Am besten mit einer geeigneten Dummy-Load, damit kann man direkt die max. Leistung in der Sonne testen. Man kann auch eine Infrarotkamera nutzen um kleinere Problemstellen zu finden.
Neue Module sind inzwischen so günstig geworden, dass die Preise für die alten schon sehr gut sein müssen. Älter als 10 Jahre werden die aber vermutlich nicht sein, so lange gibt es m.W. noch keine Module über 400Wp.
Eine günstige Dummy load ist 100 m 1 oder 1.5 mm2 Installateur Draht. Idealerweise um 3 Ohm.
Noch billiger wird es mit Blumendraht, grün, isolierend, mit Haspel im Wasser versenkt.
Professioneller geht's mit elektronischer Last. Z. B. Atorch 3 oder 4 Elemente je 150W +9V Batterie oder 12 V zur Versorgung des Regler auf der grünen Wiese.
Eine Kurzschluss Messung sagt zu wenig aus. Die liefert selbst bei mehreren geschädigten Sektoren noch ausreichend Strom. Direkt an Batterie mit ausreichend hoher Spannung, fast volle 24 V, geht natürlich.
Am Modul Wechselrichter einspeisend laufen lassen ist perfekt.
Würde die Panels an einen Mikrowechselrichter mit separaten MPPTs anschließen, gleiche Himmelsrichtung und dann den Tagesertrag vergleichen. Nach einem Tag die Reihenfolge wechseln (wegen möglicher Schatten) und erneut vergleichen.
Wenn Du einen Mikrowechselrichter nutzt, bei dem Du die einzelnen Logwerte hast, kannst Du jeweils sehen, wie sich die Spannung und Stromstärke entwickelt
Aus Interesse: Was zahlt man für gebrauchte Maysun-Panels? Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Firma Pleite und die Garantie ist damit hinfällig. Oder habe ich das falsch verstanden?
Immerhin PERC. Bin gespannt, wie viele der ersteigerten Panels funktionstüchtig sind.