Wir bekommen ein Terrassendach, welches mit PV Modulen belegt wird. Nun ist es so, dass wir dort unterschiedlichen Verschattungen haben.
Die Module 1-16, 21-32 haben alle 182 Watt (Vmp 40,32V / Imp 4,51A / Voc 47,43V / Isc 4,75A) und die Module 17-20 habe 117 Watt (Vmp 25,92V / Imp 4,51A / Voc 30,49V / Isc 4,75A).
Bin mir über die beste Verschaltung noch nicht im klaren. Am liebsten würde ich das über Victron MPPTs realisieren, da ich dann die Leistung direkt in den Akku schieben kann.
Meine Idee war nun folgende (jeweils an einen MPPT - was dann in der Summe 7 MPPTs ergeben würde)
1+2+13+14
3+4+15+16
25+26+27+28
5+6+7+8+17+18+19+20
9+10+11+12
21+22+23+24
29+30+31+32
Das klingt halt sehr nach Overkill und Verdrahtungsaufwand.
Daher die Frage hier in die Runde: Wie würdet ihr die Module am verschalten, damit die Verschattung möglichst wenig Auswirkung auf den Ertrag haben wird.
Das Bild ist ungefähr im Maßstab - der Erker ist im EG, im OG ist es ein Balkon. Das Haus ist ein 2 stöckiges Gebäude mit Walmdach.
Tja, um deine eigentliche frage
nicht zu beantworten:
Ob und wie gross der einfluss von verdchattung ist, hängt von der Art der verschattung, der zahl der verschatteten panelteile, der jeweils abgeschatteten Einzelzellfläche, der abgeschatteten Gesamtfläche.... ab.
Und der wandler spielt auch mit, hat fer Schattenmanagement oder nicht.
Da müsste man jeden einzelnen String über den tag hinweg verfolgen.
Ich sage: mach einfach.
Wenn überhaupt, schalte welche zusammen, die sowenig wie möglich verschattet sind.
Habe mich heute nochmal an den MPPT Calculator gesetzt.
Bei der Reihenschaltung von 4 Panelen (Vmp 40,32V / Imp 4,51A / Voc 47,43V / Isc 4,75A) muss ich schon zum 250/60 greifen.
Wenn ich die Panels nun als 2s2p verschalte, reicht ein 150/35.
Rein vom Verschattungsthema, was macht da mehr Sinn? 4s1p oder 2s2p? Oder ist es am Ende egal?
Grüße,
Torsten
EDIT: Alternativ könnte ich auch 4s3p an einem 250/60 betreiben. Da der MPPT Punkt bei allen gleich sein sollte, müsste das doch ohne Verluste funktionieren