Wie schnell regelt ein „Akku“?

Beim Backofen davon ginge es vielleicht sogar :wink: Unser neues Schmuckstück mit Touchscreen, Kamera inkl. Übertragung aufs Handy und allen möglichem AI Schnick Schnack läuft bestimmt unter Linux. Kann sich unser Sohn ja mal versuchen reinzuhacken, wenn er Weihnachten auf dem Weg zum CCC vorbei kommt :wink:

Stromanbieter wechseln ist bei uns kein Problem. Einspeisung vergütet der Netzbetreiber (zumindest so lange mal noch in der EEG Förderung ist), für den Bezug kann man sich an einen beliebigen Stromanbieter wenden. Der braucht dann auch nur den Zählerstand für den Bezug.

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heh. Also wie die das abrechnen hängt von dem MessSystem ab und davon wie sie das zusammenrechnen.

Wenn die 400W/s vorgeschrieben sind, dann kannst du das nicht hinkriegen sondern nur überkompensieren um dann garantiert nicht zuviel zu bezahlen. Das macht dir aber wohl kein Inverter der Welt sondern allerhöchstens … jaaa. Du musst ja da deinen Herd erkennen und dann ….
das geht ja alles gar nicht.

heh. Also wie die das abrechnen hängt von dem MessSystem ab und davon wie sie das zusammenrechnen.

Wenn die 400W/s vorgeschrieben sind, dann kannst du das nicht hinkriegen sondern nur überkompensieren um dann garantiert nicht zuviel zu bezahlen. Das macht dir aber wohl kein Inverter der Welt sondern allerhöchstens … jaaa. Du musst ja da deinen Herd erkennen und dann ….
das geht ja alles gar nicht.

Wieder so ein Totschlagargument. Aber du müsstest wohl idealerweise erkennen was du da gerade kochst um auszurechnen wann er das nächste mal Strom zieht. :sweat_smile:

Man könnte auf dem Cerbo GX sicherlich was mit node red basteln, was die Zappelei erkennt und dann den grid point für den Multiplus verschiebt, wenn ohnehin Einspeisen angesagt ist. Aber kann meine Zeit auch anders verbringen :wink:

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16 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: Von Regelgeschwindigkeit zu 15 min Saldierung

Am Ende ist es doch eigentlich auch wurst warum Victron bei netzparallelem Betrieb die 400W/s Slewrate umsetzt, sie setzen es um und im Falle einer Nulleinspeisung kann der Betreiber des Multiplus oder ESS Systems sich eben Gedanken machen wie er eventuelle Ausregelverluste am besten kompensiert.

Eine Möglichkeit wäre für die Zeit der taktenden Last einen höheren Negativ-Offset zu wählen und damit zu leben dass in den Pausenzeiten Netzeinspeisung stattfindet. Das könnte dann in den Pulszeiten den Bezug reduzieren

Eine zweite Möglichkeit wäre natürlich auch potente, taktende Lasten wie den E-Herd als entkoppelte Insel mit eigenem WR zu betreiben.

Möglicherweise wäre eine dritte Möglichkeit ein WR einzusetzen der sich nicht an die VDE AR-N 4105 hält und damit in Echtzeit ausregelt.

Im Inselsystem ohne Netzkopplung am AC IN wird selbstverständlich in nahezu Echtzeit ausgeregelt.

Da finde ich die Überschrift des Themas nicht so richtig passend denn der Akku per se ist wohl das schnellste Glied in der Kette der Leistungsanpassung.

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Solche sprunghaften Lastwechsel sind Gift für die Regelung der Wechselrichter.

Einmal gibt es normative Beschränkungen wie schnell die Leistung erhöht werden darf aber auch das Erfassen des Strombedarfs erfolgt “nur” mit einigen Samples pro Sekunde. Bei meinem Wechselrichter sind das 100-200 msec also entsprechen wird für die 0,1 - 0,2 sec Strom bezogen bzw. ins Netz geschoben. Die Reaktionszeiten der Wechselrichter-Leistungselektronik wird dagegen bei 10-20msec liegen.

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Bitte vergesst nicht das das auch gemessen und der Messwert an den WR übertragen werden muss.

Die Graphen im Ausgangspost kommen vermutlich von einem Tibber Pulse. Der schickt unregelmäßig einen neuen Wert. (Hab so 1x pro Sekunde im Kopf). Shelly ist auch nur so bedingt schnell.

Das trägt zur Regelgeschwindigkeit bei

Danke für die letzten Beiträge, die den Faden wieder zum Thema zurück gebracht haben. Ich hab als Mod den Akku im Titel mal in Gänsefüßchen gesetzt.

