrinnenheizung oder eine Heizmatte (Dämmungsmatte, Heizmatte, Wannenboden).
Die „Heizung” (50–100 W) muss natürlich extern gesteuert werden. Wenn die Klimaanlage an ist und die Temperatur unter +2 °C sinkt, soll die Heizung an sein, oder alle 30 Minuten für 10 Minuten, oder ... – muss getestet werden.
Ich glaube, bei den Nord-Geräten wird es ähnlich gehandhabt, oder?
Wie wirkt sich das auf den COP aus? Die hineingesteckte Energie wird ja nicht verdreifacht. Vielleicht fällt es gar nicht ins Gewicht, da das AG minimal wärmer wird?
Die Sache mit dem Eco ist mMn weniger für den Abtauvorgang ansich relevant sondern die Tatsache, dass evtl. gar nicht so viel resp. seltener abgetaut werden muss.
Ja, da gibt’s extra Heizbänder, Die man da reinlegen kann. Hab ich damals angeboten bekommen und mich damals dagegen entschieden, um erstmal zu beobachten.
Bisher hab ich nur einmal den Fall gehabt, dass die Löcher zugefroren waren. Und zwar bei der 2MXM.
Wenn, dann würde ich die ausschließlich extern gesteuert betreiben und nur bei Bedarf mal aktivieren, um die Wann wieder frei zu kriegen. Alles andere wäre für mich nur Energieverschwendung.
Ich versuche es auch erstmal manuell. Ich habe noch keine Zeit gehabt, das zu prüfen, aber ich vermute das die Wanne aus verzinktem Stahlblech ist. D. h. da muss nach anbringen der Löcher Korrosionsschutz drauf.
Vielleicht könnte man den unteren Styroporblock aus der Verpackung (formschlüssig) auch mit einem Heissdraht zurechtschneiden und drunter kleben.
Sind aber nur Ideen, im Moment will ich die Zeit nicht damit vertun.
Ist ein gängiges Verfahren, viele nehmen Rohrbegleitheizungen und basteln das irgendwie drunter, teils auch noch mit gedämmter Bodenwanne.
Da kann man sich experimentell sehr austoben, was genau was bringt und wie man das ganze ansteuert, damit man Energie spart. Über einen Shelly könntest du messen, wann die Anlage abtaut und erst dann die Heizung für z.B. 10 min einschalten. Das wäre energiesparend.
Und vielleicht reicht ja schon Dämmung der Bodenwanne, die würde keine Energie verschlingen. Musst nur schauen, dass dir kein Wasser zwischen Blech und Dämmung läuft.