Also ich möchte definitiv nicht für Netzbetreiber reden aber man muss es auch so sehen da ist einer der verpflichtet ist eine größere Anzahl an Verbrauchern sicher zu versorgen. Wenn nun aber hunderte / tausende mal “nix” mal “etliche KW” und das mehrmals wechselnd in kurzen Abstand völlig asynchron beziehen bzw. einspeisen wird er das Netz nicht stabil halten können.

Kommen aber die Anforderungen mit moderaten Änderungen wird das Ganze beherrschbar.

Ich für mich kann mit der beschränkten Regelrate ganz gut leben. Mein Hybridwechselrichter macht die Sache recht ordentlich mit der Folge das nur alle 3 bis 10 Tage 1kWh Bezug zusammen kommt obwohl Induktionsherd und Mikrowelle genau diesen pulsierenden Bezug haben.

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Mmmmm… ne richtige Antwort, ne klare Antwort hab ich nicht bekommen. Nur. DervAkkudarf nur 400W einspeisen? Dann ne schnellt taktung ist schlecht für den Wechselrichter? Aber das ist doch normal und nicht auf das Beispiel beschränkt.

Der Akku würde übers Netz geladen und speist ins Netz ein, Winter halt. Also ich frage mich, ob es sich lohnt mir einen Aku zuzulegen, deshalb meine Frage.

Ich zumindest verstehe Deine Frage wohl nicht so richtig. Die Geschwindigkeit in Watt/Sekunde (hier mal wirklich geteilt, nicht wie bei kW/h oder anderen Verdrehungen von kWh) ist aufgrund von Vorschriften limitiert, wenn der WR des Akkusystems am öffentlichen Netz hängt. Nur für die Flanken beim Schalten relevant. Die ganze Zeit, wo die Platte an oder aus ist, ist es egal. Muss natürlich genug Leistung haben, sonst wird nur ein Teil aus dem Akku kommen können. Was hast Du konkret bzw willst Dir kaufen?

Nein, da ist fachlich wieder das falsche Glied in der Kette genannt worden. Der Akku ist nur Sklave der den Wechselrichter bedient. Für den Wechselrichter gibt es Einschränkungen in der Regelgeschindigkeit, das ist nunmal so. Das hat aber nichts damit zu tun wie viel Leistung der Wechselrichter nun ins Netz einspeisen darf oder nicht. Bei den 400W/s geht es um die Geschwindigkeit mit der ein Lastanstieg (Herd schaltet ein) oder ein Lastabfall (Herd schaltet wieder aus) ausgeregelt werden dürfen. Der Herd ist hier nur ein Beispiel. Das gilt für alle Lasten die ein- und irgendwann auch wieder ausgeschaltet werden.

Ob sich ein Akku lohnt macht man nicht allein daran fest ob der Wechselrichter im Netzparallelbetrieb schnell genug ausregelt oder nicht. Zumindest dann nicht wenn es sich nur um einen taktenden Herd dreht.

Gegenfragen dazu:

Wie viele Stunden pro Tag läuft der taktende Herd? Wie viele Stunden am Tag liegt die Grundlast an? Wie hoch ist die Grundlast? Wie hoch ist der durchschnittliche Tagesverbrauch?

Gibt es einen Durchlauferhitzer z.B. für die Dusche?

Gibt es weitere Verbaucher mit Leistungsaufnahme z.B. >= 2000W?

Gib es eine PV Anlage?

Hier gehts darum, dass der taktende Herd doch nur einen marginalen Anteil an der Tagesgesamtlast ausmacht. Ohne weitere Details wird es schwierig belegbar zu sagen ob sich der Akku lohnt oder nicht. Mal davon abgesehen dass u.U. die Größe es Akkus sowie die Leistungsfähigkeit des Wechselrichter auch noch eine Rolle spielt.

Ob sich ein Akku lohnt wird maßgeblich davon abhängen zu welchem Preis du ihn laden kannst, bei welchem Anbieterpreis du dann deine Lasten aus dem Akku versorgst statt zum teuren Zeitpunkt aus dem Netz zu beziehen, wie groß der Akku ist und nicht zuletzt welche Lebensdauer man für den Akku annimmt.

Ich hab jetzt mal den zumindest allergrößten Teil der Beiträge, die in Richtung 15 min Saldierung etc abgedriftet sind, und mit Don Carons Frage nichts zu tun haben, abgetrennt. Bitte, insbesondere an renoes: Wir können gerne über Nutzen und Chancen der Realisierung einer zeitlichen Ssldierung und wo es was in Europa gibt diskutieren. Halt einfach ein passendes Thema im Bereich Energiewende anlegen, kostet nicht mehr Strom :wink:

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